![]() | 19. August 2010 @Khaos 1. Ich wüsste nicht, das es dir zusteht hier persönlich zu werden, … Warum eigentlich nicht, wenn ich ein persönliches Statement interessant finde - schmunzel. Noch ´nen schönen Tag Bruns |
![]() | 19. August 2010 @Khaos: Ahoi, das klingt aber schonmal ganz gut - solange du dich größtenteils ausleben kannst ist es doch gut Allerdings tanzt du damit ziemlich aus der Reihe, sofern ich das einmal so am Rande bemerken darf Ich persönlich bleibe allerdings bei meiner Meinung, das Top (welchen Geschlechts auch immer) stöhnen, gefickt werden, oral aktiv sein , während der session händchenhalten darf oder whatever. Er hat ja die "Führung" und meiner Ansicht nach eben damit auch das Recht alles zu tun worauf er Lust hat. Ich als Sub würde die Führungsposition meiner Freundin für mich, persönlich, im Laufe eines Spieles niemals in Frage stellen nur weil sie z.B. auch zeitweise oral aktiv ist oder so. Dafür sind die Gefühle dabei zu stark und auch der Kopf sagt dabei ganz genau: Dein Arsch gehört ihr! So long kaze |
![]() | 19. August 2010 ... Allerdings tanzt du damit ziemlich aus der Reihe, sofern ich das einmal so am Rande bemerken darf *schmunzel* Das tue ich mit fast allem, was ich tue. Mein ganzes Leben ist voll von für mich vorgefertigten Schubladen in die man mich reinstopfen will, aber in die ich eben einfach nicht passe. Aber ich bin gern anders, ich schwimme gern gegen den Strom. Ist zwar schwer, aber führt irgendwan zur Quelle... während der session händchenhalten darf oder whatever DAS ist was anderes. Körperliche Zärtlichkeiten im Sinne von Streicheln, Händchenhalten, gut zu reden gibt es bei mir auch, aber halt dann eher zum auffangen zum Ende der Session hin und nicht zur Bedienung irgendwelcher körperlicher Lüste. |
![]() | 19. August 2010 @khaos: Hatte mir ehrlich gesagt schon fast gedacht das du das "Händchenhalten" gesondern rausfischt Naja, viel mir eben noch ein - und da stimme ich dir auch zu, das ist noch etwas gesondert. War das mit der strikten Trennung BDSM / Sexualität denn schon immer so oder hat sich ads erst im Laufe der Zeit entwickelt..? Grüße kaze |
![]() | 19. August 2010 * Ich wollt mich dem vonBruns anschließen. Zufällig bin ich auch Künstler (Musiker) und weiß was ein Applaus nach einem Song bedeutet und die Parallele zum BDSM ist einfach genial. Ein Sub (zumindest meine) ist immer bestrebt ihren Meister glücklich zu machen, sei es sexuell oder mit anderen Dingen des täglichen Lebens, übrigens gilt das bei uns auch andersherum. Wenn der Dom nun einen Blowjob bekommt von seiner Sklavin und da steht und kein Mucks von sich gibt, könnte doch sie genau so gut auch Mundharmonika spielen, den so kämen noch, bei viel Glück ein Paar Bluenots heraus. g* Also ums zu verkürzen, ein Dom sollte sehr wohl seine Gefühle äußern und wer glaubt dadurch seine Gesicht als Dom zu verlieren, wars vielleicht noch nie ..... my point of view* grüße, kay |
![]() | 19. August 2010 ... Ich bin ursprünglich Sub gewesen. Da gab - und gibt - es diese Trennung nicht, denn ich beuge mich hier Dom. Will Dom Sex - ja. Will er keinen - dann gibts keinen. Als Dom war das bei mir schon immer so, schon von den ersten gehversuchen an war das für mich keine Frage. Ich war es vom großteil meiner doms so gewöhnt, das nix mit sex in der session stattgefunden hat, da ich maso bin und meist sado-doms hatte, wo der schmerz eben der mittelpunkt der session war. klar hatte ich auch doms die sexuelles wollten, aber wie gesagt - da hat es für mich nix mit meiner befriedigung zu tun gehabt sondern ich hab mich halt gefügt. die sessions ohne sex habe ich auch meist schöner, tiefer und intensiver erlebt und in erinnerung behalten... |
![]() | 19. August 2010 * Nun ja, also denke mal jeder handhabt das anders. Meine Sub ist nicht Maso und bei uns entseht in den Sessions Sex, oder besser ohne das meine Sub total horny ist, brauch ich nicht anfangen sie zu spanken oder was auch immer. Aber, um von Sex zu reden, ein aktiver Partner, hat doch mehr davon wenn der passive Reaktionen zeigt.....das ist doch wie ein Drehzahlmesser der langsam in den roten Bereich geht...das ist dann übrigens der Punk wenn ich meine Sub herumdrehe wie ein Paket und .... Im Grunde soll es doch jeder halten wie er denkt, es gibt da ja auch keine Vorschriften, Gott sei Dank. Schön Tag noch Alle! Kay |
![]() | 19. August 2010 Als Dom zu stöhenen finde ich absolut kein Machtverlust oder NoGo, im Gegenteil,auch ein Dom darf Lust erleben und auch genießen, warum denn nicht??? Deshalb ist er in seiner Position doch in keinster Weise eingeschränkt!! |
![]() | 19. August 2010 Also Grundsätzlich trenn ich etwas ob es eine richtige Session ist oder "nur" Sex mit BDSM Elementen. Bei einer wirklichen Session bin ich bisher nicht in diese Situation gekommen, da ich keinen Sex mit ihr hatte sondern sie nur mit Toys und Vibs "versorgt" habe. Bei dem wesentlich öfter vorkommenden Sex mit BDSM Elementen, da hab ich kein Problem mit wenn ich Stöhne oder sonstige Regungen von mir gebe, lass mich ja da nicht einschränken. Falls das für die Sub ein Problem darstellen sollte oder sie es als Verminderung meiner Dominanz ansieht kann sie mich ja mal kennen lernen... |
![]() | 19. August 2010 @khaos: korrigiere mich wenn ich dich falsch verstanden habe, aber du empfindest demnach in einer session keine sexuelle lust, und noch weniger sexuelle befriedigung (weil es ja zum sex nicht kommt)? hmm... interessanter aspekt! ich habe bislang immer nur gehört von menschen, die das so strikt trennen, aber direkt mit jemand geschriebenoder auch kennengelernt habe ich so jemand noch nie. ich kann aber glaub ich schon teilweise verstehen, was du meinst. so hatte ich z.b. bei einer session, in der ich ihr eigentlich nur befohlen hatte, was sie mit anderen tun soll, ein ähnliches empfinden einer tiefen befriedigung, losgelöst von von einer sexuellen geilheit. aber da war ich selbst auch nicht aktiv eingebunden... ich für mich jedenfalls kann nur sagen: ich werd bei einer session definitiv geil! das kann beim spanken sein, oder auch eine reine d/s-session, das ist erstmal wurscht. und sex gehört für mich zu 99% auch einfach dazu, oder wir haben unmittelbar danach sex. und wenn ich dabei dann lust empfinde äußere ich die auch entsprechend in diversen lautmalereien... ich habe aber auch mal die version gehört, dass sub es als zeichen von stärke und dominanz empfand, wenn dom sich soweit beherrscht und unter kontrolle hat, dass er selbst beim kommen noch keinen ton von sich gibt. aus sicht von sub kann ich das auch ein wenig nachvollziehen: er hat sich selbst quasi ebenso im griff wie er es von ihr verlangt. für mich wäre das allerdings nichts: für mein verständnis würde ich damit meine lust nur sehr begrenzt zulassen, wenn nicht sogar unterdrücken müssen, und das stinkt mir dann als dom... aber gewaltig! |
![]() | 19. August 2010 nun..... ob dom oder nicht dom, finde ich das der männliche part auch laute/stöhnen von sich geben sollte... denn ich würde dann denken, wenn er nicht stöhnt oder es ist kein schweres atmen von ihm zu hören, dass es ihm nicht gefällt wie ich es mache, oder das ich etwas falsch mache und er lässt es einfach sich ergehen.... ich finde es auch geiler wenn der männliche part ein stöhnen von sich gibt, dass sagt mir dann, dass ich auch stolz besitzen darf das ich,wer weiss was ich gerade mache, richtig mache... er geniesst es und gibt mir das gefühl und auch sicherheit das er auch stolz auf mich ist.... es ist meine erfüllung ihm das gegeben zu haben wie er es sich vorstellte also zu seiner vollsten zufriedenheit! Liebe grüsse |
![]() | 19. August 2010 Ich fand es damals, als ich noch den Herrn hatte, immer als das wundervollste Geschenk, was er mich gemacht hat, wenn er sich mir zum Ende des Spiels hingab, mir seine Lust schenkte. Auch während der Session konnte ich an seinem Atem hören, wenn ihm etwas besonders gut gefiel, wenn er meine Hingabe besonders genoss. Das spornte mich an, seine Lust erhöhte die meine um ein Vielfaches. Und hinterher, wenn er mich warm hielt und er in meinen Armen lag, war er für mich um nichts weniger mein Herr als vorher mit der Peitsche in der Hand. |
![]() | 19. August 2010 Es würde mich schon verunsichern, wenn mein Partner keine Zeichen der Lust von sich gibt, wenn ich ihm Gutes tue. Zum einen zeigt er mir mit seinen Reaktionen, wo es besonders und wo es weniger gut für ihn ist. Das spornt mich an und gibt mir Sicherheit. Und in der Tat - ein gutes Gefühl von Einflussnahme und Kontrolle über ihn gibt mir sein Feedback auch. Fraglos darf der dominante Part auch seine Lustäußerungen unterdrücken - sei es, dass er mir diese Kontrolle über sich nicht einräumen möchte - sei es, dass er mich verunsichert und - ja auch gedemütigt sehen möchte. Solch ein Dom könnte dann allerdings nicht mein Dom sein. Angelika |
![]() | 19. August 2010 Zu allererst ist er ein Mann, dann mein Dom. Ich brauche seine Lustgeräusche, sein heftigeres Atmen und seine Worte, mit denen er mich heiß macht. Je lauter er stöhnt umso geiler werde ich. Würde er keinen Ton von sich geben, wäre ich unsicher, ob es ihm gefällt, was wir machen. Ausserdem ist es äusserst erregend, wenn ich an seinem gepressten Atmen erkennen kann, wenn er kurz vorm Explodieren ist, sich aber noch mühsam unter Kontrolle hält und dadurch langsam zum Tier wird... |
![]() | 19. August 2010 Ich kann den Gedanken im EP nicht einmal nachvollziehen. Ich versuche es, subjektiv. Das Spiel heißt "Sklave und Herrin". Seine Aufgabe ist es dafür zu sorgen, dass es mir gut geht. Und u.a. dass meine Lust befriedigt wird. Nun schreitet er zur Tat, erfüllt seine Aufgabe und genau dann toppe ich mich selbst und lasse nicht zu, dass er merkt, dass er seinen Job gut oder schlecht macht - und außerdem versage ich ihm den - vielleicht - einzigen Lohn den er erhält, meine Lust? Am Ende habe ich mich aus meiner Lust herauskonzentriert und er wird immer unsicherer - ob seine Aufträge erfüllt oder nicht. Die meisten Devoten die ich kenne brauchen und fordern einen festen Rahmen und können gar nicht gut mit Unsicherheiten umgehen. Und wer Angst hat seine Machtstellung durch lustvolles Genießen einzubüßen traut weder sich selbst noch Sub über den Weg. Nähe - Distanzverhalten ist etwas völlig anderes, als sich selbst zu verwehren lustvolle Sexualität zu erleben, aus Angst vor Rollenverlust. Hier verwechselt wohl jemand etwas. |
