![]() | 09. November 2010 Hallo zusammen!!! zu erst, an den Moderatoren, falls dieses Thema hier nicht rein passt, bitte verschiebt es!! Ich bin sei Samstag etwas irritiert!! Folgendes, ich beschäftige mich schon seit längeren mit der Geschichte der O''. Es war immer ein Wunsch von mir, die Erfahrung mal kennen zu lernen. Oder ich es mal aus probieren mag weiß ich noch nicht, da ich mich in dieser Richtung nicht festlegen möchte(probieren geht über studieren) Ich bin zwar sehr devot, aber, was ich an diesen WE erleben musste, war ne Spur für mich zu sehr weit entfernt, was des Geschehens anging. Folgendes: Treffen in einen normalen Swinger-Club, Party und gute Laune war angesagt. Dann habe ich eine Szene mitbekommen, das sich vor unseren Augen eine Zofe sich vor einen Herren nieder gekniet hatte, was in meine Augen sehr erniedrigend war(es waren auch bedienen u.s.w. angesagt.), da wir ja als normale rein Swinger in einer solchen Location gar nicht kennen. (ne Freundin sagte mal, für normale Leute die keine Swinger sind, sind für uns Muggels) So sind wir Muggels in dem Bereich. Ich empfand es als dessen so sehr erniedrigend,das es in mir die Frage stellte, was treibt eine Frau dazu? Da es in unserem Umfeld nicht so sehr rein passte war ja zu derzeit für mich Uninterressant.Ich hatte dieses nie erlebt und war Erstaunt. Zumal ihr derzeitiger Herr, oder Liebster gar nichts davon wusste, sie musste erst mal per Sms ihr Schandtaten erklären. Es waren auch eindeutige Spuren von der Prozedur zu sehen, da hätte wohl jeder Erklärungsnot!! Mich beschäftigt nur, wenn ich mich da zu bekennen würde , ist es normal mich so der Öffentlichkeit preis zu geben, wo das Umfeld Eigentlich als als normal gilt? Da stellen sich noch Fragen über Fragen , was jetzt auf sicher zu weit gehen würde! Aber ist es dennoch normal, das ich als Muggel zu sehr empfinde??? |
![]() | 10. November 2010 Viele Fragen! Und ich bin mir nicht sicher, ob ich die alle so ganz richtig verstanden habe... Erstmal möchte ich Dir sagen, dass es so etwas wie "normal" nicht wirklich gibt. Das Wort an sich passt einfach nicht...alles was zwei oder mehr Menschen miteinander anstellen ist "okay", solange es einvernhemlich geschieht. Die Szene die du beobachtet hast ist auch an sich nicht ungewöhnliches. Warum eine Frau so etwas tut? Weil es sie geil macht! Punkt. Ob DU nun so etwas in einem bestimmten Rahmen tun willst oder nicht bleibt Dir selbst überlassen. Ich kennne allerdings keinen einzigen Herren, der es einfach so hinnehmen würde wenn seine Sub mit unerlaubten Fremd-Striemen nach Hause kommmt und ihm zuvor diesen Sachverhalt per SMS beichtet...an bestehende Abmachungen sollte man sich schon halten... Liebe Grüße Lucie |
![]() | 10. November 2010 Du beschäftigst dich, nach eigener Aussage, schon seit längerem mit der Geschichte der "O" und warst dann, über das, was du gesehen hast erstaunt? Vielleicht solltest du das Buch noch einmal lesen. Und am besten noch ein paar andere zu dem Thema. Dann weißt du nich nur warum die Frau das gemacht hat (meine Vorrednerin hier bringt es gut auf den Punkt;-)), sondern bekommst vielleicht auch ein Gefühl für die vielen verschiedenen Arten von BDSM und ob und wenn was davon etwas für dich sein kõnnte. |
![]() | 10. November 2010 So sind wir Muggels in dem Bereich. Ich bin in vielen Bereichen muggels...... ....und ich habe im Club auch schon BDSM - Paaren zugesehen....da ich aber immer das Gefühle hatte daß die beiden dies unheimlich gerne tun und es ihnen gut tut, stellte sich mir dabei nie eine frage ....nein ich habe gespannt zugeschaut. Wozu sind den Swingerclubs da? Damit wir uns geschützt vor der Öffentlichkeit (bzw. die öffentlichkeit beschützend) unsere Sexualität ausleben können und dürfen. Es gibt nun mal daie Phantasie der sog. öffentlichen vorführung. Und die hat in der tatsächlichen Öffentlichkeit eben nix verloren. D.h. sie bleibt Phantasie, also ist doch gerade der Swingerclub mit seiner toleranten Haltung zu Sexualität der geeignete Ort dafür..... Kirk ende |
![]() | 10. November 2010 tja Erst mal Danke für eure Antworten, @ trust, ich habe das Buch gelesen und mir auch den Film angeschaut! (das Buch war tausend mal besser) Aber dort kannte ich es nur unter gleich gesinnten, des wegen auch meine Überraschung das dieses in einem Swinger-Club stattgefunden hatte. Und @ LaMi, deshalb war ich auch so überrascht das das ganze wohl sehr unbedacht geschah! Ich glaube ich werde mich mit diesem Thema wohl sehr lange aus ein ander setzten, aber nach diesem WE ist mir eines klar geworden, das ist nicht diese Art von Spiel, was mir persönlich gefallen würde! LG Devotine |
![]() | 10. November 2010 LaMi hat es wirklich auf den Punkt gebracht! Es gibt nicht für alles eine Erklärung und es wäre mir auch viel zu anstrengend jedes Mal nach einer solchen zu suchen. Wenn mir etwas Freude bereitet und ich niemandem damit schade, so lebe ich es aus. Punkt. Keine Suche nach Erklärung, keine Rechtfertigung. Mein Partner und ich gehen gerne in den Club. Aber bei uns steht nicht unbedingt das Swingen im Vordergrund, sondern mein vorgeführt werden. Ich liebe es, wenn ich vor einem Kreis von mehreren Menschen behandelt werde, sowohl durch seine Dominanz, als auch durch seinen Sadismus. Es macht mich eben geil... Der SM-Raum in "unserem" Club ist allerdings nicht direkt und offensichtlich einzusehen (wenn auch deutlich einzuhören Aber vielleicht habe ich auch den Eingangspost falsch verstanden - die besten Voraussetzungen dafür habe ich ja im Form meiner Haarfarbe lg L. |
![]() | 11. November 2010 ??? Ich bin nicht blond, aber so wirklich verstanden hab ich die Fragen, das Problem jetzt dennoch nicht... Die Geschichte der O ist bekannt und Teile daraus haben nichts in der Swinger-Szene zu suchen? Richtig? Wenn ja, warum??? Für dich persönlich mag das Knien, das Bedienen Teile von BDSM sein, für meinen Mann und mich hat das nichts mit BDSM zu tun, sondern mit seiner Art, mir seine Liebe zu zeigen. Sind wir unterwegs ist es für ihn wie zuhause auch selbstverständlich, dass er für meine Getränke sorgt und auch sonst bemüht ist, dass es mir gut geht und ich mich wohl fühle. Das hat nichts mit Erniedrigung oder Sadismus zu tun; also nicht für uns. Freunde, die nichts von unserer Neigung wissen, beneiden mich eigentlich immer nur um diesen aufmerksamen Mann ^^ Dich reizt die Geschichte der O, aber du kannst dir kein öffentliches Spiel vorstellen, keine öffentliche Demütigung usw? Naja, keiner wird dich dazu zwingen Es gibt kein Drehbuch im Bereich BDSM, kein Handbuch, nach dem man es auszuleben hat. Jeder stellt ganz für sich allein die Regeln, den Rahmen auf. |
![]() | 17. November 2010 @Lanara, ich hatte mir das Spiel im diesem Raum angesehen, das war OK, aber mir hatte es halt missfallen, das dies Art von Demütigung und meiner Meinung nach zurechtweisen, befehlen u.s.w. in einen öffentlichen Raum stattgefunden hatte, das war einfach zu viel an Erniedrigung, da stehe ich ja jetzt etwas zwischen 2 Stühlen, kann man solche Spiel Art als Befriedigung empfinden, wenn man sich als Frau überall behaupten muss??? LG Devotine |
![]() | 17. November 2010 u.s.w. in einen öffentlichen Raum stattgefunden hatte und da gehen unsere meinungen auseinander...... Swingerclubs sind für mich ein geschützter raum, indem Erwachsene erotische Phantasien umsetzen können. Und bietet der Club S/M Möbiliar an....dann gehe ich davon aus daß der Betreiber und die besucher BDSM nicht grundsätzlich ablehnen.... anders wäre dies in einem öffentlichen Cafe oder Kneipe....Da wäre sowas ein NoGo..... kirk ende |
![]() | 17. November 2010 @Kaeptnkirk habe auch nicht gesagt , das ich das ablehne, es war neu für mich nach ich weiß nicht wie vielen Club Besuchen, und Überrascht!!!! |
![]() | 30. November 2010 Hmm, mal anders gedacht: Vielleicht hat es diejenige erst gar nicht als erniedrigend (so wie du) empfunden, sondern eher als Auszeichnung, dass sie aller Öffentlichkeit zeigen "darf", dass sie IHM gehört? Die Sichtweisen von außen sind manchmal spießiger als man sich eingestehen mag. Um nicht falsch verstanden zu werden: Spießigkeit ist nur bedingt ein Schimpfwort für mich. Es ist für mich das Synonym für eine in einem selbst sitzenden Einstellung mangelnder Offenheit, die in einem einfach drinsteckt und die sich selbst davor schützt, allzu viele Grenzen zu überschreiten. Genau das ist hier auch, denke ich, der Knackpunkt: Ich finde einen Exhibitionismus dieser Art (SM-exhibitionistisch in einem Nicht-SM-Club) schon hart an der Grenze. "Nur" weil es Swinger sind, muss das ja noch lange nicht heißen, dass sie nicht doch ihre Grenzen haben. Um es da kurz zu machen: Ich bin davon überzeugt, dass du nicht die einzige warst, die in jenem Club so empfand. Swingen ist nun einmal nicht gleich SM, und man sollte auch nicht so tun, dass beides überall ginge, es gar nicht erst versuchen. Mich beschäftigt nur, wenn ich mich da zu bekennen würde , ist es normal mich so der Öffentlichkeit preis zu geben, wo das Umfeld Eigentlich als als normal gilt? Nein, ist es nicht. Keine Sorge. Allerdings übersiehst du bei der "Geschichte der O" einen wesentlichen Punkt: Zwar geschehen die Vorführungen dort immer vor einem ausgewählten Publikum, das ist aber nicht gleichbedeutend mit einem "einschlägigen" Publikum. So wie ich die Autorin verstand, hatten die Vorführungen durchaus etwas Öffentliches an sich. Wäre heutzutage wohl vergleichbar mit einer Silvesterparty in einem Schloss, wo die Leute gut betucht sind und Dekadenz durchaus mögen, aber nicht zwingend klar ist, dass es SMler sind. Insofern lohnt es sich für dich durchaus, noch einmal drüber nachzufühlen, was konkret aus der "O" dich anmacht. Die komplett öffentliche Vorführung ist es ja wohl offensichtlich nicht. ;9 |
![]() | 30. November 2010 Nicht böse gemeint, aber ich staune gerade ein bisschen, dass ihr euch Devotion nennt und Dich das dann so sehr "schockt"... Respektive: Schockt es Dich wirklich oder findest Du es eben doch sehr spannend, dass Du da so lange darüber nachdenkst? |
