![]() | 25. April 2011 Man soll ja sogar Haare spalten können... Ich denke der TE sucht eine Frau, die zudem submissiv veranlagt ist. Es ist auch nicht falsch, gerade AnfängerInnen auf das eine oder andere Thema aufmerksam zu machen, bzw. Gedanken ins Rollen zu bringen. Bedauerlich finde ich lediglich, wenn dies mit erhobenem Zeigefinger geschieht. Das kann schnell zu Verunsicherung führen |
![]() | 25. April 2011 Ich versteh gar nicht warum der TE so auseinander genommen wird. Für mich hört es sich ganz normal an, dass er eine devote Frau sucht, wenn er schon weiß, dass er ein ausgeprägtes Interesse an BDSM hat. Warum sollte er also nicht gezielt suchen? Es bringt ja nix wenn er zu einer Frau eine Beziehung aufbaut und dann feststellt, dass sie mit dem Thema nix am Hut hat. Das hat er ja schließlich schon gemacht und es hat nichts gebracht. Ich hab es auch so verstanden, dass er nur KONTAKT zu einer erfahrenen sub hatte und nicht, dass er mit einer zusammen war. Unter Kontakt versteh ich, dass es da keine Sessions gab sondern eher Gespräche; aber genau weiß ich das natürlich nicht. Dass er eine gewisse Vorstellung davon hat was und wie er etwas gern machen würde, sehe ich nicht als schlecht an. Im Gegenteil; es ist doch gut eine gewisse Vorstellung zu haben. Ich weiß nicht wie oft ich im Chat von unerfahrenen Doms gefragt werde, was sie denn eigentlich machen sollen... Natürlich muss Dom sich mit seiner sub austauschen...Grenzen suchen, no gos klären usw. Ich bin selbst mit einem jungen, mittlerweile nicht mehr ganz so unerfahrenen Dom befreundet. Seine sub war ebenfalls eine Anfängerin; es gab einen häufigen Austausch zwischen uns wenn er Fragen hatte oder wenn mir Dinge auffielen. Und es funktioniert so sehr gut zwischen den beiden. Wenn der TE also Stammis besucht und Kontakt zu erfahrenen BDSM´lern hat mit denen er sich austauschen kann, seh ich kein Problem bei der Sache. Doch einen Ansprechpartner/-in sollte es schon geben, denke ich. |
![]() | 25. April 2011 Grade das Argument, dass man sich keine unerfahrene Sub suchen, sondern erst mal ne normaler Beziehung führen soll, erschließt sich mir in dem Zusammenhang gar nicht. SM ist ne Sache, die Übung und Entwicklung braucht, die eine "normale" Beziehung meiner Meinung nach nicht fördern kann. Und jemandem den Sinn für Verantwortung komplett abzusprechen, nur weil er jung und unerfahren ist, ist schon eine arg anmaßende Sache. Der TE scheint jemand zu sein, der eine Sub sucht, mit der er zusammen wachsen kann, und das ist definitiv nur zu begrüßen. Wo da jetzt in seine Beiträge reingelesen werden kann, dass er eine Sub sucht, mit der er einfach mal machen kann und die aufgrund ihrer Unerfahrenheit nicht muckt, damit er einfach mal "losdommen" kann, hab ich auch nicht wirklich erkennen können... da scheint hier ein paar Leuten die Fantasie durchgegangen zu sein. Ich kann mich eigentlich der Empfehlung von Bonnie81 nur anschließen: Such dir ne Ansprechpartnerin mit Erfahrung, die sowohl dir als auch deiner Sub (so du denn eine findest) mit Rat und Tat zur Seite stehen kann, und ansonsten vertrau auf deinen Instink und rede viel mit der Sub, dann kann eigentlich wenig schief gehen. Was ich noch zum eigentlichen Thema anfügen möchte: Es ist vielleicht keine schlechte Idee, weniger nach einer Sub zu suchen als wirklich nach einer Partnerin. Das ist jetzt natürlich nicht statistisch belegbar, aber ich habe beobachtet, dass sadomasochistisch veranlagte Menschen dazu neigen, sich zu finden, selbst wenn ihnen ihre Neigungen noch nicht sooo klar sind... das ist natürlich nur eigene Erfahrung, aber vielleicht funktioniert es. |
![]() | 25. April 2011 Die Einleitung deines Postings deckt sich irgendwie nicht mit dem Ende. Das eine unerfahrene Sub nicht muckt wenn was schiefläuft glaube ich nicht. Ob sie sich richtig fallen lassen kann wenn der unerfahrene Dom dann mal "losdommt" glaube ich ebensowenig. Im ganzen Thread hier habe ich bisher kein nachvollziehbares Pro Argument für "unerfahrene Sub" gelesen. Ohne etwas unterstellen zu wollen habe ich bei solchen Konstellationen immer das Gefühl, da sucht sich jemand lieber einen Neuling weil er vielleicht befürchtet im "Vergleich" zu einem anderen Dom den die Sub vorher hatte, schlecht abzuschneiden. Zusammenwachsen ist etwas was die Menschen machen und zwar unabhängig von D/S und deren Erfahrungen. Das ein zusammenwachsen nur möglich ist, wenn beide das gleiche Erfahrungslevel haben ist fern jeder Realität. Es sei denn, die vielen Sub die einen erfahrenen Dom suchen, lehnen ab sich gemeinsam mit ihrem Dom zu entwickeln. |
![]() | 25. April 2011 Ich verstehe den "lieben Herrn" Hart auch nicht. Wieso soll ich eine Vanilla Beziehung leben um in SM Erfahrung zu bekommen. Ich lern doch auch nicht Zimmermann obwohl ich Maurer werden will nur weil beide auf dem Bau arbeiten. Das Auffangen lernt man auch nicht nur in SM-Beziehung. Das hat vielmehr mit Menschenkenntnis zu tun. Denn wenn man wirklich Menschkenntnis besitzt und aufmerksam bei der Sache ist, ist die Wahrscheinlichkeit das die Subbie wirklich tief fällt um vieles minimiert. Ich sage nicht das es dann nicht passieren kann. Aber man geht schon mal wesentlich besser "ins Rennen". Ich denke einfach das man sich langsam an einander gewöhnen muss. Dann kommt vieles von allein. vaya con dios, killedman |
![]() | 25. April 2011 Wenn man an den richtigen Stellen nach einer Partnerin sucht, ist die Chance natürlich größer, dass sie eine entsprechende Neigung mitbringt. Also auf Stammtischen oder entsprechenden Veranstaltungen. @Raven: Ich weiß warum du denkst, dass subs sich selbst finden. Das ist glücklicherweise 2x in deiner unmittalbaren Nähe passiert. Aber ich glaube, das war einfach großes Glück und/oder Zufall. Hier entsteht mittlerweile ein bissel der Eindruck, dass die erfahrenen Doms der Meinung sind, die Anfängerinnen gehören in erfahrene Hände. Das kann man nicht verallgemeinern. Dazu hat jeder Dom und jede sub ihre eigenen Meinung. Als ich meine dev-maso Seite entdeckt hab, hatte ich 2 unerfahrene Doms an meiner Seite. Meinen Mann und Raven. Ich war diejenige die sich zu diesem Zeitpunkt am meisten mit dem Thema beschäftigt und auseinander gesetzt hatte. Außerdem stand mir dazu ein weiterer, diesmal erfahrener Dom als Mentor zur Seite. Und das Ganze hat sehr gut funktioniert. Aber eben nur weil wir nicht unerfahren wie wir waren wild herum "gedommt und gesubbt" haben, sondern weil es sehr viele Gespräche über alle möglichen Themen aus dem Bereich BDSM gab. Zwei Anfänger, die ohne Mentor/Ansprechpartner herum probieren...das halte ich für keine gute Idee. Aber wenn beide sich mit andren austauschen können, kann das sehr wohl funktionieren. Ich hab mich auch nicht sofort in der ersten Session total fallen gelassen. Das hätte ich bei einem erfahrenen Dom aber auch nicht getan. |
![]() | 25. April 2011 Zwei Anfänger, die ohne Mentor/Ansprechpartner herum probieren...das halte ich für keine gute Idee. Aber wenn beide sich mit andren austauschen können, kann das sehr wohl funktionieren. Nur mal ganz kurz dazu: Ich hab angefangen zu SMen als ich 18 war. Keine Ahnung aber davon ganz, ganz viel. Und ich hatte einen Partner der genau so viel Ahnung hatte. Nämlich gar keine. Und wir hatten weder Ansprechpartner noch Mentor. Kein Internet und wir wußten nicht mal wie das heißt was wir da tun. Darf ich es wagen das zu sagen? Zwei Menschen die sich lieb haben und die Acht darauf geben dem Anderen das zu geben was ihm gut tut brauchen weder einen Mentor noch einen Lehrer. Meiner Meinung nach wird viel zu viel Bohei und Tamtam um BDSM gemacht. Es ist keine Religion und nichts Heiliges. Das haben Menschen schon getan bevor sie von Dom und Sub gehört haben. Ein bißchen Achtung, Liebe und Respekt vor dem Partner sind überaus hilfreich dabei wenn es darum geht zu sehen und zu testen wie weit man gehen kann. Sorry, nur meine unbescheidene Meinung! |
![]() | 25. April 2011 Ich werde das Gefühl nicht los, dass hier alle ein wenig aneinander vorbei reden, obwohl die meisten eigentlich ähnliche Ansichten haben. Einmal quer über den Thread gelesen würde ich den Konsens mal so zusammenfassen: Subs wachsen nicht auf Bäumen, sondern man muss sie auf die herkömmliche Art und Weise kennenlernen, wie das halt auch bei anderen Beziehungsarten der Fall ist. Dem entsprechend ist es sinnvoll, sich entsprechend zu verhalten und nicht nur heiße Luft von sich zu geben, wenn nichts dahinter ist. Was die Unerfahrenheit in BDSM-Angelegenheiten betrifft, gilt hierbei das gleiche: solange man ehrlich ist und sich gemeinsam vorsichtig vorantastet, ist alles in bester Ordnung. Probleme gibt es dann, wenn man versucht den großen Top/Dom/Wasauchimmer raushängen zu lassen, ohne über seine eigenen Taten zu reflektieren. In dem Fall kann Sub durchaus zu Schaden kommen. Daher empfiehlt sich also eine gewisse Offenheit und Reife, um rechtzeitig Rückmeldung zubekommen und diese auch richtig zu interpretieren. Dabei helfen können bereits im Vorfeld Gespräche oder auch Sessions mit erfahreneren Leuten. Diese sind aber weder ein Muss noch ein Garant dafür, dass hinterher alles einwandfrei verläuft. Aber wie bei nahezu allem anderen auch, ist mehr Wissen durchaus hilfreich als zu wenig. Kurz um: Menschen sind verschieden. Das gilt sowohl für ihre Vorlieben und Ängste, als auch für ihre Herangehensweisen. Gerade im BDSM gibts es kein falsch und richtig (dafür muss man sich nur die Diskussionen zwischen Hardlinern und SSC-Anhängern anschauen), aber ein dumm und vernünftig. Ich für meinen Teil versuche das immer mittels des altbackenen "was Du nicht willst, das man Dir tut, das füg auch keinem anderen zu" abzugleichen. Wenn man nicht selbst weiß, wie etwas wirkt und wann es definitiv zuviel sein könnte, dann muss man sich 100%ig auf die Rückmeldung des Passiven verlassen können. Ist letzteres nicht gegeben, muss man wohl vorher mal im Selbstversuch testen und sich gegebenfalls noch zusätzliche Meinungen einholen. Und auch da gilt, das jeder verschieden ist und entsprechend auch unterschiedlich wahrnimmt. Solange sich der TE also nicht als etwas verkauft, das er nicht ist (und das muss er dann schon entsprechend gut machen, damit Sub es nicht durchschaut, andernfalls wäre ihr Mitschuld anzulasten), besteht imho jetzt nicht so die große Gefahr, dass es ein allzu schlimmes Ende gibt. Einer muss mindestens mitdenken, und wenn man dem das allein nicht zutraut, darf man halt sein eigenes Hirn nicht blauäugig abschalten. |
![]() | 27. April 2011 übrigens hat sich der te aus dem joy verabschiedet... nur mal so als seiteneinwurf... |
![]() | 27. April 2011 Danke für den Tipp, dann kann ich ja hier an der Stelle schliessen.
Wer seine Tränen lacht, braucht sie nicht zu weinen! |
