![]() | 09. März 2010 Auf "los" gehts los!? Oder, wie schafft man nur den Einstieg in eine Session? Seit längerer Zeit sind wir durch die Selbstständigkeit meiner Süßen ziemlich eingeschränkt, was die freie Zeit für eine SM-Session angeht. Nun ist es nicht so, dass sie oder ich nicht Lust dazu hätten, aber oft ist es nicht der richtige Zeitpunkt wenn man gerne möchte. Oder man hat endlich Zeit, aber man bekommt die Kurve nicht. Was, liebe JC´ler, tut ihr um zu signalisieren, jetzt kann´s losgehen, bzw. jetzt hätte ich Zeit und Lust. Nur zu sagen "ich will dich jetzt .." ist doch zu profan. Liebe Grüße SirGregor Ange Noire |
![]() | 10. März 2010 nein, nicht auf los gehts los... man sollte schon merken wann es passt, dann brauch man kein wort.. man spürt es einfach... |
![]() | 10. März 2010 Ich bin mir nicht sicher, ob dein Gedankengang bei der Problematik der Richtige ist. Die Signalisierung des Einzelnen ist weniger das Problem. Ein offenes Geheimnis ist, dass ein auf Knien um eine Session bettelnder Dom häufig als nicht passend empfunden wird. Was sich liebt, das neckt sich, was sich noch mehr liebt das ... Kleine Frotzeleien und Sticheleien sind doch immer ein netter Anfang. Das Problem aber liegt eher darin, dass die Signalisierung beider Patner auch gleichzeitig erfolgen muss ... Das Problem ist doch viel häufiger, dass diese Gleichzeitigkeit häufig nicht gegeben ist. Während der eine ganze Batterien Signalraketen zündet, kommt vom anderen das müde Gähnen ... Schwierig, die eigene Bedürfnisse "anzmelden", den anderen aber nicht unter Druck zu setzen. Da ist man als der Lusthabende häufig "machtlos" Patentrezepten stehe ich da aber offen gegenüber |
![]() | 10. März 2010 mal gut... das nicht alle gleich sind, sonst wäre das leben doch soo langweilig. |
![]() | 10. März 2010 Das Grundproblem in nicht nur SM-Kisten...der liebe Alltag dominiert das Leben und nicht der/die Dom Einen 'pauschalen' Einstieg gibt es nicht, so wenig wie beim 'normalen' Sex...auch hier klagen viele Paare über eine ähnliche Problematik. Bei uns genügt manchmal eine freche Bemerkung, ein Griff in die Haare, ein zunächst banaler Klatsch auf den Po...da hat es der Dominante sehr viel einfacher seine Wünsche umzusetzen Aber Sub kann auch durch Provokationen zeigen, was sie nun gerne möchte, dann obliegt es immer noch ihm ob er darauf einsteigt oder nicht... Aber gute Ideen sind immer willkommen Sabdi (m) |
![]() | 10. März 2010 natürlich sollte Zeit und Raum passen. So während des Bügelns oder Spülens auf die Knie gezwungen zu werden, geht nicht immer meiner Ansicht nach ist es für beide am einfachsten, wenn man sich einen Termin macht, also wie eine Verabredung, dann aber auch wirklich nur für sich ist, nichts störendes drumherum, wie zb. Kids, Telefon usw. So findet man schnell zur Sache und wer mag es nicht, verführt zu werden? spontanes Spielen kommt spontan zustande, und das kann schon mal sein (wie gesagt, beim Bügeln meine Lust liegt meist sehr nah unter der Oberfläche und kann von meinem Partner sofort hervorgelockt werden. Wir sind gut *eingespielt*, lassen dann den Alltag wirklich vor der Tür, wenn wir zusammenkommen. Dennoch kann ich es nachvollziehen, dass der Alltag manchmal sehr viel Macht hat. Trotzdem sollte man der Lust genauso viel Macht geben. Denn es liegt noch immer in einem selbst, wem oder was man diese zugesteht und in welchem Maße. |
![]() | 10. März 2010 meiner Ansicht nach ist es für beide am einfachsten, wenn man sich einen Termin macht, also wie eine Verabredung, dann aber auch wirklich nur für sich ist, Samstag 20Uhr, nach der Sportschau...erst Haue bis ca. 20:30Uhr, dann Sex bis ca. 21Uhr. Danach freie Diskussion und gemütlicher Ausklang des Abends.... *SCNR* Sabdi (m) P.S.: ich weiß schon was du meinst und um dem Alltagstrott zu entgehen ist das durchaus legitim und sinnvoll...es klingt bei dir nur sehr nüchtern... |
![]() | 10. März 2010 Entweder man hat es im Gefühl oder man hat es nicht und wenn man es hat, ist "ich will Dich jetzt" keineswegs zu profan. Und wenn man eigentlich will, aber dann doch wieder eigentlich nicht , weil es eigentlich gerade jetzt nicht passt, wie will man diese Situation auflösen als durch "ich will Dich jetzt" ? Irgendwann will dann eigentlich gar nicht mehr. |
![]() | 10. März 2010 Es könnte doch so einfach sein: Wie wäre es denn mit einem einfachen: "Ich will Sex/ficken/Schläge/spielen!" Und wenn PArtner auch Lust hat sagt er: "Ok/Ja/JAAAAAAAAAAA/BÜCK DICK!" Und wenn nicht: "Du, grad nicht!" Letzteres mutet erstmal etwas verletztend an; Ablehnung ist immer verletztend. Aber wenn das ganze im richtigen Verhältnis passiert, dann kann man doch auch mal akzeptieren, dass man den Sex verschiebt. So stell ich mir jedenfalls eine gesunde Beziehung vor, nicht dass das selbstverständlich ist. Harte Arbeit fürchte ich. (Wir arbeiten auch stark daran!) |
![]() | 10. März 2010 Ablehnung ist immer verletztend. Und geht gegen die "Ehre" so manchem Doms... Sabdi (m) |
![]() | 10. März 2010 Naja, da kommt jetzt an auf welcher Ebene das Nein kommt und wie die Verhältnisse sind. Wenn man jetzt so verhandelt hat, dass sie nichts zu bestimmen hat, außer sie bringt das Safeword (so ist das bei uns, quasi dann kann sie natürlich so viel "nein" sagen wie sie will. Aber das weiß sie ja dann auch, und würde sie wirklich nicht wollen (was ja nicht so häufig sein kann, denn sonst würde sie die Verhältnisse nicht so gestalten), dann könnte sie mit dem Safeword klar machen, dass diesmal nein wirklich nein ist. Ansonsten muss das Paar halt wissen, auf welcher Ebene sie grad verhandeln. Muss erst ein Partnerschaftliches "ja" kommen bevor man in die Dom und Sub Rolle geht oder sind die unterschwellig da. Ich finde ein "Ich will dich jetzt" überhaupt nicht profan, sondern im Gegenteil ein wunderschönes, ehrliches Kompliment. Im Prinzip das körperliche Gegenstück zu "Ich liebe dich". |
![]() | 10. März 2010 Ansonsten muss das Paar halt wissen, auf welcher Ebene sie grad verhandeln. Ich dachte bei Euch gibt's nix zu verhandeln?? aber ich denke du meinst das hier: gesunder Menschenverstand Sabdi (m) |
![]() | 10. März 2010 Bei uns gibts auch nix zu verhandeln Deswegen schrieb ich ja auch net "wir" sondern "das Paar" und die Konjunktion "ansonsten". Wer genau liest ist klar im Vorteil. Gesunder Menschenverstand ist es nicht unbedingt. Gerade wenn ein Paar viel mit Überwältigung und Zwang spielt muss man oft gegen das arbeiten, was den gesunden Menschenverstand dazu bringt "stop!" zu rufen. Aber das muss dann ja gar nicht bedeuten, dass wirklich "stop!" sein muss. Ich denke es hat eher mit Menschenkenntnis zu tun. Warum kommt das "nein!" in dem Moment? Wie reagiere ich darauf? |
![]() | 10. März 2010 Ich denke es hat eher mit Menschenkenntnis zu tun. Überdurchschnittliche Empathie setze ich bei dominanten Persönlichkeiten stillschweigend voraus...und dann kommt dazu das Bewusstsein für die Situation und den Rahmen...und das Ganze im realen Leben stattfindend. Welche D/S Paare fangen denn in solchen Situationen erst noch das Verhandeln an? Nach deiner Beschreibung wirkte das doch sehr abstrakt Sabdi (m) |
![]() | 10. März 2010 Was hat es mit Verhandeln zu tun, wenn Dom den ersten Schritt macht und Sub sagt "mag nicht/hab Kopfweh/Bauchweh/Kummer". Vorausgesetzt natürlich ihr quengeln ist nicht gekonnte Provokation. Da muss dann wieder die Menschenkenntnis das eine vom anderen unterscheiden. Konkret genug? |
