Der männliche Orgasmus und seine Folgen ...

Wie sieht es bei euch mit der Kontrolle über den Orgasmus aus?

02. März 2011
Der männliche Orgasmus und seine Folgen ...

Guten Tag meine Herren,

in vielen Beiträgen liest man um die Schwierigkeiten der Damenwelt mit ihrem Körper - in Bezug auf den Orgasmus.
Manche Frauen sind in der glücklichen Lage und brauchen bei entsprechender Erregung nur wenige Sekunden der Penetration, um ihren Orgasmus zu erreichen.
Andere wiederum brauchen weit länger als 10 Minuten.
Auch die nötige Stimulation ist völlig unterschiedlich.
Einige sind Passagier im eigenen Körper, andere haben eine solche Kontrolle, dass sie die Einleitung zu ihrem Orgasmus selbst bestimmen können.

Mir stellt sich in diesem Zusammenhang immer wieder die Frage: ... "Warum gibt es so oft Anlass zu Klagen?"
Wie erklärt sich das?

An dieser Stelle möchte ich jetzt einmal Antworten von den Männern lesen.
Wenn ihr die Umfrage beantwortet, seid bitte ehrlich!

Danke für die Beteiligung, Al
02. März 2011
Wenn ihr die Umfrage beantwortet, seid bitte ehrlich!

ehrliche Antwort: zu Anfang unserer Beziehung hat es nicht so gut geklappt, da ist es schon vorgekommen, das ich auch unkontrolliert gekommen bin.

doch das hat sich im laufe der Jahre geändert und ich kann mich jetzt nach ihr richten.
02. März 2011

Ich würd mal sagen, dass die Antwortmöglichkeiten nicht unbedingt gut gewählt sind.
Auch Männer, die ihren Orgasmus gut kontrollieren können, kommen
oftmals vor ihrer Partnerin.
Z.B., weil das die Partnerin so wünscht und so mag.
Oder z.B. weil bei "angestrebter Gemeinsamkeit" der Mann doch einen Tick früher durchs Ziel geht, weil beide "außer Kontrolle" sind.
Nur mal so angemerkt.
Lg
Freimut
02. März 2011
Vielleicht ...

"Warum gibt es so oft Anlass zu Klagen?"

... weil man sich nicht um die Belange des Partners kümmert oder zuviel darum kümmert und jedenfalls oftmals die gebotene Zweisamkeit "flöten geht". Ferner dürfte dann noch ein herausragender Aspekt fehlen, den man immer wieder im forum herausoperieren muss. Das Reden fällt wohl vielen Menschen schwer. Eigentlich ein Unding. *gruebel*
02. März 2011
Beim Lesen des Titels

dachte ich zuerst an das Nickerchen danach und was tun mit dem männlichen Produkt...
02. März 2011
Mir fehlt die Antwort:

"Ob ich vor, nach oder gleichzeitig mit der Partnerin kommen kann, hängt insbesondere von ihren Bedürfnissen und Zeitfenstern ab."

Denn wenn eine Frau durch Penetration allein keinen Höhepunkt erreichen kann, kann ich meinen Höhepunkt nämlich kontrollieren wie ich will und komme doch immer allein...

Was ich mittlerweile ganz gut beherrsche, ist das Verzögern des Höhepunktes. Was nicht immer so gut klappt, ist das Beschleunigen.
Wenn eine Frau schnell auf Touren kommt, dann ist sie regelmäßig vor mir am Ziel, es gelingt mir dann nicht ohne Weiteres synchron den Höhepunkt zu erreichen.
Es hängt auch ganz entscheidend davon ab, wie sehr man aufeinander eingespielt ist und weiß, was der Partner wann wie braucht.

Wenn es mich vor diesem Hintergrund einfach mal aus heiterem Himmel (ergo ziemlich unkontrolliert) in den Himmel schießt, freue ich mich darüber und die Partnerin auch. Weil es für sie ein Beleg ist, mich auch noch mächtig kicken zu können. Insofern gibt es eigentlich nie Grund zu Klagen. Ich glaube, dass dies auch hauptsächlich ein Problem von Partnerschaften ist, bei denen der Mann schnell kommt und die Frau noch etwas länger braucht, bei denen der Mann aber nach dem Höhepunkt die Erektion nicht mehr halten kann. Das ist dann auf die Dauer sicher frustrierend. Aber das sollten die meisten Kerle früher oder später eigentlich in den Griff bekommen, indem sie Verzögerungstechniken entwickeln.
Ganz ehrlich: als sich bei mir früher die Schüsse bisweilen noch sehr schnell gelöst haben, hab ich zum Teil auf dem Klo schnell Überdruck abgebaut, kurz bevor es zur Sache ging. Und schon war es locker möglich, ein wenig länger zu genießen...

Ich kenn wenige in meinem Alter, bei denen wirklich noch groß geklagt wird... irgendwann weiß Mann sich halt zu helfen. Und der Dame auch.
02. März 2011

Tja, das ist ja immer so eine Sache mit dem kommen. *oha* Ich bin eigentlich immer eher der Schnellstarter. Wenn ich dann so einen potenten Kerl im Club beobachte, der eine Viertelstunde so richtig durchhält, dann frage ich mich immer, wie der das macht. *anbet*

Bei unserer sie bin ich immer so aufgeregt, dass es nicht so lange dauert. Nach 14 Jahren Beziehung ist das aber ja vielleicht auch ganz positiv zu sehen. *liebguck*

Wir sind aber nach so einer langen Zeit auch so gut eingespielt, dass wir es schön öfter schaffen zur gleichen Zeit zu kommen, denn unsere sie kann auch ganz schön schnell zur Sache „kommen“. *wiegeil* Wir verteilen aber auch schon mal einen Gutschein über einen Orgasmus, wenn es mal nicht klappt. Wir sehen das ganz locker, dann wird es halt beim nächsten Mal umso schöner.

Auf Kommando kommen oder eben nicht kommen, kann ich aber nicht. Die Sache verselbständigt sich dann doch öfter mal. Ist das nicht schön, eine Sache die „Mann“ mal nicht unter Kontrolle hat, sondern die einfach mal so passiert. *freu* Und das in unserer von morgens bis abends durchgeplanten Welt. Herrlich!!! Freiheit für den Orgasmus. *genau*


Dreamteam66831
02. März 2011

Was die Antwortmöglichkeiten betrifft ...
diese sind bewusst so und nicht ausführlicher gewählt.

Auch Männer, die ihren Orgasmus gut kontrollieren können, kommen
oftmals vor ihrer Partnerin.
Z.B., weil das die Partnerin so wünscht und so mag.
Oder z.B. weil bei "angestrebter Gemeinsamkeit" der Mann doch einen Tick früher durchs Ziel geht, weil beide "außer Kontrolle" sind.
Nur mal so angemerkt.
Gernot2

Diese Umstände fallen letztlich in die unterste Antwortmöglichkeit.
Wir wollen mal nicht päpstlicher als der Papst sein.
Unter kontrolliert verstehe ich, dass man z.B. auf Ansage der Frau zum Orgasmus kommen kann.
Ob man da nun unmittelbar vor der Partnerin kommt oder nicht ... da erwarte ich dann schon, dass die entsprechenden Paare aufeinander eingespielt sind und es somit eine eher untergeordnete Rolle spielt.

"Ob ich vor, nach oder gleichzeitig mit der Partnerin kommen kann, hängt insbesondere von ihren Bedürfnissen und Zeitfenstern ab."
Lustgewinner

Diese Antwort würde ich eher sekundär sehen.
Vordergründig geht es doch um die Möglichkeiten von uns Männern.
Kann ich mich als Mann auf die Bedürfnisse einstellen?
Es geht beim Sex ja auch um die Verbindung - das sich ganz nah sein.
Frauen empfinden eine reine Penetration ja auch als angenehm, wenn dadurch kein Orgasmus ausgelöst wird.
Und sicher steigt auch in einem solchen Fall die Zufriedenheit, wenn der Mann, neben der für die Frau wichtigen Stimulation, ihr trotzdem mit seinem Penis Lustgefühle vermittelt.
Auch in einem solchen Fall spielt es eine Rolle - hab ich mich nun unter Kontrolle oder eben nicht.

Wenn der Penis für die Befriedigung einer Frau überhaupt keine Rolle spielt - dann erübrigt sich die Frage nach der Kontrolle.
Paare, bei denen es so ist ... die haben für gewöhnlich ihre ganz eigene Vorgehensweise.

Danke! Für die bisherigen Antworten.

Al

Und nun ... lasst mich noch fleißig etwas lesen.
Das Thema interessiert mich wirklich - gerade auch die Bereitschaft von uns Männern, an den bestehenden Situationen oder an uns, etwas zu verändern ... wenn es denn etwas zu verändern gibt.
02. März 2011
Immer wieder anders...

Bei uns ist die Situation folgende:
Sind seit über 5 Jahren ein Paar, das aber von Anfang an eine Fernbeziehung führt.
Das heißt während normalen Wochen (kein Urlaub, nicht frei...)
sehen wir uns nur an Wochenenden und das leider auch nicht immer jedes.
Wenn dies der Fall ist, ist es bei unserem Er schon so,
dass er häufig relativ schnell kommt und das eben vor Ihr.
Sie kann zwar auch sehr schnell kommen, egal wie sie penetriert wird, aber in dem Fall kommt er meist noch vor Ihr und eben nicht unbedingt kontrolliert.
Haben wir dann das zweite, dritte Mal...Sex sieht die Sache schon anders aus.
Er ist nicht mehr so überempfindlich und kann sich gut kontrollieren (über Geschwindigkeit usw. der Penetration) damit wir dann meist wirklich gemeinsam Kommen.

Wenn dann mal wieder die schöne Zeit, sprich Urlaub, längere gemeinsame Zeit kommt, ist die Sache eigentlich sehr entspannt
und er kann ohne weiteres den Höhepunkt auf den Ihrigen bringen.
Für uns bzw. für Ihn ist es absolut kein Problem wenn Sie vor Ihm oder sogar öfters kommt.
Aber der "Schluss"-Höhepunkt wird dann eben zusammen genossen.

Zusammengefasst kann man einfach sagen, kommt es drauf an wie oft bzw. wie regelmäßig man Sex hat und natürlich auch auf den Partner.
Unsere Sie merkt bei Sex schon auch (wenn Sie den Takt angibt),
ob er jetzt gleich kommen würde oder nicht.
Und wenn Sie in diesem Moment noch nicht schon völlig in Extase ist, wird das "Tempo" halt einfach kurze Zeit wieder geändert, oder die Stellung wie auch immer.
Wenn Sie natürlich selbst schon auf den Höhepunkt steuert, macht es Ihr auch gar nichts aus, wenn er dann ein wenig früher kommt.

Desweiteren kann es auch sein, wenn wir spontan nen Quicky haben, dass wir beide gleichzeitig kommen, da Sie eben auch sehr schnell fähig ist einen Orgasmus zu bekommen und er kann es in diesen Situationen auch gut kontrollieren, dass es gemeinsam klappt.

Also bei uns hängt es hauptsächlich damit zusammen, wie lange wir keinen Sex hatten.
Oft ist es auch bei Männern so, wenn sie sehr unter Stress bzw. psychischem Druck stehen, dass Sie vorzeitig abspritzen und es eben nicht kontrollieren können, diese Erfahrung haben wir auch schon gemacht. So wie es eben bei vielen Damen der Fall ist, dass Sie dann nicht kommen, weil der Kopf nicht mit spielt.

Hoffen, wir konnten weiterhelfen,

Lg das Pueppi und der Freak
02. März 2011

Unterm Strich ist das doch immer eine Frage der Handhabung. Ich kenn verdammt viele Frauen, denen ein "Schneller" lieber ist, als einer, der stundenlang kann und das auch zelebriert ohne Rücksicht auf Verluste. Das Wort "Wund" wurde hier sehr oft und gern benutzt. Anscheinend wissen einige von denen, die ihren Höhepunkt bewusst kontrollieren können, nicht, wann es einfach genug ist. Da haben dann die einen Vorteil, die einen Trigger haben, eine Art Orgasmusknopf. So kann frau quasi die Vorteile beider Typen genießen. *g*

Ob wir es jemals erleben, dass die Menschheit zumindest in erwähnenswerten Teilen von Wettkampfgedanken und Leistungsdruck befreit durch die Welt schreitet und einfach nur dem puren Genuss fröhnt?
02. März 2011
Hm,

... ich würde sagen, da fehlt irgendwie mindestens eine Kategorie für den Fall, dass die Partnerin durch GV gar nicht kommt. Oder fällt man dann automatisch unter "ich komme vor ihr" (weil/wenn sie ja ohnehin nicht kommt)?
02. März 2011

Ich kann meinen Orgasmus normalerweise recht gut kontrollieren. Da Mary bei der ersten Runde meist ziemlich schnell kommt, spritze ich halt bei ihrem zweiten Orgasmus ab. So ganz synchron klappt das natürlich nie, muß es doch aber auch nicht.

Nur beim MMF habe ich echte "Kontrollschwierigkeiten". Mir kommt´s dann fast immer schon dann, wenn ich sehe, wie der andere Mann ihr seinen Schwanz einführt. Aber wenn ich dem Treiben dann weiter zusehe, werde ich ziemlich schnell auch wieder geil und habe dann meinen Spaß...

Joey
03. März 2011
angestrebte Gemeinsamkeit?

Der gleichzeitige Orgasmus bei Penetration ist ein sexualpädagogisches Konzept, das in den 60er und 70ern en voque war – mit dem Ziel, dem Mann überhaupt einmal den Orgasmus der Frau ins Bewusstsein zu rufen und ihn nicht nach dem Schnellspritzen zur Seite rollen zu lassen. Dazu kamen romantische Vorstellungen des Verschmelzen in einem gleichzeitigen Höhepunkt und dergleichen mehr.

Spätestens seit der (Wieder)entdeckung des Gräfenberg-Spots und der Multiorgasmität der Frau ist dieses Konzept teilweise obsolet – manche Stimulation ist mit dem Penis nicht in dieser Intensität und Dauer möglich und die Frage, mit welchem der Orgasmen der Frau der Mann synchron kommen soll, ist auch nur unbefriedigend zu beantworten: Mit ihrem ersten? (zu früh) Mit dem, nach dem sie sagt „ich kann nicht mehr“ (zu spät)?

Zum Glück wurden inzwischen auch Zunge, Hände, Spielzeuge etc. als Sexualorgane des Mannes entdeckt, was den Zwang zum Memorieren der Primzahlreihe oder das Denken an die Bundeskanzlerin etc. zur Orgasmuskontrolle des Mannes überflüssig macht. Zumal man sich auf diese Weise in eine Richtung selbst konditioniert, die ein nicht unbedingt sozialkonformes Verhalten an Supermarktkassen oder vor Bundestags-Wahlplakaten geradezu heraufbeschwört...
04. März 2011
kontrolle?

reicht es nicht, tag aus, tag ein von polizisten, dem arbeitgeber (ich glückseeliger hab keinen) oder von nachbarn (ist der rasen auch milimeter-genau geschnitten?) kontrolliert zu werden.

muss ich mich mit kontrolle auch hier noch quälen. da bin ich lieber tier und sag mir - wenns kommt, dann kommts.

zu weiblichem wohlbehagen gibts doch auch noch zunge, jeden finger, den sie will (oder auch alle) und oder die surrenden spassgesellen.

bei kontrolle verlier ich jede lust auf irgenwas und grant`l lieber vor mich hin.
04. März 2011

Ich sehe es als Stärke an, den Orgasmus zu kontrollieren.

Als Paar, zumindest länger zusammen lebend, spüre ich wie weit meine Partnerin ist - und umgekehrt - und das macht guten Sex aus.

Genau auf den Punkt gleichzeitig zu Kommen, gelingt uns manchmal.

Sie hat meistens das Vergnügen, zuerst ihren Orgasmus zu bekommen.

Danach habe ich alle Zeit der Welt zu kommen und ihr noch einen zweiten Orgasmus zu ermöglichen *smile*

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