![]() | 03. August 2011 Echt? Wo ist das denn definiert? ISO? EN? DIN? Gar noch in der TGL? Du legst es für Dich so fest, was für Dich diese oder jene Person ist. Aber weder eine Anfängerin, welche die Begriffe nicht kennt und erst recht nicht um Begrifflichkeiten streiten will, noch eine "erfahrene" Sub, welche sich aber gerne Sklavin nennen läßt (klingt vielleicht einfach geiler?), werden Dir da folgen. Warum sollten sie auch? Weder die Datenschlag-Enzyklopädie noch das "SM-Lexikon" von Arne Hoffmann finden eine eindeutige Unterscheidung zwischen den beiden Begriffen. Und hier ging es eigentlich alleine darum, ob es ihr Weg ist, wie ihr Herr ihr diesen vorgeben will. Egal, ob er nun ihr Sub-Herr oder Sklavin-Herr ist. Oder Gebieter, Master, Besitzer, Eigentümer, Liebster etc.... |
![]() | 03. August 2011 Das wäre ja mal wirklich ein nettes Thema: Worin besteht der Unterschied zwischen einem Sub-Herrn und einem Sklavinnen-Gebieter. Worin unterscheiden sich die Herr_schaften generell und ist der eine "größer" als der andere Wenn du.... ...hier schon diskutieren möchtest, was ein Dom darf, und was nicht, dann bist du keine Sklavin, sondern eine Sub. Na, endlich eine qualifizierte Unterscheidung.Jetzt muss die nur noch per Gesetzestext verabschiedet werden. Wo sind denn nun die ganzen Szene_bestimmer? Wen man einen braucht, ist keiner da. Auf die heutige Dominanz kann man sich eben auch nicht mehr verlassen.Da muss sub/Devota/Sklavin/Kajira eben selber am eigenen Standing basteln. |
![]() | 03. August 2011 Welche Strafe steht denn für den Dom bereit, wenn er sich mit den Definitionen mal vertut die da so festgezimmert sind?? Gibt's dann Haue von der Sub?? el_don. |
![]() | 03. August 2011 Gibt's dann Haue von der Sub?? Das könnten wir ja per geheimer Abstimmung klären lassen? Wobei ich das "Geheim" für unbedingt erforderlich halte |
![]() | 03. August 2011 Bitte nicht so brutal! Angemessen erscheint hier nur noch das öffentliche Sinnieren von Sub/Sklavin/Haustier/Besitz/Geliebter/Partnerin, wie sie Dom denn am besten ans Bett fesselt, er hat ja nun einmal um Strafe gebettelt.... Und die öffentliche Nachfrage, ob bei ihm denn auch 50 mit der Gerte ausreichen. Sie braucht ja hundert, aber er sei ja nun einmal zart besaitet.... |
![]() | 06. August 2011 Naja, Sklaven haben per definitionem für gewöhnlich "keine Rechte". Das ist ja auch der Grund warum Sklaverei verboten ist Im SM-Sinne ist sicher sehr viel individueller. Ich glaube aber auch, dass die meisten Doms den klassischen Sklavenbegriff heranziehen und keinen modernen, der Sklaven diverse Mitspracherechte einräumt. "Die meisten" steht dort bewusst. "Alle" steht dort nicht. |
![]() | 06. August 2011 Es ist genauso frei definierbar, wie die Rechtschreibung zu Zeiten von und vor Konrad Duden. Vielleicht findet sich ja jemand, der ein Regelwerk wie den Urduden schreibt. Jenes Regelwerk hat damals 30 Jahre Arbeit gekostet, also, wer allgemeingültige Definitionen haben will, sollte sich schleunigst an die Arbeit machen! Daß der Duden damals nach Erscheinen noch 12 Jahre brauchte, um in der Schweiz verbindlich zu werden, gar 21 Jahre, um auch in Deutschland für verbindlich erklärt zu werden, läßt mich aber hoffen, daß es auch noch lange egal sein wird, wie wer welche Begriffe im zwischenmenschlichen verwendet. (Bevor wir darüber sinnieren, ob "Bärchen" immer einen BMI von mind. 27 haben muß, "Mäuschen" nur unter BMI17 gilt und möglichst einer Körpergröße unter 160cm, "Rehlein" zwischen 17 bis 20 und "Hasi" ab BMI20....) ...... |
![]() | 06. August 2011 "Die Sklaverei vergangener Zeiten" Wer hat denn da bitte wirklich fundierte geschichtliche Ahnung von ? Das Wort Sklave ist doch in der heutigen Zeit nichts weiter wie ganz individuelles Kopfkino, Oder die eigene Vorstellung davon wie es früher mal hätte gewesen sein können ohne wirklich wissen zu könne, wie es denn tatsächlichwar. Die meisten Bilder zu " Sklavenschaft" dürfte doch aus diversen Unterhaltungsflimchen stammen, die man so im Laufe des Lebens aus der "Hollywoodbilderfabrik" gesammelt hat. Oder man halt mal im Schulunterricht was gehört, ein TV Bericht angeguckt oder bei Wikipedia nachgeschlagen. |
![]() | 06. August 2011 "Die Sklaverei vergangener Zeiten" "Die Sklaverei vergangener Zeiten" ja, vor diesem hintergrund ( und nicht nur vor diesem ) klingt manches ( und das nicht nur ) manchmal mehr als nur lächerlich . im neuzeitlichen verständnis bedeutet die bekenntnis sich als " sklave/sklavin " zu empfinden respektive empfinden zu wollen , und diese aussage masse ich mir hier einfach mal an, nichts anderes als sich bedingungslos jemanden anvertrauen zu wollen ... bedeutet nichts anderes als sich unter jemanden s fittiche begeben zu wollen ... sich geborgen zu fuehlen , sich anlehnen und ausruhen zu koennen , sich entdecken, empfinden und verstehen zu lassen .... ganzheitlich meinetwegen, mit haut und haar .... und wenn mit gesundem geist, dann immer selbstbestimmt ... solange zumindest bis das empfinden wahrhaftig genug ist sich " selbstverständlich " und damit vorbehaltlos drein- und hinzugeben " .... und das schliesst dann letztendlcih auch alle " varianten " eines solchen zusammenseins mit ein. wohl gemerkt, es bedarf seitens der sich so empfindenen person einer starken und selbstbewussten psyche ... einer die es zulaesst sich schwach und anlehnungsbeduerftig zuzulassen aber wer weiss .. vielleicht seh´ich das auch zu romantisch " Alle wollen romantisch sein, ohne zu wissen, daß zur Romantik viel mehr Phantasie gehört als nur Träumen… " |
![]() | 07. August 2011 im neuzeitlichen verständnis bedeutet die bekenntnis sich als " sklave/sklavin " zu empfinden respektive empfinden zu wollen , und diese aussage masse ich mir hier einfach mal an, nichts anderes als sich bedingungslos jemanden anvertrauen zu wollen ... Ich muß ehrlich zugeben, persönlich hab ich es nicht so mit bedingungslos. Ganz im Gegenteil. Ich nehm jetzt einfach nur mal das Wort Anvertrauen. Um mich jemanden anzuvertrauen, von mir aus auch "zu unterwerfen", um in der " BDSM Szenesprache zu beleiben", müssen vorab aber so einige Bedingugen erfüllt sein. |
![]() | 07. August 2011 im neuzeitlichen verständnis bedeutet die bekenntnis sich als " sklave/sklavin " zu empfinden respektive empfinden zu wollen , und diese aussage masse ich mir hier einfach mal an, nichts anderes als sich bedingungslos jemanden anvertrauen zu wollen Es gibt nichts bedinungsloses wenn zwei Menschen miteinander, auf welche Weise auch immer, agieren. Ich glaube nicht daran das man keine Erwartungen, Hoffnungen und Bedingungen hat wenn man sich auf einen anderen einlässt. Und grade im BDSM sind Absprachen im Vorfeld unumgänglich. Vertrauen entwickelt sich im laufe der Zeit. Und ich wage ernsthaft zu bezweifeln das viele Menschen heute noch lange warten bevor sie miteinander SMen oder sexeln. Von daher halte ich Gerede über dieses unglaubliche Vertrauen in langen Beziehungen sicher für angebracht. Bei Menschen die sich ein paar Monate kennen, eher als Hohn und sich selber schönreden. |
![]() | 07. August 2011 Es ist schön, daß sich Musen_sucher so als Sklave sieht. (Ich habe seinen Post doch richtig gelesen, oder?) Aber jede(r) andere kann es eben für sich anders sehen. Über den Unsinn der Bedingungslosigkeit ist hier schon genug geschrieben worden. |
