Zieht der Dom seine befriedigend aus der Lust des Subs?

28. September 2010
@ Inex

Also eigentlich strebe ich natürlich schon meine eigene körperliche Befriedigung an. Dazu hat mich das vorhergehende Geschehen viel zu sehr erregt.

Aber manchmal verzichte ich auch darauf (mit allergrößter Selbstbeherrschung), weil ich weiß, dass es sie rasend macht. Es macht ihr ein schlechtes Gewissen, selbst genossen zu haben aber mich nicht zu höchsten Höehen gebracht zu haben. Es ist für mich sehr anstrengend, aber ich glaube es ist auch ein hervorragendes Symbol, um zu zeigen, wer Herr im Ring ist.

Kann man das nachvollziehen - oder siehst Du das als abwegig an?
28. September 2010
@holgerhigh

Aber manchmal verzichte ich auch darauf (mit allergrößter Selbstbeherrschung), weil ich weiß, dass es sie rasend macht. Es macht ihr ein schlechtes Gewissen, selbst genossen zu haben aber mich nicht zu höchsten Höehen gebracht zu haben.

genau das ist es ja auch was mich (so) verunsicherte, das ich da auch ne art schlechtes gewissen hatte. aber es hat sich soweit alles im gespräch geklärt.

aber gut zu wissen das es bei anderen ähnlich ist.

lg
11. Juli 2011
die lust

Hi, Ich gehe oft befriedigt aus einer Sesion raus ohne das ich zum Orgasmus gekommen bin.
Die Befriedigung liegt für mich klar darin das die Sub mir sich ausliefert, mir ihre Befriedigung überläst, Ich bin in der Sesion der der führt wie und wann die Sub zu ihrer Befriedigung kommt.
Ja es ist das gefühl der Macht, aber es ist auch die bestätigung das die Sub sich mir anvertraut. natürlich ist es oft auch ein rein Optischer Reiz seine Sub in ihrer Lust ausgeliefert vor sich zu sehen und zu wissen das Ich der bin der Sie führt.
Bzw, Ihr seid in einem Club und ihr habt Zuschauer das ist dann noch mal ganz anderst, da sind oft die Blicke der Zuschauer die einem ein so richtig geiles Gefühl geben, aber jeder empfindet das anderst.
Alles in allem Wie schon oben in einem anderen Beitrag irgend wo geschrieben steht die Lust und Befriedigung der Sub ist ein Nebenprodukt, das zwar wenn es für die Sub befriedigend ist meine eigene Befriedigung verstärkt und angestrebt ist. aber mit meiner Befriedigung nicht viel zu tun hat.
Wenn Du auf der Dom seite bist und dir nicht selbst die befriedigung nimmst bist du selber schuld. Die Sub erlaubt Dir ja das du über sie verfügen darfst bzw. sollst.
So seh ich das.
andere sehen es anderst, aber wie eintönig wär die Welt wenn wir alle einer Meinung wären.
Klar wenn beide Dom und Sub befriedigt aus einer Sesion raus gehen, dann wars ne tolle sache und man wird sich sicher auf die nächste Sesion freuen.
Lg Tangopolar
11. Juli 2011

Die eigentliche Frage sollte ja eigentlich schon eine relative klare Antwort gefunden haben, insofern nur noch kurz meine Ansicht als Top (ich finde Dom ein grausiges Wort, außerdem passt es nicht so recht zu meinem kink):

Im Prinzip beschreibt es der Standardsatz "Sex beginnt im Kopf" ganz gut. Für mich gehört primär zu meiner Befriedigung die Erfüllung meines Verlangens. Und wenn dieses darin begründet liegt, dem Partner Lust zu bereiten, ihn/sie zu quälen, zu dominieren, zu erniedrigen, an Grenzen und darüber hinweg zu bringen oder was auch immer, dann braucht es dafür erstmal keine körperliche Stimulation meinerseits. Da ist es bereits erfüllend aus erster Hand die Reaktion des anderen spüren, hören, sehen, riechen und schmecken zu können. Wenn man die Macht hat, den anderen Zeit und Raum vergessen zu lassen, dann macht Macht allein schon ziemlich high.

Das läßt sich alles vielleicht ein wenig mit einem wilden Vorspiel vergleichen. Einem der Art, wo man übereinander herfällt, weil man muss, wenn die Instinkte die Oberhand gewinnen, wenn man vollkommen seine Umwelt vergisst und es belanglos wird, wieviele Möbel man gerade umgestoßen hat. Wenn man Stunden damit verbringen kann, seine Zähne und Krallen in das Fleisch des anderen zu schlagen, wenn der Ritt auf dem Endorphin den Puls auf einem konstanten Maximum hält. In dem Moment denke zumindest ich nicht an einen simplen Orgasmus...

Und wie bereits erwähnt: wenn ich etwas haben möchte, dann nehme ich es mir oder lasse es mir geben. Da musst Du keine Angst haben, dass da jemand nicht seine Erfüllung findet.
12. Juli 2011
Danke für die antworten

Ich kann nur noch so viel dazu sagen, dass sich alles zum guten bzw. zu beiderseitigen Befriedigung entwickelt hat. Ich hatte es mal angesprochen und wir hatten darüber ausgiebig geredet.

Naja manchmal macht man sich halt zu viel Gedanken, vielleicht sollte man den Dingen einfach ihren Lauf lassen, dann erübrigt sich manches von selbst. Und wenn man unsicher ist, kann ein klärendes Gespräch so einiges bewirken.

Fazit: alle Bedenken und Sorgen beseitigt. Wie haben beide unsere Befriedigungen und auch unseren Spaß, ob nun direkt oder indirekt.
Und ich hoffe dass das noch ganz lang so bleibt.
17. Juli 2011
keine Angst ...

Mich als Dom zu bezeichnen wäre fehl am Platz, weil sich in meiner Vorstellung diese „Rolle“ als eine grundsätzliche darstellt und ich zu viele Facetten habe um mich dort festlegen zu wollen.
Aber als Dominanter Part kann ich mich nur einigen Vorschreiben anschließen, ich bin auch dann und in dieser Rolle viel zu egoistisch als das ich nicht an meine eigene Lustbefriedigung denken würde.
Und die lebe ich aus und komme natürlich auch voll auf meine „Kosten“

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