![]() | 07. Dezember 2010 Hände ans Bettfesseln Wie fessel ich am besten meine besser Hälfte ans Bett? Technische Daten: Bett mit 4 Pfosten -> Bondage soll in Richtung spreadwings gehen. Bin mir nur nicht sicher wie ich den Druck auf den Unterarmen verteilen soll! Reicht einfach mehr maliges umwickeln wie beim standart Hände aneinanderfesseln -> Ryo-tebuki Shibari. |
![]() | 10. Dezember 2010 Grundlegend würde ich erstmal eine Knotentechnik verwenden bei der man die Bondage sehr schnell auflösen kann. Wenn jemand es noch nicht gewöhnt ist gebunden zu werden so können sehr leicht Muskelkrämpfe auftreten, diese sind möglicherweise derartig übel das die Frau in Zukunft nicht mehr bereit ist auch nur an Bondage zu denken. Dann würde ich auf das Seilmaterial achten: möglichst weiches eher dickeres Material. Nicht elastisch. Die Bondage erstmal nicht zu eng wg. der Durchblutung, besonders dann wenn die Bondage länger anhalten soll. Am besten legst Du Dir gepolsterte Arm- und Bein-Fesselbänder mit Metallösen zu und fesselst mit dem Panik-Knoten - siehe Pferdepanikknoten im Internet sind Anleitungen. Wenn Du mehr lernen willst (empfehle ich einen Bondageworkshop frag mal beim nächsten BDSM Stammtisch in Deiner Nähe (SZ) nach oder nimm Dir mal Urlaub und nehmt an einem meiner Workshops teil) |
![]() | 10. Dezember 2010 Danke Danke, habe Seile ohne Seele daher auch nicht 100% rund und angenehm weich - 100% Baumwolle. Würde schon gerne mit Seilen arbeiten. Bin mir nur nicht sicher wie ich das Seil am Arm "befestigen" kann/soll, ohne dass zu sehr einschnürrt oder zu lose ist. Doppelter Palstek? Oder hat der zuwenig auflagefläche? |
![]() | 10. Dezember 2010 Doppelter Palstek ein Vorteil dieses Knotens ist das er sich bei Belastung, wenn Du auf Zug Bondage machst (wovon ich am Anfang abrate),oder wenn Du eine/n Sub hast die/der sich wehrt (davon ausgehend das gehört zu Eurem Spiel), nicht zu zieht. Insofern ist das ein geeigneter Knoten. Wie Du aber selbst schon anmerkst ist die Auflagefläche also die Kontaktfläche zum körper eher gering - wie bei fast allen Knoten im Gegensatz zu flächigen Umwicklungen, daher nach einiger Zeit so oder so unbequem. Für dauerhaftere Bondagen und vorallem auch in jedem Fall für die Anfänger rate ich zu GEPOLTERTEN ! Hand- und Fußfessel-Bändern mit Ösen. |
![]() | 12. Dezember 2010 hmmm Merke schon Seil ist nicht sooo leicht... Was meinst du den ab wann wird ne Umwicklung unangenehm, als zeittechnisch oder hängt das eher von meinem Sub und ihrem wiederstand, bzw. zugwesen ab? Tipp für nen Seil Bondage? |
![]() | 13. Dezember 2010 Ab wann das unbequem wird ist eine individuelle Frage: Jeder macht die Knoten anders, der eine enger der ander weiter, Seile fühlen sich unterschiedlich an, dann kommt es auf die Haltung der gebundenen Körperteile an, wie ist die Durchblutung ..., |
![]() | 13. Dezember 2010 Kommt auf Deine primäre Intention an: Wenn es Dir nicht primär auf die Ästhetik bis Kunstform eines z.B. "japanophil" inspirierten Show-Bondage ankommt, nehme breite gepolsterte Ledermanschetten mit z.B. Ring zur Befestigung von Seilen/Karabinern, für Arme und Beine. Sind schnell, sicher und leicht bequem an- wie abzulegen. Mit Seilen steuerst Du die Spreizung/Fixation. Ergänzung: Mit einem aus einer stabilen, verstärkten, dicken Sperrholzplatte im Ganzen! herausgeschnittenem X-förmigen "Andreaskreuz", oder geschweisster Stahl- oder Aluträger ggf. transportabel verschraubbar - wäre noch besser, lässen sich die stabilen! Echtledermanschetten z.B. mit Karabiner auch leicht befestigen und ggf. "Sub", wie auch immer jeweils gewünscht an dem "mobilen" Andreaskreuz mittels Seilwinde an der Decke frei/frei zugänglich im/Raum in der Luft in jedem Winkel frei positionieren. Im Gegensatz zu einer "Liebesschaukel" auch in der Luft Körper horizontal bis vertikal nach unten, oder wie auch immer gewünscht geneigt, Kopf nach unten. Bequem Gerten- bis Schwanz- Fistgerecht. Mit einem Scharnier am Kreuzungspunkt des X, kannst Du das ganze als in allen Winkeln abklappbaren Strafbock (Arretierungen und Polster nicht vergessen), mit u.a. freiem Zugang auf das im Winkel fixierte herausgedrückt präsentierte Hinterteil u.v.m. nutzen. Bei einem fixierbaren Scharnier an den "Beinteilen" des "Andreaskreuzes" hast Du u.a.einen frei schwebenden, in alle Richtungen beweglichen Gyn-Stuhl... Bei Nichtgebrauch im "Normalbürger-Schlafzimmer" ggf. damit unters Bett. Viel Spass! |
![]() | 13. Dezember 2010 sehe ich auch so... jedoch mit der Einschränkung das ich das Andreaskreuz nicht aus Sperrholz machen würde sondern etwas stabiler aus massivem holz. Gehobelte Kanthölzer z. b. 120 x 60 mm gibt es für wenig Geld... |
![]() | 13. Dezember 2010 ja klingt gut ..aber keine Zeit so was zu bauen Von daher zurück zur Frage: - Funktion: einfach ans Bett fest machen mit gespreizten Armen oder vllt. auch Beinen um Sie dann einwenig zu triezen^^ Will keine Armbänder oder so anlegen, auch wenn es vllt. sinniger wäre! Also doppel Palstek oder doch ne Umwicklung oooder eine Alternative? |
![]() | 14. Dezember 2010 ich glaube auch das er es einfach mit Seile probieren soll. Es bringt ja nichts Manschetten zu nehmen wenn er und auch seine Sub das scheiße finden. Sicherheit ist natürlich wichtig, aber es sollte auch beiden Spass machen. Und wenn er sich nie mit Seilen ausprobiert beschäftigt wird er garantiert auch nicht besser werden auf dem Gebiet. Also Nehm dir am Anfang erstmal ein dickes Seil. Ich hatte damals 1mm Baumwolle. Die haben sich super gemacht. Dann ist es am besten den du mehrere Wicklungen um Arm und Beine machst um den Druck mehr zu verteilen und ein Knoten der sich nicht zu zieht |
![]() | 14. Dezember 2010 Links nur für Mitglieder Ist imho die einfachste, schnellste Variante, wenn man den Knoten einmal draufhat. Ist zwar ein sich zuziehender Knoten,nicht aber wenn du einen weiteren Knoten zum Sichern draufmachst, dann bleibt es starr. Hände (bzw. Füße) durch, Enden an die Pfosten basteln und fertig. |
![]() | 15. Dezember 2010 Danke @killedman: Vielen Dank für dein Verständniss und besten Dank für den Tip! @Samhain: Hab ich auch schon gedacht, aaber... 1. Kaum Auflagefläche 2. Damit gehts dann aber leider nicht mehr in Richtung "spreadwings" |
![]() | 15. Dezember 2010 Nun ja. Der Sache mit der Auflagefläche lässt sich ein wenig Abhilfe schaffen, indem du das Seil doppelt nimmst. Was ich persönlich ohnehin immer besser finde. Was spreadwings betrifft, hast du natürlich recht... |
![]() | 15. Dezember 2010 check Danke, manchmal halte ich mich doch für ein stückweit dumm... Aber das geht natürlich auch, gleich mal aus probieren wie es sich knotet! Und es erfüllt auch den Zweck nur nicht in der einen Form. Ich mag den Knoten der sieht hübsch aus. |
![]() | 15. Dezember 2010 google mal nach 2 knotty boys, die haben etliche Video's ins Netz gestellt die sehr gut zeigen wie man die Knoten macht. Dabei gibt es eine nicht anziehende schleife die hier mE sehr nützlich sein könnte (non cinching slip knot) |
