Frauen und der Versuch der "Nur-Sex" Dates...

17. November 2010
Frauen und der Versuch der "Nur-Sex" Dates...

Hallo in die Runde...

ja das Thema ist kein neues und wurde hier im Joy schon öfter angeschnitten. Dennoch hoffe ich auf rege weibliche und bitte ehrliche Beteiligung.
Ich lese oft von Frauen, die mit dieser Konstellation auf Dauer nicht leben können. Scheinbar genauso oft schreiben jedoch Frauen hier, dass es für sie sehr gut funktioniert.
Angeregt durch ein langes kontroverses Gespräch mit einer Freundin gestern Abend möchte ich gerne noch weitere Meinungen hören.

Die Fragen, die sich mir/uns stellen sind folgende:

1.) Können Frauen mit "Nur-Sex-Dates" auf Dauer (mit dem gleichen ER oder auch mit wechselnden Dates) umgehen ? Also ohne masochistische Selbstzerfleischung und unterdrückte Gefühle ?

2.) Funktioniert es besser, bei nur einmaligen Treffen ?

3.) Was ist dran an meiner Theorie dass eine solche "Beziehung" aus weiblicher Sicht nur dann auf Dauer funktioniert, wenn ER nicht so ganz ins Partner-Schema passt ?

4.) "Kämpft" ihr gegen aufkommende Gefühle ? Wenn ja, erfolgreich ?

5.) Können Frauen, die in einer Beziehung leben, leichter "Nur Sex" wollen ? (weil die emotionale Ebene durch den Partner abgedeckt ist?)

6.) Warum verlieben sich Frauen scheinbar sehr schnell in Nur-Sex-Dates und an welchem Punkt beginnt das Verlieben ?

7.) Verlieben sich Frauen (nur) weil das Ego gestreichelt wird oder weil ER wirklich so ein supertoller Typ ist ?

8.) Kann man den Umgang mit Nur-Sex erlernen ?

9.) Besteht ein Zusammenhang zwischen Lebensalter (=Erfahrung) und Können, bzw, Nichtkönnen ? Oder ist es abhängig vom Selbstwertgefühl der Frau ?

Viel Stoff für viele Worte.... wir sind schließlich Frauen *zwinker*

Ich danke euch schon jetzt für den friedlichen Erfahrungs- und Meinungsaustausch.

LG
Ich
18. November 2010

Können Frauen mit "Nur-Sex-Dates" auf Dauer (mit dem gleichen ER oder auch mit wechselnden Dates) umgehen?
Funktioniert es besser, bei nur einmaligen Treffen?

Bei mir funktioniert es, wenn ich mir jedes Mal jemand Neues suche. Mit dem Gleichen immer wieder nur Sex geht nicht. Wenn ich jemanden öfter treffe, dann interessiere ich mich über den Sex hinaus für diese Person, für das, was er sonst so macht im Leben oder zu bestimmten Themen denkt usw. Außerdem mag ich dann auch mal was nicht Sexuelles unternehmen. Das stößt aber auf kein Gegeninteresse. Also treffe ich den Mann einmal zum Sex und das war’s dann wieder. Spart Nerven, Zeit und dumme Ausreden.

Auf Dauer – nun, ich kann nicht in die Zukunft schauen, aber momentan funktioniert das so ganz gut. Ich find’s ein bisschen müßig, sich ständig um was Neues kümmern zu müssen. Aber sonst ist das derzeit die optimale Lösung, an Sex zu kommen und allzu viel Enttäuschung zu vermeiden.


Was ist dran an meiner Theorie, dass eine solche "Beziehung" aus weiblicher Sicht nur dann auf Dauer funktioniert, wenn ER nicht so ganz ins Partner-Schema passt?

Dieses Schema prüfe ich gar nicht, wozu auch, ich suche keinen Partner.
Außerdem liegen mir dafür nach nur ein paar Stunden zu wenige Informationen vor.


"Kämpft" ihr gegen aufkommende Gefühle? Wenn ja, erfolgreich?

Da bin ich inzwischen wahrscheinlich immun dagegen. Ich kann Gefühle ganz gut mit Kopf/Verstand überlagern. Wenn ich mir immer wieder bewusst mache, dass eine Beziehung für mich ohnehin keinen Sinn macht, dann kommen auch keine bedrohlich werdenden Gefühle auf.


Kann man den Umgang mit Nur-Sex erlernen ?

Lernen glaube ich nicht. Entweder man ist der Typ dazu, oder eben nicht. Aber man kann es mal ausprobieren.
18. November 2010

Ich spreche nur von mir und da ich nicht wirklich den Fragenkatalog beantworten kann mach ich das mal mit freien Worten.

Ich habe nach meiner letzten Beziehung mal ganz kurz, und ich meine wirklich kurz, nur Sexdates zu haben.

Für mich funktioniert das überhaupt nicht. Es gibt mir rein gar nichts mich mit einem Mann zu treffen in der Absicht heute noch im Bett zu landen. Selbst nicht mit den Gedanken das es heute nur beim Kaffee bleibt.

Ich empfinde es als überhaupt nicht befriedigend. Und dabei meine ich nicht mal den körperlichen Aspekt.

Mir fehlt die Spannung. Man trifft sich in der Absicht Sex zu haben. Man trinkt den Anstandskaffee( ich nenne das seitdem so), bringt sich in Stimmung, hat vielleicht tollen Sex, bleibt noch ein bißchen zusammen, schmust, redet und irgendwann steht man auf und fährt nach Hause.

So weit, so übel für mich. Ich fühle mich nach so einer Aktion körperlich vielleicht befriedigt, mental aber einsam. Da war keine wirkliche Verbundenheit. Und das fehlt mir einfach.

Nach dem dritten Versuch hab ich festgestellt das es weder an moralischen Werten liegt noch daran das ich Sex nicht mag. Ich brauche für mich einfach mehr. Ich brauche das Gefühl geliebt zu werden, sonst bleibt Sex für mich belanglos.

Und aus Erfahrung weiß ich das es bei mir genauso ist wenn ich in einer Beziehung stecke.

Ich glaube auch nicht das man "lernen" kann einfach Sexdates zu haben und damit zufrieden zu sein. Wenn da etwas fehlt das einem wichtig erscheint dann wird das fehlende kaum durch erlernen zu kompensieren sein.
18. November 2010

Mir fehlt die Spannung.

Ich finde öfter mal was Neues gerade ganz besonders spannend. Wenn ich jemanden schon kenne, weiß ich bereits, was derjenige mag oder wie er mich anfasst. Mit einem neuen Menschen ist es immer wieder anders.

Allerdings kann ich das
Da war keine wirkliche Verbundenheit.
auch irgendwie bestätigen. Eine gewisse Leere bleibt da ab und an schon mal.

Hat eben alles seine Vor- und Nachteile. *zwinker*
18. November 2010

Ich finde öfter mal was Neues gerade ganz besonders spannend. Wenn ich jemanden schon kenne, weiß ich bereits, was derjenige mag oder wie er mich anfasst. Mit einem neuen Menschen ist es immer wieder anders.


Mit der fehlenden Spannung wollte ich Ausdrücken das ja eigentlich schon irgendwie feststeht das man im laufe es Abends miteiinander Sex haben wird.

Alles was Sex für mich wirklich interessant macht, fehlt da. Das umwerben, die Annäherungsphase, sich Zeit lassen zu dürfen und zu können, die Vorfreude, das Kribbeln, die Erwartung ob es denn heute passieren wird.

Es ist ein Sexdate, also hat man Sex.
18. November 2010
@ Amarinta

Aber in einer Beziehung hast Du diesen Effekt auch nur max. in den ersten 6 Wochen.
19. November 2010
Dates

Für mich ist das erste Date interessant, weil ich einen neuen Menschen kennenlerne, vielleicht spüren kann...weil ich mit ihm Sex haben kann, wenn ich Lust habe, aber nicht haben muss......

Jedes weitere Date ist nur interessant, wenn der Mann auch als Freund, Partner oder Kollege (wenn auch nur Sex-Kollege) in Frage kommt, aber es muss für mich eine minimale Art von emotionaler Verbindung geben, ich muss Gefühle für den Mann haben, eine gewisse Verantwortung gegenüber einander und der Umgang miteinander muss stimmen und es muss passen....bloss denk ich manchmal ist so eine dosierte emotionale Verbindung für Männer noch schwieriger herzustellen als für Frauen. Ich denke Frauen sind eher Willens eine emotionale Bindung mit dem Risiko eines Verlustes in Kauf zu nehmen. Männer die keine Beziehung wollen verzichten dann lieber gleich auf jegliche emotionale Verbindung, auf jegliches tiefere Gespräch etc. weil sie ihre Gefühle nicht wirklich unter Kontrolle haben... sie lassen sie dann aussen vor. Ausserdem ist den Männern der Sex glaub ich oft wichtiger als der Sexpartner. Sie gehen vielleicht eher mit Frauen ins Bett, die sie gar nicht oder kaum mögen bloss um an Sex zu kommen, wobei vielen Frauen der Partner dann doch wichtiger ist. (dies sind alles nur Spekulationen aus meinen Erfahrungen....und ich erhebe nicht den Anspruch, dass irgendwas stimmt...)

Bei sämtlichen meiner Sexdates kamen die Gefühle bisher immer nur von der einen oder von der anderen Seite, aber es gab nie eine gefühlsmässige Übereinstimmung und so bringt es das auch nicht.....

Wenn einer mit mir Daten will und sich dazwischen nie meldet....dann kanns das ja wohl auch nicht sein, oder?

Liebe Grüsse

Nicole
19. November 2010
@nicole_69_1

also für ein reines sexdate würde ich mir nicht nur einfach ne frau suchen, sondern schon auch auf das aussehen gucken..und ein paar gefühle sollten schon dabei sein, weil ansonsten könnte man(n) ja auch einfach ins bordell gehen ..das ist meine persönliche meinung...

P.S. dein äußeres würde mich schon sehr ansprechen...
19. November 2010

Also, ich will mal versuchen, die Fragen aus meiner Sicht, zu beantworten.

1. [Umgehen mit "Nur-Sex-Dates"]
Ja, also ich weiss nicht, was Du unter "auf Dauer" verstehst, ich lebe nun seit ca einem 3/4 Jahr so und habe keine Probleme damit(oder ich stelle keine Probleme fest ;). Es ist aber auch klar, dass es nicht jedermans Ding ist.

2. [Einmalige Treffen]
Also ich mag diese einmaligen Treffen nicht mehr.. Du kannst nicht wissen, auf was Du Dich da einlässt. Zudem stell ich mir das stressig vor, ständig nach Neuen suchen zu müssen. Man weiss zudem nichts über die Vorlieben, Wünsche und Grenzen der anderen Person.

3. [Nur bei unpassendem Partnerschema]
Naja, solch einen Zusammenhang konnte ich bei mir bislang nicht feststellen..

4. [Gefühle bekämpfen]
Ich denke nicht, dass man gegen Gefühle wirklich ankämpfen sollte. Entweder es klappt, oder man lässts, denn das kann ansonsten sehr schmerzhaft werden.. Gefühle sind letztendlich stärker als der Wille..

5. [In Partnerschaft leichter unverbindlich]
Ja das denke ich, kann gut sein. Aber nicht ausschliesslich. Genau so fördert dies, wenn ein Mensch genügend Liebe und Halt aus seiner Umgebung kriegt (enge Freunde/Familie), er sollte sich nicht einsam fühlen. (Ich finde generell, sucht jemand einen Partner damit er nicht einsam ist, sollte er vor der nächsten Beziehung was an seinem Leben ändern.. )

6. [Warum schnell verlieben/ab wann verliebt]
Habe da leider genau die Gegenteilige Erfahrung gemacht, zweimal hat sich der Mann in mich verliebt. (Betrifft also nicht nur die Frauen!)
Warum.. na weil die Personen offensichtlich Liebe und Spass nicht trennen können/wollen. Wo beginnt das verlieben.. ich denke, wenn man vom Gegenüber nicht genug kriegen kann(ich mein nicht sexuell.. kann bis zu anhimmeln gehen), wenn das Verlangen da ist, mehr als Sex zu wollen, schwere Frage.. Eine Person kann mir sehr nahe stehen und wichtig sein, ich kann sie extrem gern haben, aber das ist trozdem eine andere Art von Liebe, es ist nicht die "ich-will-mit-Dir-zusammensein-Liebe. Wo ist der Unterschied? Wahrscheinlich beim Verlangen den andern für sich haben zu wollen, auf ihn zählen zu können, sich mit ihm eine Zukunft vorstellen können.. ich kanns nicht genau sagen, man muss es fühlen.

7. [verlieben durch Egoerhöhung oder toller Typ]
Kommt denk ich auf die einzelne Frau an. Ist sie eine unsichere Person, vielleicht auch einsam, und erfährt plötzlich Aufmerksamkeit, Komplimente und Zuwendung kanns doch gut sein, dass Frau sich in ihn verliebt, da Sie so begeistert vom Typ ist, der Ihr Ego erhöht, er macht Sie selbstsicherer. (Die Frage dann, ob er's ernst meint..)
Frauen, welche sich über Ihren Wert im klaren sind, werden wohl weniger "anfällig" auf Schmeicheleien sein. Sie erleben es öfters und sind sich vielleicht schon dran gewöhnt. (Bin mir nicht sicher, ob die Frage so gemeint war)

8. [Sex ohne Gefühle erlenbar?]
Heisst, erlernen die Gefühle auszuschalten?.. Ich glaube wirklich es hängt viel vom Selbstvertrauen und Selbstwertgefühl einer Frau ab. Ohne das, sucht man Bestätigung, Halt. Dinge die beim Sex ohne Gefühle nicht grad im Vordergrund stehen.. Will oder kann man dies mit 20 noch nicht, heisst es nicht, für immer und ewig nicht der Typ dafür zu sein. Jeder verändert sich, vielleicht wird es plötzlich entdeckt. Nur wirklich bewusst erlernen, würd ich sagen, ist nicht möglich.

9. [Zusammenhang Alter(=Erfahrung) und Können]
Diese Frage kann ich nicht beantworten, da ich das Alter und die Erfahrung nie gleichsetzen würde..
Aber, was ist schon "Können".. wichtiger ist doch, sensibilisiert zu sein, wie das Gegenüber auf was reagiert, zu merken was gefällt und was nicht, es ist wichtig, auf den andern einzugehen, nicht nach einem Schema alles "gelernte" abzuhaken..

Lieber Gruss *zwinker*
an "Ich" (Ich_bin_echt), wür mich freuen, wiedermal Deine Meinung zu den Antworten zu hören.. oder neue Erkenntnisse *zwinker*
19. November 2010
@Nicole

bloss denk ich manchmal ist so eine dosierte emotionale Verbindung für Männer noch schwieriger herzustellen als für Frauen. Ich denke Frauen sind eher Willens eine emotionale Bindung mit dem Risiko eines Verlustes in Kauf zu nehmen.

Ich würde mal sagen, dass Du da einen guten Gedanken "zu fassen" hast.
Ich glaube nämlich auch, dass Männer eine tiefe emotionale Bindung deswegen vermeiden, weil sie ein "Verlust" meist viel tiefer emotional "reinreisst" als eine Frau.
Und bekanntermaßen trennt sich zumeist die Frau.
Männer verlieben sich nur selten, - wenn doch, dann aber "ganz oder gar nicht"
Lg
Freimut
19. November 2010

Guten Morgen..

Vielen Dank bisher für eure Antworten. Natürlich soll niemand den "Fragenkatalog" beantworten. Jeder kann selbstverständlich das schreiben, was ihm einfällt. Es sind halt nur Fragen, die ich mir stelle. Ich gehe jedoch davon aus, dass jede Frau ohnehin eine andere Antwort hat.

Mit dem Thema "Nur-Sex-Dates" beschäftige ich mich seit meiner Anmeldung hier *zwinker* Ich habe sehr viel dazu gelesen, weil mich schlicht interessiert, ob (alle) Frauen überhaupt rein emotional dazu in der Lage sind und wenn ja, was genau die Voraussetzungen dafür sind.

Ich persönlich habe schon erlebt, dass es für mich sehr gut funktionierte andererseits erlebe ich bei einem meiner Dates im Moment, dass unsere kurze Liason zu "enden" droht, weil der weibliche Teil dieser "offenen Beziehung" sich wiederum in ihr Date verliebt hat (sagt sie).

Etwas kompliziert also.

Ich sehe auch einen Zusammenhang zwischen Selbstwertgefühl und emotionalem Bindungswillen in der Form, dass das Ego-Streicheln schon Gefühle auslösen kann, die in dieser Form evtl. nicht entstanden wären, wenn genug Selbstliebe vorhanden wäre (zuviele Konjunktive ich weiß).

LG
Ich
19. November 2010

Aber in einer Beziehung hast Du diesen Effekt auch nur max. in den ersten 6 Wochen.

Das würde ich aber sehr, sehr schade finden wenn dem so wäre. Ich halte meine Schmetterlinge offenbar länger am leben.

Es geht ja in einer Beziehung um mehr als nur Sex. Vielleicht empfinde ich daher mehr Spannung auf den Mann selber, mehr kribbeln und mehr Vorfreude.
21. November 2010
"ONSs mit Wiederholung"...

... sind eigentlich nur was für Leute mit nem geringen Geltunsbedürfnis *g* Das "Problem" ist dass jeder von uns geliebt werden will... Manche brauchen um diese Bedürfnis befriedigt zu bekommen einfach nur ein paar gute Freunde, andere Beziehungspartner...

Also, um zu den Fragen zu kommen... ONSs mit Wiederholung= also reine Sexdates sind ne nette Sache, allerdings wird Oberflächlichkeit den meisten auf Dauer langweilig. Die Person muss einem optisch-sexuell gefallen (aber nicht zu sehr), einem aber intellektuell-emotional völlig wurscht sein... außerdem muss die reine sexuelle Befriedigung (permanent) die oberste Priorität sein...

ad 2: Wiederholter Sex ist immer besser als ONSs, weil der Partner einfach mit der Zeit lernt was man braucht und man besser eingespielt ist.

Wie ich sowas Ähnliches hinkriege:
Kommunikation ist alles, man macht dem Partner und sich selber klar dass das ganze auf ner rein oberflächlichen Ebene läuft und man entwickelt "Spielregeln" damit es so bleibt. Dh. zB. dass man nicht über Nacht bleibt, oder sich nur über Oberflächlichkeiten unterhält, oder man lässt ALLE Gefühlsdiskussionen weg... man ist "bei sich".

Ich hab für mich festgestellt, dass es fast unmöglich ist sowas völlig emotionslos über längere Zeit durchzuziehen, bei mir kommt irgendwann immer eine Form der Sympathie hinzu... witzigerweise ist diese eher als "platonisch" definieren... man hat sozusagen einen "platonischen Freund" mit dem man auch Sex hat (wobei Gefühle nie statisch sind).

Jeder von uns hat seine Triggerbedürfnisse, bestimmte Eigenschaften die der oder die Richtige haben müssen um zu passen. Entweder man kriegt es hin, bei Personen mit derartigen Eigenschaften alle Schmetterlinge wegzurationalisieren, oder man macht einen großen Bogen um Menschen, die jene Triggereigenschaften besitzen.
Ich hab festgestellt, dass es insbesondere für Menschen, die eher leichter dazu neigen sich zu verlieben gut ist, gleich mehrere solche Microbeziehungen zu haben, weil sich der Fokus dann nicht nur auf eine Person richtet... man braucht irgendwas das einen "unten" hält damit man nicht abhebt.

Für mich ist diese Form von Freundschaften (wobei ich mich hier auf Freundschaften mit Sex und nicht auf reine Sexbekanntschaften beziehe!) mittlerweile fast genauso erfüllend wie eine monogame Beziehung, weil zB. jegliche Verlustängste einfach verschwinden... Man lebt im Hier und Jetzt und dafür ziemlich intensiv.

Allerdings muss jeder seine eigenen Strategien entwickeln um seine Bedürfnisse befriedigt zu bekommen *zwinker*
21. November 2010
nur ein reines sexdate...

...das wäre für mich nichts....
ich würde mir vorkommen, wie eine plastikpuppe mit hirn. ich muß den ganzen mann mögen, irgentwie eine geistige verbindung haben, das gefühl, dass er mit mir auf einer wellenlänge schwimmt - sonst bleibt auch der sex kalt und leer ich würde mir benutzt vorkommen.
das heißt jetzt aber nicht, dass ich mich in jeden gleich verliebe, oder eine beziehung anfangen will - nur weil das paßt...
21. November 2010
nein ...

... definitiv nix für mich.
Ich brauch Gefühle, vielleicht nicht unbedingt große Liebe, aber ich möchte, das auch danach noch was übrig bleibt.
Sonst fühle ich mich zwar körperlich befriedigt, den Trieb rausgelassen.
Aber was bleibt ist Leere, Einsamkeit.
Das Herz und die Seele bleiben unberührt, für mich aber ganz wichtig, denn nur darüber kann ich richtig fühlen.

Lg

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