![]() | 05. Oktober 2010 Orgasmus mit Tränen? Es kam, wie es kommen musste, in meiner neuen Beziehung - sie devot - kam es zum ersten Spanking. Sie beklagte sich, über meinen in der Tat frühen Höhepunkt - ich versuchte meine eigene Enttäuschung durch Vorhaltungen zu überspielen. So sinngemäß, Du solltest froh sein, dass Du mich so weit gebracht hast, ist das nicht das was Du willst? Ein paar Klappse auf den Po. Sie muckte auf, ich steigerte mich hinein - meine breiter Hosengürtel kam zum Einsatz. Siestehend vorgebeugt, Kopf aufs Bett, Hände vor ihr Lustzentrum. Ich war nicht grob, es waren Schläge. Sie schrie nicht, sie sagte nicht mal Aua oder so was. Sie stöhnte bei jedem Schlag - ein Stöhnen, das ich so noch nicht gehört hatte. Irgendwie tireb mich das an weiter zu machen. Ihr Stöhnen wurde lauter, sie fing aber gleichzeitig an ihre Hände reibend zu bewegen. Während ich weitermachte, durchfuhr ein Orgasmus ihren Körper, sie zuckte heftig, ja sie viebrierte. Dann ließ sie sich zuckend auf das Bett fallen. Ich hörte auf, ihre Hände massierten noch immer, das Stöhnen hörte auf. Nach einer Weile drehte sie sich um, setze sich auf den Fußboden. Sie glühte, ein paar kleine Tränchen liefen auf ihre Wangen. Ich wollte sie zärtlich wegwischen, aber sie schob wortlos und erschöpft meine Hand zur Seite. Dann sagte sie - ziemlich wörtlich: Ich bin geflogen, Holger ich bin geflogen - frag nicht, bitte frag jetzt nicht. Hat jemand von Euch so etwas schon erlebt, bin ich zu weit gegangen. Ich glaube eigentlich nicht. Beim Frühstück am nächsten Tag sagte sie nur: "Du weißt ich hasse Manöverkritik, das hätte ich Dir nicht zugetraut - es war aber gut so." |
![]() | 05. Oktober 2010 Alles ist gut! Klingt wunderbar! So wie Du schreibst war wohl etwas erschreckend für Dich, aber für sie doch offensichtlich gut. Genau richtig, weiter so. (Kurz ins Bad auszuweichen um vorm Spiegel laut "STRIKE!!" zu schreien wird nicht empfohlen.) Glückwunsch - willkommen im Kreise der Perversen! |
![]() | 05. Oktober 2010 Ich kann mich coriolis nur anschließen: Alles ist gut! Es ist mir auch schon passiert, dass sie nach einer intensiven Session nicht gleich darüber reden konnte, sondern erst einmal wieder langsam 'runterkommen' musste. Manchmal dauert es etwas, bis solche Erlebnisse verarbeitet sind. Meistens ist es aber ein gutes Zeichen! |
![]() | 05. Oktober 2010 Dem kann ich aus weiblicher Sicht nur zustimmen Ich kann jetzt nur von mir reden, aber in diesen Fällen war einfach alles perfekt, die stimmung, der ort, das gefühl, die intensität, es rollt heran, nimmt dich mit und trägt dich fort an einen ort jenseits von gut und böse - du fühlst alles, jedes haar, jeder lufthauch und fühlst gleichzeit nichts mehr vor überreizung, alles um dich herum ist absolutscheiß egal, alltag job und sogar der typ über dir - egal. du fühlst dich so unbeschreiblich gut, so entladen, erschöpft, ausgesaugt, und doch voller power und energie - so leer und gleichzeitig so voll. Der absolut perfekte zustand, der sich bei frau eben auch durch tränen zeigt. Ich glaube ihr hat es gefallen *schmunzelnd zwinker* |
![]() | 05. Oktober 2010 Eins versteh ich nicht, holgerhigh wieso kommst Du in Deinem Alter so früh zum Höhepunkt. Du bist doch keine 18 mehr. Die alten Herren brauchen doch i.d.R. etwas länger, was ja nicht unbedingt von Nachteil ist. Also, ich muss Dir ganz ehrlich sagen, auf so eine Idee wie Deine würde ich nicht kommen. Für mich ist SM keine Kompensation für mangelnde sexuelle Beherrschung und Kraft. Das wäre mir echt zu blöd. |
![]() | 06. Oktober 2010 @ lelf Hey, da hast Du wohl einiges falsch verstanden. Ich will hier nicht alles im Detail erzählen - aber die Vorbereitung bis zur "Vereinigung" (wg. FK 18) hatte was Bodylotion mit Chilisoße und ein wenig ABC Salbe zu tun). Außerdem habe und werde ich nicht über ihre Reittechnik erzählen. Der Punkt war der, sie ist die sub und beklagt sich bei mir, dass ich gekommen sei. Na hör mal - sie sollte froh darüber sein. Also es waren zwei Dinge gleichzeitig in meinem Kopf - natürlich wäre ich lieber später gekommen, welcher Mann wäre das nicht? Zweitens war es eine Provokation ihre eigene Befriedigung über die meine zu stellen. Deshalb war ich vielleicht etwas heftiger als sonst. Ich übe meine Rolle als dominanter Part aus Überzeugung und (Achtung!) zu ihrem Vergnügen aus. Nicht wegen - wie Du es ausdrückst: "mangelnder sexueller Beherrschung". |
![]() | 06. Oktober 2010 @ SunysDream Ich danke Dir für Deinen Beitrag. Du glaubst gar nicht wie gut es für mich ist, das von einer Frau zu hören, da bis auf die wenigen Worte beim Frühstück nicht wieder drüber geredet wurde. Sie hasst es wirklich und ich respektiere das, hinterher zu erörtern, wie es war usw. Das macht es für mich nicht immer leicht, da meine d/s und schon gar meine sm Erfahrungen sehr gering sind. Du hast so nett geschrieben, da frage ich Dich einfach mal, wie fängt man sie in so einer Situation am besten auf. Ich habe sie einfach mal mit sich alleine gelassen. Sie kam dann nach 10 Minuten ins Wohnzimmer, umarmte mich wortlos und wir tranken etwas. Ich wusste nichts zu sagen - hatte das Gefühl es würde was zerstören. Sie sagte nichts ich weiß micht warum. Aber wir sind dann doch wieder ins Bett. Keiner konnte schlafen, nach 10 Minuten hatten wir den normalsten aber ungeheur sanften Kuschelsex. Es war richtig romantisch - wortlos - nur fühlen - und dann einschlafen. |
![]() | 06. Oktober 2010 Du hast alles richtig,gemacht und ob der Vorwurf nicht auch eine Provokation von ihr war,solltest du für dich beurteilen... Vor allem,weil du sie danach ja in ihren Augen auch bestraft hast,glaube ich,es gehörte zum Spiel... Es zeigt aber auch,daß sie für ihre Reaktionen,die Gegenreaktionen provoziert und dann dankend annimmt. Wenn dann mal Tränchen rollen,ist es auch in Ordnung,das ist bei meinen Sessions die Regel,ich lass sie dann einen Moment mit sich allein und nach entsprechender Zeit,nehme ich sie dann in den Arm und tröste oder fange auf... |
![]() | 06. Oktober 2010 prinzipiell ist nach einer session auffangen angesagt. wie das genau aussieht ist von mensch zu mensch und von mal zu mal ein wenig unterschiedlich, ebenso wie die sessions und was da alles geht oder nicht eben auch. beim einen mal musst du sie in den arm nehmen und halten, ein anderes mal braucht sie ein wenig zeit für sich und kommt dann von selbst. wie auch immer: sei einfach für sie da! man kann sich da durchaus auch mal vertun mit dem, was man gerade für das richtige hält. aber bleib für sie einfach erreichbar, dann wirst du in der regel merken wenn sie dich näher braucht. schade ist es dass sie nicht im nachhinein drüber reden will, gerade weil du anfänger bist! da ist es schon wichtig zu erfahren wie das eine oder das andere ankam, denn auch wenn du sie lesen kannst so ist das doch erstmal neu für dich, und es besteht immer das risiko mal etwas falsch zu deuten! das kann man aber nur im gespräch dann klären... ich halte es für wichtig, dass man danach darüber spricht! ganz ohne darüber zu reden wäre nichts für mich, da würde ich es eher schon in die session mit einbauen: zu anfang einer session kannst du das ja als eine art verhör gestalten was beim letzten mal war! der haken daran ist natürlich, dass dann die letzte session schon unter umständen wieder ein paar tage her ist... direkt im anschluss ist eindeutig besser! |
![]() | 06. Oktober 2010 der haken daran ist natürlich, dass dann die letzte session schon unter umständen wieder ein paar tage her ist... direkt im anschluss ist eindeutig besser! Nicht zwingend. Besonders intensive Achterbahnfahrten und Flugstunden muss ich erstmal verarbeiten ... wenn meine Gefühlswelt ein Erdbeben erfahren hat, warte ich, bis sich der Staub gelegt hat, mache eine Bestandsaufnahme und dann ... bekommt der Liebste alles auf dem Silbertablett serviert. Mir reicht es zu wissen, dass ich jederzeit mein Herz ausschütten könnte, doch oben genannte Variante entspricht mehr meiner Natur. Allein schon, weil so manche Kleinigkeit sich im Nachhall als viel aufwühlender erweist, Langzeitnebenwirkungen eben. |
![]() | 06. Oktober 2010 @diedunkle: klar, dass man generell zum zuhören bereit ist setze ich einfach mal voraus. das eine gespräch schließt das andere ja nicht aus! es war von meiner seite her mehr so gemeint, dass man im anschluss daran das gespräch auf jeden fall anbieten soll, wann es dann stattfindet ist nochmal eine andere frage. denn wie du ja auch schon schreibst gibt es ja auch immer mal den fall dass man erst wesentlich später (manchmal ein paar tage später) die eigentlichen folgen wahrnimmt... also: das gespräch im direkten nachgang sollte keine anderen gespräche bei bedarf ausschließen! |
![]() | 06. Oktober 2010 Quelle : Links nur für Mitglieder Manchmal kann es sein, dass Sub ein wenig bleich um die Nase ist und nicht über den Flug sprechen mag - das liegt an der dünnen Luft dort oben. Hat Dom sich als zuverlässiger und sich seiner Verantwortung bewusster Pilot erwiesen, wird Sub sicher wieder mit ihm fliegen wollen. Schließlich ist Sub-Heaven der Ort, nach dem alle Subs streben... Take off ready to Fly nicht fragen .... geniess es Du hast alles richtig gemacht ... Für Sie |
![]() | 06. Oktober 2010 schade das sie dich nicht "rangelassen" hat als du ihr die tränen wegwischen wolltest. aber mann kann nicht immer alles haben - und schon gar nicht gleich. wenn du selbst einmal ans fliegen kommen wirst, fällt dir sicher das verstehen der überbordenten gefühlsregungen leichter. tränen sind da noch das wenigste sie sind nur das was nach außen dringt - drinnen ist der teufel los (positiv gemeint)
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![]() | 06. Oktober 2010 vielen vielen Dank Ich danke allen, die bisher hier geantwortet haben. Bei mir ist es so angekommen, dass ich jedenfalls nichts falsch gemacht habe. Es war das erste mal, das ich eine Frau geschlagen habe (geschlagen - nicht klapps auf den Po). Es war für mich ungewöhnlich, ich bin da reingerutscht, aber als ich ihre Reaktion sah und spürte, hat mich das ungeheurlich erregt. Auch in dem Sinne, dass sich eine neue Erektion bei mir aufbaute. Natürlich wär es mir lieb gewesen, drüber zu sprechen, ich wollte - sie nicht. Ich erkläre mir das so, dass sie in unsere jungen Beziehungen Hemmungen hat, mich dichter an ihre inneren Geheimnisse heranzukommen. Ich nehme ihr das nicht übel - ich denke die Zeit wird es bringen, dass wir auch "Manöverkritiken" abhalten können. Dabei ist mein Gefühl, das besser im Abstand von 24 Stunden zu machen. Das Auffangen, wie es sich auch immer ergibt natürlich sofort. Ich habe den Eindruck, dass ihr das Wort "fliegen" als was ganz selbstverständliches benutzt. Wofür steht es. Ich hatte es (hoffenlich löse ich nicht schallendes Gelächter aus) darauf bezogen, dass sie ja auf das Bett runtergesackt - runtergeflogen ist. |
![]() | 06. Oktober 2010 guggst du |
