![]() | 30. Januar 2011 LAT - Living apart together Kann man glücklich zusammen sein und doch dauerhaft in verschiedenen Wohnungen leben und das nicht weit entfernt? Könnt ihr euch so eine Beziehung vorstellen oder welche Erfahrungen habt ihr schon gesammelt? Man lebt in einer Stadt aber jeder behält seine Wohnung, kein 'Putzalltag' sondern man ist Gast beim Anderen, geniesst seinen Rückzugsraum und die Privatsphäre...Die Fernbedienung als Gebrauchsgegenstand und nicht Machtmittel Woody Allen, Jean-Paul Sartre und Oswald Kolle haben es vorgemacht, zum Teil lebten sie nur in getrennten Zimmern im selben Hotel. Oder braucht ihr den Partner immer um Euch, soll abends jemand zu Hause sein...? Geht die Nähe über den Freiraum? Es gibt bereits Studien dazu, siehe auch hier Links nur für Mitglieder el_don. |
![]() | 30. Januar 2011 genau das haben meine ex und ich letztes jahr probiert, nachdem wir zu schnell zusammengezogen sind leider hat's dann aus anderen gründen nicht mehr gepasst, aber ich persönlich, denke, dass das ein sehr gutes mittel sein kann, die beziehung am laufen zu halten war ja schon in "sex and the city" ein thema bei carrie und mr. big hoppla, hab' ich mich jetzt geoutet?? |
![]() | 30. Januar 2011 So leben wir. 100 Meter voneinander entfernt. Und das ist gut so.. ich möchte es nicht anders haben und ich habe dieses Beziehungsmodel auch bewusst so gewählt. Lg, Miss Goldeneyes |
![]() | 30. Januar 2011 Meine Freiheit(en) war(en) mir immer wichig,daher habe ich das immer mit meinen Freundinnen so gehalten. Wir hatten unsere Wohnungen,und haben die Wochenenden und mache Wochentage jeweils abwechselnd mitteinander verbracht. Das hat über lange Zeit auch gut funktioniert. Da es aber nichts perfektes gibt ,hat auch diese Beziehungvariante Nachteile. Nämlich dann wenn die Beziehung aus welchen Grund auch immer nicht mehr ganz rund läuft. Seien es Geld oder Jobprobleme,Krankheit oder Eifersucht....dann wird es schwierig und scheitert schneller als wenn man zusammen lebt. Wenn ich mit jemanden zusammen lebe,werde ich mich bei derartigen Problemen ernsthafter ausernander setzen. Mein Fazit: Für jüngere Menschen durchaus eine Beziehungsform die sicherlich eine Zeit lang funktionieren kann. Wer Nägel mit Köpfen machen möchte,zieht mit seiner Liebsten zusammen. Der Kampf um die Macht(Fernbedienung)kann auch mal ganz amüsant sein. typischmann |
![]() | 30. Januar 2011 Hab keine Erfahrung damit, aber da ich meinen Rückzugs oder Fluchtpunkt brauche, hab ich für die Zukunft Festgelegt dass ich immer mindestens ein Zimmer (keine Besenkammer...) haben kann wo meine Bücher, Rechner, Schlafcouch/Hängematte und ähnliches drin sind, ein Zimmer was MIR gehört und wo ich andere mal einlade oder reinlasse, bei besonderen anlässen. Eine eigene Wohnung, einen Steinwurf entfernt kann ich mir gut vorstellen, aber dann ezcht nedd mehr als 50 Meter weg... und nicht allzu gross, ich bin bescheiden und brauch nedd viel platz. 24/7 zusammen hängen "müssen" weil die Member des Haushaltes aus platzgründen keine n rückzugspunkt haben, DAMIT hab ich erfahrung... und keine gute! |
![]() | 30. Januar 2011 Wir leben seit Beginn unserer BEziehung so. Schon eine Zeitlang so. Ich fand es immer befreiend, diese Art von Beziehung zu führen. Ich hatte meine eigenen Welt, meinen Freiraum und wann immer er mich oder ich ihn gebraucht habe, haben wir uns gesehen. Da wir zeitweise eine offene Beziehung hatten war es natürlich auch vorteilhafter getrennte WOhnungen zu haben. War praktischer. Aber seit einiger Zeit sehen wir uns ständig, immer, und es gibt kaum eine Nacht, die wir nicht zusammen verbringen möchten. Wenn der andere nicht da ist, wird die Nacht nicht sonderlich erholsam. Ich hätte wirklich nie gedacht, dass sich das mal entwickeln würde, da ich es unglaublich "cool" fand auf diese Weise zu leben. Da es ja ungemein modern und selbständig zu sein schien. Also jetzt kann ich es mir gar nciht vorstellen, noch viele Jahre auf diese Weise zu leben. Später, eine Wohnung wo jeder einen Rückzugspunkt hat, aber man trotdem sich ständig der Nähe des anderen Bewusst ist, das ist die ideale Lösung..worauf wir jetzt hinarbeiten |
![]() | 30. Januar 2011 getrennt zu leben heißt zusammensein weil man es möchte und nicht weil man es aus gemeinsamen verbindlichkeiten muß. aber ich denke bei weniger verbindlichkeiten ist man vielleicht auch schneller gewillt bei unstimmigkeiten alles hinzuschmeissen. |
![]() | 30. Januar 2011 Freiraum hat viele Formen hg D. |
![]() | 30. Januar 2011 Um "richtig" mit Jemandem zu leben, bräuchte ich sehr viel Platz, damit man sich auch bei Bedarf aus dem Weg gehen kann! Und ein eigenes Schlafzimmer müßte auf jeden Fall sein. Solange sich das nicht so regeln läßt, würde ich so weiterleben wollen wie bisher. |
![]() | 30. Januar 2011 Wir haben es auch immer so praktiziert, dass jeder seine Wohnung behalten hat. Früher habe ich viel eher dazu geneigt mit meinem jeweiligen Beziehungspartner zusammenzuziehen, heute möchte ich meine eigene Wohnung und meine Privatsphäre nicht mehr missen. Ich hatte trotzdem nie den Eindruck, dass die Beziehung dadurch weniger intensiv ist. |
![]() | 30. Januar 2011 Getrennte Wohnungen hat ja nicht nur eine Soziale sondern auch eine Wirtschaftliche Komponente. Ich bin mir sicher das nach der üblichen Ausbildung,Studium etc. sich die meisten das eine Zeit lang leisten können(wollen) Doch wie schaut es aus wenn ihr über Nachwuchs nachdenkt? Oder wenn einem die Gesundheit einen Strich durch die Rechnung macht? Es ist und bleibt ein Beziehunsmodell für Menschen die egoistisch veranlagt sind. Ich selbst war einer davon. Ich habe dadurch viel erlebt,und es auch meistens genossen. Leider habe ich aber auch viel verpasst. Am Ende muß es jeder für sich selbst entscheiden was ihm mehr Vorteile einbringen wird. typischmann |
![]() | 30. Januar 2011 Ich bin alles andere als egoistisch.... Nur hab ich das andere Beziehungsmodel mit dem zusammen wohnen schon oft praktiziert. Und jetzt versuch ich halt mal was anderes. Und ich muss sagen, es hat was. Vielleicht ändert sich das ja auch wieder. Es ist aber einfacher irgendwannn mal zusammen zu ziehen als irgendwann auszuziehen und dann trotzdem die Beziehung weiter zu führen... |
![]() | 30. Januar 2011 Nach vielen Jahren Ehe und damit dem Partner in der Wohnung, habe ich für mich die Entscheidung getroffen, dass ich das nicht mehr will. Aber ich werde es nicht grundsätzlich ausschließen, man weiß ja nie, was passiert bzw. wem man begegnet. Im Moment kann ich mir, wenn ich mich auf eine Partnerschaft einlasse, nur getrennte Wohnungen vorstellen. Hat vermutlich auch was damit zu tun, dass mein Schrank heute grade noch für mich alleine reicht Heute habe ich da einen gewissen Egoismus ... meine Unordnung, mein Dreck, mein Kühlschrank Aber ich denke, dass muss jeder für sich selbst entscheiden, aber die Entscheidung, die einige in meinem Bekanntenkreis schon getroffen haben ... Zusammenziehen, nur damit man nicht allein ist, ist für mich die falsche Entscheidung. |
![]() | 30. Januar 2011 Beides hat Vor- und Nachteile Ich habe beides ausprobiert, jede Lösung hat Vor- und Nachteile. Fürs Zusammenwohnen gilt: Es kommt in erster Linie darauf an, ob beide ein ähnliches Bedürfnis nach Nähe und Distanz haben. Findet man es gut, dass der andere auch mal alleine etwas unternimmt, ohne selbst gleich im Viereck zu springen und kann man es aushalten, nicht ständig aneinander zu kleben? Wenn das der Fall ist, geht das auch gut in einer einzigen Wohnung. Für mich gilt in jedem Fall: Ein eigenes Zimmer mit Doppelbett ist unumgänglich. Man kann sich so gegenseitig wunderbar in der gemeinsamen Wohnung besuchen. |
![]() | 30. Januar 2011 LOL @ "meind Dreck mein Kühlschrank mein Chaos" ich glaub ich weiss gaaanz genau was du meinst... *mich umguck* Yea. Hier auch. Ich bin das Genie der mein Chaos überblickt, da kommt die Freundin nedd mit... Und umgekehrt auch! So kann sie Ihr ding drehen und ich meins, was den haushalt angeht. Ich denke dass dieses "LAT" viel damit zu tun hat dass man einfach voneinander WEISS dass sie da sind. Ob das nun , auf zwischenmenshlicxhem Nivoo ein zeichen der "genügsamkeit" ist? Ob das EGOISTISCH ist, wie typischmann sagt, weiss ich nicht. Vielleicht sind es Individualisten die ihre Eigenständigkeit (finanziell, räumlich, alltagsmethoden...) nicht gleich, oder gar nicht aufgeben wollen. Oder Menschen die sich nicht daran gewöhnen können bei der Freund/in (und ihrem Kind?) zu wohnen? oder Menschen die erst mal ein, zwei jahre warten und den Partner beschnuppern, statt 6 wochen nach dem ersten 6 zusammenzuziehen...? egoismus kann sein, aber gründe gibts viele... |
