![]() | 28. Januar 2011 Switchen - eure Meinung ist gefragt Mir sind jetzt bereits einige SMer begegnet, die auch im realen Leben Sprüche bringen wie "Na ja, am Anfang experimentiert man immer noch ein bisschen mit den Rollen, aber früher oder später merkt man dann doch, auf welche Seite man eher gehört." Wenn man das "man" in diesem Satz mit "ich persönlich" ersetzen würde, hätte ich auch gar kein Problem damit. Ich selbst bin am Anfang meiner SM-Laufbahn in ein Umfeld geraten, in dem Switchen eher der Regelfall war. Ich probierte mich erst als Domse, dann als Subse, und fand beides total toll. Meist ist es so, dass ich immer dann, wenn ich in einem der beiden Zustände bin, mir überhaupt nicht mehr vorstellen kann, je etwas anderes zu wollen. Weil ich das inzwischen aber schon kenne, weiß ich ja auch, dass es früher oder später wieder zurückpendeln wird. Ich kann problemlos damit leben, dass andere Leute da anders ticken als ich. Ich finde es nur blöd, wenn man mir das Switchen als "eigenständige" Form des BDSM absprechen möchte und mir unterstellt, ich hätte "meine Rolle" noch nicht gefunden, wie ich das jetzt leider schon einige Male erleben musste. Für mich liegt der Reiz des Switchens, gerade auch innerhalb der Beziehung, eben genau darin, dass beide nicht ein für allemal ihre Rolle fertig gefunden haben. Es führt dazu, dass man den anderen sehr genau wahrnimmt: Wie fühlst du dich heute? Wie reagierst du? Wie fühle ich mich? Wie reagiere ich? Steht es gerade in der Schwebe? Ist es eher schmusig? Die Beziehung ist damit auch im SM-Bereich nicht ein für alle Mal festgelegt. sondern schafft eben auch einen sehr behutsamen Rahmen, in dem es möglich ist, sich zu verändern, immer wieder neu die eigene und die Tagesform des anderen wahrzunehmen und darauf einzugehen. Natürlich erfordert das mehr Sensibiliät, Empathie und auch Selbstwahnehmung als ein stabiles, verlässliches Rollengerüst, in das man sich fallenlassen kann. ich habe gar nichts gegen solche "stabilen Rollengerüste". Sie geben Sicherheit, und ich mag sie in meinem eigenen Leben durchaus auch gerne. Wir haben gleich mehrere davon, so dass man immer gemeinsam gucken kann, welches man heute möchte. Manchmal denke ich selber ja auch, dass es schön wäre, ein solches festes Gerüst zu haben, dass einem im Alltag auch mal Halt gibt, wenn sonst alles schief läuft. Aber andererseits - schränkt das dann nicht auch ein? Kann man denn wirklich sich aneinander reiben und aneinander wachsen, wenn eine so fundamentale Konstante wie die Rollenverteilung in einer Beziehung festgeschrieben ist? Vermutlich geht es ;). Und vermutlich ist es für andere nicht so einschränkend wie es das für mich ist - und dann ist ja auch alles grün. *** Aber wie kommt es, dass dieser von mir doch recht bewusst gewählte Stil, meinen SM in meiner Partnerschaft zu leben, den ich mir mit meinem Partner langsam erarbeitet habe, so dass wir heute in unserer Beziehung die Offenheit und Sicherheit haben, mit all unseren Facetten geliebt zu werden - wie kommt es, dass diese für uns anspruchsvolle und erfüllende Beziehungsform von doch recht vielen Leuten als "Rollenunsicherheit" und "Das ist nur eine Phase und wächst sich aus" abgetan wird? |
![]() | 28. Januar 2011 (...) wie kommt es, dass diese für uns anspruchsvolle und erfüllende Beziehungsform von doch recht vielen Leuten als "Rollenunsicherheit" und "Das ist nur eine Phase und wächst sich aus" abgetan wird? Vermutlich, weil es häufig so ist ... Unter jenen, die switchend beginnen, sind jene, die auch switchend weitermachen, in der klaren Minderheit. Ist doch klar dass jene, die nur Leute kennen lernen, die tatsächlich nach einer Ausprobierphase dann nicht mehr switchen später, daran glauben, dass es dann bei jedem nur eine Ausprobierphase sein kann. Das Phänomen begegnet mir sehr, sehr häufig! Sehr jungen SMlern wird auch gerne mal vorgehalten "ach, ist nur ne Phase von dir, wir sprechen uns in 10 Jahren noch mal, aber dann stehst du eh nicht mehr drauf". Wurde original so einer guten Freundin von mir an den Kopf geworfen -und das mehrfach!- als sie mit 18 SM entdeckte. Auch da war es so, dass es bei den meisten tatsächlich so ist, dass nach anfänglicher kurzer Euphorie doch wieder Abstand genommen wurde vom "Erlebnis SM". Aber halt nicht bei allen. Phänomen junge Gothics (16-18 Jahre): Denen wird dasselbe gerne an den Kopf geworfen. Aus exakt demselben Grund. Ich tippe mal, dass ca. 90% zwei Jahre später nicht mehr "schwarz" sind, weitere 5% vier Jahre später nicht mehr. In der Tat. Aber es bleiben eben noch 5%. Und die werden mit solchen Sprüchen gehörig beleidigt. Ich habe es mir deswegen angewöhnt, die Fakten so zu sagen wie sie sind: "Für die meisten ist es nur eine Phase. Ob es bei dir auch so ist? - Keine Ahnung. Die Zeit wird es zeigen. Du wirst in fünf Jahren selbst herausgefunden haben, ob es jetzt nur eine kurze Euphorie für beide Seiten war, oder ob es wirklich so viel ist, wie es sich für dich im Moment anfühlt. Jetzt kannst du es noch nicht wissen oder ahnen - ich aber eben genauso wenig." Verbunden mit "Viel Glück beim Rausfinden" - Wünschen |
![]() | 28. Januar 2011 Kleine Anmerkung, weil vielleicht nicht ganz klargeworden: Der Anfang ist bei mir inzwischen gute vier Jahre her - und meine jetzige Beziehung läuft seit zwei Jahren als Permanent-Switch-Beziehung. Ist vielleicht nicht so die Ewigkeit - aber eben auch keine Anfangs-Euphorie mehr. Sondern eben ein bewusst gewähltes Beziehungsmodell, da beide schon einiges kannten und diese Variante für uns am besten passt. Ansonsten danke für deinen Beitrag, hanije, du hast da tatsächlich einige für mich erhellende Punkte herausgestellt. |
![]() | 28. Januar 2011 Und ich füge noch hinzu, dass mit derartigen Sprüchen nicht nur die 5%, sondern auch die restlichen 95% beleidigt werden. Denn wenn du grade frisch dabei bist (du jetzt nicht persönlich, 4 Jahre sind schon ne Hausnummer Dann an den Kopf geworfen zu bekommen "aaach, du bist eh in der Ausprobierphase, später wirst du dich schon für eine Seite entscheiden, wirst schon sehen" finde ich einfach nur hochnäsig und arrogant. Der Hinweis darauf, dass es meistens so ist, ist nicht unbedingt verkehrt, die direkte Unterstellung, dass es bei der angesprochenen Person auch so sein wird, hingegen sehr wohl. |
![]() | 28. Januar 2011 Manchmal denke ich selber ja auch, dass es schön wäre, ein solches festes Gerüst zu haben, dass einem im Alltag auch mal Halt gibt, wenn sonst alles schief läuft. Aber andererseits - schränkt das dann nicht auch ein? Kann man denn wirklich sich aneinander reiben und aneinander wachsen, wenn eine so fundamentale Konstante wie die Rollenverteilung in einer Beziehung festgeschrieben ist? Also ich finde weder das eine, noch das andere trifft zu... Ich versteh nicht ganz, inwiefern eine feste Rollenverteilung einem mehr Halt geben sollte, als eine gut funktionierende Switcher-Beziehung? Da ist man doch ebenso füreinander da? Und auch das mit dem Einschränken leuchtet mir nicht ein. Denn wenn man es mal anders formuliert, und nicht sagt, die Rollenverteilung ist "festgeschrieben", sondern jeder Part gibt sich der Rolle hin, nach der ihm eben ist (auch wenn es immer dieselbe ist)... ist das doch keine Einschränkung... Ich selbst habe noch nie geswitcht, kann mir das auch nicht vorstellen, weiß aber auch nicht, warum das nicht als dauerhafte Neigung möglich sein sollte. Ich würde mich hanjie da vollkommen anschließen, warum viele da so eine merkwürdige Sichtweise haben. Und ich denke auch, dass es genauso ist wie in vielen anderen Bereichen; einige Leute sind ja auch felsenfest davon überzeugt, dass ihre Art von BDSM die "einzig richtige" ist usw. |
![]() | 28. Januar 2011 Achso, ja, die andere Perspektive ... Kann man denn wirklich sich aneinander reiben und aneinander wachsen, wenn eine so fundamentale Konstante wie die Rollenverteilung in einer Beziehung festgeschrieben ist? Natürlich kann man. Oder zieht ihr die immergleichen Sessions durch? Man wächst doch durch seine Erlebnisse. Lässt sich gar nicht verhindern. Wie die Konstellation zueinander ist, ist in dem Zusammenhang völlig wurscht. |
![]() | 29. Januar 2011 Switchen - Meine Meinung Das Wesen eines Switchers ist mir unbegreiflich, aber nicht verurteilbar und "ja" der Begriff Switchers erweckt in mir auch eine Art von Unsicherheit oder Desorientierung, denn nach meiner Erfahrung ist der Mensch entweder dominant oder nicht, sadistisch oder masochistisch. Sprecht mal mit einem masochistischen Menschen und fragt ihn, was er wohl mit einer Peitsche anfangen würde, welche Gefühle er empfindet, sollte er tatsächlich mit dem Gerät schlagen sollen ... . Wirklich wichtig ist jedoch die Tatsache, dass Ihr Euch einig seid. Und damit meine Meinung: Ihr seid gar keine "Switcher", sondern Menschen, die gerne herumexperimentieren und deswegen sich sowohl auf der einen wie auch anderen Seite wohl fühlen. |
![]() | 29. Januar 2011 Also ich bin devot und ich wäre vollkommen überfordert mit einer Peitsche in der Hand. Ich könnte das nicht, ich will das nicht und es widerstrebt mir gänzlich. Ich kann es auch nicht nachvollziehen, wie man beides mögen kann. Aber, warum sollte es sowas nicht geben. Wenn man mal vom BDSM weggeht, leichte Rollenspiele kommen ja auch bei Pärchen mit normalem Sex gerne vor. In BEIDE Richtungen. Warum sollte es das nicht auch in der Hardcore-Variante geben. |
![]() | 29. Januar 2011 Tolles Beispiel von goldenLeaves Dennoch habe ich eine Anmerkung zu posten: Ein Masochist wird wohl niemanden physische Schmerzen einem anderen Menschen zufügen, eigene Schmerzzufügung allerdings genießen. Ein Sadist hingegen wird es als Vergnügen empfinden, anderen Menschen körperliche Schmerzen zuzufügen. Ein devoter Mensch allerdings findet sich mehr auf der Seite von Erduldung von psychischer Schmerzen, wie Erniedrigung, erzwungener Folgsamkeit, etc. Der dominanter Mensch ist auf der führenden Seite, erteilt Befehle ect, übt psychische Macht aus. Jetzt kommt die Pointe: Ein devoter Mensch hat beispielsweise den Auftrag, einen anderen Menschen auszupeitschen und wird dabei folgeleisten, möglicherweise bei der Ausführung sogar Spaß daran haben, weil er sadistisch veranlagt ist. Andererseits wird beispielsweise ein masochistischer Mensch nicht unbedingt alle Befehle ausführen, wohl aber gerne die physische Strage gerne erhalten. |
![]() | 29. Januar 2011 Warum sollte ein Masochist niemals einem anderen Menschen Schmerzen zufügen wollen, JPBondage83? |
![]() | 29. Januar 2011 Ein reiner Masochist logischerweise nicht. Ebenso wie ein reiner Sadist sich wohl kaum verhauen lassen wird So habe ich JPBondages Beitrag verstanden. |
![]() | 29. Januar 2011 "ja" der Begriff Switchers erweckt in mir auch eine Art von Unsicherheit oder Desorientierung, denn nach meiner Erfahrung ist der Mensch entweder dominant oder nicht, sadistisch oder masochistisch." Hmm, ich kenne ehrlich gesagt ziemlich viele Menschen, die eben auch switchen, das aber teilweise aus genau den von dirgenannten Gründen (Es löst Irritation, Desorientierung aus) nicht zugegeben oder nicht ausleben. Ein total netter Mann, der sich mir früher in Rollenspielen massiv untergeordnet und hat demütigen lassen, behauptet jetzt von sich, nur noch Dom zu sein - weil er an eine devote Frau geraten ist, in die er sich verliebt hat, die mit diesem albernen "vor einem Mann, der selber auf Knien rutscht, könnte ich keinen Respekt haben" anfängt. Also behauptet er jetzt und glaubt sogar selbst, nur noch Dom zu sein. Ich habe das mal ein bisschen spielerisch getestet und es innerhalb von 15 Minuten geschafft, ihn wieder in diese devote Grundstimmung zu versetzen, die manchmal eben auch einfach so furchtbar gut tut - ganz ohne SM, einfach nur beim Renovieren und durch die Art meines Auftretens. Wir haben danach darüber gesprochen - und er hat gemeint, er ist wahrscheinlich tatsächlich immer noch Switcher, aber weil seine Spielgefährtin eben nicht switcht, hat er scih dadurch auf eine Rolle festgelegt. Daran ist prinzipiell ja auch nichts verwerfliches, so lange das für ihn stimmt - aber ist es nicht auch schade, wenn Menschen einen Teil ihrer Persönlichkeit eben doch unterdrücken und verleugnen müssen, nur weil dieser Teil in manchen Menschen Irritationen auslöst? Unterdrücken geht ja noch, wenn es aus Liebe ist (eine Freundin von mir negiert in ihrer Beziehung zum Beispiel ihre dominanten Anteile und ist nur Sub, weil ihr Freund halt nur Dom ist), aber zusätzlich zum Unterdrücken auch noch leugnen, dass man so ist? Ich meine, ich war zu dickköpfig, um mich in meiner Beziehung auf eine Rolle festzulegen, ich habe am Anfang meiner Beziehung (in der ich eine sehr dominante Phase hatte) von Anfang an klargestellt, dass ich weiterhin Switch bin, aber eben ihm zuliebe meinen devoten Anteil notfalls auch beim Eisbaden und Inlinerfahren ausleben kann. Mit der Zeit hat er seine dominante Seite stärker und stärker entwickelt - nicht auf Befehl, sondern weil er diese Seite eben tatsächlich auch hat. Aber ist es nicht auch einfach eine tierisch blöde Sache, dass Leuten, die vielleicht ebenfalls eine Switcher-Veranlagung haben, genau wie mir eingeredet wird, dass sich das auswächst und dass man eben früher oder später die eine Hälfte (die vielleicht etwas schwächer, aber nicht viel schwächer ausgeprägt ist) nicht mehr spürt und sie dann unterdrücken und vielleicht gar verleugnen muss, um den Ansprüchen anderer zu genügen? Viele sind da nicht so dickköpfig wie ich und lassen sich so was tatsächlich einreden... *** Sind Irritationen und Desorientierung denn per se etwas Böses? |
![]() | 29. Januar 2011 Ich seh das immer sehr losgelöst von BDSM. Ich bin ein Mensch mit vielen Facetten. Ich habe viele Seiten, mal nette, mal weniger nette. Und diese Seiten gehören zu mir, machen mich aus und sind ein Teil meines Ichs. Jeder Mensch hat immer zwei Seiten in sich. Niemand von uns ist nur lieb oder nur böse. Da andere aber immer gern und schnell damit bei der Hand sind einem zu erklären was denn grad nicht mit einem stimmt, nehme ich das inwzischen sehr gelassen. Wertungen und Aburteilungen sind für viele Menschen dazu angetan jeden in die Schublade zu stecken in der er der Meinung nach zu passen hat. Wenn Du nicht passt, wirst Du eben passend gemacht. Es wird solange eine Eklärung gesucht die stimmig scheint damit das Gegenüber zufrieden ist. Die Schublade kann geschlossen werden und klemmt nicht mehr! Viele Menschen sind einfach nicht bereit zu erkennen das wir alle nicht immer genauso sind wie unsere Umwelt uns gern hätte. Es ist immer einfacher bei den anderen zu versuchen sie passend zu machen als sich selber zu reflektieren und sich zu fragen ob es nicht vielleicht ok ist wie der andere tickt. Nur weil ich etwas nicht verstehe muß ich es nicht herabwürdigen. Aber das mag daran liegen das Menschen immer von dem was sie selber erleben und erlernen ausgehen. Andere Erfahrungen haben sie ja nicht. Beide Anteile in sich zu tragen ist völlig ok. Man muß dann nur eben auch verstehen wenn Jemand sagt: Mit dem oder dem komme ich nicht klar und werde es auch nicht! Ich bin selber kein Switcher. Und ich gebe zu ich hätte auch ein Problem mit Jemandem der switcht. Weil ich seine devote Seite einfach nie und nimmer bedienen könnte. Naja gut, alltags vielleicht Da reiss ich nämlich gern das Kommando an mich. Aber wenn das so passt für Beide, dann ist auch das völlig ok. Nur weil manch einer sich das vielleicht nicht vorstellen mag oder kann, spielt das doch keine Rolle. Wichtig ist für mich immer das Eine: Niemand lebt mein Leben. Niemand steckt in meiner Haut ausser mir selber. Und das gestehe ich jedem anderen genau so zu. Man muß nicht immer alles bis ins letzte verstehen. Aber akzeptieren und glauben das es den anderen glücklich macht, das sollte schon drin sein. Ohne Wertung und überhebliches Gehabe! Denn das steht Keinem von uns zu. Wer weiß denn schon was wir für Züge an uns haben die anderen nicht passen mögen. |
![]() | 29. Januar 2011 Ich bin selber kein Switcher. Und ich gebe zu ich hätte auch ein Problem mit Jemandem der switcht. Weil ich seine devote Seite einfach nie und nimmer bedienen könnte. Das ist eine Ansicht, die mich des Öfteren wiederum irritiert ... Jede Menge Subbies sind mit einem Dom zusammen, der verheiratet ist (und umgekehrt). Da bedient ja die Ehefrau auch jede Menge Aspekte des Doms, die man selbst nicht bedient und oftmals auch gar nicht bedienen kann. Das wird häufig für ganz normal erachtet und betrachtet. Warum aber die Auslebung der zweiten Seite nicht? Wenn jetzt ein Switcher zwei BDSM-Beziehungen hat, in jeder eindeutig positioniert, hier Dom, dort Sub, wo ist da der Unterschied? Den mag ich nicht erkennen. Problematisch wird's selbstverständlich, wenn ganz klare Monogamie vorausgesetzt wird, man the one und only sein möchte. Dass sich das miteinander nicht verträgt, sehe ich auch ein. Aber da es ja oft nicht so ist, wundere ich mich über diese Aussage, die wirklich oft kommt, nicht wenig. Naja, ich muss los, mehr dann deutlich später ... |
![]() | 29. Januar 2011 Ich switche zwar nicht und habe bei meinem Liebsten auch nicht das Bedürfnis danach, stelle es mir grundsätzlich aber spannend vor, wenn beide switchen und sich im Spiel herausstellt, wer heute "die Hosen anhat". Wenn ich mal ein wenig aufbegehre, dann nur, weil ich untergebuttert werden und spüren will, dass er stärker ist. Ob ich auch eine dominante Seite habe und wie ich auf einen devoten Partner reagieren würde, ob sich Dominanz bei mir rauskristallisieren würde, wenn mein Liebster den Hang zum switchen hätte? Ich weiß es nicht, aber ganz ausschließen würd ich das bei mir nicht. Ich denk mal, es kommt auch drauf an, welche Erfahrungen man macht, auf welche Menschen man trifft, in welche Richtung man selber gehen will. Aber warum nicht beides? Die Welt ist schließlich bunt |
