![]() | 28. Juni 2010 Wer A sagt, oder Ekel vor Küssen nach "Französisch" Eine Unterhaltung mit einer Freundin hat mich heute ein bisschen irritiert: ihr Freund ist "begeisterter Mundspritzer" (ihre Formulierung Auf meine (typisch hitzige) Reaktion: "Wieso machst du das mit?" Ich hab dazu definitiv MEINE Meinung. Mich würde eure interessieren. A und B oder nicht? Magic, die jetzt erstmal ne kalte Dusche braucht |
![]() | 29. Juni 2010 Hm.... Ich finde es nicht wirklich schlimm, geschweigedenn ist es eine Seltenheit. Er ekelt sich nicht vor ihr, sondern vor seinem Sperma! Auch das ist nichts zu verteilendes. Was soll er denn machen? In Therapie??? Das ist doch nichts dramatisches! |
![]() | 29. Juni 2010 Er hat vermutlich ein gespaltenes Verhältnis zu seinem Sperma. Wenn sich die Freundin danach die Zähne putzt oder den Mund erfrischt wäre der Freund sicher nicht mehr abgeneigt sie zu küssen. |
![]() | 29. Juni 2010 Nur weil es aus ihm rausquillt, muss er es auch lieben und ablecken wollen? Da fallen mir gleich noch weitere Beispiele ein, deren Beschreibung ich mir jetzt hier verkneife. Es mag auch nicht jede Frau ihr Gesicht in eine Möse stecken nachdem sie gekommen ist. Und was hat sein Empfinden denn mit deiner Freundin zu tun? Entweder sie will blasen oder eben nicht. |
![]() | 29. Juni 2010 Nun ja ... Ganz so einfach muss man das nun aber auch nicht betrachten. Ich würde sofort allen Beiträgen hier zustimmen - würde er nicht von seiner Partnerin erwarten, dass sie dieses angeblich "ekelhafte Zeug" zu schlucken hat. Hat das nicht etwas von "unfair"? Ich würde andere Menschen, die ich liebe, nicht etwas schlucken lassen, vor dem ich mich selbst ekle - es sei denn, sie bestünden darauf. (Der Antaghar) |
![]() | 29. Juni 2010 Ich mag keinen Grünkohl, meine Freundin schon. Soll ich sie jetzt mit Waffengewalt am Schlucken hindern? Es gibt keine FAIRNESS beim Sex...Das ist kein Sport oder Wettkampf. Jedenfalls nicht in meiner Welt. Sie will blasen? Dann soll sie doch. Er will nicht küssen? Dann eben nicht. Nicht die Vorliebe ist das Verwerfliche, sondern das Erzwingen von Verhaltensweisen. |
![]() | 29. Juni 2010 @ Ripefruit Ich denke, Du weißt genau, dass ich es nicht so meine. Er will etwas von ihr, wovor er sich ekelt. Nehmen wir mal an, ich mag meine eigene Sch ... nicht (man nennt es, glaube ich, auch Kaviar), aber meine Partnerin will sie unbedingt - warum nicht? Soll sie doch davon haben, soviel sie nur will. Wenn sie aber nur mir zuliebe davon kostet, nur weil ich drauf stehe - dann stimmt da doch etwas nicht. Oder hab ich da einen gedanklichen Hänger? (Der Antaghar) |
![]() | 29. Juni 2010 Lass mich doch ein wenig spielen. Nunmal Butter bei die Fische. Heterosexuelle Männer stehen nicht auf Schwänze. Sollen die nun alle ungeblasen bleiben? Macht wohl wenig Sinn. Die Frage ist hier nicht, was er will, sondern was sie tun mag. Selbst wenn sie es nur ihm zu Liebe macht, geht deswegen die Welt nicht unter. Sollte sie sich ekeln, würde ich auch sagen "Lass es, Babe. Soweit sollte niemand gehen müssen." Wenn er sie zwingen würde, dann wäre es etwas anderes. Aber so liest es sich nun nicht unbedingt. |
![]() | 29. Juni 2010 Jedem Tierchen sein Pläsierchen. Was soll man sich da den Kopf drüber zerbrechen? Sie schluckt sein Sperma ... weil er das so mag. Na also - alles in Ordnung ... wenn es sie nicht weiter stört. Würde es sie doch stören ... dann sollte sie sich einmal Gedanken machen. Nicht alle Dinge sind zumutbar und mit dem beiderseitigen aufeinander Zugehen zu rechtfertigen. Natürlich hat man in einer Beziehung auch Verpflichtungen und darf ruhig mal über Dinge nachdenken - ob man es nicht aus Liebe zu dem Partner tun sollte. Muss man sich aber zu sehr überwinden oder hat man sogar Ekel davor, dann ist ein Punkt erreicht, an dem Schluss ist. Er mag sie danach nicht mehr küssen, weil er sein Sperma wiederum nicht mag. Auch eine Sache die man akzeptieren muss - jeder Mensch ist eben anderes gestrickt. Eigentlich haben die beiden kein Problem miteinander - warum sollten also Außenstehende eines daraus machen!? Al |
![]() | 29. Juni 2010 @ woody_68 Genau so sehe ich das auch - nur hat ja hier offenbar jemand ein "Problem" damit. Vielleicht auch nur TE, also die Freundin. Aber ich stelle mir trotzdem grundsätzlich, also rein philosophisch, die Frage, ob das wirklich fair ist. Ich diskutiere einfach zu gerne ... *** Andererseits muss ich Ripefruit und Dir recht geben: Wenn (ich betone: wenn!) das Paar damit kein Problem hat, wozu müssen dann andere eins draus machen? (Der Antaghar) |
![]() | 29. Juni 2010 Naja ich denke, es geht ja nicht darum, ob die beiden ein Problem haben - offensichtlich klappt das ja.. Es mag auch nicht jede Frau ihr Gesicht in eine Möse stecken nachdem sie gekommen ist. Dieser Vergleich hinkt ein wenig. M.E. wäre die vergleichbare Situation, dass ich meinen Partner – vor Ekel! - nicht küssen wollte, wenn er mich geleckt hat.Wenn ich diese Einstellung hätte, könnte ich es gar nicht genießen, wenn er die ganze Zeit etwas „Ekelhaftes“ in den Mund nehmen würde... Für mich hat das Wort „Ekel“ nichts mit erfüllter Sexualität zu tun. Ist daher eine eher hypothetische Frage, aber bei der Wahl A und B oder nicht – wäre ich dann wohl eher für „nicht“ |
![]() | 29. Juni 2010 Für mich hat das Wort „Ekel“ nichts mit erfüllter Sexualität zu tun. Für ihn offensichtlich auch nicht, deswegen will er ja nicht küssen. Wenn ich diese Einstellung hätte, könnte ich es gar nicht genießen, wenn er die ganze Zeit etwas „Ekelhaftes“ in den Mund nehmen würde... Das klappt ganz gut, solange man SEINEN vom ANDEREN Ekel trennt. Dieser Vergleich hinkt ein wenig. M.E. wäre die vergleichbare Situation, dass ich meinen Partner – vor Ekel! - nicht küssen wollte, wenn er mich geleckt hat. Was ich damit -etwas blumiger- auch ausdrücken wollte. |
![]() | 29. Juni 2010 Ich sehe das wie Ripefruit. Beim Sex gibt es weder Fairness noch ausgleichende Gerechtigkeit. So nach dem Motto "nur wer leckt, wird auch geblasen"... Es sollte doch jeder tun, was ihm gefällt und lassen, was ihm nicht gefällt. Er mag in ihrem Mund kommen, sie findet es toll, zu schlucken. Er mag sein eigenes Sperma hinterher nicht ablutschen, also dann bitte nicht. Ich sehe da gar keine rechte Problemstellung. Wo ist denn da die fehlende "Fairness"? Ist es unfair, etwas nicht zu mögen? Wohl kaum. edit: ES SEI DENN, dass sie gar nicht wirklich gern schluckt, sondern es nur ihm zu liebe tut... dann erwartet sie nun umgekehrt auch, dass ER etwas ihr zuliebe tut, nämlich sie hinterher zu küssen. Das ist ein Trugschluss. Sie sollte sich lieber überlegen, wieso sie etwas tut, was sie eigentlich nicht mag und von einer unangebrachten Erwartungshaltung Abstand nehmen... |
![]() | 29. Juni 2010 @ SinasTraum ES SEI DENN, dass sie gar nicht wirklich gern schluckt, sondern es nur ihm zu liebe tut... dann erwartet sie nun umgekehrt auch, dass ER etwas ihr zuliebe tut, nämlich sie hinterher zu küssen. Das ist ein Trugschluss. Sie sollte sich lieber überlegen, wieso sie etwas tut, was sie eigentlich nicht mag und von einer unangebrachten Erwartungshaltung Abstand nehmen... Genau so möchte ich meine Anmerkungen verstanden wissen. Alles andere wäre Blödsinn! Ich stimme Dir also zu - bis auf einen Punkt, den ich gerne vertiefen würde: Welche innere Haltung habe ich wohl zu einem Partner, dem ich zumute, dass er etwas schluckt, das ich entsetzlich eklig finde? Und welche Haltung hab ich zu mir selbst und zu meinem Körper, wenn ich etwas von mir eklig finde? Was wäre denn, wenn der Mann seinen eigenen Speichel eklig fände? Müsste er sich dann seinen Mund weg operieren oder die Speicheldrüsen versiegeln lassen? Aber das hat möglicherweise mit dem "Problem" der TE bzw. ihrer Freundin gar nichts zu tun, ich denke da möglicherweise schon wieder mal viel zu weit ... (Der Antaghar) |
![]() | 29. Juni 2010 Ich würde sagen, man hat eine entspannt-liberale Haltung. Denn ich nehme meinen Partner als selbstständig denkend-/entscheidendes Wesen wahr und nicht alles was meinem Partner gefällt, muss auch mir gefallen. Was die mannigfaltigen Produkte der eigenen Körperchemie angeht, ist der Mensch größtenteils ein Kulturwesen. Andererseits ist die vorhandene Abscheu von meinetwegen aus offenen Beinen heraussickerndem Eiter gewiß nicht verwerflich, sondern eine durchaus funktionale Angelegenheit. Ab wann es eher hinderlich ist, etwas von sich selbst eklig zu finden, kann man schwer beantworten. Ich habe zum Beispiel wenig Probleme auch während der Periode oral aktiv zu sein. Aber frag mal Frauen, was die davon halten |
