intakte Beziehungen....

 
22. Mai 2010
intakte Beziehungen....

intakte Beziehungen...

Endlos habe ich hier im Forum gelesen:

In einer intakten Beziehung passiert das nicht

In einer intakten Beziehung kommen solche Gedanken gar nicht auf

In einer intakten Beziehung geht niemand fremd.

In einer intakten Beziehung kann man offen über alles reden

In einer intakten Beziehung ist man glücklich!

In einer intakten Beziehung ist man sexuell befriedigt und ausgelastet

usw.


Ich persönlich finde: mit all diesen Optionen mutet man der Liebe und den Ansprüchen an Beziehung zu viel zu.

In einer "intakten" Beziehung darf ich Mensch sein mit allen Fehlern und diese hält auch menschliche Unzulänglichkeiten aus.

Weil ich liebe.

Wenn ich hier immer wieder lese wie viele Bedingungen an Liebe geknüpft werden und somit das ureigenste Bedürfnisbild als intakt hingestellt wird, wundert mich nichts wirklich...

Eine intakte Beziehung kann ich nur haben wenn ich es selbst bin.

Intakt sein bedeutet für mich: ich funtkioniere und erfülle Erwartungen und einen "Vertrag".

Das nimmt jeglichen Raum für Entwicklung und Freiheit in der Beziehung sich gemeinsam zu entwickeln.

Wie seht ihr das?
 
22. Mai 2010

des menschen fehler ist, das er die fehler anderer menschen nicht akzeptiert...*omm*
 
22. Mai 2010

Die Definition einer "intakten Beziehung" hängt in erster Linie maßgeblich davon ab, was der individuelle Beziehungsteilnehmer als für sich wichtige Kriterien empfindet.

Sind diese Kriterien erfüllt, so ist die Beziehung für ihn intakt.

Der Partner kann das aber schon wieder ganz anders sehen, weil dort andere Kriterien vielleicht unerfüllt, aber trotzdem wichtig sind.

Eine intakte Beziehung ist für mich die, in der beide (ich rede hier nur von der klassischen Zweierbeziehung) auch für sich glücklich sind und keine Sehnsüchte und Mängel das individuelle und gemeinsame Glück so empfindlich stören, dass einer unglücklich ist.

In manchen Beziehungen kann man eben nicht über alles offen reden, trotzdem ist sie intakt. Vielleicht will man ja auch in beidseitigem Einverständnis gar nicht über alles reden.

>In einer intakten Beziehung ist man sexuell befriedigt und ausgelastet


Erstens sind befriedigt und ausgelastet schon wieder zwei voneinander unabhängige Kriterien, zweitens soll es auch Leute geben, die eine Beziehung auf einem anderen Level führen, auf dem Sex nicht mehr die Priorität hat (Hörensagen). Oder glaubt ihr, dass der süße Opa und die süße Oma, die Hand in Hand über die Straße tattern, es zu Hause noch richtig krachen lassen?!
 
22. Mai 2010

Eine intakte Beziehung ist für mich die, in der beide (ich rede hier nur von der klassischen Zweierbeziehung) auch für sich glücklich sind und keine Sehnsüchte und Mängel das individuelle und gemeinsame Glück so empfindlich stören, dass einer unglücklich ist.

Stimmt.

Aber stelle ich meine Vorstellung von intakt sein einer Beziehung über das Glück oder Unglück meines Partners?

Wird da nicht zu oft Liebe mit Vereinbarung und (dem eigenen) Sicherheitsbedürfnis verwechselt?
 
22. Mai 2010

Oder glaubt ihr, dass der süße Opa und die süße Oma, die Hand in Hand über die Straße tattern, es zu Hause noch richtig krachen lassen?!

Krachen wird dann definitiv was. ^^
 
22. Mai 2010

Selbst die allerbeste Beziehung erfüllt nicht alle Wünsche. Das kann man sich selber noch so schönreden, es wird immer Sehnsüchte und Wünsche geben die unerfüllt bleiben.

Eine für mich ausgewogenen Beziehung, also intakt, besteht im Geben und Nehmen, sich die Freiheit zu lassen die man braucht um sich nicht eingeengt zu fühlen, füreinander da zu sein wenn man sich braucht und sich gegenseitig den Halt zu geben. Man darf ich sein, in jeder Beziehung, braucht sich weder zu biegen, noch versucht man den anderen zu biegen.

Aber selbst wenn alle diese Dinge erfüllt sind, ist mir der Mensch neben mir alleine noch lange nicht genug. Ich brauche Freunde, Dinge die ich mag und tun kann genauso wie er auch. Ich will ja mit einem Partner nicht allein auf einer einsamen Insel sein.

Es ist vermessen von einem einzigen Menschen die Erfüllung all meiner Bedürfnisse zu verlangen und zu erwarten.

Von daher denke ich das auch in den tollsten Beziehungen immer wieder Sehnsüchte aufkommen werden die der Partner nicht erfüllen kann oder auch will.
 
22. Mai 2010

Ganz falscher Ansatz,

sich zu fragen
was in einer intakten Beziehung alles nicht sein darf ...


Ist doch ein Witz
sich vorschreiben zu lassen
wann man sich wohl zu fühlen hat ...


Kommunikation vorausgesetzt,
entscheidet das einvernehmliche Wohlbefinden ...


Ob das per Definition "intakt" ist
geht mir links und rechts am Arsch vorbei ...
 
22. Mai 2010
@Triplex

Sehr guter Beitrag, meine Zustimmung wieder mal...

Eventuell ist ja DAS dann "intakt": wenn zwei Partner es schaffen, einvernehmliches Wohlbefinden zu erreichen. Punkt.
Egal eben, WIE die Beziehung im Endeffekt für Aussenstehende aussehen mag.

G
 
22. Mai 2010

25 Jahre verheiratet? Führen wir eine intakte Beziehung?

Wir können miteinander reden,haben Höhen und Tiefen gemeistert, einer ist für den anderen da, obwohl ich hier angemeldet bin habe ich meinen Mann noch nie betrogen. Wir lieben und respektieren uns

Dann wieder die weniger intakte Seite:
Man nervt sich auch mal gegenseitig, es gibt Dinge die einem am Partner aufregen, stören, nerven. Man hat Phantasien im Kopf, Lust auf fremde Haut, muss in manchen Dingen einfach zurückstecken.

Muss der Partner mir alles erlauben was ich gerne tun möchte? Muss ich bei ihm alles tolerieren?. Muss man nicht ab und zu Kompromisse schließen.

Man hört hier so viele Meinungen, bekommt eine unmenge von Ratschlägen, aber im Endeffekt muss man doch selber entscheiden was für einem das richtige ist, den Punkt erreichen wo man sagen kann:
Ja so will ich leben, so fühl ich mich wohl in meiner Beziehung.

Sicher kommen Fragen auf, man hat auch mal das Gefühl wars das jetzt? Will ich so weiterleben? Ich bin noch so neugierig auf viele Dinge, muss ich mein Leben lang darauf verzichten weil es dem Partner nicht gefällt, er damit nicht leben kann.
Sollte man sich trennen, alles aufs Spiel setzen was man sich aufgebaut hat (obwohl ich sagen kann, mit dem Gedanken der Trennung habe ich mich nie beschäftigt)

Ich setze mich jetzt seit 2 Jahren damit auseinander und ich weiß das ich meinen Mann niemals verletzen möchte
und ich würde mal behaupten:
Ja wir haben eine intakte Beziehung - Mit all ihren Höhen und Tiefen

LG Jutta
 
22. Mai 2010

ich glaube es gibt zuviele leute die unter einer intakten beziehung das verstehen, was sie versuchen andere glauben zu machen nach dem motto wir sind ja sooooo verliebt, wir sind schon xxx jahre zusammen, wir streiten uns nieeeee, wir sind uns immer treu, er oder sie würden niemals (!!!) fremdgehen... na klar, und wenn einer von beiden pupst, duftet es immer nach rosen... *lol*
 
22. Mai 2010

Hallo!

Eine Beziehung ist nie gleich zu Beginn fertig, sie entwickelt sich, weil zwei verschiedene Menschen sich begegnen und gemeinsam in eine Richtung gehen.

Man lernt erst während der Beziehung, was es für diese und für einen selbst bedeutet, "intakt" bzw. in Ordnung zu sein. Auch wenn es sehr nüchtern erscheint, ein wenig ist es schon wie ein ausgehandelter Vertrag. Dieser ist aber nicht für alle Zeiten in Stein gemeißtelt, sondern verändert sich und wird so verhandelt, wie das Paar und der Einzelne es braucht.

Da steckt eine gewisse Dynamik dahinter, mit Höhen und Tiefen. Es ist wie bei allen Lernprozessen, wenn man keine Fehler macht, macht man auch kaum Erfahrungen. Die zu meistern bzw. damit umzugehen macht aus meiner Sicht das "Intakte" in der Beziehung aus.

Für andere von Außen kann das manchmal ziemlich "kaputt" wirken. *zwinker*
 
22. Mai 2010

ich glaube es gibt zuviele leute die unter einer intakten beziehung das verstehen, was sie versuchen andere glauben zu machen nach dem motto wir sind ja sooooo verliebt, wir sind schon xxx jahre zusammen, wir streiten uns nieeeee, wir sind uns immer treu, er oder sie würden niemals (!!!) fremdgehen... na klar, und wenn einer von beiden pupst, duftet es immer nach rosen..

So hatte ich es nicht gemeint.
Eins habe ich gelernt: Sag niemals nie.
Jetzt würde ich unsere Beziehung als intakt beschreiben, aber ich habe doch keine Ahnung was in einigen Jahren ist.
Außerdem ist ein sehr großer Unterschied zwischen verliebt und Liebe und eine Beziehung ohne Streit wird es wohl nicht geben.
Auch kann ich, und ich denke mein Mann auch nicht behaupten das wir niemals fremdgehen.
Es gehören Höhen und Tiefen dazu, auch Probleme, Streit, Tränen das kann man nicht leugnen.

Das Problem sind oft die andern Leute die versuchen einem was einzureden.
Was denkt ihr was ich alles zu hören bekommen habe als ich hier mal geschrieben habe, ich habe Lust auf fremde Haut, manchmal denke ich das mein Mann zu weich ist.....das ich mich hier heimlich angemeldet habe.
Uhhhhhhhhhhhh, trenn dich das geht nicht gut. Eure Ehe kann nicht glücklich sein, das ist doch keine Liebe, er engt dich ein..............

Ja, aber genau das sind Dinge die auch dazu gehören, auch mal Zweifel und das danach wieder zusammenraufen.
Übrigens weiß mein Mann jetzt das ich hier angemeldet bin und hat auch ein Basisprofil (evt. demnächst auch ein Paarprofil).
Es sind so viele Dinge die einfach dazu hören.

LG Jutta
 
22. Mai 2010

Mal andere Frage:

Was ist denn eigentlich eine intakte Beziehung?

Definiert die sich nicht für jedes Paar anders?

Meines Erachtens kommt es nicht darauf an, wie die Beziehung gestaltet ist, damit man von einer "intakten" Beziehung sprechen kann. Nein, für mich ist es dann eine "intakte" Beziehung, wenn sich beide darin noch wirklich wohl fühlen, einfach indem sie aus Liebe zum Partner alles mögliche für die Beziehung und ihren Partner tun, damit sich der Partner wohl fühlt, ohne dass sie sich selbst dafür in ihrer Persönlichkeit verbiegen oder sich selbst aufgeben müssten.

Das heißt nun nicht, dass man dabei nicht auch mal Eingeständnisse machen muss oder mal zurück stecken. Das heißt nur, dass beide Persönlichkeiten in der Beziehung sie selbst sein können, und sich genau deshalb so ergänzen, dass sie sich dabei glücklich und erfüllt fühlen können.

Wie jedes Paar die Grenzen für dieBeziehung steckt hat dagegen für mich nichts damit zu tun wie "intakt" eine Beziehung ist oder nicht.
 
22. Mai 2010

Ganz falscher Ansatz,

sich zu fragen
was in einer intakten Beziehung alles nicht sein darf
...

Genau

und weil das hier in Endlosschleifen wie ein Mantra in vielen Freds propagiert wird hab ich das Thema eingestellt.

Da wird zu jedem Thema in Beziehungsfragen sofort gekontert:

in einer "intakten" Beziehung gibts das gar nicht, kommt das nicht vor...

Starre Regeln.

In einer intakten Beziehung darf ich Mensch sein, mich entwickeln, Fehler machen, meine Meinungen ändern ohne Gefahr laufen zu müssen mir droht Liebesentzug, Scheidung, Sexentzug oder sonstiges.

Wir haben keine Beziehungen, wir leben IN Beziehungen.

Ein kleiner aber feiner Unterschied.

Der Mensch an meiner Seite bleibt immer er selbst und gehört nicht mir mit meinen Vorstellungen von einem (für mich) intakten Leben und der dazugehörigen Vorstellung von einer Beziehung.

Also ob eine/meine Beziehung intakt ist entscheidet jeder völlig individuell für sich.

Intakt = mir geht es damit gut? alles im Lot?

Intakt = Sicherheitsbedürfnis = Liebe?


Würde er dies mit seinem Partner immer wieder gemeinsam abstimmen, gäbe es doch diese ganzen Beziehungsfragen hier viel weniger.

Sorry schon heftig müde. Später mehr dazu...
 
23. Mai 2010

In einer intakten Beziehung darf ich Mensch sein, mich entwickeln, Fehler machen, meine Meinungen ändern ohne Gefahr laufen zu müssen mir droht Liebesentzug, Scheidung, Sexentzug oder sonstiges.

Aber ist es nicht genau das wovor die meisten Menschen Angst haben?Entzug von Liebe,Achtung,Respekt des Anderen?

Kompromisse werden vielleicht aus genau diesen Gründen eingegangen und nach aussen hin als als etwas vollkommen anderes verkauft...

Wer gibt schon gern zu das er auch mal Angst vor Verlust hat,Angst davor hat ganz frei heraus alle seine Wünsche deswegen zu offenbaren,Unangenehmes ihm auch mal Magenschmerzen verursacht...weil man doch länger überlegt wie der Andere reagiert,weil man Angst hat ihn zu verletzen?
Weil da einfach doch manchmal ganz normale menschliche Zweifel sind?

Wer gibt Zweifel an der Beziehung überhaupt gern und leichtfüssig zu...
Das geht nur mit Wachsen an sich selbst,an den Herausforderungen,an den Zweifeln und den daraus resultierenden Antworten.
Und auch zu akzeptieren,das all das uns erst zu dem Menschen macht,der wir sind.

Wir wollen doch alle "intakte" Beziehungen ...nur unsere Definition davon ist jeweils vom einzelnen abhängig.

Ich hoffe das war jetzt nicht am Thema vorbei?Aber das ging mir spontan dazu durch den Sinn.

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