![]() | 18. März 2010 Über den Porno-Soundtrak ... ...zurück zum Anfang.---) Formal, weniger inhaltlich, stimme ich denen zu, die vom Musik-Geschmack etwas ablesen können (wollen): Ob jemand einen eigenen Musikgeschmack hat, das eine oder andere spezielle Musikalische für sich bedeutend findet. Jedoch: selbst wenn jemand stets nur das Radio anschaltet und schon fast egal, welcher Sender reinkommt, ist das doch maximal ein Zeichen, dass Musik ihr oder ihm nicht das rechte Thema für die Ausprägung individueller Allüren ist. Am ehesten würde ich zwei Arten von Musik und deren Liebhaber unterscheiden: Musik mit harmonischem Grundton und Musik mit dissonantem Grundklang (egal ob 500 oder 5 Jahre alt, egal ob hard'n heavy oder "Alte" Musik). Hier beobachte ich gelegentlich, dass sich dies auch in anderen Bereichen von Kunst, Literatur und Film fortsetzt, zum Beispiel dabei, ob's ein "Happy End" geben soll oder der Film/das Buch "im Absturz" enden darf. Freilich: ist dann für jemand das Gegenteilige anziehend, der Kontrast, oder die simple Reduplikation des eigenen Seelenklanges!? Pragmatisch: wenn beide viel bis ständig Musik hören und sich der Geschmack auf kernigen Metal und filigrane Gamben Soli verteilt ... muss man, wie bei anderen Themen auch, eine 'gscheite' Lösung finden. Für den Pkw wäre mein Vorschlag, schmunzelnd: Der Fahrer entscheidet über den Sound ,------))). Wie auch immer und for the joke: die Idealpartnerin verfügt über eine High-End Anlage samt Clearaudio Schallplattenspieler, damit ich die wenigen nicht verscherbelten Platten mal wieder auflegen kann. Meine Audio-Bausteine sind inzwischen 19 Jahre alt, davon die Standboxen seit einigen Jahren in Kinderreichweite ... |
![]() | 18. März 2010 Im Allgemeinen ist "Musik" ja nur 1 Kriterium unter vielen. Wenns natürlich passt, umso besser! - Die Frage ist vielleicht noch, welchen Stellenwert Musik für einen hat. Wenn sie beruflich oder freizeitlich einen erheblichen Anteil am Leben hat, ist es wahrscheinlich schon einfacher, wenn sich die Musikgeschmäcker in etwa decken. Bei mir und meiner Freundin passen die musikalischen Vorlieben jetzt nicht sooo gut. Und ein paar andere Dinge grad auch nicht. Aber die Liebe am Bergwandern und -steigen, am feinen Essen Bei allem anderen "arrangieren" wir uns halt. der gratwanderer |
![]() | 18. März 2010 ich bin erstaunt, wieviele leutz ellenlange vorträge über die soziale kompatibilität einzelner musikgenres in verbindung, oder im gegensatz zum anderen geschlecht, halten können ... kinners, wir sind hier im tschoiklapp, un nich auf der uni !!! für mich gilt nachwievor: hört'n mädel metal, hat sie schon 'nen stein bei mir im brett ... alle anderen mädelz müssen grosse titten haben, damit ich über ihren musikgeschmack hinwegseh'n kann ... |
![]() | 18. März 2010 multisensual Da Du zu Recht darauf hinweist, daß außer den Ohren noch erheblich mehr Sinne beteiligt sind, habe ich mir gerade die Frage gestellt, ob bei der Partnerwahl nicht vielleicht der Stellenwert der Inputkanäle nachgerade reziprok zum Alltag verläuft: Man sagt allgemein, daß fast 70 % unserer Alltagstätigkeiten (z.B. Autofahren) durch das Sehen bestimmt werden, 15 % durch das Hören und der Rest verteilt sich unter ferner liefen. Während beim Sex wohl die olfaktorischen Sinneseindrücke vielleicht sogar die Wichtigsten sind? |
![]() | 18. März 2010 Während beim Sex wohl die olfaktorischen Sinneseindrücke vielleicht sogar die Wichtigsten sind? Auch wenn man sich riechen kann - ohne Haptik hat keine Optik eine Chance. |
![]() | 18. März 2010 @Jincandenza: Kann es sein, daß wir zufällig diesen selben Porno gesehen haben, in dem der Bolero als Hintergrundmusik lief? Was man halt so "Porno" nennt - mir ist jedenfalls nur der bereits erwähnte Film "10 - Die Traumfrau" bekannt, der diese Musik verwendet, und der gehört bestenfalls in die Rubrik "Spielfilm mit einigen Quadratzentimetern nackter Haut bei wildem Gewusel unter der Bettdecke"... In meinen Augen ist das kein Porno, kein erotischer Film, sondern in erster Linie eine sinnlose Vergeudung von Zelluloid |
![]() | 18. März 2010 sagt das über einen Menschen aus, der beim Sex ..Mozart und Beethoven bevorzugt... er steht auf Sex auf dem Niveau von Jugendlichen.Die Intellektuellen Akademiker hier..und das sind ja fast alle..... Akademiker sind selten intelligent.Lustig simpel zu beweisen bezüglich der angeblichen Anspruches von klassischer Musik. Auf jenen Akademiker immer wieder hinweisen, und nicht bemerken, daß sie sich lächerlich machen, bzw ihre Ahnungslosigkiet und mangelnde Fähigkeit anspruchsvolle Musik zu decodieren, offen ausprechen. Wobei sie das Gegenteil erreichen wollten, es bei Ahnungslosen auch schaffen. Klassik ist veralteteter Kinderkram. Die Epoche der Klassik zeichnte sich durch Einfachheit aus. Verständliche Musik für jedermann. Beethoven und Mozart sind die Vorläuer von Dieter Bohlen. Es ist Kindermusik, was die Komponisten in der Zeit "schufen".jeder kann es versthen. Also sehr simples Zeug ohne Anspruch. Und: sich Orchestermusik über normale Heimanlagen anzuhören ist quatsch. werden einem unbedarften Unterschichtler bestimmt eine entsprechende Notiz zukommen lassen ... ein paar von denen können das, die meisten leider nicht. Weil sie die geistige Unterschicht sind.ich hatte mal einen halbwegs bekannten Musikwissenschaftler als Lehrer, der nicht mal in der Lage war Techno zu verstehen. Also, die modernste Musik-Sprache des 21. Jahrhundets konnte er als Wissenschaftler nicht begreifen. Sowas macht mir Angst. Solche Leute gehören vom Amt enthoben. |
![]() | 18. März 2010 Meines Wissens wird das dreidimensionale Sehen irgendwann ab 20 stark reduziert, weil der Rechenaufwand durch Erfahrung nicht mehr nötig und verschwenderisch ist. 15 % durch das Hören und der Rest verteilt sich unter ferner liefen. nur 15%?hmm, das Hören wird m.E. meist sehr unterschätzt. Wir hören/verwerten viele Reflektionen und orientieren uns auch an denen zusätzlich. Fällt der Ziegel vom Dach, nützt uns Sehen nichts. Wir hören ihn aber hoffentlich während er anrauscht. |
![]() | 18. März 2010 Auch Quatsch macht Spaß Und: sich Orchestermusik über normale Heimanlagen anzuhören ist quatsch. ... nach welchem Standard? Weil ich blos 2 alte Boxen in der Ecke stehen hab, noch nicht mal ein Großpack Satellitenlautsprecher? Habe nicht das Vergnügen, regelmäßig eines der großen Konzerthäuser aufsuchen zu können (sowieso ist manchmal der Genuss im Sessel zu Haus bevorzugt). Natürlich sitz ich nicht blos graduell sondern um Kategorien drunter anderswo als im orchestralen "Klang-Raum", wenn ich's zu Hause hör. Das trübt mir den Hörgenuss jedoch nicht in die Quatschzone... der pegelt auch so "schlicht" zwischen Laune, Freude und Genuss. |
![]() | 18. März 2010 Ich denke, ob der Musikgeschmack eine Rolle spielt, wenn es darum geht, die Kompatibilität zu einem potentiellen Partner abzuwägen, das hängt vor allem davon ab, wie zentral die Rolle ist, die Musik a) im eigenen Leben einnimmst und b) im Leben des Partners. Ist schon was dran: wenn einer für sein Leben gern Live-Konzerte besucht, dafür auch durch ganz Deutschland tourt und sich zu Death-Metal-Klängen im Schlamm suhlt, dann wäre es förderlich, wenn der andere dem auch etwas abgewinnen kann, denn sonst könnte man eine sehr wichtige Freizeitaktivität nicht miteinander teilen. Bei uns ist es so: ich kann "ihm" verzeihen, dass er auf die Beatles steht. Solange ich mir das Gequake nicht pausenlos zu Hause oder auf jeder Autofahrt anhören muss. Dafür muss er sich manchmal meine kleinen Piesackereien dazu anhören und ertragen, wenn ich die Augen verdrehe und "She loves you YEAH YEAH YEAH" nachäffe. Er findet das dann zwar wahnsinnig intolerant von mir (wie auf Seite 1 zu lesen ist), aber noch liebt er mich trotzdem... Dafür muss ich, wenn ich mal wieder einen Abend die Bässe bis rauf zum Magen spüren will, allein oder mit anderen in einen House-Club gehen, weil sich ihm da die Nägel hochrollen und er nach zwei Stücken ins Koma fällt. Das finde ich zwar schade, aber es ist in der Tat so, dass eine Beziehung doch auf mehr Pfeilern ruhen sollte als nur auf dem Musikgeschmack. Solange nicht einer von beiden Konzertpianist oder Profi-DJ ist, kann man immer Kompromisse und andere Gemeinsamkeiten finden. Da kommt es dann nur darauf an, dass man ein wenig Rücksicht nimmt und den anderen nicht dauerbeschallt, obwohl man weiß, dass der andere die Musikrichtung nicht mag. |
![]() | 18. März 2010 @Epykur Musik und Partnerschaft... ...wir hatten zu beginn der partnerschaft völlig konträre musikgeschmäcker. und haben uns dann auf den seinen geeinigt. |
![]() | 18. März 2010 folks, an welcher unität kann ich denn 'ne langzeitstudie in auftrag geben, die aufschluss darüber gibt, ob der kausale duktus von lieblichen gitarrenriffs einer death metal kapelle in opposition oder harmonie zum zarten gegrunze des jeweiligen leadgrunzers steht, ob diese akustischen klangbilder im vergleich zum gesang einer toten amsel meine synapsen latent beeinträchtigen, ob mein hirn dadurch langfristig die metamorphose zum aufgeweichten brötchen durchläuft, oder ob ich lieber auf modern talking und tokio hotel umsteigen soll, um präventive schadensbegrenzung zu betreiben !? alternativ würde ich mich natürlich auch an einer entsprechenden unität einschreiben, um dort diversen vorträgen zum thema "sex & metal für maskuline heterosexuelle ü40er im jahr 2010, und was das dem potentiellen protagonisten bringt" zu lauschen ... natürlich nur vorträge, die von dozentinnen gehalten werden, die allerdings mit meinem präferierten haptischen und optischen wahrnehmungsbild korrespondieren müssen ... |
![]() | 18. März 2010 und haben uns dann auf den seinen geeinigt. Auch charmant. Solange Du nicht drunter leidest, ist ja noch alles im grünen Bereich... |
![]() | 18. März 2010 @SinasTraum: Dafür muss ich, wenn ich mal wieder einen Abend die Bässe bis rauf zum Magen spüren will, allein oder mit anderen in einen House-Club gehen, Ich dachte, der Thread heißt Musik und Partnerschaft. Was Du suchst, das findest Du auf jeder Großbaustelle und in jedem Walzwerk NP: "Metall auf Metall" - Kraftwerk |
![]() | 18. März 2010 @blackleather ... diese Studie ... führ sie doch selber durch. In ähm "enger Kooperation" mit einer knackigen Dozentin?!? |
