![]() | 22. Dezember 2010 Emanzipiert, oder devot? Moin auch, mir wurde grade gesagt, dass eine Beziehung mit mir unmöglich wäre, weil ich zu devot sei. Die betreffende Frau würde eher eine männliche Führungsrolle bevorzugen. Nun ja, ich betrachte mich nicht als devot. Ich sehe mich eher als emanzipiert an und vertrete die Ansicht, dass sich Mann und Frau in einer Beziehung auf Augenhöhe begegnen sollten. Das hat in meinen Augen nix mit Lutschertum zu tun und auch nicht mit Willfährigkeit. Adios Geschlechterkampf und adios alte Weltsicht... wozu sollte in einer Beziehung ein Geschlecht die Führungsrolle übernehmen? Sind wir nicht irgendwann fuckin` so weit, dass eine Beziehung auch geschlechtlich auf gleichem Niveau funktionieren könnte? Wird immer noch das Alphatier gewünscht? Hat „Frau“ da etwa eine versteckte Angst, auch mal Verantwortung zu übernehmen? Wo ist da der geile „Arsch in der Hose“? Ist das genetische Programmierung, oder wie ist das zu erklären? |
![]() | 22. Dezember 2010 hauahauaha... also erstmal kann ich natürlich nicht beurteilen, ob Du empanzipiert, devot oder sonst etwas bist - wobei ich da auch irgendwie den Zusammenhang nicht ganz erkennen kann. Die betreffende Frau würde eher eine männliche Führungsrolle bevorzugen. Also für sie passt es mit Dir nicht, das ist doch völlig legitim. Vielleicht möchte "die Nächste" genau so jemanden, wie Dich. Geschmäcker sind subjektiv und verschieden. Schwarzers Alice wird einmal mehr mit den Augen rollen, aber ich halte die vielgerühmte "Emanzipation" in einigen Dingen für etwas aus dem Ruder gelaufen. lg L., die männliche Alphatiere sehr schätzt und die genügend Arsch (mehr oder weniger geil...) hat, um die Verantwortung auch abgeben zu können Nachtrag: Emanzipation bedeutet für mich u. A. auch, dass Frau die Möglichkeit hat, tun zu können, wonach ihr der Sinn steht. Und wenn eben dieser beinhaltet, sich bevormunden, demütigen, o. Ä. zu lassen und sie das "durchsetzt" - dann ist sie emanzipiert! Sorry Alice! |
![]() | 22. Dezember 2010 Nun ja... Der Zusammenhang besteht hier darin, dass gewisse Verhaltensweisen bei Männern von Frauen oft als unterwürfig gedeutet werden, obwohl dies vom Mann nicht als solches gesehen wird. Das Wort devot wurde mir gegenüber in derartigen Situationen bereits benutzt, weshalb ich es auch im Beitrag gewählt habe. Am Wort selbst hängt die Geschichte aber nicht. Auch handelt es sich hier nicht um einen konkreten Fall, sondern eher um eine akademische Diskussion. In diesem Zusammenhang war meine Wortwahl im Beitrag (betreffende Frau) wohl ebenfalls missverständlich. Zu dem kommt, dass die Frage rein gar nichts mit Sexualität zu tun hat. Mir geht es darum, zu klären, weshalb Leute wie ich, wenn z.B. „Frau“ sich über den Radiosender beklagt und wir diesen gerne umgehend wechseln, oder mal auf eine Anregung oder Bitte hin einen eigenen Plan ändern, gleich als devot bezeichnet werden und im Denkschema der Frauen dann oft für die Partnerwahl annähernd ausfallen. In diesem Zusammenhang sind dann die von mir gestellten Fragen zu sehen. |
![]() | 22. Dezember 2010 Ich befürchte ein bisschen, Du bist im falschen Unterforum, die Antworten von dominanten oder devoten Frauen werden Dich nur bedingt weiterbringen. Wahrscheinlich wäre es für Dich aufschlussreicher, wenn das im allgemeinen Beziehungsforum stehen würde... Ich will zB nicht unbedingt immer Augenhöhe, die Vanilla-Frau wahrscheinlich schon. |
![]() | 22. Dezember 2010 falsches Unterforum... Das sehe ich ähnlich. Es war auch nicht mein Ansinnen, diesen Beitrag unter BDSM zu posten. Er wurde lediglich hierhin geschoben. |
![]() | 22. Dezember 2010 Mir geht es darum, zu klären, weshalb Leute wie ich, wenn z.B. „Frau“ sich über den Radiosender beklagt und wir diesen gerne umgehend wechseln, oder mal auf eine Anregung oder Bitte hin einen eigenen Plan ändern, gleich als devot bezeichnet werden und im Denkschema der Frauen dann oft für die Partnerwahl annähernd ausfallen. Quatsch, niemand wird gleich als devot bezeichnet, nur weil er mal den Radiosender wechselt. Was mich aber irgendwie stört in dem Satz ist das Wort ´gern´. Wäre ich Frau und mir würde mein Mann jeden, aber auch jeden Wunsch von den Augen ablesen und ewig meinen Wünschen und Vorstellungen nachgeben, so würde mir das als Frau auch auf den Keks gehen. Das fühlt sich vermutlich nämlich an, als wenn man seine Hand in eine wabbende warme Masse steckt und da ist nichts, einfach nichts – kein Widerstand, keine Kante, kein Gegendruck – vermutlich also auch kein handfester Charakter. Ne, ernsthaft, auf so einen Kerl würde ich auch verzichten. Bruns |
![]() | 22. Dezember 2010 @ vanBruns Tja, mir ist es passiert. Mit gern meine ich, dass z.B. es mir so was von rackenlatte ist, welchen Radiosender ich höre, dass ich solchen Wünschen mit Freude entspreche. Vergibt man sich was, wenn man auf einen kleinen Wunsch eingeht, dessen Befriedigung einem eh nichts ausmacht? Also, ich hatte da immer die Vorstellung, dass man grade in einer Partnerschaft mit einem Menschen, den man gern hat, doch versucht ihm das Leben so kommod wie möglich zu machen. Interessant finde ich, dass anscheinend anhand derartig unwichtiger Kleinigkeiten gleich auf den Charakter geschlossen wird. Da wird wohl oft eine etwas höhere Toleranzschwelle mit mangelnder Durchsetzungsfähigkeit verwechselt. Ich habe deine Erklärung auch bereits gehört, kann ihr aber nicht wirklich folgen. Mir ist unverständlich, wie anhand von solchen Oberflächlichkeiten derartige Schlüsse gezogen werden. Meiner Meinung nach gehört die Kante, der Widerstand und auch der Gegendruck dann ausgepackt, wenn es um Sachen von wirklichem Interesse geht. Na ja, ich werde es vielleicht demnächst mal mit „Heul doch, der Sender bleibt jetzt an, weil ich es sage!“ versuchen. Wenn so was chancensteigernd wirkt, so soll es probiert werden. P.S. Wer den Widerstand braucht und die Kante nicht findet, drückt vielleicht nicht genug |
![]() | 22. Dezember 2010 Könnte einfach daran liegen das viele Frauen(ja, ja nicht alle) einfach gern einen Mann im Haus haben den sie auch als Mann wahrnehmen können. Und kein, sorry, Weichei das zu allem ja und amen sagt. Manche Männer sind so höflich und anständig das man sich gar nicht traut mit ihnen zu zanken weil man ja irgendwie die Reibungspunkte vermisst. Ich kann nicht sagen woran es liegt, aber wenn mir ein Mann den Eindruck vermittelt das er so eine Art Gefälligkeitshampelmann ist, dann ordne ich ihn auch in die Schublade: Nicht passend ein. Mit so jemandem würde ich umspringen wie ich will und mich am Ende mit ihm langweilen. Das hat nicht mal was mit devot zu tun. Aber ich möchte einfach keinen Mann der mir das Gefühl vermittelt nach meiner Pfeife zu tanzen. |
![]() | 22. Dezember 2010 Tja; Frauen...wie Manns macht isses falsch Mal im ERNSTL: Wenn Frau als Partner andere Eigenschaften als deine bevorzugt, dann kannst du da nix machen. Dann kommst du als Partner einfach nicht in Frage. Ich will das Gefühl, einen Menschen vor mir zu haben, keine Marionette. |
![]() | 22. Dezember 2010 @ Amarinta Ich find’s immer wieder lustig, dass die Wahrnehmung „als Mann“ vielfach über solche Attribute erfolgt und schon anhand von Gefälligkeiten angenommen wird, dass man ein „Hampelmann“ wäre, der nach jeglichen Pfeifen tanzt und mit dem man sich letztlich langweilen müsste. Aus welchem Grund ist man ein „Weichei“, wenn man nett und höflich ist? Muss man seiner Gefährtin (überspitzt dargestellt) täglich den Arsch versohlen und rumpöbeln wie `n Wikinger, um als „Mann“ angesehen zu werden? Wo bleibt da die Weiterentwicklung der Frauen? Es gibt auch bei netteren Leuten Reibungspunkte und Gelegenheit für Feuer und Zunder. Manchmal muss man vielleicht nur etwas suchen oder das Niveau etwas anheben um zu merken, dass da jede Menge Energie sitzt. Ich weigere mich irgendwie zu glauben, dass man sich tatsächlich doch in Richtung Arschloch bewegen muss, wenn man eine selbstständige und starke Frau sucht. In gewisser Weise kotzt es mich sogar an. |
![]() | 22. Dezember 2010 @ SaWi17 Is `ne Tatsache! Zum ERNSTL: Das ist dann in der Tat so! Zu dem verbitte ich mir allerdings derartige Entmenschlichungen. Ich bin keine und niemandes Marionette. |
![]() | 22. Dezember 2010 @Flusor ich persönlich finde, dass Du ein wenig unsachlich wirst. Niemand, der hier von starken Männern geschrieben hat, hat diese mit einem rumpöbelnden und verdreschenden Arschloch gleichgesetzt! Ich möchte Dir nicht zu Nahe treten, aber ich erkenne Dein Problem einfach nicht. Warum kannst/möchtest Du es nicht akzeptieren, dass es nun mal eben Frauen gibt, die auf eine andere Art Mann stehen, als Du es sein möchtest? Man muss nicht immer alles verstehen und nachvollziehen können, aber man sollte es tolerieren können... Und ganz ehrlich: die selbständige und starke Frau schaltet den Sender am Radio um, ohne Dich vorher zu fragen oder rumzunölen! |
![]() | 22. Dezember 2010 öhm Wenn es dir doch eh latte ist, welcher Radiosender läuft, warum läuft es dann überhaupt?? Sorry, aber mit Männer dieser Art könnte auch ich nichts anfangen. Und zwar nicht, weil er zu devot, zu emanzipiert wäre, sondern einfach zu oft ohne eigene Meinung Und worauf sollte man diese Art von Verhalten sonst schließen, wenn nicht auf Charakter? Es ist doch ein Charakterzug, wenn du höflich, zuvorkommend sein willst, oder? Es gibt aber sicherlich genug Frauen, die genau das mögen und das haben wollen. Es gibt aber auch Frauen, die lieber einen Partner mit Ecken und Kanten haben möchten. Ecken und Kanten heißt doch nicht gleich Konfrontation und Diskussion, sondern heißt für mich, dass mein Gegenüber eigene Vorstellungen hat, die von meinen abweicht. Er ist halt nicht nur ein Schatten meinerselbst, sondern man nimmt ihn als eigene Persönlichkeit wahr. Du erwartest eine starke, selbstbewußte Frau an deiner Seite, warum sollten Frauen auf diesen Wunsch verzichten? |
![]() | 22. Dezember 2010 Ich find’s immer wieder lustig, dass die Wahrnehmung „als Mann“ vielfach über solche Attribute erfolgt und schon anhand von Gefälligkeiten angenommen wird, dass man ein „Hampelmann“ wäre, der nach jeglichen Pfeifen tanzt und mit dem man sich letztlich langweilen müsste. Aus welchem Grund ist man ein „Weichei“, wenn man nett und höflich ist? Entschuldige, Du hast gefragt, ich habe meiner Meinung nach geantwortet. Und nein, Mann muß nicht pöbeln oder ein Arsch sein und seiner Frau auch nicht den Arsch hauen Aber wenn Du so nett und höflich rüber kommst das man annimmt Du bist einfach zu nett, dann ist das eher nicht das was die meisten Frauen wünschen. Klar, alle sagen sie wollen einen netten Mann, aber die "Netten" sind oft die, die dann sagen: Ich bin nur ein guter Freund. Wo bleibt da die Weiterentwicklung der Frauen? Es gibt auch bei netteren Leuten Reibungspunkte und Gelegenheit für Feuer und Zunder. Manchmal muss man vielleicht nur etwas suchen oder das Niveau etwas anheben um zu merken, dass da jede Menge Energie sitzt. Ich gebe ungern zu das ich mich in der Hinsicht einfach nicht weiter entwickelt habe Nein das ist Unsinn. Ich mag nette Männer, aber ich möchte trotzdem nicht das bei mir das Gefühl aufkommt das ich ihn dazu bewegen könnte nach meiner Pfeife zu tanzen. Das würde mich langweilen. Ich weigere mich irgendwie zu glauben, dass man sich tatsächlich doch in Richtung Arschloch bewegen muss, wenn man eine selbstständige und starke Frau sucht. In gewisser Weise kotzt es mich sogar an. Das ist ja, mit Verlaub, Unsinnig. Nur wer etwas sucht der muß eben auch damit leben das er das Gewünschte nicht so mal eben findet. Selbstständig sind viele Frauen. Und stark sicher auch. Aber es gibt dann eben auch Frauen die dann in einer Beziehung gern schwach sein möchten und dürfen. Und die wirst Du dann nicht ansprechen, nehme ich an. Bzw, sie werden Dich nicht ansprechend finden. Und niemand muß ein Arsch sein. Die werden auch nicht behalten. Und kommen vielleicht schneller zum Ziel weil sie rücksichtsloser sind, aber auf Dauer will die auch Keiner haben. |
![]() | 22. Dezember 2010 Ich weigere mich irgendwie zu glauben, dass man sich tatsächlich doch in Richtung Arschloch bewegen muss, … Grübel, also nett, höflich und zuvorkommend zu sein geht doch problemlos von der Hand. Mir hat deswegen aber noch niemand ein ´devot´ an den Kopf geknallt. Es gibt allerdings Männer die ´nett und höflich´ einer Frau gegenüber so rüberbringen, dass jede halbwegs sensible Frau gleich spürt wo der Hammer hängt. Bist Du Dir wirklich sicher, dass Dein „Ich sehe mich eher als emanzipiert an“ und Dein Verständnis von „Höflichkeit“ nicht nur daherrührt, weil Du sexuell von einer Frau getoppt werden möchtest und Du diesbezüglich vielleicht einfach ein wenig unausgelastet bist? - Just for fun wirst Du den Switcher im Profil wohl kaum angeklickt haben. |
