![]() | 06. Juli 2010 ich denke das liegt wirklich an der erziehung... dass viele diese bedürfnisse festestellen , aber sich schämen weil es gesellschaftlich oft noch als pervers gehandelt wird. meine mutter denkt schon ich sei pervers weil ich hier letztens strapse rumliegen hatte... wenn die wüsste was ich gerne mag würde die mich als pervers bezeichnen |
![]() | 11. Juli 2010 Das kann viele Gründe haben. Scham wegen konservativer Erziehung oder auch Scham vor sich selbst wegen der eigenen "Perversion" sind nur zwei, hinzu kommt dass Menschen sich ändern, was ich mit 19 geil fand muss mir mit 29 lange nicht mehr gefallen, dafür kann (und sollte) neues hinzu kommen. Ein anderer Punkt ist, das alles Partner und Situationsabhängig ist. Was mit dem einen unvorstellbar ist kann mit dem anderen der höchste Genuss sein. Zumal BDSM in meinen Augen eine sehr tiefgreifende Spielart ist und auch sein sollte, da ist es nicht einfach das richtige Gegenüber zu finden denn wenn man sich derart offenbart sollte davor, währenddessen und vor allem danach von Sympathie bis Respekt alles stimmen. |
![]() | 01. September 2010 Ich habe meine Neigung diesbezüglich auch erst vor kurzem entdeckt. Ich bin dreißig und hatte seit meiner Kindheit bestimmte Anwandlungen und später auch Fantasien, doch wußte ich sie nie so richtig zu deuten. Nein, ich habe mich geschämt solch Gedanken zu haben und dachte , ich bin anders , ich habe ein problem. Durch Zufall habe ich einen Mann im Netz kennengelernt , der durch diverse Aussagen dass in mir gesehen hatte , was ich jetzt bin. Eine Sklavin. Er sah es bevor ich es überhaupt wußte. Er führte mich ganz leicht in die Richtung und ich erkannte, dass ich doch nicht so unnormal bin und das meine Fantasien kein Grund sind sich zu schämen. Alles in Allem, die Erkenntnis kam spät aber ich bin froh endlich zu wissen was mir Freude bereitet. |
![]() | 01. September 2010 Durch Zufall habe ich einen Mann im Netz kennengelernt , der durch diverse Aussagen dass in mir gesehen hatte , was ich jetzt bin. Eine Sklavin. ....na dann sklavin ....mach dich mal an die arbeit....was eine aussage, mir stellen sich die nackenhaare auf...du bist doch keine sklavin ...setz dich erstmal mit der bedeutung dieses wortes auseinander...bevor du dich netzintern über dein wesen aufklären lässt! |
![]() | 01. September 2010 Ich weiß was ich bin und das habe ich nicht über das netz erfahren , sondern bei einigen Spielen mit dem Herrn. Ich beziehe meine Befriedigung aus Unterwerfung, Gehorsam und Demut. Das ist dass was mich ausmacht im Sexualleben. Es ist mein Wunsch zu dienen. Und somit kann ich mit Überzeugung von mir behaupten eine Sklavin zu sein. |
![]() | 01. September 2010 Genau! @monique Wenn du Dir Deiner sicher bist und Freude und Befriedigung dabei empfindest, dann leb Dich aus bevor du dich netzintern über dein wesen aufklären lässt! ... von Menschen die Dich nicht kennen. |
![]() | 01. September 2010 eine Sklavin zu sein. |
![]() | 01. September 2010 Es gibt hier und woanders, und hier besonders, eine Menge Leute, die ihre SM-Neigung aus den verschiedensten Gründen nicht ausleben. Wo sie ihre Neigung entdeckt haben, spielt keine Rolle, und war auch nicht gefragt. |
![]() | 01. September 2010 Vieles braucht Zeit Viele Charaktereigenschaften, gerade jene die in ein Extrem gehen, benötigen eine gewisse Zeit sich zu entwickeln. Dann kommt natürlich unser soziales Umfeld, dem wir Tag für Tag tribut zollen müssen dazu. Viel wichtiger, ist doch das erkennen, einer solchen Neigung. Wie oder wann so einen Neigung entdeckt wird, ist somit relativ egal, wichtiger ist sie, für sich selbst, in einem gesunden Maß leben können. |
![]() | 21. März 2011 Warum erkennen manche ihre Neigung später ??? weil es einfach eine ganze Zeit braucht, mit sich selbst und dann erst recht mit anderen in`s Reine zu kommen. Um eine Neigung zu erkennen, muss sie zunächst einmal überhaupt geweckt werden. Das kann, wie bei mir persönlich, ein Ereignis sein, was lange zurückliegt. Mein Hang zu BDSM, speziell zu Spanking ist in der Tat in meiner frühen Jugend entstanden, wo am Ende der 50 er, zu Beginn der 60 er Jahre nachhaltiger Ungehorsam, nachhaltige Faulheit stets eine körperliche Züchtigung in der Regel auf den nackten Po nach sich zog. Das hatte neben dem gewünschten erzieherischen Zweck auch den sicherlich unerwünschten Zweck gehabt, dass ich, wenn ich dann mit meinem verstriemten Hintern nach der Züchtigung alleine in meinem Bett lag, durchaus gemischte Gefühle hatte. Ja, genau da gab es dann auch Lustgefühle mit den entsprechenden Konsequenzen. Richtig einordnen konnte ich damals noch nicht aber ich fühlte, da war etwas, was mir Lust machte im Zusammenhang mit eigener Schmerzempfindung. Viele Jahre passierte dann garnichts, bis es im Fernsehen dann mal den einen oder anderen Film zu sehen gab, wo das Thema BDSM / Spanking auftauchte. (z.B. La Belle Du Jour, aber auch andere Filme) Da kamen die Gefühle / Phantasien wieder ganz stark hoch und ich glaube, dann eine gewisse Neigung in dieser Richtung erkannt zu haben. Da war ich aber schon ein erwachsener Mann und empfand etwas, was so garnicht in die normale Welt passen wollte. Die eigentliche, richtige Neigung habe ich dann für mich anerkannt, als ich eine Frau kennenlernte, die durchaus zu meinem Erstaunen meine Neigung nicht nur verstand, sondern sogar zum gemeinsamen Lustgewinn föderte. Zwischen dem Entstehen meiner Neigung und deren Erkennen sind bei mir Jahrzehnte in`s Land gegangen. Aber es war ja nicht zu spät für die Erkenntnis. Heute weiss ich / wissen wir, was unsere Neigungen sind und das ist gut so. LG |
