Kinky Sex

27. April 2011
Kinky Sex

Hallo liebe BDSM-Liebhaber,

es gibt neuen Lesestoff auf dem BDSM-Literatur-Markt.

"Kinky Sex. Die etwas härtere Nummer" ist eine Mischung aus Ratgeber, Reportage und Erfahrungsberichten. Sachliche Informationen zu verschiedenen Spielarten sind gespickt mit persönlichen Eindrücken von Menschen, die es erlebt haben.


Ihr dürft "Kinky Sex" für uns Probelesen und das Nachschlagewerk auf seine Nützlichkeit hin überprüfen! Einfach hier im Antwortthread bewerben, kurz darlegen, wieso wir ausgerechnet euch dieses Buch anvertrauen sollen und eventuell auch angeben, was euch besonders mit dem Thema verbindet ...

Alle Infos zu "Kinky Sex":
zum Beitrag

Beste Grüße,
Miss Mood
27. April 2011
Erster!

Du liebe Güte, ein Aufruf zur Selbstanpreisung.
Nun denn:


Warum ich?

Zunächst, weil ich den Anforderungen gerecht werde: Spaß an anspruchsvoller Erotik, wortgewandt, gepflegtes Profil, in der Lage ein Produkt konstruktiv zu bewerten.


Dann aufgrund meiner Erfahrung - immerhin fast 20 Jahre.
Da habe ich doch einiges schon kommen und gehen gesehen.
Mit der Zeit entwickelt sich ein recht entspanntes Verhältnis zur Perversion - ich denke, so kann ich das Buch ohne Vorverurteilung lesen. Aber eben auch ohne das oft vorkommende "Na ja, nicht für mich, aber wer's braucht".
Ich brauche und will es.


Zum anderen wegen meiner charmanten Eloquenz, die sich (hoffentlich) in meinem Profil und den Beiträgen im Forum erkennen lässt. Es soll ja auch ein erfreulicher Beitrag für den JC werden und kein Schulaufsatz.
Da ich auch sonst öfter mal Texte schreibe, sollte das klappen.

Dazu kommt, dass ich im vergangenen Jahr eine ganze Reihe von Büchern zum Thema gelesen habe, also einen recht guten Überblick habe. Dadurch kann ich Vergleiche zu vorhandenen Büchern ziehen und besser einschätzen, für wen das Buch am besten geeignet ist.


Als Durchlaufzeit erwarte ich etwa eine Woche.


...Du liebe Güte, ich bin schier unwiderstehlich, fats zu gut um wahr zu sein.
Aber ich würde mich freuen, Tester zu sein.
*g*
27. April 2011
ERSTE

Hier zu mir bitte, denn ich schreibe selbst und habe schon unheimlich viel gelesen. Außerdem kann ich gut mit Sprache umgehen und sie mit mir. Und mit dem Thema verband ich mich schon vor vielen Jahren *zwinker*
27. April 2011
Warum ich?

Weil ich gerne und viel lese.
Weil ich mich interessiere, was Andere unter kinky und härter verstehen.
Weil ich Bock habe, mitzutesten....
27. April 2011
wir wären die Richtigen

da wir ein unbeschriebenes Blatt sind und noch nicht allzu viele Erfahrungen in diesem Bereich gesammelt haben. Wir sind gerade dabei uns an BDSM heranzutasten, deswegen würde uns dieses Buch bestimmt dabei helfen *g*
28. April 2011
BDSM ist "In"

Es steigt mir die Galle hoch, wenn irgendwelche Personen ihre Bücher über BDSM veröffentlichen, die in Wirklichkeit weder eine Neigung noch Erfahrungen zu diesem Thema einbringen.

Ja ich gebe zu BDSM ist "In", ist "sexy" und viele Menschen glauben es zu leben, weil ihnen der normale Sex einfach bei den Ohren raushängt. Drum klatschen wir den Po der Liebsten ein wenig und schon sind wir in der BDSM Community.

Leute, so spielt es das nicht. Und heftet euch nicht an die Gedanken irgendwelcher Buchschreiber, die glauben, die Weisheit mit dem Löffen gefressen zu haben.

Es ist Zeit, den Mut aufzubringen, solche Scharlatane zu entlarven, noch bevor sie Unheil angerichtet haben oder sich einfach an dieser Lebensweise bereichert haben.

Frage an den Autor: Von wo beanspruchst du die Kompetenz, über dieses Thema ein Buch zu verfassen und warum schreibst du unter Synonym. Stehst du zu dem oder nicht? Oder willst du nur dein Buch verkaufen. Auch legitim, aber eben ein kommerzieller Zugang, den ich dir unterstelle.

Und nein danke, ich möche nicht Probelesen; Theorie und Praxis klaffen auseinander ! Anscheinend wir hier jedem "auf dem Leim gegangen", der sich halbwegs gut verkauft.
28. April 2011

Hmm? warum bin ich die richtige Testleserin?

Nicht so einfach zu beantworten.

Ich stehe erst seit kurzem zu meiner Neigung, bin total neugierig und wissbegierig. Möchte möglichst viele Facetten in diesem Berich kennen lernen und denke dass ich eine sachliche, detaierte und ausführliche Beurteilung abgeben kann.

Also dann würde gerne gleich los lesen.
28. April 2011
Vorverurteilung...

Es ist vollkommen ok und legitim, wenn jemand das Buch nicht mag oder es auch nicht lesen möchte. Allerdings bitte ich doch darum, Vorverurteilungen zu vermeiden.

Wir bieten es euch ja gerade deshalb zum Probelesen an, um festzustellen, wie hilfreich und lesenswert es für die Zielgruppe ist. Deshalb ist eine fundierte Meinung über das Buch erst möglich, wenn man es gelesen hat... *zwinker*...
28. April 2011
@ Alpha_65 / alle

Ich habe die Entstehung von „Kinky Sex“ als Lektor intensiv begleitet und bin auch persönlich mit dem Autor befreundet. Insofern agiere ich hier selbstverständlich nicht neutral. Im Gegensatz zu dir, lieber Alpha_65, kenne ich aber das Buch, das du so wortgewaltig vorverurteilst.

Ich kann dir und allen, die jetzt aufgrund deines Kommentars möglicherweise ins Grübeln gekommen sind, versichern, dass der Autor sehr genau weiß, wovon er schreibt. Er ist nicht nur selbst aktiver BDSMer, sondern hat unter dem Pseudonym Christoph Brandhurst über viele Jahre die deutsche Szene engagiert begleitet. Deshalb hat der HEYNE Verlag sich dafür entschieden, dieses Pseudonym für „Kinky Sex“ beizubehalten. Dass der Autor keineswegs Probleme damit hat, zu diesem Thema auch mit seinem wahren Namen zu stehen, ist übrigens problemlos herauszufinden, indem man das Pseudonym in eine Suchmaschine seiner Wahl eingibt …

Gestatte mir noch eine ganz persönliche Anmerkung: Du forderst einerseits dazu auf, nicht irgendwelchen Autoren zu folgen, sondern seine eigenen Erfahrungen zu machen (eine Empfehlung, die sich übrigens als roter Faden durch das von dir so heftig kritisierte Buch zieht!). Andererseits inszenierst du dich selbst als Gatekeeper der BDSM-Community und maßt dir an zu bestimmen, wer dazu gehört, und wer nicht. Um es mit deinen eigenen Worten zu sagen: „Leute, so spielt es das nicht.“

Um nicht missverstanden zu werden: Autor und Lektor sind auch und gerade an kritischer Resonanz sehr interessiert. Ich freue mich darauf, mit euch zu diskutieren, was wir hätten anders/ besser machen können. Dieses Angebot geht ganz explizit auch an deine Adresse, Alpha_65, so du dich denn durchringen kannst, das Buch zu lesen.
28. April 2011

Sabrina und ich sind seit ca 1,5 Jahren auch im Bereich BDSM "unterwegs".

Wir waren sehr überrascht, wie vielfältig es hier zugeht und vorallem, wie unterschiedlich die ganz persönlichen BDSM-Definitionen der Leute doch sind.

Die Bandbreite ist so groß, da kann sich aber jeder doch genau die Variante herauspicken, die zu ihm/ihr passt. Wichtig ist: Es gibt kein richtig oder falsch, kein Schwarz/Weiss.

Wir finden es aber spannend und deshalb sind wir auch an dem Buch interessiert - einfach, weil es uns vielleicht wieder neue/andere Seiten aufzeigen wird.

LG, Peter *wink*
28. April 2011
Klingt interessant!

Dann bewerbe ich mich doch auch gleich mal für die Rezension dieses Werkes. *g*

Warum ausgerechnet ich den Zuschlag erhalten sollte, ist schnell erklärt: Wer meine Beiträge hier im Joyclub kennt wird wissen, dass eine große Offenheit gegenüber vielen Spielarten des BDSM besteht und ich niemals andere Personen für eine, die mir selbst nicht zusagt, verurteile. Insofern kann sich der Autor sehr sicher sein, dass meine Bewertung nicht allzu sehr meine eigene Meinung beinhaltet, sondern vielmehr die Perspektive möglicher Zielgruppen einnimmt.

Ein Fazit von mir würde dann im Sinne von "für Personen die xy mögen ist dieses Buch eher nichts, für Personen denen aber z zusagt, umso mehr" sein, sodass Autor wie Verlag anschließend wissen, wen sie am ehesten mit dem Buch zu einer Kaufentscheidung motivieren können.

Zudem achte ich als (nebenberuflicher) Korrektor automatisch auf Aufbau, Stil und Gesamteindruck des Werkes, sodass es mir leicht fällt, auch hier kompetent bewerten zu können.

Last but not least führt meine große Neugierde dazu, dass ich das Buch garantiert mit großem Interesse lesen werde. Das wirkt sich wiederum positiv auf die Lesegeschwindigkeit aus, sodass ich guten Gewissens die Fertigstellung der Rezension eine Woche nach Erhalt des Buches veranschlagen kann.
02. Mai 2011
Lasst mich ran ...

Bin mehr wie interessiert, denn ...

... die gewählten Leseproben sprechen eher gegen das Buch - wie ist das Buch jetzt wirklich?
... der Spagat zwischen gelebten Neigungen und Ratgeber-Funktion ist groß - hat der Autor diesen geschafft?
... es ist ein weiters Buch über ein Thema mit "Aussenseiter-Status" - nur mehr Klischees oder ein echter Mehrwert?
... ich bin neugierig und verfüge über etwas "Erfahrung" - darf ich jetzt beim lesen schmunzeln, nicken oder mich ärgern?

Lasst mich ran an die Seiten und ich lege los!
03. Mai 2011
vielleicht etwas anders...

Wenn es mich packt

kann ich in sehr unterhaltsamer Weise eine Art Glosse vorbringen, die sich von den anderen, vielleicht nüchtereren Rückmeldungen unterscheiden würde.

Garantieren kann ich es nicht, denn wenn der Lesestoff nichts hergibt, was meine oft sarkastische und zynische Ader reizt, werden es nur Worte, wie bei anderen auch.....

Zaaris
04. Mai 2011
Bewerbung :-)

Hiermit Bewerbe ich mich auch einfach mal so *g* aus welchen Gründen??
1. Lese ich für mein Leben gern.
2. Schreibe ich auch sehr gern einige Zeilen..sprich inhaltsangabe
3. Verurteile ich nimanden wegen seiner Neigung
und zu guter letzt..verwende ich nur Wörter die auch wirklich jeder verstehen und lesen kann, bei dem man nicht das wörterbuch neben sich liegen haben muss *g*

Also wenn ihr schlau seid nehmt ihr mich *g*
04. Mai 2011

Das Buch ist weniger ein Ratgeber, sondern gibt eher einen Überblick über die viele mögliche Neigungen, ohne grossartig auf bestimmte Neigungen einzugehen. Wer einen Ratgeber sucht, der ist mit anderer Literatur sicherlich besser bedient.

Für mich ist das Buch nichts anderes, wie eines der vielen Bücher welches "abnorme" Praktiken behandelt und Otto-Normalverbraucher ein Bild darüber vermitteln soll, welches sehr oberflächlich ist - so das Otto-Normalverbraucher noch mehr Schubladen bekommt wo er die "perversen" hinein stecken kann *zwinker*

*wink*
verd. Engel

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