Arbeitsplatz für eine Transgender

wÜRDEN SIE EINE TRANSGENDER (M-2-F ODER F-2-M) EINSTELLEN?

04. Februar 2012

*oh* bitte entschuldige den rabiaten umgang mit deinem nick *schaem*
04. Februar 2012

Nunja, bei den Thais läuft das ja wieder anders als bei uns. Dort sind transsexuelle Menschen aufgrund des Budismus viel eher toleriert als bei uns. In Thailand gibt es an vielen Schulen spezielle Toiletten für transsexulle Schüler.
04. Februar 2012

Also, ganz ehrlich?

Das ist doch wie bei der Frauenquote.
Ich hab wenig Bock drauf, eingestellt zu werden WEIL ich eine Frau bin, sondern weil ich aufgrund der persönlichen Eignung gut ins Team passe.

Und ich wage mal zu behaupten: Den TS geht´s ähnlich.
04. Februar 2012

Ich würde nicht jeden für jede Stelle einstellen wollen. Es gibt aber einige Jobs, in denen es mehr Spielräume für das (gepflegte) äußere Erscheinungsbild gibt. Gerade dort sehe ich überhaupt keine Probleme.

Ad Quote:
Ich selbst würde einen supergeilen Job nicht ablehnen, den ich nur per Quote bekäme. Ihn dann adäquat langfristig ausfüllen verlangt ja doch meine Kompetenz. Wie ich auf die Bühne komme, ist das Eine. Etwas völlig anderes ist, wie gut ich auf dieser Bühne dann auch performe.
05. Februar 2012

Ich selbst würde einen supergeilen Job nicht ablehnen, den ich nur per Quote bekäme. Ihn dann adäquat langfristig ausfüllen verlangt ja doch meine Kompetenz. Wie ich auf die Bühne komme, ist das Eine. Etwas völlig anderes ist, wie gut ich auf dieser Bühne dann auch performe.

Prinzipiell nicht falsch - ich persönlich hätte in dem Fall nur irgendwie das komische Gefühl, von Anfang an auf dem Prüfstand zu stehen, und dass meine Persönlichkeit, Qualifikation bzw. persönliche Eignung für den Job nicht wirklich berücksichtigt wurde und würde mich dabei nicht soo wohl fühlen.

Aber was soll´s!

Wäre ich in der Funktion, jemanden einzustellen (was ich als Freiberuflerin (noch) nicht bin *zwinker* ), dann hätte ich überhaupt kein Problem mit einem / einer TS. Eine Person muss zum Job passen - und fertig is. *g* Und die persönliche Chemie natürlich, das wäre in dem Fall, dass ich quasi Chefin bin, auch recht wichtig.

Und zumindest in dem Bereich, in dem ich arbeite (Medienbranche) hätte ich eher ein Problem mit Kunden, die ein Problem mit TS hätten. Wer will den schon für Spießer arbeiten?!
11. März 2012

Den Job, den ich momentan habe, habe ich vor meinem Outing angetreten, d. h., die haben meine Qaualitäten gekannt, als ich das erste mal als geouteter Transgender erschienen bin.

Mir ist sehr viel Toleranz entgegengebracht worden.

Wie das bei einem eventuellen Jobwechsel ausgeht, kann ich nicht sagen.
14. Mai 2012

Wer gesellschaftsfähig bleibt, hat in der Gesellschaft nicht wesentlich mehr Probleme als der Rest,- will sagen, wer kompetent ,angepasst,selbstbewust
und freundlich auftritt wird seitens Kunden und Mitarbeitern wie jeder andere
Mensch aufgenommen, klar muß uns aber immer sein, dass wir den anderen zuerst beweisen müssen was in der "Rübe" drin steckt, das geht aber , wie schon mehrmals beigetragen worden ist, jeder Minderheit
so,oder so ähnlich , Wichtig ist, dass neidische Blicke anderer mit
Genuß aufgenommen werden, Sicherheit beim gegangenen Weg entsteht,
Ich würde für meinen Baubetrieb gerne eine/n TS einstellen *willkommen*
17. Mai 2012

eine m-2-f-bekannte von mir meint, dass es generell schwierig sei, einen job zu bekommen, wenn man das "2" sieht. sie selbst hatte damit bisher noch keine schwierigkeiten, weil sie extrem straight ist, und ihre qualifikationen immer gestimmt haben. ansonsten sind mir von wissenschaftlicher seite untersuchungen untergekommen, in denen trans*menschen berichteten, das outing am arbeitsplatz habe zu mobbing geführt.
der vergleich kann natürlich nur für die jeweilige kurze situation gelten, aber ich habe als person, die sich in beiden genderrollen wohlfühlt, noch nie an arbeitsplätzen diskriminierung erfahren - dafür im alltäglichen leben, angefangen beim sozialen umfeld bis zum einfachen benutzen öffentlicher toiletten.
an dem ende bleibt in der gesellschaft noch viel zu tun!
ich hab mir jedenfalls vorgenommen, dass ich, wenn ich mal einen eigenen betrieb haben sollte, dafür sorge, dass es genderneutrale toiletten gibt und persönlichkeit und qualifizierung ausschlaggebend sind, welches geschlecht im perso steht oder welche genderrolle gelebt wird, ist mir extrem egal!

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