![]() | 27. Februar 2011 Schmerzgrenze Ich brauche dringend eure Hilfe und bitte um eure Ratschläge. Ich bin vor 3,5 Wochen in den Bereich BDSM eingestiegen und habe schon große Fortschritte gemacht. Mein Dom ist sehr einfühlsam und es herrscht 100 % Vertrauen zwischen uns. Ich würde und möchte alles für ihn tun/machen. Mir macht es absolut Spaß. Jedoch habe ich ein Problem, die Schmerzen bei den Schlägen (Hand, Gürtel, Peitsche) auszuhalten. Mal ist es OK den Grütel zu spüren und ich habe das Bedürfnis nach "mehr", beim nächsten Mal aber wieder ist es so schlimm, dass ich beim ersten Schlag in Tränen ausbreche. Ich will das überwinden, weiß aber nicht wie ich es schaffen kann. Ich möchte es lernen das zu genießen - für mich und natürlich auch für meinen Dom, weil ich weiß wie geil es ihn macht. Und es belastet mich sehr, nicht mit dieser Situation umgehen zu können. |
![]() | 27. Februar 2011 mach einfach deinen Kopf frei, du gehst momentan schon gedanklich vorbelastet in die Session....es kann und wird wieder weh tun...und damit blockierst du dich selbst....findet gemeinsam raus was du geniessen kannst und er dennoch Spaß hat. hey du bist so jung dabei, lern erstmal zu laufen bevor du versuchst zu fliegen...du bist gerade noch dabei die ersten Eindrücke zu verarbeiten vielleicht magst du ja lieber demütigungsspiele oder oder oder...SM ist so facettenreich wie eine Speisekarte in einem 5* restaurant und auch du wirst dein persönliches Menü finden was euch beiden schmeckt( sorry doofer vergleich ich weiß) Kuck ich lebe seit 6 Kahren SM und lerne noch immer also Kopf hoch und fröhliches Naschen an den Honigtöpfen des BDSM und wenn du fragen hast,immer rein in meinen Postkasten lg Kara |
![]() | 27. Februar 2011 Mir macht es absolut Spaß. Jedoch habe ich ein Problem, die Schmerzen bei den Schlägen (Hand, Gürtel, Peitsche) auszuhalten. Mal ist es OK den Grütel zu spüren und ich habe das Bedürfnis nach "mehr", beim nächsten Mal aber wieder ist es so schlimm, dass ich beim ersten Schlag in Tränen ausbreche. nicht an jedem Tag hat man die gleiche Verfassung.... mal ist es gut, mal eben nicht..... entweder dein Dom ist so einfühlsam und merkt selbst dass es an diesem Tag reicht, oder du sagst es ihm ganz klar dass es dir zuviel ist.... habt ihr ein Safewort?? |
![]() | 27. Februar 2011 hast du mit ihm darüber schon gesprochen? Das dürfte das Wichtigste an der Sache sein. Wenn er einfühlsam ist, achtet er auf deine Grenzen, nimmt sich Zeit, sich mit dir zu entwickeln. Es kommt auf so viele Dinge an, wie du etwas erlebst, dass man keine generellen Richtlinien aufstellen kann. Mit der Zeit kennt dein Herr dich so gut, dass er vermuten kann, wie du etwas verträgst. Aber: Das ersetzt nicht, darüber zu sprechen vorher und auch nachher. Kein Mensch kann in den anderen hineinsehen. Also reden, reden, reden! sus/sie |
![]() | 27. Februar 2011 hab das gleiche Problem kann das sehr nachvollziehen was du schreibst, aber ich kann dir da auch kein Mittel nennen, wie du das besser in den Griff bekommst. es liegt auch viel an den Kopfdenken, wen du viel Stress um die Ohren hast und genervt bist, dann hälst du einfach weniger aus, so gehts mir auch immer. und wen ich im Kopf frei bin und mir keine Gedanken mache und ich unbefangen in eine Session reingehe, da halt ich auch mehr aus. es liegt wirklich auch an der Tagesverfassung und ist auch Zyklusabhängig, wenigstens bei mir.... ich möchte auch immer den Schmerz aushalten können für meinen Herren und zweifle oft an mir das ich irgendwann mal so weit komme das ich das locker aushalte. aber Kopf hoch, wen du einen guten Dom hast, wird er dich schon dahin bringen. |
![]() | 27. Februar 2011 Weniger ist mehr Aus der dominanten Sicht: Es geht doch gar nicht darum, eine bestimmte Härte zu ertragen. Es geht um das Erkunden der Grenze - und wenn die Grenze mal näher als sonst liegt, ist halt nicht viel Schmerz notwendig, um sie zu erreichen. Salopp gesagt: Das erspart einem den Tennisarm. Auch das klaglos hinnehmen ist für mich gar nicht erstrebenswert: Ich will doch wissen, dass sie mich spürt. Einmal erlebte ich in einem Café eine etwas ältere Frau, die ausgiebig, wenngleich etwas routinemäßig, von einem Mann mit verschiedenen Peitschen geschlagen wurde. Sie äußerte keinen Laut, zuckte nicht - es war wie tot, und eine (für mich) ganz unangenehme Erfahrung. Es wirkte so unmenschlich, emotionslos. Möglicherweise hat es ihr gefallen, aber mir als Dom würde das nichts geben, sondern eher Angst machen. Kurzum: Ich würde an Deiner Stelle gar keinen Kummer haben, dass die Tagesform veränderlich ist. Empfindlichkeit kann genauso reizvoll sein, und nirgendwo steht, dass man einem höher-schneller-weiter genügen sollte. |
![]() | 27. Februar 2011 Schmerz ist nicht gleich Schmerz Du bist erst ganz am Anfang des Weges und wirst mit der Zeit erst allmählich entdecken, welche Bedeutung Schmerzerfahrungen für deine persönliche BDSM-Welt haben. Ich denke aber, so wie ich deine Beschreibung lese, ein unmittelbares Genießen des Schmerzes als das, was man gemeinhin als Lustschmerz bezeichnet, kann es nach einem oder ein paar heftigen Schlägen eigentlich kaum sein. Wenn es dir also momentan eher darum geht, daß du deinem Dom damit gefallen willst, für ihn zu leiden, dann ist der eine Schlag eben schon ausreichend, wenn danach schon Tränen fließen. Dein Dom sollte dir dann zeigen, wie sehr er es wertschätzt, daß du für IHN deine Tränen vergießt. Wie sehr er dich dafür liebt, was du bereit bist für seine Befriedigung zu ertragen. Ich vermute, daß es das ist, was du dabei empfinden willst. Daß es das ist, was dir das Schmerzerlebnis momentan in dieser Form überhaupt bringen kann. Wenn ich richtig liege, solltest du das so mit ihm besprechen, damit er entsprechend reagieren kann bzw. die Session entsprechend gestalten kann. |
![]() | 27. Februar 2011 Auch wenn es jetzt "hart" klingt-aber Tränen gehören beim "Spiel" durchaus auch dazu... Es geht doch (auch) darum, deine Grenzen auszutesten....diese ggf. auszuweiten....und damit zu überschreiten. Tränen (ob vor Wut, vor Angst, oder vor Schmerz) sind durchaus nicht ungewöhnlich-wichtig ist doch, das Dom damit umzugehen weiß, und genau merkt, wann es "noch ein wenig mehr" sein darf-und wann "Schluß" sein muss (das muss ja nicht unbedingt auch "Schluß der Session" bedeuten).. "Lernen", den Schmerz "auszuhalten", kann man mMn nicht-dazu gehört Übung, Übung, und noch mehr Übung..die richtige Zeit, der richtige Ort, die richtige "Verfassung"......dann kommt der Rest von alleine... Geh(t) nur nicht zu schnell voran..... Am Anfang ist alles neu und aufregend, da will man gerne sehr schnell so ziemlich alles weiterführen und genießen.....aber lasst euch ruhig Zeit dabei.... |
![]() | 27. Februar 2011 beim nächsten Mal aber wieder ist es so schlimm, dass ich beim ersten Schlag in Tränen ausbreche. Das klingt iwi nach Hose runter und Vollgas...nur mein Eindruck...Schön warm gehauen (Mit leichten Schlägen beginnen und dann langsam die Intensität steigern) geht es in der Regel wesentlich besser Tageslaunen hat der Mensch auch und da sollte man Rücksicht drauf nehmen. |
![]() | 27. Februar 2011 @ciao64 Hm Das liest sich für mich auf den ersten Blick wie „in 80 Tagen um die Welt“! Mich würde mal interessieren wie oft ihr zwei denn so spielt in der Woche, wenn du selbst schreibst dass du als Anfängerin schon innerhalb 3,5 Wochen große Fortschritte gemacht hast? Vielleicht liegt ja hier ein weiterer Grund in deinem Empfinden neben den hier bereits angebrachten Hinweisen die absolut zutreffen sind. LG Desafio |
![]() | 27. Februar 2011 Verlang nicht sofoet wer weiß was von dir. Auch dein Dom wird das nicht tun. Bei mir war anfangs auch sehr schnell Schluss was das Ertragen der Schmerzen anging und ich konnte mir auch nicht vorstellen Schläge woanders als auf den Hintern zu bekommen. Was nicht heisst, dass es bei mir immer gleich ist und es mir immer Lust bringt. Auch bei mir gibts Tage an denen ich empfindlicher bin als an anderen und da bringt der Schmerz dann auch keine Lust. Also Kopf hoch. LG Carmen |
![]() | 27. Februar 2011 @ elea 1968 nein - nicht wirklich. Denn er hört auch so auf - denn er merst es - er ist toll und SEHR einfühlsam. Es liegt eher an MIR dass ich das Codewort nicht gebrauche - weil ich es für ihn tun will. Heute nachmittag haben wir es wieder versucht - und es war total geil. Einfach Wahnsinn. |
![]() | 27. Februar 2011 na siehste.... dann wars heut ein guter Tag. ich habe auch mal schlechte Tage wo ich nicht soviel vertrage,.... aber nur ihm zuliebe es auszuhalten versuche ich nicht,....ist eben so, mal mehr mal weniger. Das sollte ein Dom auch akzeptieren können. Er hat auch nicht immer gute Tage. |
![]() | 27. Februar 2011 DANKE an euch alle !!! Vielen Dank euch allen für eure Meldungen – und vor allem für den Zuspruch und die Motivation. Das macht mir echt Mut. Zuerst mal – also in den 3,5 Wochen waren wir je 2 x pro Woche zusammen. Für mich sind die Schläge mit dem Gürtel am Rücken eigentlich die angenehmsten. Hintern ist auch noch meistens ok. Aber schlimm ist es wenn es an den Seiten des Oberkörpers ist. Das sind die Stellen die ich überhaupt nicht aushalte. Aber wir haben drüber geredet und es wird. Und ich möchte auch meinen Dom in Schutz nehmen damit es nicht falsch rüber kommt. Ich denke es kann keinen besseren geben als ihn. Er ist absolut einfühlsam und rücksichtsvoll und sagt echt –dafür dass ich mit NULL Erfahrung eingestiegen bin habe ich mich schon wahnsinnig weit entwickelt – fast zu schnell. Wir reden auch sehr viel drüber. Ich sage ihm immer was besonders gut war, was nicht so gut war, und noch viel mehr was ich glaube was es für mich noch schöner machen würde. Und er nimmt es total an und setzt es auch um. Denn auch er ist der Meinung dass es nichts bringt es zu schnell anzugehen – dass er mir / uns damit nur schaden würde und mir die Freude daran nehmen würde. Das ist echt so. Und er sagt mir auch immer wieder dass er sehr zufrieden mit mir und mit meinen Fortschritten ist. Es ist echt mein persönliches Problem dass ich es einfach dulden will weil ich dachte dass es ihn aufgeilt. Aber seit letzter Nacht weiß ich, dass, sobald er es mitkriegt dass ich keinen Spaß mehr dran habe es auch für ihn im Kopf vorbei ist, sein Spaß vorbei ist. Das hab ich gelernt. ER hat nix davon wenn ich alles dulde weil ich glaube dass er das will. Er nimmt mich immer zwischendurch in den Arm damit ich mich wohlfühle und geborgen fühle bei ihm. Er macht das oft zwischendurch – wenn eins auf das andere wechselt und dann zum Schluss sowieso. Es ist echt ein gutes Gefühl diese Geborgenheit zu spüren. Das Vertrauen ist zu 100 % da. War auch letzte Nacht so, jedoch hab ich mich so geschämt dass ICH ihm nicht in die Augen sehen wollte. Und es ist wichtig dass auch ICH es akzeptiere und lerne dass es ok ist die Bremse zu ziehen und es abzubrechen BEVOR es zuviel ist. Es nützt nichts wenn ich alles dulde nur um IHM zu gefallen – denn ich habe gelernt dass das nicht das ist was ER will. Danke nochmal euch allen!!!!! |
![]() | 27. Februar 2011 hm also zum eigentlichen thema kann ich dir leider nichts raten, da ich das problem nie hatte. wollte von anfang an immer mehr, als er. natürlich hatte ich auch meine grenzen und ich habe auch ein paarmal geheult, was ich aber, nach dem ersten schreck, als sehr befreiend empfand. danach könnte man süchtig werden.. womit ich mich jedoch identifizieren kann, ist dass du das codewort nicht benutzen willst, denn so ist das auch bei mir. ein klein wenig stolz und ein klein wenig, ich will das für IHN aushalten. nicht weils ihn geil machte, sondern weil er stolz auf mich sein sollte, weil ich ihn liebte. ich bin auch von null auf hundert eingestiegen, es macht einfach süchtig |
