Sind Frauen weniger geil als Männer?

08. Dezember 2010
Sind Frauen weniger geil als Männer?

das ist natürlich etwas provozierend gemeint, da es gewiss nicht so einfach ist, aber es scheint schon so zu sein, daß es schwieriger ist als Mann eine Frau für Sex und Erotik ohne Liebesversprechen zu finden, als anders rum.
Was glaubt ihr? Sind Frauen weniger lüstern, oder ist die Angst, bzw Unsicherheit grösser als ihr Verlangen. Tatsache ist, daß Männer hemmungslos suchen und baggern und die Frauen eben weniger. Oder liegt es daran, daß die Geschlechterrollen trotz immernoch im 19. Jhdt verhaftet sind? Diese Frage habe ich mir zuletzt als 16-jähriger gestellt und war negativ beantwortet in all meinen Beziehungen und Affairen. Aber jetzt da ich Frauen für eine Sexaktion suche, frage ich mich wieder: Frauen? Wollt ihr nur Erotik und Sex mit dem Versprechen von Liebe und Partnerschaft?Ich versuche seit geraumer Zeit per Annoncen für eine wirklich fantastische Sexaktion Frauen und Männer zu finden. Die Männer stehen Schlange. Eine Armee von Männern stünde bereit. Die Frauen melden sich nicht, obwohl ich aus der persönlichen Erfahrung mit Frauen weiss, daß ihr Lustpotential das der meisten Männern bei weitem übersteigt. Frauen was ist los mit euch? Männer was sind eure Erfahrungen damit.
08. Dezember 2010

Naja ich kenne es nur umgekehrt, oft will ich aber er nicht *uah*
08. Dezember 2010

wobei ich es eher so erlebe / erlebt habe, dass es vielen Männern vollkommen egal ist wer der Sexpartner ist, Hauptsache "einen weg stecken"
Es hat nichts mit Versprechen und Liebe zu tun, aber wir Frauen sind eben in manchen Sachen einfach anspruchsvoller. Es sollte eben schon ein gewisser Funke überspringen bzw eine gewisse Anziehung da sein. Ich würde sogar behaupten, dass Frauen genauso wenn nicht sogar noch lüsterner sind als Männer, aber eben nicht nur "Gechlechtsorgan gesteuert"
08. Dezember 2010

Männer und Frauen unterscheiden sich meiner Erfahrung nur in einer Sache und das ist Schniepel und Mumu, ansonsten.............

Frauen sind in ihrer Art subtiler, Männer meist eher der Elefant im Porzellanladen, ansonsten sind die Unterschiede eher gering.

Bei den Elefanten erschrecken sich die Mäuse aber meist bevor die Elefanten schnallen, dass da grad ne Maus war *ggg*

Aber das ist seeeeeeeeeeeeeehr verallgemeinert, ich kenne umgekehrt genug Frauen, die nur f...en wollen und sich dann wieder verpissen, derwegen, alle gleich *ggg*
08. Dezember 2010

Aber das ist seeeeeeeeeeeeeehr verallgemeinert, ich kenne umgekehrt genug Frauen, die nur f...en wollen und sich dann wieder verpissen, derwegen, alle gleich

*nono* auch da werden die Frauen sich schon genau nen Typen ausgesucht haben und das mit dem ONS widerspricht ja nicht dem was ich geschrieben habe, sie suchen sich "jemand" zum f.... und den suchen sie sich aus. Männer suchen "was" zum f...
08. Dezember 2010
Bei dieser Frage ...

...

Sind Frauen weniger geil, als Männer?

... müsste man sich ja vielleicht vorab auf die Definition in einem Jahrhundert festlegen.

Im 8. Jahrhundert wurde mit „geil sein“ eine gewisse Überheblichkeit umschrieben. Später dann, etwa ab dem 12. Jahrhundert verstand man darunter fröhlich oder schön sein. Ein geiles Weib war also in erster Linie eine schöne Frau. Die Begierde und Wollust war erst eine spätere Erfindung. Dann wäre also die geile Frau heute ein lüsternes Weib.

Ganz so kann man es wohl auch nicht sagen *gruebel*

dass es vielen Männern vollkommen egal ist wer der Sexpartner ist, Hauptsache "einen weg stecken"

Eine Frau sollte es schon sein und dann kann man auch mal zwei wegstecken. Wenn es dann noch ein schönes und lüsternes Weib ist, mag auch diese gewisse Anziehung vorhanden sein ... die nicht nur Frauen zu schätzen wissen *gg* und ...

ein gewisser Funke überspringen

... manche lodern eben schneller. Dass es sich um Männer handelt, ist doch auch kein Wunder. Frauen haben oftmals kalte Füße und müssen angewärmt werden. *floet* Im Fachjargon nennt man dies wohl auch heiß machen und eine "invitatio" reicht dafür regelmäßig nicht aus. *zwinker*
08. Dezember 2010

Ich kann mich NoMoreSex und ZerbrochenesEis nur anschließen.

Zumindest für mich gesprochen habe ich oft und mehr Lust auf Sex als die meisten meiner bisherigen Sex-/Partner.
Für meine Begriffe sind Frauen wählerischer und wenn dann mal gerade kein Mann da ist bei dem die Sympathie stimmt wird eben mit dem Spielzeug gespielt, anstatt den "Nächstbesten" zu nageln.

Bei Männern habe ich bisher selten erlebt, dass sie wirklich selektieren oder auch mal verzichten wenn es nur um den Sex geht, nach der Devise "Lieber einmal vögeln und nie wieder bei ihr melden als gar keinen Sex."

Vielleicht liegt es aber auch einfach daran, das die Sexaktion die du planst auf Frauen nicht attraktiv wirkt und du deswegen keine findest. Ich weiss ja nicht worum es sich dabei handelt.
08. Dezember 2010

Mann macht an und Frau wählt aus, das ist doch Uralt...

lg
08. Dezember 2010

Mann macht an und Frau wählt aus, das ist doch Uralt...

dem kann ich mich nicht anschließen, zu meiner zeit war das nichtmehr so *ggg*
08. Dezember 2010

Für mich hat das auch nichts mit mehr oder weniger Lust auf Sex zu tun. Da nehmen sich die Geschlechter bestimmt nichts. Einzig, dass es scheinbar so ist, dass Männer beliebiger sind in ihrer Auswahl der Sexpartner.

Frauen sind ja prinzipiell nicht weniger abgeneigt, aber sie wollen halt nicht als ein Sexobjekt herhalten, ihnen geht es auch immer noch darum vom Partner begehrt zu werden und nicht als Mittel zum Zweck zu dienen.
08. Dezember 2010

Für mein Verständnis ist das auf die Genetik zurück zu führen. Auch wenn es in der modernen Welt gerne geleugnet wird, so wird viel vom Verhalten der Menschen noch durch (Ur)instinkte geprägt. Und die sind bezüglich der Paarung bei Säugetieren (um den Mensch mal zu simplifizieren) sehr häufig so ausgeprägt, als das der männliche Teil für die "Erhaltung der Art" "zuständig" ist. Also das Verbreiten des Samens.
Für mich geht das ziemlich konform mit der Art und Weise, wie viele (wenn nicht die meisten) Menschen ihr "Paarungsverhalten" gestalten, also auch um die Frage des TE's zu beantworten.

TiefImTraum
08. Dezember 2010
Warum nur??

Eigentlich steht da ja nicht zur Diskussion ob Frauen geiler sind als Männer, sondern warum Frauen es, vielleicht(!), nicht so oft und offen ausleben wie die Männer.
Ich behaupte mal, dass die meisten Frauen einfach wählerischer sind als die meisten Männer.
Vielleicht doch zusätzlich ein gutes Gespräch? Ein bischen Sympathie? Und nicht nur Klamotten aus - rein - raus und fertig. - Befriedigt. Gut.
Frauen erwarten mehr. Und das sind keine Liebesschwüre die erwartet werden.
08. Dezember 2010

Nahezu jede Singlebörse ist repräsentativ genug, um deine Frage vollständig zu beantworten.

Der Großteil der Frauen ist entweder alleinerziehend oder Single, jedoch in beiden Fällen stets auf der Suche nach einem "Domestizierungsopfer", sprich Sex nur gegen geißelnde Exklusivität.

Blicken wir zurück, weit zurück, erfahren wir, warum das so war und verstehen wieso das bis heute im Unterbewusstsein verankert ist.

Die stabile Arterhaltung basiert auf eine verlässliche Versorgung. Wohin es führt, wenn Gesellschaft und deren Auswüchse (Politik/Industrie/Medien) dazwischen funken sehen wir ja an den Heerscharen von Alleinerziehenden.

Gleich wie hier gerne Äpfel mit Birnen verglichen werden, der vorgeschobene Grund des Liebeszwangs wird bereits auf den ersten Blick entlarvt. Wäre die Triebfeder tatsächlich wahre Liebe, stets orientierend an der bedingungslosen Liebe, bestünde kein Ansinnen auf Exklusivität. Diese zwingende Notwendigkeit, Exklusivität, verdeutlicht die tief verankerte, unsprüngliche Intention.

Der Crux daran ist, würde das heutige empanzipierte Frauenleben konsequent umgesetzt werden, würden der Großteil an Frauen Sex nach Gusto leben, ohne Domestizierungsansinnen. Tun sie aber nicht.

Am Ende ist immer der Mann schuld, auch wenn er arterhaltend nur seinem Trieb folgt, seinen Samen möglichst weit zu streuen.

Unterm Strich sieht man deutlich wie derb die Gesellschaft mutiert ist.

hg

D.
08. Dezember 2010
Da hat ...

... aber jemand ...

Wohin es führt, wenn Gesellschaft und deren Auswüchse (Politik/Industrie/Medien) dazwischen funken sehen wir ja an den Heerscharen von Alleinerziehenden ... würde das heutige empanzipierte Frauenleben konsequent umgesetzt werden, würden der Großteil an Frauen Sex nach Gusto leben, ohne Domestizierungsansinnen. Tun sie aber nicht.

... ein herausragendes Problem mit der sexuellen Emanzipation der Frau. Anstatt zu verinnerlichen, dass die Befreiung keine Gleichschaltung ist, findet in manchen Köpfen Emanzipation nur dann statt, wenn die Frauen so funktionieren, wie man(n) es sich wünscht. Dies ist ein Zirkelschluss und absurd. Befreiung geht mit Selbstbestimmung einher, die über Jahrhunderte nicht gewährleistet worden ist. Nun wird selbstbestimmt und ganz subtil soll die Frau wieder zum Funktionieren getrieben werden. Heutzutage dürfte dieses Unterfangen bei der Mehrzahl wohl als untauglicher Versuch verkümmern.
08. Dezember 2010

ich würde mich da NoMoreSex anschließen

grundsätzlich denke ich, das Verallgmeinerungen immer unkorrekt sind und wenn sie eine einzelne Person trifft, d. h. diese ihre Erfahrungen beschreibt die These auch noch abhängig ist von dem der sie schreibt.

zieht nicht ein bestimmter Typ Mann auch eher einen bestimmten Frauentyp an und umgekehrt?

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