![]() | 19. April 2011 Edles BDSM mit Liebe - ohne Schmerzen - ohne Erniedrigung.. Was mir hier ein wenig zu kurz kommt ist der Teil des BDSM aus dem es einmal entstanden ist. Die D/S also Dom Sub oder die D/D also Dom Devo Beziehung ohne Schmerzen, Erniedrigungen oder den unterwürfigen Partner in den Dreck zu zerren. Die Frau als Altar der Lust und der Mann als Priester der Zeremonie. Ursprünglich wurden in früheren Zeiten Rituale der Lust für den Aufbau von Bio- oder Magischen Lebensenergien zelebriert. Der Schmerz wurde wenn überhaupt nur in geringem Maße eingesetzt um den Adrenalinspiegel gezielt zu steigern und darüber wie auch über die anderen Aktionen die Energien zu entfachen die für beide "PARTNER" letztendlich für tagelange neue Energien sorgte. Bestimmte Aktionen sollten das bedingungslose Vertrauen der Frau immer weiter aufbauen und somit für beide zu immer höheren Energien führen. Jeder kennt es doch aus eigener Erfahrung. Ein vollkommener sexueller Akt der für beide schön und befriedigend ist liefert uns noch tagelang schöne Gefühle und....man hat das Gefühl alles..absolut alles..zu schaffen.. und ...es gelingt dann auch . Ich habe letztes Jahr über mein voriges Profil darüber einiges geschrieben und eine so hohe Resonance erhalten dass ich nur noch mit dem Beantworten von Mails meine Freizeit verbrachte. Das hat mir gezeigt, dass dieses Thema offensichtlich interessant für viele Mitglieder ist. Ich habe damals als Mentor eine devote Frau in die Ausbildung genommen und Ihr diesen Weg aufgezeigt, mit der klaren Ansage den direkten intimen Kontakt nach der Ausbildung abzubrechen. Da hier während unserer Zeremonien von der anderen Seite eine sehr extreme Liebesbeziehung entstanden ist und ich das so nicht wollte, habe ich meine verfassten Schriften und mein Profil gelöscht und diese D/S Beziehung beendet. Ich habe in den letzten Monaten festgestellt dass diese Art der ganz besonderen sexuellen Magie nur funktioniert mit einer wirklich devot eingestellten Frau, die bereit ist sich zu unterwerfen, sich hinzugeben und voller Vertrauen als Altar und Gespielin der Lust zu dienen. Denn nur so und nur in reiner Zelebration entstehen aus den sexuellen Riten, aus den Finale der Lust, diese starken Lebensenergien die so mancher von uns schon verspürt hat. Ich bin jetzt mal gespannt wer davon noch Kentnis hat und wer darüber mehr erfahren möchte. |
![]() | 19. April 2011 Sicher ist das eine Facette, und ich wünsche Dir viel Erfolg bei der Suche nach der Traumpartnerin... Aber ich habe in mir mehr und Anderes entdeckt. Macht mich das zum Perversen, da ich neben Minnetauglichem BDSM und der Bewunderung der weiblichen Submission auch sadistisch bin? |
![]() | 19. April 2011 Macht mich das zum Perversen, da ich neben Minnetauglichem BDSM und der Bewunderung der weiblichen Submission auch sadistisch bin Ich denke, das war hier gar nicht der Punkt. Im gesamten Forum finden sich postings über mehr oder weniger "heftige" Ansätze BDSM zu leben. Ein Thema, über das kaum geschrieben wird ist jenes:Was mir hier ein wenig zu kurz kommt ist der Teil des BDSM aus dem es einmal entstanden ist. Die D/S also Dom Sub oder die D/D also Dom Devo Beziehung ohne Schmerzen, Erniedrigungen oder den unterwürfigen Partner in den Dreck zu zerren. In vielen Fällen wird denjenigen, die ihre DOM/sub Beziehung ohne Schmerzen und ohne Demütigungen führen nachgesagt, sie seien nicht richtig devot/richtig dominant.Ich persönlich mag die subtile Dominanz, ich mag "sanfte Spielchen", die den Schmerz eher als "Katalysator" einsetzen. Vielleicht schreib ich noch etwas mehr, wenn ich durch weitere postings andere Impulse bekomme. LG pörl |
![]() | 19. April 2011 fully d'accord Diese Grundtendenz der Unterwerfung wird vielleicht deshalb so wenig thematisiert, da sie unterschwellig mitschwingt, quasi conditio sine qua non ist. Und deshalb banal betrachtet wird? Gute Idee |
![]() | 19. April 2011 Jedem Tierchen sein Pläsierchen! Dafür ist die Spielwiese des BDSM groß genug und ich persönlich denke, es gibt weder falsch noch richtig solange sich mind. Zwei bei dem, was sie tun wohlfühlen...gehöre persönlich auch eher zur sad. Fraktion. Abgesehen davon kann ich auch Tantra oä. nix abgewinnen... LA |
![]() | 19. April 2011 quasi conditio sine qua non ist Würdest Du diesen Teil bitte für mich übersetzen? fully d'accord Englisch und Französisch verstehe ich, selbst wenn man es vermischt aber Latein.... nicht wirklich.... wie wärs mit Niederländisch? Sorry fürs "off topic", musste aber sein pörl |
![]() | 19. April 2011 @ Pearls Übersetzung quasi conditio sine qua non wörtlich: „Bedingung, ohne die nicht" Wird benutzt, um in einem Zusammenhang zu klären, ob ein Vorgang oder eine Handlung ursächlich für eine bestimmte Tatsache ist. LA |
![]() | 19. April 2011 Wann immer jemand schreibt, dass etwas "nur so" möglich wäre, dass es sich ja so weit von seinen Wurzeln entfernt habe, lese ich zwischen den Zeilen einen Verkünder des Einzig Wahren Weges; damit kann und will ich mich nicht identifizieren. Ich kann D/s ohne körperliche Schmerzen ausleben (SM nicht, das wär' etwas paradox). Mit Gesten, Trance, oder sonstigem. Warum ich den sexuellen Kontakt nicht nur lustvoll raus zögern und steigern sollte, sondern ganz auf ihn verzichten in einer Beziehung, erschließt sich mir nicht - aber anderen mag gerade das Erfüllung verschaffen. Ich mag meinen SM aber auch gerne roh, heftig, mit Gewalt, viel Schmerz, und ziemlich direktem, hartem Sex. Dazwischen gibt es ein ziemliches Spektrum; ich will mich nicht auf eins davon beschränken, denn mit jedem Menschen und an jedem Tag ist es anders. Aber jeder dieser Wege kann befriedigend und erfüllend sein. (Das kann man Magie nennen, aber mir wäre es zu esoterisch.) |
![]() | 19. April 2011 Es gibt nun mal verschiedene Neigungen! Die einen sind devot, die anderen masochistisch und wieder andere sind beides! Nichts ist wahres oder unwahres, echtes oder unechtes BDSM denn BDSM ist das was man selber lebt, selber zulässt, sich selber erträumt! Ursprünglich wurden in früheren Zeiten Rituale der Lust für den Aufbau von Bio- oder Magischen Lebensenergien zelebriert. Der Schmerz wurde wenn überhaupt nur in geringem Maße eingesetzt um den Adrenalinspiegel gezielt zu steigern und darüber wie auch über die anderen Aktionen die Energien zu entfachen die für beide "PARTNER" letztendlich für tagelange neue Energien sorgte. Da möchte ich dir einfach mal widersprechen. Denn BDSM (früher hatte es nur einen anderen Namen bzw. keinen Namen) war vor 3000 Jahren schon sehr in Mode, nur noch wesentlich brutaler aber dennoch „gesellschaftsfähig“. BDSM an sich, also die Worte, welche dahinter stehen in diesem Zusammenhang gibt es seid etwa 1925. Die Flagellation (also das Schlagen mit der Hand) gehört schon seit tausenden von Jahren zum „Liebesakt“ dazu. Nichts desto trotz denke ich, dass es hier etliche gibt, welche zum einen überwiegend D/S leben bzw. eine D/S-Beziehung mit Sado / Maso Anteilen. Lässt man diese S/M- Anteile mal außen vor, dann denke ich, dass die meisten hier genau jenes D/S ausleben, welches du beschreibst! Und sicher ergeht es sehr vielen so, dass sie nicht nur nachher tagelang daraus schöpfen, sondern sogar auch tagelang vorher alle Kraft daraus ziehen können… D/S funktioniert wohl am besten in einer 24/7 Partnerschaft, da eben in einer solchen Partnerschaft genau das passiert was du beschreibst, weil ein ständiges Machtgefälle für beide zu spüren ist. Nur jeder nennt es anders und lebt es anders! Was soll zudem nicht gut oder schlechter daran sein, wenn ein, fünf oder zehn Tage D/S in einem S/M-Siel ihren Höhepunkt finden? Wenn beide aufgrund ihrer Neigung genau darin auch den Höhepunkt (oder auch krönenden „Abschluss“) des Ganzen sehen. Was mir hier ein wenig zu kurz kommt ist der Teil des BDSM aus dem es einmal entstanden ist. Die D/S also Dom Sub oder die D/D also Dom Devo Beziehung ohne Schmerzen, Erniedrigungen oder den unterwürfigen Partner in den Dreck zu zerren. Also ich ziehe nichts und niemanden in den Dreck und all jene, welche ich kenne, machen dies auch nicht! Also weder im wörtlichen Sinne, noch im Übertragenen. Was die Erniedrigung betrifft, da kommt es wohl auch wieder auf den devoten Part an. Denn ein sehr devoter Mensch, ist leicht dazu geneigt sich selber zu erniedrigen. Zudem ist auch hier wieder das eigene „Kopfkino“ gefragt! Ich nenne da mal den Befehl sich hinzuknien… für manche gibt alleine schon dieser Befehl einen Schlüsselreiz zum dahin schmelzen und für andere ist dies eine Erniedrigung, welche sie nicht hinnehmen würden. Oder die Atemkontrolle mit dem Auflegen der Hand auf ihr Gesicht! Da wird nichts geschlagen, nichts gesagt und nichts weiter Schmerzhaftes getan. Die einen kickt es und für andere ist es undenkbar oder viel zu erniedrigend. Sorry, meiner Meinung nach bist es nicht du der missverstanden wird, sondern du hast die ganze Tragweite des BDSM noch nicht ganz verinnerlicht. Ist nur meine Meinung welche ich hier schreibe… LG Krolock |
![]() | 19. April 2011 Dazwischen gibt es ein ziemliches Spektrum; ich will mich nicht auf eins davon beschränken, denn mit jedem Menschen und an jedem Tag ist es anders. Aber jeder dieser Wege kann befriedigend und erfüllend sein. Genauso sehe ich es auch. Innerhalb MEINES/UNSERES Spektrums leben wir die unterschiedlichsten Möglichkeiten aus. Leider wollte man mir gelegentlich klar machen, das sei kein BDSM...Ich habe meine Neigung erstmals bei meinem langjährigen Partner "geoutet" und er war und ist seitdem der einzige, mit dem ich sie auslebe. Wahrscheinlich könnte ein anderer Partner auch ganz "neue Saiten" in mir zum Klingen bringen. (Im Moment wäre das für mich allerdings keine Option pörl |
![]() | 19. April 2011 Halleluja und Amen! Erleuchtet werf ich die Krücken weg und werde nur noch rein edle Dinge tun. ....oder ist es doch nur der große Aufruf "Devote, interessierte Frau ... meld dich!" ? Jedenfalls bestimmt wirkungsvoller als Profile stöbern....vermute ich. Amüsierte Grüße CelineP |
![]() | 19. April 2011 Ob BDSM ohne Schmerzen nun besonders "edel" ist, sei einmal dahin gestellt. Sicherlich, diese Variante hat durchaus seine Reize und zum Teil finde ich daran auch gefallen. Aber auch hier bin ich wie so oft ein Freund der Vielfalt. An einem Tag ist mir vielleicht nach nur einem leichten Dominanzgefälle, ganz zart und eher im Hintergrund gelagert. Da reicht es schon, wenn er mir bestimmte Blicke zu wirft, mich sanft so hindrückt, wie es möchte usw. Ein paar Stunden später kann dies allerdings schon ganz anders aussehen, ich schlage ihn mit einer Gerte und gehe alles andere als zart mit ihm um. Und dennoch hat nichts damit zu tun, dass ich ihn nicht wertschätze oder dass ich ihn dauerhaft erniedrige oder ich mich von ihm vernachlässigt fühle. Denn für mich gehört zum guten BDSM immer eines dazu: Auffangen und aufgefangen werden. Es ist selbstverständlich, dass sich nach einer Session in den Arm genommen wird, dass es Streicheleinheiten gibt und dass wir uns auf einer Ebene in die Augen blicken können und liebevolle Worte fallen. Ja, auch wenn er mich schlägt, mich als Fickstück betitelt und mich einfach nur benutzt so wie es ihm grade gefällt - ich fühle mich geliebt. Vielleicht mehr, als es eine andere Frau tut, die von ihm Herrn nur gestreichelt wird. Und nur weil ich meinen Geliebten ab und an zu meiner Schlampe mache bedeutet dies nicht, dass ich ihn weniger respektiere. Im Gegenteil - ich erfülle ihm damit seine Wünsche, gehe auf seine Bedürfnisse ein. Zusammenfassend kann ich also sagen - "sanfter" BDSM - Ja! Das ganze allerdings als einzig liebevolle und wertschätzende Variante einstufen - Nein! |
![]() | 19. April 2011 Ich gönne ja jedem seinen kink, aber der oben angeführte magisch angehauchte Wattebausch-BDSM ist so garnicht meines... Aber - ich mag es lieber handfest, im gemeinsamen flow, ohne pseudoelitäres Gehabe. Mit aua, mit in den Dreck werfen, mit Erniedrigung... vielleicht weil ich keinen weissen Ritter, sondern einen fiesen bösen Kerl will... noxx |
![]() | 19. April 2011 Konkret? Die formulierten Ideen gefallen sicher vielen Frauen. Aber das Eröffnungsposting ist so abgehoben formuliert, dass ich mir darunter nichts vorstellen kann. Was sind "bestimmte Aktionen" usw. Und warum braucht es dafür eine devote Frau? Vielleicht weil Vision und Realitität doch voneinander abweichen? Und was ist "edel" daran, sich von jemanden der sich in einen verliebt, abrupt zurück zu ziehen? |
![]() | 19. April 2011 ich finde auch, man sollte sich zu seinen Gefühlen bekennen, und kein falsches Primborium drum machen. Wenn jemand unbedingt erniedrigt werden will und am Boden kriechen will, soll er nicht noch eine Begründung suchen und sich irgendeinen Blödsinn ausdenken, dass er sich ja eigentlich damit erhöhen will oder damit Gott oder sonstejemanden näher ist. Was bleibt von seinem Wunsch dann noch übrig ? Hier sollen Gefühle gelebt werden und nix anderes. So ein bisschen Betrug steckt zudem darin - der Sadist, der seinen Neigungen frönen will, erzählt den Frauen - die meisten fallen auf sowas tatsächlich rein - dass er eigentlich höhere Ziele verfolgt, und dass auf keinen Fall der Wunsch dahinter steckt, die Frau zu quälen. Ich glaube denen, egal ob Mann oder Frau eh kein Wort. |
