Die Sache mit der Eifersucht

Eifersucht ist eine Leidenschaft, die mit Eifer sucht, was Leiden schafft.

10. September 2010
Die Sache mit der Eifersucht

"Eifersucht ist eine Leidenschaft, die mit Eifer sucht, was Leiden schafft."

Unser Mitglied graciella hat sich mit der Eifersucht auseinandergesetzt und musste bemerken, dass trotz neuer Beziehungsformen und damit verbundener neuer Freiheiten die Eifersucht immer noch ziemlich "modern" ist ...

http://www.joyclub.de/magazin/eifersucht.html

In diesem Sinne:
freeman
10. September 2010
Eifersucht...

Es ist wie so vieles: eine reine Selbstwertsache....wenn ich weiss was ich wert bin, dann brauche ich auch nicht ständig die Bestätigung durch meinen Partner das ich für ihn die Nr. 1 bin....dann kann ich ihn getrost an der langen Leine laufen lassen....Was bringt mir denn eine Liebe voller Zweifel?

Und wenn es dann noch zur Sucht ausartet....ich möchte das nicht aushalten müssen: immer zu beteuern; immer zu beschwichtigen; immer zu rechtfertigen....

und sicher ist es auch nicht ohne für den der zweifelt, der zu beweisen versucht, der ständig unterstellt, der schnüffelt, der nicht vertrrauen kann.....

Ein Glück bin ich nicht davon betroffen und so eine Beziehung wäre mir persönlich viel zu anstrengend.

Liebe ist Freiheit von Bindungen. Wo Bindungen bestehen, existiert Angst.
Krishnamurti, Das Licht in dir

Sun *sonne*
10. September 2010

Wobei es von Eifersucht so viele verschiedene Facetten gibt.
Es muß nicht immer etwas mit Verlust oder fehlendem Selbstwertgefühl zusammenhängen.
Oder anders: Verlustangst das der Partner weggehen könnte.
Neid gehört da sicher mit hinein.
Aber auch den gibt es in unterschiedlichen Abstufungen.
10. September 2010
...

Duhu Kelene
oben im EP gibt es ne rote Schrift. Diese kann man anklicken und dann öffnet sich ne neue Seite und da steht was über Eifersucht in Abstufung.

ABER
ich habe schon lange keinen so schlechten Artikel im Magazin gelesen. Ich finde ihn zu oberflächlich, ist ohne Angabe von Quellen frei geschrieben worden und werden den Verdacht nicht los, dass so manch ein EP deutlich besser war wie dieser Artikel.

Vertrauensverlust als Erfahrung in der frühen Kindheit, in den eigenen Beziehungen der Vergangenheit, Verlust von geliebten Menschen in der Kindheit, mangelndes Selbstbewusstsein oder ähnliches.

und spätestens in einem Artikel für ein "Magazin" sollte man sich dann doch befähigt fühlen, ganze Sätze zu schreiben und eigene oder Fremdkorrekturen zuzulassen.

Ich muss mich echt bremsen, um nicht den gesamten Artikel, bereits jetzt in der Luft zu zerfetzen.
10. September 2010
@emmanuela

besonders das in dem "kästen".... halte ich auch für die ursachen ... bei vielen... manchmal kann man es den personen auch nicht verdenken...

all unsere erfahrungen sind bestandteil des "jetzt"..... und sicherlich haben einflüsse wie z.b. der eltern... oder das was man als kind "mitbekommen" hat..... einen enormen einfluss.....

schön wäre es ... NUR... bedingungslos "lieben"..... *traeum*

nicht wie..

ich liebe dich, weil du das geld heimbringt,
ich liebe dich, weil du gut zu den kindern bist,
ich liebe dich, weil du treu bist,

usw...
10. September 2010
...

*motz*
Zwing mich nicht, auch noch zu erwähnen, dass selbst die Bildunterschriften .... *schweig* Ich halte ja bereits meine Klappe, immerhin soll Eifersucht das Thema werden und nicht
"wie angel ich mir ein Editor oder schreibe von Anbeginn sinnvolle Texte für ein Magazin"
...
10. September 2010
Eifersucht oder nicht

Ist bei uns auch interessant zu beobachten, wie eifersüchtig mein Mann ist, wenn wir "normal" unterwegs sind und mich jemand auch nur im Ansatz anflirtet. Oder wenn ich mal kurz weg bin und mich verspäte.

Wenn wir hingegen unsere Treffen mit anderen Männern haben, stört es ihn überhaupt nicht, wenn ich mit denen Sex habe. Ja es turnt ihn sogar an, wenn ich mit dem andren Mann ins Nebenzimmer gehe.

Also ein echter Unterschied in welcher Situation wir uns gerade befinden.
10. September 2010
zu negativ...

wir finden, dass in dem Artikel die Eifersucht zu negativ dargestellt wird. Klingt wie eine Krankheit, von der man sich heilen muss. Das mag bei den schweren Formen auch so sein, aber wir beide genießen schon fast die gegenseitige Eifersucht (leichte Form, im Artikel nur am Schluss mal kurz erwähnt) als etwas unkontrollierten emotionalen Liebesbeweis. Es ist uns klar, dass den meisten Hardcoreswingern Eifersucht auch in leichter Form sehr im Wege ist, aber wir sehen sie als kleine stichelnde Beigabe zu unserer Liebe. Für uns bedeutet Liebe und Vertrauen auch nicht, dem anderen alles zu erlauben (ist das nicht eher Gleichgültigkeit?), sondern darauf zu vertrauen, dass er oder sie Dinge nicht tut, die der andere nicht will. Wir können (und wollen) uns so etwas wie das in Profilen oft genannte "eifersuchtsfrei" nicht vorstellen...
Aber eine Voraussetzung ist hierfür ganz wichtig: man muss über alle seine Gefühle miteinander reden!
10. September 2010
WAT bepperste.....*grins*

nix versteh... ? *gruebel*
10. September 2010
...

fangen wir doch mal von vorn an. *floet*

Eifersucht soll also ein Ausdruck für Besitzdenken sein? *gruebel*

Wenn mir jmd. erzählt, dass er bereits das Auto, das Haus besitzt, von dem ich schon lange träume und jetzt meine Emotionen *motz* rauslasse, wieso er und nicht ich. Dann ist das doch Neid und nicht Eifersucht, oder?

Mit anderen Worten: Als Affaire war ich oft neidisch, dass mein Affairenpartner ne "heile Familie" besitzt. Ich hab es ihm gegönnt, aber irgendwie auch nicht.
Angenommen ich wäre aufgeflogen, was ist es dann was sie *motz* lässt. Ich denke, der Vorwurf von Unehrlichkeit, wird es sein und nicht Eifersucht. *gruebel*

Die Zusammenfassung der Denkweise von Graciella wird ja durch ein Bild unterstützt, auf dem zu sehen ist, wie ein Mann einer anderen hinterher sieht und für einen kurzen Moment, die Betrachtung der eigenen Partnerin vernachlässigt.

Auf was soll diese Frau denn eifersüchtig sein, auf den "Arsch", den sie nicht hat oder dass sie ihr eigenes Ansehen dadurch verliert? *gruebel* Ich finde, dass ist "Nicht gönnen können".

Wie verläuft also die Gradwanderung von Neid zur Eifersucht, Missgunst zur Eifersucht oder ist es gar anders herum?
______________________________________________________________
und dann werfe ich (weil ich das WE nicht da bin) gleich noch ein Tobak rein.
Also graciella meint, dass Verlustangst eine große Rolle spielt.

Wie stellt sich diese Verlustangst denn dar, also womit lässt sie sich begründen?
Soll Verlustangst gleichbedeutet sein mit der Angst vor dem Alleinsein sein?
Ist Verlustangst gar gleichbedeuten, das aufpolierte Ansehen in einer Gesellschaft zu verlieren, nicht mehr "genormt" zu sein?
Könnte Verlustangst im Zusammenhang mit Eifersucht gar ein Spiegel sein, bereits die Kontrolle über sein eigenes Leben abgegeben zu haben?
Ist diese Verlustangst gar gleich zu setzen mit dem Verlust eines Spielzeugs? Das würde bedeuten, dass man sich ja dann ein neues Spielzeug suchen müsse und das wiederum könnte zum Verlust der vermeintlich sexuellen Ausgeglichenkeit führen? Das kann gewöhnlicher Weise dauern?
oder ist
Verlustangst gar gleich zu setzen, dass man Angst hat, ein "Gewohnheitsrecht" abgeben zu müssen und der Angst vor Neuorientierung nicht gewachsen sein könnte?

So und jetzt fetzt euch....
___________________________________________________
Mein Statement
ich finde, Eifersucht ist ein gemachtes Konstrukt der Gesellschaft, nach einer Zugehörigkeit zu streben, um immer mit der Welle mitschwimmen zu können und keineswegs nur mit schlechten Erfahrungen in unseren Vorpartnerschaften begründbar, die bis in das Sandkastenalter zurückführen. In gewisser Weise geben wir jeden Tag etwas von uns auf, lassen los, binden und fügen zusammen. Warum also sollte man Eifersucht am Mangel aus der Vergangenheit erklären?

Eifersucht ist meines Erachtens ein kurzer Spiegel unser selbst, indem wir glauben, das jemand an unseren Grundwerten unseres Denkens und Handels und an unseren eigenen Bedürfnissen durch Mann oder Frau am Leben teilnehmen zu können/MÜSSEn, versucht zu rütteln.
10. September 2010

Liebe ist Freiheit von Bindungen. Wo Bindungen bestehen, existiert Angst.
Krishnamurti, Das Licht in dir


*gruebel*

dumm nur, das jener welcher selbst sagte, zieht alles in zweifel, was ich euch sage...


man mich immer wieder fasziniert, ist das der begriff liebe immer mit freiheit in verbindung gebracht wird...

wem soll jene freiheit nützen?
demjenigen, der sich seine freiheiten heraus nimmt? *gruebel*
und wenn man angst vor bindungen hat, ist das keine angst...

klingt irgendwie nach dem motto, wie schützt man sich selbst vor eifersucht...
der eigenen eifersucht? *gruebel*

die eifersucht an sich ist nichts schlechtes, oder gutes...
schlecht, oder gut wird es, wenn es der mensch an sich, handhabt...

es gibt menschen, die sich wichtig nehmen, und dies dann in irgendeiner form ausleben...

eifersucht ist eine form davon...





10. September 2010

Ich frage mich, welche selbsternannten Experten diesen Artikel da oben zusammengeschrieben haben. Ich meine, gibt es irgendeinen wissenschaftlichen Beleg/Beweis oder eine belastbare empirische PSYCHOLOGISCHE Studie - bitte mit Quellenangaben! - die zu den dort genannten Empfehlungen bzw. als Leitfaden herangezogen wurden?


Allein die Nennung der Formen von Eifersucht, die ist schlicht und ergreifend nicht mal ansatzweise belastbar und entbehrt jeglicher medizinisch-psychologischer Grundlage!!!


Ich finde das verdammt gefährlich, ein solches Machwerk in einem solchen Kontext so derartig ungefiltert einer breiten Masse zuzuführen, ohne einen Moment an die Verantwortung zu denken, die man mit Behauptungen, wie sie in diesem Artikel zu finden sind, eigentlich übernehmen müsste.

Da kann ich echt nur mit dem Kopf schütteln.

Gruss, Grey
10. September 2010

Finde den Text auch völlig daneben.
Es kommt nur einmal ganz, ganz, ganz, ganz extrem kurz vor, dass geschrieben wird, dass Eifersucht nichts Unnormales ist.
Ansonsten spricht der Text nur von dem Problem Eifersucht.
Ich bin nicht der Meinung, das Eifersucht ein Problem ist. Gibt wohl auch genug Leute, die ein Problem damit hätten, wenn ihr Partner nicht ab und an eifersüchtig wäre.

Natürlich KANN Eifersucht problematisch werden, muss es aber nicht.
Und nur, weil die Formen von Liebe immer offener werden, heißt es nicht, dass man weniger eifersüchtig ist oder reagiert.
Desweiteren finde ich, dass in dem Text in dem einen Satz monogame Beziehungen als ziemlich unnormal hingestellt werden.
Nur, weil wir hier in einer Community sind, in der es um Erotik und Sexualität geht, heißt es doch nicht, dass es hier niemanden gibt, der monogame Beziehungen führt und/ oder Wert darauf legt!

Also ne, ganz seltsamer Text. Ich bin überrascht, dass sowas veröffentlicht wird.
10. September 2010
Ich mag sie nicht!

Das ist Fakt!
10. September 2010
.

Finde ja jeder kann machen was er möchte wenn zwei sich einig sind!
Fakt ist für mich aber auch, das ein gewisses mass an eifersucht durchaus menschlich ist.
und wenn mein partner nicht nur fremdflirtet sondern geht...denk ich da wär bei mir wohl auch der punkt erreicht.
und solange sich beide nicht einig sind ,oder jemand probleme mit der situation hat ,s,olte man das ändern ,sprich sich trennen oder dem partner zuliebe verzichten .
meine meinung.

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