![]() | 11. Februar 2011 Verhaltet ihr euch immer wie Dom und Sub oder nur in Session Hallo, mich würde es interessieren, wie ihr eure Dom- Sub- Beziehung auslebt. Seit ihr nur in Sessions in diesen Rollen oder immer?? Bei uns ist es so, dass ich durchgehend (sprich 24 Std.) von meiner Frau als Sklave behandelt werde (was ich sehr gerne bin) und bestimmte Regeln & Rituale zu beachten habe wie z. B. - Ich habe meine Dom immer zu siezen (auch in der Öffentlichkeit) und mit Herrin oder Gebieterin anzureden - Die Strümpfe und Schuhe habe ich ihr an- und auszuziehen - muss mir ein Halsband anlegen, wenn ich zu Hause bin - zur Begrüßung oder Verabschiedung habe ich ihre Schuhe zu küssen - und noch weitere Pflichten Bin gespannt wir es bei euch ist. |
![]() | 11. Februar 2011 N... Jein. Ich versuche, Alltag und Seesion auseinanderzuhalten... Zumal ich Kinder habe und nicht jeder in unserem Kollegen- als Verwandten-/Bekanntenkreis wissen soll, wie rum sich denn was verhält. Trotzdem schwabbt so das eine oder andere Verhalten auch in den Alltag über. Birgit |
![]() | 11. Februar 2011 - Ich habe meine Dom immer zu siezen (auch in der Öffentlichkeit) und mit Herrin oder Gebieterin anzureden D.h. alle Bekannten und Freunde wissen Bescheid? Ihr unterhaltet Euch auch so wenn sich völlig unbeteiligte Menschen in Eurer Nähe aufhalten? (z.B. eine Familie die neben Euch im resteraunt sitzen) Glaube ich Eich nicht. Und wenn...in meinen Augen gibt es eine öffentlichkeit die ein recht hat nicht mit solchen "Spielchen" die Ihr toll findet belästigt zu werden....ist in dem Fall wohl eher eine Geschmacksfrage ....nun ja Kirk ende |
![]() | 11. Februar 2011 mich würde es interessieren, wie ihr eure Dom- Sub- Beziehung auslebt. Seit ihr nur in Sessions in diesen Rollen oder immer?? Ich persönliche behaupte das man sich immer so Verhalten sollte, denn ansonsten spielt man nur eine Rolle, sollte jedoch devotion und dominanz in der persönlichkeit als fester Bestandteil verankert sein, spricht nichts dagegen diesen immer präsent zu halten.....wie dieser dann inhaltlich aussieht wird die Situation zeigen, Symbole spielen in diesen Fall eine untergeordnete Rolle....der/die Herr/Herrin auf Zeit ist doch nur Schauspielerei und Kindergarten.... niemand muß sich 24 Stunden unterwerfen wenn er das nicht möchte....der Respekt gegenüber seiner Herrin oder Herr darf aber nie verloren gehen! |
![]() | 11. Februar 2011 Stell ich mir im Kollegenkreis auch spannend vor.... Unbeteiligte mit hineinziehen, nun, das ist für mich mich nicht nur eine Geschmacksfrage..... Ich möchte schließlich auch nicht von Lieschen Müllers Krankengeschichte behelligt werden und gleiches gilt auf für meine Sexualität... Ich muss damit nicht Dritte behelligen, zwei reichen da vollkommen... Birgit |
![]() | 12. Februar 2011 mit der Zeit geht alles Hallo, @Kaeptnkirk vielleicht würden wir uns bei der Familie anders verhalten, wenn man noch eine hätte, was bei uns nicht der Fall ist. Ja gut, unter Freunden ziehen wir das nicht durch. Aber das sind eh nur wenige Stunden die man im Monat zusammen verbringt. Aus dem Teenager- Alter sind wir raus, dass sich zu jedem WE verabredet wird ist nunmal nicht mehr. In den Öffentlichkeit ist dies nicht schwierig. Schließlich weiß doch keiner das wir Mann & Frau sind und dann ist es doch üblich zu siezen. Klar warte ich auch mal ab, bis die Leute vorbei sind bis ich meine Frau anrede oder mache dies möglichst leise. Mag glauben wer will, aber beim Schuhkauf sucht meine Frau sich einige Paare aus, die ich ihr im Geschäft an- und ausziehen muss. Natürlich schauen auch mal die Leute etwas komisch, aber das kann ja sonst was für Gründe haben, warum ich tätig werden muss. (Denke das sich die EIN oder ANDERE Frau darüber freuen würde, wenn der Partner ihr auch in der Öffentlichkeit beweist, dass er ihr "zu Füßen liegt"). Es hat auch lange gedauert und es benötigte mehrere Anläufe bis wir das so umsetzen konnten. |
![]() | 12. Februar 2011 Ich bin ich. Aber würde ich mich "immer" so verhalten wie in "Sessions" müsst ich ja eventuell auch im Alltag immer Klammern oder Rohrstock oder wasweißichwas "im Anschlag" haben. Also... jetzt mal "grob" ausgedrückt. Bei uns weiß quasi jeder Bescheid und in Anwesenheit unserer Freunde kanns dann auch schon mal eine "Aufgabe", eine Backpfeife oder ähnliches geben, sowieso, weil viele unserer Freunde ebenfalls BDSMer sind. Aber wir leben kein 24/7, es gibt keine festen Alltagsregeln. Und es gibt auch keine spezielle Anrede. Siezen in der Öffentlichkeit finde ich auch nicht bedenklich, nur das "Herrin/Gebieterin" sollte man dann einschränken oder weg lassen. Genauso wie an Halsband und Leine rumführen oder ähnliches. Aber das wird hier in diesem Fall ja ohnehin nicht betrieben Mit den meisten Dingen beeinflusst oder stört man sein Umfeld nicht, andere, die das tun, kann man entsprechend in der Öffentlichkeit lassen oder subtiler gestalten. Aber ich kann nicht aus meiner Haut, also bin ich immer ich, also immer dom/sad und verhalte mich "normkonform" auch im Alltag und gegenüber Dritten so. Sozial verträglich, gesellschaftskonform. Wie das eben so ist... Man schränkt sich in allem, was nicht ganz dem Normalen entspricht, immer etwas ein und schwimmt mit dem Strom - solange man nicht gerade provozieren will Ich will niemanden mit mir belästigen. Oder mit meiner Art zu sein und zu leben. Aber ich möchte mich auch nicht absolut in ein Korsett zwängen, das niemandem wirklich passt, weil jeder irgendwo irgendwas hat, das "rausrutscht". Also ein klares JEIN. Wie in einer Session verhalte ich mich im Alltag wohl eher nicht. Aber wie ich schon und dazu gehören eben auch Dominanz und Sadismus (die man auch mal im Kleinen und subtil ausleben kann). Es gibt keine festen Alltagsregeln, aber ein Blick oder eine Geste genügen.... und das versteht dann der Eine - und der Rest muss es nicht wissen |
![]() | 12. Februar 2011 TE So hatte ich es vermutet.....wäre jetzt nicht meins.....aber wenn es Euch gefällt Kirk ende |
![]() | 13. Februar 2011 Ich sehe/handhabe das wie Sadistica. Das Machtgefälle ist immer präsent und solange das auf relativ subtile Art und Weise geschieht, kann man auch in der Öffentlichkeit ein bisschen damit "spielen". Meine Familie und meine Freunde wissen Bescheid und daher kann ich Subbie auch mal vor Dritten zurechtweisen, aber das heißt nicht, dass ich mir dann auch bspw. die Stiefel küssen lassen muss, wenn andere Leute dabei sind. Das wäre mir abgesehen davon auch selbst unangenehm - ich poppe ja schließlich auch nicht vor Fremden. ^^ |
![]() | 13. Februar 2011 Hallo, die Frage ist sehr gut und kann mit Sicherheit nur in wenigen Konstellationen mit einem eindeutigen Ja oder Nein beantwortet werden. Wenn ich mir das Profil des Fragestellenden, aber auch Profile von Paaren ansehe, die eine 24/7 Beziehung, die hier komplett angebracht wäre, pflegen, dann fehlen bei "fast" allen Kinder die noch vor Ort sind. Bei uns stellt es sich so dar, das wir in unserem Geschäftsleben (selbstständig) nichts davon zeigen, im Privatleben zuhause (sofern die Jugend bzw. Familie da ist) mit Blicken, Gesten und Worten - Ja und Privat in der Öffentlichkeit gerne auch einmal etwas provozierend mit Ring der O bei Sub, mit einem schönen Halsband/Leine, Armbändern oder entsprechender Optik mit passendem Verhalten. Das hat dann schon etwas. Wir müssen aber auch eingestehen: SM/BDSM ist ein Teil von uns aber nicht alles. Wir ziehen den Hut vor denen die Ihre Neigung so konsequent leben können und vor allem damit Ihren Spaß haben. Ausserdem macht es dann Spaß darauf zu warten was noch kommt. |
![]() | 13. Februar 2011 ich finde jedem so wie es gefällt. Bei uns ist es so, dass ich durchgehend (sprich 24 Std.) von meiner Frau als Sklave behandelt werde (was ich sehr gerne bin) und bestimmte also finde ich habt ihr den für euch richtigen weg gefunden ...finde ich super .................... klar viele die das vielleicht mögen würden den fehlen die passenden umstände. ich für mich habe eine andere vorstellung aber das ist meine und nicht wirklich wichtig. super finde ich das du das gut findest und das du ja auch schreibst das ihr euch davon dinge zusammen erarbeitet habt......schön ...... |
![]() | 13. Februar 2011 Bei uns ist es unterschiedlich. Wir leben noch in einer Fernbeziehung und mein Gebieter ist vor allem mein Partner. Unsere Dom/sub-Beziehung ist zwar wichtig, steht aber nicht im Vordergrund, sondern erstmal die Partnerschaft auf Augenhöhe. In unserem Sexualleben spielts auf jeden Fall immer eine Rolle, auch beim Kuscheln rutsch zumindest ich sehr leicht und auch gern in meine devote Rolle (das geht zum Teil automatisch). Sind wir zu zweit daheim, beim Kochen, gemütlichen Abend..., sind wir eigentlich auf Augenhöhe, es kann aber zwischendrin auf die Dom/sub Ebene wechseln, je nach Stimmung. Spezielle Regeln gibts da nicht, aber ich umsorge ihn gern, schenke ihm nach, so Sachen eben. Außer ich bin krank, wie dieses Wochenende, da hat er sich ganz lieb um mich gekümmert In der Öffentlichkeit bleiben wir auf Augenhöhe. Ich brauch nicht zur Schau zu stellen, wie unser Verhältnis ist und ich mags auch nicht, andere unfreiwillig zu Zeugen zu machen, die keine Ahnung oder kein Verständnis haben. Der Griff in meinen Nacken oder wenn ich seine Hand küsse, das sind Kleinigkeiten, die können immer, auch in der Öffentlichkeit vorkommen. Das spielt sich aber dann mehr im Kopf ab und ganz unauffällig. |
![]() | 13. Februar 2011 .. ich finde schon, dass so eine Rollenverteilung immer spürbar ist. Ich bin sehr devot- mein Partner sehr dominant. Natürlich erlaube ich mir im Alltag auch mal Frechheiten und tanze ihm ein wenig auf der Nase rum. Wäre ich zu dem Zeitpunkt grad gefesselt und ihm ausgeliefert, wäre ich damit ganz sicher vorsichtiger |
![]() | 14. Februar 2011 Also bei uns ist das in letzter Zeit mehr geworden, das meine Sub und ich auch im Alltag das Machtgefälle aus- und erleben. Ich versuche immer, das Unbeteiligte nicht mitbekommen, was bei uns abläuft. Im Feundeskreis ist es verschieden, die Leute, die auch SMler sind, da ist es ja unerheblich. Bei Stino's habe ich aber, ähnlich wie innerhalb der Familie oder Verwandschaft echt ne Hemmschwelle. Da kommt dann in einem unbeobachteten Moment ne Geste, Berührungen, oder kurz ne Aufgabe zugeflüstert. Alles so das es keiner mitbekommt. SM ist zwar ein wichtiger Teil von uns, aber auch nicht alles... Gruß Ingo Paarraum46 |
![]() | 14. Februar 2011 Ohne irgendetwas kritisieren zu wollen, aber ich will gar nicht immer seine sub sein. Mir würde es zuviel werden, immer untergeordnet, immer sein Spielzeug und seine Sklavin zu sein. Ich will vor allem mal seine Partnerin sein, die, die ihm auch mal den Kopf wäscht, weil mir was nicht passt, die gleichberechtigt mit Entscheidungen trifft und die auch mal ihren Kopf durchsetzt. Das ginge für mich persönlich nicht, wenn ich dieses Gefälle immer spüren würde, weil ich dann meinen Standpunkt nicht so vertreten kann, wie ich es sollte. Ich bin dann zu unterwürfig, um noch deutlich zu äußern, was ich will oder überhaupt noch was wirklich zu wollen (je nach Tiefe meines Gefühls). |
