| Nein, ich bin immer offen und ehrlich | 52% | (58) | |
| Ja...ich wäre gerne der dominante Part in unserer Beziehung | 11% | (13) | |
| Ja...ich wäre gerne der submissive Part in unserer Beziehung | 36% | (40) | |
| Teilnehmer insgesamt: | 111 | ||
![]() | 11. Februar 2011 Meine Frage ist und ich bezweifele, ob Dominanz unweigerlich mit Sadismus einhergeht? Das eine hat wirklich nichts mit dem anderen zu tun. Ich denke sogar das Menschen mit Minderwertigkeitskomplexen und fehlendem Rückgrad mehr zu Sadismus neigen um ihren Frust abzubauen. Sadistische Menschen scheinen nach aussen dominant, sind es aber nicht. Dominante Menschen haben meist ein sehr fürsorgliches Empfinden. Sie sind es gewohnt Verantwortung zu übernehmen und zu tragen. Die anderen wo man nicht ganz so weiß wo man dran ist gehören in die Kategorie Kettengerassel, Lack & Leder Spielchen. Die sind meistens mehr geil auf Klamotten und das SM_Ambiente als auf den Spielpartner. So wie bei Hobbyeisenbahnern ;-). Da hat man so alles sub, dom, feti, den Onkel Doktor Böse und andere Klischees, da denke ich auch nicht daß einer von denen wirklich weiß was er ist und was er will, aber solange das denen so Spaß macht ist es ja OK. MK |
![]() | 11. Februar 2011 Voruteil - Respekt oder Angst ? Ich bin etwas überrascht, dass in einem BDSM Forum ein klassisches Vorurteil vertreten wird. Auch wenn in diesem Thread ausschließlich um die Meinung der Männer gebeten wurde, kann ich dies nicht unwidersprochen stehen lassen. Ich bin von Natur aus eine Rebellin und halte mich ungern an Regeln, wer auch immer sie aufstellt. Erst einmal möchte ich aus Wikipedia zitieren: "Sadistische Praktiken werden inzwischen nicht mehr generell als Störung der Sexualpräferenz angesehen. Der ICD-10 F65.5. nimmt diese Einteilung noch vor, ist jedoch im Hinblick auf die Diagnose Sadismus nicht besonders ausführlich..... Die Amerikanische Psychiatrische Vereinigung hat mit dem Erscheinen des DSM IV im Jahr 1994 weiterreichende Diagnosekriterien veröffentlicht, nach denen BDSM eindeutig nicht mehr als Störung der Sexualpräferenz angesehen wird...... Einvernehmlich gelebte oder auch heimliche sexuelle Vorlieben für sadistische Praktiken im Sinne des BDSM erfüllen in aller Regel die Kriterien für die Diagnosestellung des Sadismus im heutigen medizinischen Sinne nicht und sind eine soziologisch andersartige, aber nicht seltene Ausprägung der individuellen Sexualität...." An dieser Stelle möchte ich betonen, dass es keine Tabus mehr gibt, wenn eine Beziehung zwischen zwei Menschen auf Liebe und Vertrauen gründet. Aus Respekt mir selbst und meinem Partner gegenüber möchte ich immer offen und wahrhaftig sein dürfen. Denn ich möchte und darf so angenommen werden, wie ich bin. Wenn ich mit meinem Partner nicht meine intimsten Wünsche besprechen, leben kann/darf, mit wem dann? Mich macht es traurig, dass aus Angst vor Verlust, vor Alleinsein und vor Zurückweisung viele Paare nur koexistieren, keine wirkliche, wahrhaftige Partnerschaft führen und dadurch das Leben selbst vermeiden. Vor allem aber vermeiden sie sich selbst durch mangelnde Auseinandersetzung mit sich und ihrem Partner. Was bedeutet BDSM in einer Partnerschaft? Sich gegenseitig an Grenzen heranführen und sie gemeinsam bewältigen.... in der Sexualität wie im Leben. Dies macht die spirituelle Dimension von BDSM aus. Michaela |
![]() | 11. Februar 2011 Das eine hat wirklich nichts mit dem anderen zu tun. Ich denke sogar das Menschen mit Minderwertigkeitskomplexen und fehlendem Rückgrad mehr zu Sadismus neigen um ihren Frust abzubauen. Sadistische Menschen scheinen nach aussen dominant, sind es aber nicht. Dominante Menschen haben meist ein sehr fürsorgliches Empfinden. Sie sind es gewohnt Verantwortung zu übernehmen und zu tragen. Die anderen wo man nicht ganz so weiß wo man dran ist gehören in die Kategorie Kettengerassel, Lack & Leder Spielchen. Die sind meistens mehr geil auf Klamotten und das SM_Ambiente als auf den Spielpartner. So wie bei Hobbyeisenbahnern ;-). Da hat man so alles sub, dom, feti, den Onkel Doktor Böse und andere Klischees, da denke ich auch nicht daß einer von denen wirklich weiß was er ist und was er will, aber solange das denen so Spaß macht ist es ja OK. Da wir hier im BDSM-Teil des Forums sind, vermute ich mal, daß es bei "dominant" weniger um den behütenden Macher oder den Frustablasser im Alltagsleben geht, sondern um diejenigen, die Macht und teilweise auch inszenierte Gewalt erotisieren und somit auch um die ...ähm... Leute mit dem Kettengerassel und den komischen Spielchen. |
![]() | 12. Februar 2011 Was bedeutet BDSM in einer Partnerschaft? Sich gegenseitig an Grenzen heranführen und sie gemeinsam bewältigen.... in der Sexualität wie im Leben. Dies macht die spirituelle Dimension von BDSM aus. BD/SM ist letztendlich auch nur eine Projektion innere Sehnsüchte und Begierden, was heißt; menschlicher Natur, im Moment ist der Mensch aber gar nicht so sehr Mensch, ich neige fast dazu zu behaupten, er ist mehr Maschiene als Spirit! darum würde ich mir persönlich erstmal die Frage stellen was ist Partnerschaft und mich daraufhin dem BD/SM zu wenden, leider versagt der Mensch in vielen Fällen schon am ersteren, was heißt; eine Entwicklung für den gestigen Sprung einer Partnerschaft...die sich nennt, keine Scham, keine Schuld, keine Angst....kann gar nicht geschafft werden, da die Grundlagen komplett ausser acht gelassen werden! Das Bedeutet es zählt nicht mehr die Entwicklung, sondern nur noch das Produkt..., auf den Punkt gebracht konsumieren, man sieht es ja deutlich in der Entwicklung.....heute sucht man keinen Mann oder Frau mehr die dominant ist sondern ...eine domse oder dom der wenn man glück hat auch Mensch ist....da ist kein Platz mehr für den Spirit! und genau an diesen Punkt komme ich in das Spiel |
![]() | 13. Februar 2011 Das Bedeutet es zählt nicht mehr die Entwicklung, sondern nur noch das Produkt..., auf den Punkt gebracht konsumieren, man sieht es ja deutlich in der Entwicklung.....heute sucht man keinen Mann oder Frau mehr die dominant ist sondern ...eine domse oder dom der wenn man glück hat auch Mensch ist....da ist kein Platz mehr für den Spirit! und genau an diesen Punkt komme ich in das Spiel Was für einen Komplex hast du denn? "Mesias des wahre SM"? Respektlos ist es wenn man den Parnter anlügt. Der Partner nach fragt ob ihr mal was anderes ausprobieren wollt oder sonst was und ihr eure Neigung nicht gesteht. Respekt und Achtung ist das Größte was man seinem Gegenüber entgegen bringen kann. Egal ob Partner, Nachbar oder Kollege. Ansonsten ist es wohl eher traurig weil der Rückschluss ist das ihr nicht über euer Sexualleben sprecht bzw. sprechen könnt. Ich finde es auch komisch das ihr "Erzählen" oder "Trennung" in euren Köpfen habt. Glaubt ihr euer Partner verlässt euch sofort, nur weil ihr sagt worauf ihr steht. Ich denke dann ist die Partnerschaft nichts Wert. Ich meine ihr zwingt ihn doch erstmal zu nichts.Der einzige Grund denn ich mir vorstellen kann ist, dass er euch verlässt weil ihr ihn belogen habt. Vergebt mir den ich nicht politisch Korrekt geschrieben habe. Aber dieses "Er/Sie" geht mir auf den Geist. vaya con dios, killedman |
![]() | 13. Februar 2011 Hier ist ja wieder was los ... dann mal sortieren gehn 1) Respekt ... ... ist meiner Erfahrung nach selten der Grund für eine Verheimlichung. Angst vor Abweisung, Mutlosigkeit, Nicht-Stehen-Zu-Sich-Selbst-Können, eigene Neigung insgeheim ablehnen, und und und fallen mir ad hoc als Gründe für eine Verheimlichung der Neigung ein - der, dass man aus Respekt vor dem Partner 'was verheimlicht, höre bzw. lese ich hier jetzt zum ersten Mal. 2) Dominante vs. devote Männer Auch hier habe ich andere Erfahrungen gemacht: Von jenen, die ihre Neigung verheimlichen, scheint mir die Gruppe der submissiven/devoten Seite der Männer deutlich größer zu sein als jene der dominanten. 3) Was ist denn Ziel der Umfrage? Rausfinden, ob tatsächlich mehr Männer devot als dominant sind? Rausfinden, wie ausschließlich dominante Männer damit umgehen (und die Frage an die devoten an sich gar nicht gerichtet war)? Wunsch nach Erfahrungsberichten von Männern, wie sie mit ihrer Heimlichkeit umgehen? Das ist mir nicht ganz klar. Ach ja, die Switcher wurden bei der Umfrage prompt vergessen. Gibt ja auch Männer, die in beide Richtungen Fantasien und Sehnsüchte haben. Und last but not least: Wieso soll das Verheimlichen einer Neigung immer gleich etwas Schlimmes sein? Ich bin mir sicher, dass so ziemlich jeder Fantasien hat, die ihn/sie scharf machen, von denen der Partner aber nichts weiß, sind sie doch rein der eigenen Selbstbefriedigung geschuldet. Wieso sollen da SM-Fantasien eine Ausnahmestellung haben? Gibt bestimmt genug Menschen, die ihre Neigung ihr Leben lang verschweigen, weil sie keinen weltbestimmenden Stellenwert für sie haben und ganz nebenbei ja vielleicht trotzdem verdammt tollen Sex mit ihren Partnern haben. Wozu nach mehr streben, wenn das Jetzt auch schon toll ist |
![]() | 13. Februar 2011 Neigungen sind die eine Seite, Phantasien, die mit den Neigungen verbunden sind, die andere. Ich möchte es auch in dem Zusammenhang nicht Respekt sondern Rücksichtnahme nennen. Ich kann mir schwer vorstellen, dass ein dominanter Mann seiner Partnerin, die mit allem nichts am Hut hat, seine sadistischen Phantasien erzählt. Nun, und warum sich hier so wenig dominante Männer melden, hat vielleicht den einfachen Grund - welcher dominante Mann gibt schon zu, dass er nicht mit einer devoten Frau zusammenlebt, sondern mit einer, die hinter der Tür mit dem Nudelholz steht. |
![]() | 13. Februar 2011 Es gibt mehr verkappte devote als dominante Männer, ist der Zwischenstand. Ja. Und nein, das ist nicht meine Meinung sondern meine Erfahrung. Von den vielen devoten und eher devoten hier wird sich wohl auch kaum jemand hier in diesem Thread outen. Ein kurzer Blick über die einschlägigen Foren wird reichen um festzustellen, hier schreiben 80% devote Mädels, 17% dominante Jungs und die restlichen 3% gehen fast gänzlich an die Femdoms und die Switcher. Die Beteiligung der malesubs liegt im Promill-Bereich. Was nicht heißt dass es sie nicht gibt Outen vor der Ehefrau? Der Freundin...nun ja...einige deuten mal was an, kommt auch nur der Hauch einer Ablehnung wird es vergraben und nicht mehr ausgepackt. Im Jahr 2011 kann ein Mann lässig sagen "Mädel, ich fessel dich jetzt ans Bettt und dann nehm ich dich hier mal 3 Stunden hart ran"....es ist immer noch relativ schwierig für einen Mann zu sagen "Kannste mich mal ans Bett fesseln und 3 Stunden hart ran nehmen"... |
![]() | 14. Februar 2011 @ hanjie Ziel dieser Umfrage war einfach mal zuschauen, ob die männerwelt offen zu ihrer sm neigung stehen. Oder aber ob der mann der da neben mir liegt und mit dem ich gerade romantischen kuschelsex hatte nicht evtl wahrend des Aktes von fesselspielchen, ner Peitsche in der Hand und nippelklemmen geträumt hat Da ich selber relativ devot bin und nicht zu den Frauen gehöre die es direkt in die Welt hinausposaunen bzw zum Anfang einer Beziehung ihrem Partner direkt aufs Butterbrot schmieren, war ich auch schon in der Situation dass ich im Bett neben jemandem lag dessen verhalten beim Sex ich analysiert habe und darüber gerätselt habe, obes ihm nicht evtl genauso geht wie mir und er ganz andere Wunsche bzgl seines sexlebens hat. So stellte ich mir dann die Frage wie groß wohldie Wahrscheinlichkeit sein mag dass ein Mann mit dem ich Sex habe mich eigentlich dominieren möchte, sich eben nur nicht traut mir dies zu sagen, weil es ja eigentlich nicht der Norm entspricht und er mir mit seinem Wunsch der mit möglicherweise abschreckt nicht auf die fuße treten will. Und in einem gespräch mit Freunden, wo ich dies natürlich nur grob erörtert habe und nicht direkt auf mich bezogen habe, kam dann die oben genannte These auf Und was die damen betrifft: gern dürft ihr euch zu Wort melden, ebener nicht an der Umfrage teilnehmen |
![]() | 14. Februar 2011 Nun, wie gesagt - dass ein dominanter Mann hinter dem Berg hält ist unwahrscheinlicher, als dass es ein devoter macht. Und umgekehrt: Ich denke, es ist einfacher einen Mann drauf anzusprechen, dass Frau geführt werden will, als ihn drauf anzusprechen, dass man ihn unterwerfen möchte. Kurz gesagt: Anders als die dominanten Damen der Schöpfung wirst du die Dinge entspannter ansprechen können. Wenn du den Eindruck hast, dass der Bursche neben dir im Bett eh schon so etwas wie eine etwas dominantere Ausstrahlung hat könnte es sich lohnen, das Thema anzuschneiden |
![]() | 14. Februar 2011 Was für einen Komplex hast du denn? "Mesias des wahre SM"? Interpretationsweltmeister? vielleicht solltest du dich mal fragen warum meine geschriebenen Worte bei dir den Gedanken von einen Mesias auslösen....;-) Angst oder Hose voll? wenn ja ..finger in den Hals kann auch sehr erlösend sein.... |
![]() | 15. Februar 2011 Es gab vor 13 Jahren kurz nach meiner ersten BDSM Beziehung eine Zeit in der ich dieses Erlebnis nur auf meine Ex Partnerin bezog...warum auch immer??? Denn das Interesse war schon Jahre vorher da... blöder weise lernte ich in der Zeit meine heutige Ex Frau kennen, deren Vorliebe es nicht war, wie man ja auch als Dom/Sad Part ohne Gespräch herausfinden kann...Heute würde ich das nicht mehr machen |
![]() | 15. Februar 2011 Off Topic Gordon_N ich hab da mal ne Frache: Du und Herr Wirklich (ein Mitglied im JC) ihr seid`s keine Brüder, oder? Grammatik - und Rechtschreibfehler dürfen kostenlos behalten werden. |
![]() | 15. Februar 2011 Wie kommste denn darauf? Aber |
![]() | 16. Februar 2011 @Gordon_N Hallo Gordon, enschuldige meine direkte Art. Dann hast Du vermutlich einen Doppelgänger. Kann von Vorteil sein, aber auch nicht. @Wissbegiereig 123 So stellte ich mir dann die Frage wie groß wohldie Wahrscheinlichkeit sein mag dass ein Mann mit dem ich Sex habe mich eigentlich dominieren möchte, sich eben nur nicht traut mir dies zu sagen, weil es ja eigentlich nicht der Norm entspricht und er mir mit seinem Wunsch der mit möglicherweise abschreckt nicht auf die fuße treten will. Und in einem gespräch mit Freunden, wo ich dies natürlich nur grob erörtert habe und nicht direkt auf mich bezogen habe, kam dann die oben genannte These auf Die Neigungen und Vorlieben eines Partners stellen sich irgendwann heraus. Gleich am Anfang danach zu fragen, das könnte ihn abschrecken. Durch Ausprobieren und heranarbeiten beim Sex, z. B. leicht dominantes Auftreten oder etwas devot wirkend, kommt der andere leichter auf die richtig Spur. |
