![]() | 11. Dezember 2010 linksdenkender dom. geht sowas? hallo zusammen, ich habe ein wahrscheinlich eher ungewöhnliches problem... weiß grad gar nicht wie ich das richtig beschreiben soll. ich leg einfach mal los. also: mal eins vorweg, ich bezeichne mich eigetnlich nicht als dom, habe aber eine stark ausgeprägte dominante neigung. im alltag wie im sexuellen und setze mich seit kurzem (ca. 1 jahr) bewusst mit meiner neigung auseinander. meinen neigungen bewusst wurde ich durch eine langjährige beziehung und hat mir auch weiter keine probleme gemacht. devote frau, dominanter mann... passt alles. irgendwann kam dann eine phase in der mir bzw. uns aufgefallen ist das sich das auch im alltag so verhält, das ich in der regel ein dominantes verhalten an den tag lege. in meiner jugend als absolutes arschloch- und mackerverhalten, mit dem älter werden als wortführer, vordenker, richtungweiser, derjenige der die gruppe führt und immer wieder unbewusst das alpha-männchen ist. so... nun komme ich aber aus der linksradikalen/autonomen/anarchistischen ecke und da liegt das eigentliche problem. meine gefährtin, meine freunde und ich streben eine herrschaftsfreie welt an. organisiere und gehen auf demos, betreiben nachbarschaftsarbeit, dies, das, was man halt als autonomeR so macht. und mittlerweile habe ich ein richtiges problem mit mir und meinen neigungen, da ich mich in einem absoluten widerspruch gefangen fühle. einerseits meine neigung, die keine vorrübergehende phase sondern teil meiner persönlichkeit ist - auf der anderen seite das streben nach herrschaftslosigkeit und gleichen rechten für alle. hier das führen wollen, dort das leben und leben lassen wollen. ich hoffe drauf das sich vielleicht ein mensch findet, der in einer vergleichbaren situation war/ist und sein erfahrungen mit mir teilen möchte. auch für tipps von personen die nicht genau in ein solch einer situation steckten, wäre ich dankbar. aber auf die superduperüberdoms, denen schon das: "als echter dom musst dir schon selber zu helfen wissen, usw., bla,bla" auf der zunge liegt, kann ich gute und gerne verzichten, denn ich habe es mir nicht ausgesucht dominant zu sein, sondern führe meinen inneren kampf damit. danke für´s lesen. |
![]() | 13. Dezember 2010 @firebar dein problem kann ich gut verstehen würde mich politisch in deiner gegend anordnen bin aber schon etwas älter und daher.... deine neigungen sollten sich ja auch auf die erotik beshränken und da ist das ganze dann doch eher ein spiel sei doch einfach mal liberal bzw konsequent anarchistisch zu dir und sei niemals dominat zu einer partnerin die das nichta auch will und genießt... und schon hast du kein problem mehr....oder???? |
![]() | 13. Dezember 2010 @firebar Seit wann ist denn BDSM etwas politisch korrektes??? Ich bin auch nicht für die Wiedereinführung der Sklaverei, der Prügelstrafe oder der Abschaffung des Frauenwahlrechts...aber das hat nichts damit zu tun, dass ich nicht manchmal gern entmündigt und benutzt werde... Liebe Grüße Lucie |
![]() | 13. Dezember 2010 Sehe ich auch so wie jaaber. Das eine lebst du im intimen Bereich. Und dieser ist dein eigener und hat nichts mit der Öffentlichkeit zu tun. Ich würde hier auch unterscheiden zwischen Macht als Spiel bzw. als Teil der Sexualität und Machtgefällen im öffentlichen Leben, in Politik, in der Gesellschaft, zwischen Kulturen. Ich würde dir empfehlen, wenn du aus einem autonomen-linken Bereich kommst, dazu nochmal Michel Foucaults Schriften zur Macht in der Gesellschaft zu lesen. Genieße und lebe die Macht in deiner Sexualität aus, wenn es nun mal deiner Neigung entspricht. Oder steht bei dir im Schlafzimmer die Autonomen-Polizei in der Tür und bestraft dich als "political incorrect", sobald du deine Freundin "dommst" und verbannt dich aus der Szene? Wäre dass denn deine Angst, dass du dich mit dem Identifizieren von "Macht" in Form von sexueller Neigung selbst als Linker/Autonomer disqualifizierst? Macht an sich ist nicht schlimmes oder moralisch verwerfliches. Es ist die Art und Weise wie sie eingesetzt bzw. ob sie mißbraucht wird. Macht gibt es immer und überall da, wo Menschen sind und miteinander leben. Es gibt (zumindest Foucault nach) kein Leben außerhalb herrschaftsfreier Diskurse. Insofern würde ich da deiner "herrschaftsfreien Welt" widersprechen wollen - aber vielleicht habe ich Foucault auch selbst falsch gelesen. Macht kann auch immer im positiven Sinne zum Nutzen vieler Menschen eingesetzt werden. Wenn du dich als Alpha-Männchen siehst, ist das nichts schlimmes, solange du nicht andere damit bevormundest und ihrer persönlichen Freiheit beraubst. Hier würde ich Macht von natürlicher Autorität unterscheiden. Es gibt soetwas wie natürliche Autorität und Charisma, dem sich andere automatisch unterordnen. Was das "Alphamännchentum" nun bei dir ist, Machismo und Egoismus und somit schon bedenklich - oder natürliche Autorität, die Fähigkeit zu führen - dafür kenne ich dich nicht genug. Das kannst du nur dir selbst beantworten. P.S. Ich finde deine Fragestellung auch nicht seltsam oder lächerlich. Ich kenne ähnliches aus feministischen Kreisen, wo es sich auch in Lager aufspaltet und gesagt wird, wie kann man sich als Feministin bloß schlagen lassen (im sexuellen Kontext)? Das geht doch nicht! Natürlich geht das, sage ich da nur. Der Unterschied hier ist, dass das Schlagen z.B. aus meinem freien Willen und in gegenseitiger Zustimmung geschieht - safe and consensual - während andere Formen von Macht in der Gesellschaft von dem Gefälle zwischen Starken und Schwachen, Reichen und Armen, Politikern und Volk leben und somit im Ungleichgewicht zueinander stehen. Hier in diesem Bereich gibt es kein freiwillig und "consensual"! Und das ist der Unterschied zwischen Macht im sexuellen und Macht im öffentlichen Bereich. Das Private ist schon im gewissen Maße Politisch, das stimmt. Jedoch nicht das Sexuelle. Eine Frau, die in der Ehe geschlagen wird und ins Frauenhaus flüchtet, unterliegt nicht einer konsensuellen, freiwilligen Abgabe von Macht. Hier passiert etwas gegen ihren Willen und es werden ihre Rechte auf Würde und Unversehrtheit des Körpers verletzt. Ein Mann hingegen, der sich von seiner Domme schlagen lässt oder eine Frau, die sich von ihrem sadistischen Herren nadeln lässt - sie tun es freiwillig und mit voller Zustimmung und geben damit so gar nichts von ihrer Würde oder Persönlichkeit ab! Auch werden sie im eigentlichen Sinne nicht verletzt (auch wenn es dann im Falle des Falles dem Gesetze nach natürlich völlig anders aussieht, aber das ist ein anderes Thema) - denn das Ausüben von Macht dient hier nichts anderem als dem Bereiten von gegenseitiger sexueller Lust. Genauso, wie devote Frauen oder Männer im Beruf ihren "Mann" stehen können und andere führen, können sie im sexuellen genau das andere genießen - ohne das von dem einem dominanten Bereich zum anderen devoten hin etwas genommen oder hinzugefügt wird oder diese sich gegenseitig schwächen. Beide Bereiche sind getrennt voneinander. Von daher finde ich auch nicht, dass da ein Widerspruch besteht zwischen dem Wunsch nach einer herrschaftsfreien, gleichen Gesellschaft und der eigenen sexuellen "Dommigkeit". |
![]() | 13. Dezember 2010 @lami_ni Also bei Punkt 1 und 2 deiner Aufzählung muss ich energisch widersprechen. Und bei Punkt 3 denke ich dass Frauen ihren Dom wählen sollten das reicht. Aber mal Butter bei die Fische. Lieber TE du bist ja nun wahrlich nicht der einzige linksorientierte Dom auf der Welt. Und? Wie meine Vorredner schon sagten, muss man sexuelles und alltägliches zuerst mal trennen. Und auch im Alltag ist durchaus mal der Anführer gefragt. So what? Ich empfehle übrigens einen Artikel in der Emma zu lesen, der hieß, glaube ich, "Feministin und Masochistin" und kam ausnahmsweise mal ohne die Schwarzerschen Klischees aus. Kam irgendwann dieses Jahr. Passt zu deinen Überlegungen. |
![]() | 13. Dezember 2010 und mittlerweile habe ich ein richtiges problem mit mir und meinen neigungen, da ich mich in einem absoluten widerspruch gefangen fühle. Das wird schon jede Ideologie hat so ihre kleinen und großen Fallstricke im alltäglichen Leben. Das Leben, das Zusammenleben funktioniert einfach nicht "ideal, Menschen sind nicht ideal und optimal. Links gehts eben nicht ganz ohne Herrschaft und rechts nicht mit nur Herrschaft. Hauptsache deine "Gefährtin" /Partnerin hat kein Problem damit, weder im Alltag noch sexuell. Freunde und Gesinnungsgenossen stutzen dich schon zurecht wenn die Dominanz zu sehr dem Herrschaftslosigkeitsstreben widerspricht. Solange du deine dominante Art niemandem aufdrängst, aufzwingst - selbstkritisch bist und zurückstecken kannst passt das schon - auch und gerade als "Linker" Was das Sexuelle angeht hat's LaMi_ni genau getroffen, und schliesslich lebst deinen BDSM bzw. deine Dominanz ja nur mit jemandem aus der das auch will - hoffentlich Akzeptier deine Sexualität. Deine sexuelle Dominanz ist ja nichts das nur dir nützt, sondern auch deine Partnerin glücklich macht. Im Alltag klink' dich aus wenn deine Dominanz deine Werte und Überzeugungen gefährdet. Linksdenkende sind die besseren "Doms", begegenen sie Sub als Mensch nicht auf Augenhöhe verraten sie ihre Überzeugungen, wären wohl kaum noch links |
![]() | 13. Dezember 2010 Links blinken, rechts abbiegen? Hey, ich weiß nicht, woher Du kommst, aber die Mehrheit der BDSMler, die ich kenne, gehören eher zum anarchisch-linken Spektrum, so sie denn politisch interessiert sind. Irgendwo links an der Wand verorte ich mich selbst ebenfalls, nur dass ich mich ungerne "Dom" nenne, weil ich zu viele Spacken kennengelrnt habe, die hinter diesem Begriff ihre Unfähigkeit zur Emphatie verbergen. Kurz gesagt: Wen, wie und wo Du fickst, hat, entgegen der sechziger jahre, nichts mit Politik zu tun. Man kann schließlich auch Counterstrike spielen und Pazifist sein, oder homosexuell und FDP-Vorsitzender. Das nennt man "Abstraktionsvermögen". Ich gebe allerdings auch zu, dass ich der Meinung bin, das BDSM ein Teil von Sex (und nicht eine Religion) und Sex Teil einer gleichberechtigten Beziehung (und nicht singuläre Gemeinsamkeit zweier gemeinsam mit sich rummasturbierender FickerInnen) sein muss, damit ich damit glücklich werde. Rotfront! |
![]() | 14. Dezember 2010 wow erst mal ein kurzes danke an alle personen die bislang was dazu gesagt haben. ich werde in einer ruhigen minuten noch mal genauer auf die einzelnen posts eingehen und was dazu sagen. edit: @jabber: ganz so einfach ist es dann eben nicht… ich habe das problem ja nicht im sexuellen kontext sondern im alltag und da verhält sich das dann etwas anders. @tuerkisblau: schöner hätte ich das mit der autonomen-polizei und dem selbst disqualifizieren nicht formulieren können. ja… genau das ist einer der knackpunkte. nicht das ich angst vor einem szene-ausschluß hätte, da würde ich drüber stehen, sondern das ich mein handeln nicht vor mir selbst rechtfertigen kann. der gedanke bereitet mit etwas unwohl sein. zum thema alphamännchen: es ist ja nicht so das ich diese position für mich beanspruche, sondern meiner freundin und mir ist bei mehreren demo-nachbearbeitungen aufgefallen das immer wieder situationen aufkamen in denen mir der rest der gruppe blind gefolgt ist, teilweise sogar personen ohne bezug zu uns. und das völlig unabhängig davon ob meine entscheidungen richtig oder falsch waren, ob ich die gruppe in gefahr oder sicherheit gebracht habe. ich weiß nicht ob ihr eine vorstellung von solchen demonstrationen habt, aber das kann für die leute die einem folgen unter umständen tatsächlich gefährlich werden, gesundheitlich wie strafrechtlich. …und als mir das bewusst wurde, war ich dann schon ziemlich erschrocken. als uns mal ein bekannter, der nicht zum szene-sumpf gehört, auf einer demo begleitet hat, meinte er danach das ich wie ein führer auftreten würde. oh nein!!! führer!!! absolutes reizwort… da musste ich dann erst mal drauf klar kommen. auch dein verweis auf feministischen kreise, war ein super denkanstoss, da mein freundin (die ja devot ist) eben, genau die gegenteiligen „probleme“ von mir hat. mittlerweile haben wir uns noch mal intensiv über das thema dom/dev im zusammenhang mit linker ideologie unterhalten und sind schon wieder ein ganzes stück weiter. @mondlicht6, lami_ni, mnemon, trust and law: auch danke für eure überlegungen zu dem thema, waren auch ein paar brauchbare gedanken dabei. ich werde mal nachsehen ob die emma ein online-archiv hat oder ich noch eine printausgabe besorgen kann. auch das von tuerkisblau angesprochene buch, werde ich mir noch mal zur brust nehmen. was mir jetzt gerade so auffält… manchmal muss man seine gedanken einfach mal niederschreiben und schon merkt man das vieles gar nicht so kompliziert ist, wie es scheint. auch wenn mein post den eindruck erweckt als wäre das thema geklärt, würde ich mich trotzdem freuen, wenn noch jemand seinen gedanken freien lauf lässt und etwas zum thema sagt. |
![]() | 14. Dezember 2010 und mittlerweile habe ich ein richtiges problem mit mir und meinen neigungen, da ich mich in einem absoluten widerspruch gefangen fühle. einerseits meine neigung, die keine vorrübergehende phase sondern teil meiner persönlichkeit ist - auf der anderen seite das streben nach herrschaftslosigkeit und gleichen rechten für alle. hier das führen wollen, dort das leben und leben lassen wollen. Das sollte dein geringster Widerspruch sein. so... nun komme ich aber aus der linksradikalen/autonomen/anarchistischen ecke und da liegt das eigentliche problem. meine gefährtin, meine freunde und ich streben eine herrschaftsfreie welt an. Kläre erst mal den! |
![]() | 14. Dezember 2010 das ist alles sehr interessant denn darüber hab ich auch schon öfters mal nachgedacht. mein "dom" (er nennt sich nicht so, und ich ihn eigentlich auch nicht) kommt ebenfalls aus einem linksalternativen spektrum und auch ich ordne mich dazu. wir haben aber noch nie probleme bekommen, mit dem dom/sub sein, weil es da einfach grenzen in der alltäglichen kommunikation gibt, bei der wir wissen, okay, wir spielen nicht, wir nehmen einander jetzt als die individuuen die wir sind ernst, ohne hirarchie. und der demo aktionskontext. im bett, oder privat bin ich manchmal sub, ja aber auf ner demo oder in einer bezugsgruppe würd ich nie meine klappe halten und mich unterordnen, wenn mir was nicht passt. ich denke mir immer in einem kreis von verantworungsvollen und bewusst denkenden menschen sollten die strukturen die sich bilden durchaus als etwas vollwertiges, das einem bewussten entscheidungsprozess vorangegangen ist anerkannt werden. natürlich sollten die strukturen auch hinterfragt werden, aber wenns denn so erstmal passt dann passts und man kann zur aktion schreiten. denn eine struktur (die ja überhaupt nicht an einen "führer" gebunden sein muss) die halbwegs funktioniert führt auch dazu das die aktionen halbwegs funktionieren können. also bestenfalls haben die anderen, die "blind gefolgt sind" auch einfach nur mit dir übereingestimmt. ich glaube einfach, das es am besten wäre den tag, die veranstaltungen etc. mit der gruppe zu besprechen, ausserhalb von sexuellen vorlieben. denn dann kannst du sie einfach direkt fragen, warum sie so passiv geblieben sind. und übrigens herrschaftslosigkeit... ist ja schön und gut, aber ich als sub sehe das so, dass ich völlig frei bin mich dann doch in gewissen beziehungen für eine dominante herrschaft zu entscheiden, weils mich glücklich macht und mir gefällt. wenns mir dann nicht gefällt, dann kann ich immer nein sagen. |
![]() | 14. Dezember 2010 Utopia gesucht, Gor gefunden. Spaß beiseite. Ich muss mal denen widersprechen die eine dominante oder devote Neigung immer in die Erotik Ecke abschieben. Eine Neigung ist kein Fetisch, sondern ein Teil des Wesens. Dominanz besteht nicht aus Unterdrückung des devoten. (Nur im SM Play) Ansonsten wird das doch wohl eher anhand des auftretens, Führungsqualitäten und der Bereitschaft Verantwortung zu übernehmen definiert. Dominant kann man sein, ohne eine Sub zu prügeln. |
![]() | 14. Dezember 2010 oh nein!!! führer!!! absolutes reizwort… da musste ich dann erst mal drauf klar kommen. mannomann was seid ihr denn für linke? noch nicht im 21. jhdt angekommen, müsst euch immer noch selbst belügen. gäb's keine anführer (besseres wort?) wie dich, gäb's keine linken ... auch keine rechten, keine mittigen, voreren und hinteren. grundkurs geschicht, menschenführung (führungsverantwortung) und psychologie (gruppendynamik) scheint angebracht nix für ungut, hoffe du hast es mit humor und dem fünckchen wahrheit gelesen. was für erotik gilt, gilt selbstverständlich erst recht im alltag. deine partnerin und du müssen mit eurer rollenverteilung klarkommen. wenn sie deine auffassungen und einstellungen teilt, es ihr so passt wie du gern willst, klappt das auch trotz (oder vielleicht sogar wegen) entgegengesetzter politischer grundeinstellung im bett und beim fenster putzen Dominanz besteht nicht aus Unterdrückung des devoten. (Nur im SM Play) hääää? was? dominanz bedeutet sich einem anderen gegenüber durchzusetzen, ellenbogen einzusetzen, letztlich eben auch zu unterdrücken. gerade im sm-play ist das meist, (fast immer! |
![]() | 14. Dezember 2010 für mich bedeutet dominanz eine hohe achtsamkeit zu entwickeln wer dominanz mit schlägerei verwechselt sollt mal zum psychologen gehen |
![]() | 14. Dezember 2010 Wer seine Ellenbogen braucht um sich durchzusetzen ist wenig dominant. Dominant bist du, wenn auch diejenigen sich an dir orientieren, die nicht devot sind. |
![]() | 14. Dezember 2010 lieber Marc_R, vielleicht solltest gerade du der schreibt: Ich muss mal denen widersprechen die eine dominante oder devote Neigung immer in die Erotik Ecke abschieben. dann auch worte nicht im sinne in ihrer erotischen bedeutung/verwendung benutzen.du wirst hier keine handvoll "doms" finden, die zugeben ihre sub zu unterdrücken. nb. wenn doch, hast du sofort das standardgezeter vom dumdom und brutalo, augenhöhe etc pp Dominant bist du, wenn auch diejenigen sich an dir orientieren, die nicht devot sind. bisserl schwanger also? hast schon recht dominant ist man wenn einem andere folgen. aus welchem grund und mit welchen mittel man das erreicht, steht auf einem anderen blatt. ebenso wie jeder für sich "ellenbogen" definiert. dominant heisst schlicht herrschen, beherrschen (zu wollen) wenn du als herrscher nicht unterdrücken kannst, wirst nicht lange herrscher sein, es eigentlich gar nicht erst werden. für mich bedeutet dominanz eine hohe achtsamkeit zu entwickeln eine schöne einstellung. wär toll wenn's immer so wäre, aber dominant zu sein heisst nicht automatisch gute führungsqualitäten zu haben. |
