![]() | 29. April 2011 Sklaven nur einer Herrin untergeben? Hallo ihr, ich würde gerne eure Meinungen / Erfahrungen zu diesem Thema hören: Ich schreibe seit einiger Zeit mit einem Sklaven, der meinen Wünschen (und die sind anspruchsvoll) genügt und der eine ziemlich perverse Sau ist (es macht mich auch ziemlich an). Da ich allerdings noch nicht so eine Sklavenexpertin würde ich gerne wissen, sind die meisten Sklaven, wenn sie eine Herrin haben nur ihr untergeben. Also ist es ein ganz besonderer "Fetisch", bei dem man auf eine Person fixiert ist oder bei dem es nicht so um die Herrin geht sondern um das Ausgenutztwerden. Ich habe es bis jetzt nur in einer Beziehung erlebt und dort war ich absolut die einzige. Ich weiß das ist vielleicht etwas egoistisch, aber ich sagte ja schon, ich bin anspruchsvoll Ich freue mich über Antworten =) Gerne auch ganz ehrliche von den Sklaven Liebe Grüße Politesse |
![]() | 30. April 2011 Da gibt es keine wirklichen Regeln... Die meisten "festen Sklaven" Haben einen Herren/eine Herrin und "gehoeren nur demjenigen/derjenigen. auf der anderen Seite kenne ich Subs, die mehrere Spielbeziehungen haben.. Aber so auf Anhieb kenne ich niemanden der Skalve ist und mehr als eine Herrin hat. Ich kenne Herrinen,die ihre Sklaven verleihen oder von sich aus teilen aber das geht dann von ihnen aus nicht von dem Sklaven... |
![]() | 30. April 2011 Es ist wohl auch ein Praxisproblem Welche Herrin teilt schon gern ihren Sklaven? Und teilen unter dem Gesichtspunkt "teilen" und nicht verleihen, was ja zeitlich begrenzt ist. "Sorry Herrin, ich kann heut nicht, da ich Lady xy dienen soll." wird sich wohl keine Lady häufig anhören wollen? Einzige Möglichkeit wäre, wenn sich die Ladys gut kennen und sich deswegen den Sub teilen. Ansonsten gibts das nicht. Minimale Ausnahmen abgesehen. Die von Jirik genannten Konstellationen sind natürlich auch möglich, aber da sind es halt Spielbeziehungen oder das bereits genannte ausleihen. |
![]() | 30. April 2011 Danke für die Antwort =) So hätte ich es auch eingeschätzt aber wie gesagt mir fehlt die Erfahrung. =)) |
![]() | 30. April 2011 Ich denke das ist eine Frage der Perspektive… Ich sehe eine solche Beziehung, wie jede andere, bloß da hat die Herrin, der Herr das sagen… Dies ist ja auch Sinn der Sache. Es beruht aber auf Absprache und Vertrauen. Wenn du ihm erlaubst sich mit andere zu vergnügen, ist es eine Sache, wenn er es einfach tut, eine andere… |
![]() | 02. Mai 2011 Das hat mit Sklave, Herrin, Dominanz und Submission eher wenig zu tun, sondern mehr generell mit Monogamie, offener Beziehung, Polyamorie oder sonstigen Beziehungsmodellen. Beziehungen in den D/s-Rollen zu diskutieren ist - in meinen Augen - ein Rezept für Drama. Dieses sollte unter erwachsenen, gleichberechtigten Menschen diskutiert werden. |
![]() | 02. Mai 2011 Ich habe es mit meinen sklaven immer recht einfach gehalten: man dient mir und niemandem sonst... Aber.. das ist wie im Leben alles Geschmackssache.... noxx |
![]() | 02. Mai 2011 Du bist die Herrin, du kannst es dir aussuchen, ob/was/wie oft. |
![]() | 04. Mai 2011 Ich kenne beides... Wie schon geschrieben, es ist halt nicht so sehr eine Frage von BDSM, sondern davon, wie man seine Beziehungen insgesamt gestaltet. Wenn ich mit einem Sub spiele, der von Anfang an klare Fronten darüber schafft, dass er nicht treu sein kann und immer mehrere Spielpartnerinnen braucht - dann kann ich mich entscheiden, ob ich mich darauf einlassen will oder nicht. Wenn mir der Mann gefällt und ich mich in einer abenteuerlustigen Phase befinde, habe ich mich durchaus schon darauf eingelassen ;). Zur Zeit praktiziere ich es aber anders und bevorzuge das im Moment auch. |
![]() | 05. Mai 2011 Die Frage ist doch mehr hypothetischer Natur. |
![]() | 07. Mai 2011 man dient mir und niemandem sonst... Damit ist alles gesagt (Oder anders: Grundbedingung mich "zu kriegen" ist mein Exklusivitätsanspruch - den an mich allerdings maximal einer (und das auch nur in bestimmten Bereichen) stellen darf. Wer mit dieser Grundbedingung nicht leben kann, ist bei mir halt nicht richtig.) |
![]() | 09. Mai 2011 Das Leben schreibt aber oftmals andere Geschichten als im Lehrbuch vorgegeben, zumal es sich nicht um eine alltägliche Leidenschaft handelt, die dann doch irgendwie nach Befriedigung ruft. Und dumm kann ich nur den nennen, der seine Leidenschaft außen vor lässt und auf irgendetwas wartet, auf den Märchensklaven oder den Märchenprinzen. Eine Frau würde sich lieber die Zunge abbeißen, als dass sie das zugeben würde und wohlmöglich danach leben würde. Und da tun sie mir leid, die ganzen Herrinnen und Femdoms. |
![]() | 10. Mai 2011 Deinen Beitrag versteh ich jetzt nicht ganz, Leif. Könntest du das eventuell ein wenig... erläutern? |
![]() | 10. Mai 2011 Ich glaube, er meint, es ist sinnvoller, zu ficken (zu beSMen), was man kriegen kann, weil es nicht so viele SMer gibt, als auf den einen zu warten. Frauen dächten auch so, würden es aber nicht zugeben. Also kurz "Gelegenheit macht Liebe". Trifft es das leif? noxx |
![]() | 10. Mai 2011 ja, so in etwa. Ich halte diese Lebenskonzepte für illusionär, wegen ihres Inhalts für so abenteuerlich, dass es schwierig ist, einen geeigneten Partner zu finden, der dann auch bleibt, so schön sich das alles auch anfühlen mag. Es gibt bestimmt auch Wege dazwischen, die einem zumindestens einen Teil dieser Illusion real erleben lassen. Welche das sind, möchte ich eurer Phantasie überlassen. Die Wünsche mancher Damen werden in einer übersteigerte Form vorgetragen, die einen Zustand vorwegnehmen, zu dem es erst mal kommen muss und die mich oft an ihrer Ernsthaftigkeit zweifeln lassen. Hier soll die devote Seele erdrückt, eingelullt und vereinnahmt werden. Ich spiele da manchmal mit dem Gedanken, was wäre, wenn ich der Dame jetzt mal so richtig Honig um den Mund schmieren würde, und stelle mir andere vor, die sich solche Gedanken gar nicht erst machen. |
