![]() | 01. September 2010 ... warum soll man Kraft für etwas verschleudern, was man sicher hat? DAS ist der fehler, NICHTS hat man sicher. oder glaubst du nicht, dass frau -auch in einer partnerschaft- immer wieder am abchecken ist, ob sich nicht vielleicht doch etwas interessanteres bietet? |
![]() | 01. September 2010 Die These... ...das der Mensch sich sehr schnell an Zustände gewöhnt ist sicherlich sehr richtig. Unterm Strich ist das Verhaltensmuster evolutionär begründet. Ist man frisch verliebt passiert vor allem Eines im Körper: Es wird Dopamin und vor allem Cortisol ausgeschüttet. Dopamin: Belohnungshormon - hab ich meine Liebste im Arm geht es mir gut, ist sie nicht da - kein Dopamin - Vermissen, kein Hungergefühl und die üblichen Erscheinungen. In der Phase der starken Verliebtheit ist man vor allem Eines: Dopaminabhängig! Aber viel wichtiger: Cortisol. Absolutes Stresshormon. Sorgt für Angst, von Wolke 7 zu fallen und, sehr wichtig, für eine ganz wesentliche Eigenschaft: Extreme Aufmerksamkeit. So aufmerksam, wie in der Phase der ersten Verliebtheit ist man seinem Partner nie wieder gegenüber. Und genau da liegt das Problem. Das Gehirn läuft im Ausnahmezustand. Nach nun max. 12 Monaten pendelt sich langsam wieder ein hormonelles Gleichgewicht ein. Die Dopamin- und Cortisolproduktion geht zurück - man wird sich seiner Sache sicherer und es setzt ein Entspannungsprozess ein. Man ist weniger aufmerksam, die alten und intensiv verankerten Verhaltensmuster kehren langsam zurück. Teilweise Muster, die dem Partner ganz neu sind - weil unter dem Einfluß von Cortisol nicht vorhanden. Lässt man von diesem Zeitpunkt alles so laufen, wie es kommt befindet man sich relativ schnell in einer (zumindest biologisch gesehen) eingefahrenen Beziehung. Man ist zusammen, kommt ganz gut klar - aber so wie vor 2 Jahren ist es leider nicht mehr. Jetzt könnte man sagen: Scheiss drauf - das ist das Leben. Es scheint halt nicht jeden Tag die Sonne. Man kann aber auch sagen: Ich arbeite daran. Ich versuche, weiterhin aufmerksam zu sein, weiterhin an mir zu arbeiten und dafür zu sorgen, daß mein Partner mit mir nach wie vor sehr glücklich ist. Wenn der Partner das dann genau so denkt - dann sollte man auch nach Jahren in einer glücklichen, emotional guten und vor allem tiefgründigen Beziehung leben. Viele vergessen meiner Meinung nach, wie wertvoll eine gute Beziehung überhaupt ist. |
![]() | 01. September 2010 @SchwarzeSonne wirklich stark rübergebracht! Der springende Punkt ist aber....WENN- das der Partner genauso denkt....., wenn man ihn ständig darauf aufmerksam machen muss, damit er sieht, was er sehen sollte....wird das mit der Zeit zu mühselig, meine ich! Klar, eine gute Beziehung ist enorm wertvoll, gerade in der heutigen schnellebigen Zeit! Sie verzeiht vieles......nur nicht wenn Mann/Frau unaufmerksam wird! |
![]() | 01. September 2010 @mrburns Aus meiner Erfahrung heraus kann ich nur sagen... mein Ex-Mann war sich meiner sicher... und leider ist es so wie im EP gelaufen. Mein Ex-Freund war sich auch lange sicher... Beide haben dieses Klischee erfüllt... oder glaubst du nicht, dass frau -auch in einer partnerschaft- immer wieder am abchecken ist, ob sich nicht vielleicht doch etwas interessanteres bietet? Woher soll ich wissen wie andere Frauen ticken? Es hängt doch von vielen Faktoren ab... was ich glaube ist da nicht relevant... Mia |
![]() | 01. September 2010 so sicher also sich so sicher sein ... heißt doch nicht ich lass mich gehen fett werden auch die die sich nicht sicher sind.. wenn man vertraut .. ist mann sich eben sicher .. die denken anders als frauen vielleicht kommt es darum so rüber.... schlimm ist dann der satz von dr frau.. " sei Dir nicht zu Sicher !" wie geil ist das denn? hab ich schon selber erlebt .... na ja noch viel Spaß ich finds Klasse wenn man sich sicher sein könnte ! |
![]() | 01. September 2010 Normaler Alltag! Kann sich allerdings schnell ändern Belebt aber den Alltag wieder LG |
![]() | 01. September 2010 Moon, da gebe ich dir völlig recht. Was allerdings unbeachtet wurde ist die Vorerfahrung. Die Mehrheit von uns hat ja ein Vorleben gehabt in der man vieles erlebt und somit auch geprägt wurde. Aus alten Mustern ausbrechen ist echt schwer. Mein Partner z.B. arbeitet da sehr intensiv an sich was ich mehr als zu schätzen weiß. Es geht langsam, aber er sieht mitlerweile mehr als er jemals gesehen hat, zumindest sagt er das und verhält sich auch so. Vielleicht mußte da wirklich erst die richtige Frau in sein Leben kommen um diese Entwicklung zu machen. Was nicht heißen soll das ich jetzt unbedingt die Frau bin mit der er den Rest seines Lebens verbringen wird (was ich mir natülich schon wünsche aber niemand kann sehen was die Zukunft bringt Beziehungsfehler macht jeder von uns. Wobei Fehler vielleicht das falsche Wort ist. Solange man daraus lernt ist es umso besser. Wenn man allerdings nichts daraus macht außer schimpfen bringt das nichts. Vor allem muß man schauen wo man bei sich selbst beginnen kann und muß. |
![]() | 01. September 2010 @bigmami63 |
![]() | 01. September 2010 Ich will´s mal kurz machen, hab wenig Zeit, : Sich einander sicher sein, ist für uns auch gleichbedeutend mit Zuverlässigkeit, Sicherheit. Und das ist für uns, wir lieben uns seit über 16 Jahren der sichere Hafen. Was ist das für eine Beziehung, wo man sich des anderen NICHT sicher sein kann ? (Was aber auch nicht heißt, daß man den Partner links liegen läßt / ignoriert !!!) |
![]() | 01. September 2010 süchtig nach liebe ist doch klasse!! wenn man den richtigen Dealer hat |
![]() | 01. September 2010 MolliBonni, ihr sprecht da auch einen nicht unerheblichen Aspekt an: was versteht man unter "sich sicher fühlen"? |
![]() | 01. September 2010 Ich bin froh, dass der Aspekt "Vertrauen" hier so langsam ins Spiel kommt. Natürlich, sobald ich eine Partnerschaft nur noch als "Routinejob" sehe, verliert sie an Intensität - und um das zu verhindern, kommt man(n)/ frau nicht um ein aktives "an-sich-arbeiten" nicht herum. Wenn ich aber vor allem deshalb "ackere", weil ich verhindern will, dass meine Liebste von Bord geht (oder sich auf dem Markt nach Alternativen umschaut), handle ich angstgesteuert und aus einer Haltung des Mißtrauens heraus. Und das scheint mir nicht der Weg, eine Atmosphäre von Zusammengehörigkeit und Geborgenheit zu erhalten. Berglöwe |
![]() | 01. September 2010 Wie heißt es so schön... Man sollte eine Beziehung, ob Partnerschaft oder Ehe, nie als selbstverständlich ansehen. Man sollte sie pflegen und hegen und jeden Tag etwas dafür tun. Da ich mich schon mal hab scheiden lassen, weiß ich, dass es nicht selbstverständlich ist. Ob Mann oder Frau dann am Ende des Tages dazu beitrugen, dass es so kam, finde ich egal. Fakt ist ja, dass eben beide was dafür tun sollten, wenn sie für immer glücklich sein wollen. Mit meinem Mann bin ich nun seit 4 Jahren zusammen und kleine Aufmerksamkeiten, Liebesbeweise, etc gehören irgendwie dazu. Ich sehe die Beziehung, bzw. Ehe nicht als selbstverständlich an und er auch nicht. Auch wenn das Schmetterlinge im Bauch Gefühl nun nicht mehr so ist, wie am Anfang, liebe ich ihn mit den guten und nicht guten Eigenschaften. Ich bin mir sicher, dass es ein "für immer" sein kann, aber dafür tun wir eben auch beide nach wie vor etwas. Kann mir auch nicht vorstellen, dass es irgendwann mal anders ist. Ich denke das liegt an den Personen selber, wie sie sich in der Beziehung verhalten. Und wenn das für beide passt und sie sich so wohl fühlen ist es gut. Und wenn was nicht passt sollte man eben reden können. Ich bin überzeugt eine Beziehung/Ehe muss nicht irgendwann Gewohnheit und Alltag werden. Kenne aber auch viele bei denen das so ist und die unsere Ehe vielleicht kitschig finden. Gerade mit so kleinen Aufmerksamkeiten, romantischen Sachen die man für den Partner macht. Das ist nicht jedem sein Ding. Wir fühlen uns damit wohl und das ist das Wichtigste. Würde ich mich unwohl fühlen (auch das kommt hin und wieder mal vor), dann rede ich mit meinem Mann und umgekehrt tut er das genau so. Sorry, etwas länger geworden. Snickers in die Runde werf |
![]() | 01. September 2010 Wenn ich aber vor allem deshalb "ackere", weil ich verhindern will, dass meine Liebste von Bord geht (oder sich auf dem Markt nach Alternativen umschaut), handle ich angstgesteuert und aus einer Haltung des Mißtrauens heraus. "ackern" soll keiner, aber aufmerksamkeit schenken schon, sich bewußt sein, dass jeder tag - jede minute - jeder moment eben wichtig ist. und ich ackere nicht, wenn sie im geschäft plötzlich etwas süßes in ihrer handtasche findet mit dem zettel "bussi" daran geheftet, den ich abends schnell reinschmuggle. es sind die kleinigkeiten des tages, die "hey, schön dass es dich gibt" nachrichten und sei es nur eine e-mail am tag. eine Atmosphäre von Zusammengehörigkeit und Geborgenheit zu erhalten. und genau das erhältst du dann. ich weiß ja z.b. auch nie, ob ich von meiner mopedtour auch wieder (lebend) nach hause komme. dass meine Liebste von Bord geht (oder sich auf dem Markt nach Alternativen umschaut) und tut das jeder, mehr oder weniger! |
![]() | 01. September 2010 Wenn ich aber vor allem deshalb "ackere", weil ich verhindern will, dass meine Liebste von Bord geht (oder sich auf dem Markt nach Alternativen umschaut), handle ich angstgesteuert und aus einer Haltung des Mißtrauens heraus. Dem kann ich nur bedingt zustimmen. Sicher ist mein Mann, zum Beispiel, sehr misstrauisch und hegt Ängste mich vielleicht zu verlieren aber nach 25 Ehe war er sich meiner schon ziemlich sicher. Und plötzlich merkt er, da gibt es auch noch andere Männer die sich für seine Frau interessieren und plötzlich ist Frau wieder interessanter, man redet wieder mehr miteinander, macht sich Gedanken was man ändern könnte. Ich finde das schon mal einen guten Ansatz. Und in punkto Vertrauen: Kann er mir Vertrauen? Das ich ihn Liebe.....ohne Zweifel, dem kann er sich sicher sein Das ich ihn betrüge (was ich bis jetzt noch nicht getan habe)................... hmmmmmmmmm ich an seiner Stelle wäre da auch etwas misstrauisch und würde mir nicht über den Weg trauen. Es ist so leicht daher gesagt: Vertraust du mir? Aber kann man sich jemals dem anderen sicher sein? Sicher das das Vertrauen nicht enttäuscht wird? Ich glaube nicht LG |
