![]() | 09. März 2010 Die Königin der Nacht Sie ist die Königin der Nacht. Sie liebt die Liebe und die Macht. Sie will Lust und Lügen. Sie dringt tief in Dein Gehirn, Malt Dir Perlen auf die Stirn, Sie will Dich besiegen. Sie vergeudet keine Zeit. Hat sich von dem Zwang befreit, Immer brav zu schweigen. Sie entscheidet jetzt und hier. Ist ein Teufel und ein Tier – Wird sich nie vor Dir verneigen. Wenn sie lächelt, wird Dir heiß Und Du spürst den kalten Schweiß Unter Deinen Armen. Wenn sie langsam Dich umgarnt Und das Kind in Dir enttarnt, Kennt sie kein Erbarmen. Ihre Schritte sind ein Spiel. Deine Sehnsucht ist ihr Ziel. Sie verliert nie die Geduld. Ihre Blicke dringen tief, Wecken, was so lange schlief – Doch es ist nicht ihre Schuld. Die Nacht ist schwarz und niemand kann seh ´n, Wie schnell in Dir die Zweifel vergeh ´n. Du weißt genau: Sobald Du sie spürst, Das Herz ihrer Glut nur leise berührst, Beginnt ein Weg, der Schmerzen Dir bringt. Du hörst ihr Lied, das lustvoll sie singt: „Was war, wird nun enden. Dein Körper ist mein. Du wirst mir dienen. Vor Lust wirst Du schrei ´n.“ © Berglöwe, 09.03.2010 |
![]() | 10. März 2010 was soll ich sagen |
![]() | 10. März 2010 Schön, dass es Euch gefällt... Danke für das Kompliment. LG Berglöwe |
![]() | 10. März 2010 ..tja da kann ich shay nur Recht geben, was soll man da sagen... In Deine Worte kann man sich hineinfühlen, es erzeugt Gänsehaut, erweckt Erinnerungen..... Klasse formuliert und geschrieben.... Papillon |
![]() | 10. März 2010 Irgendwie paßt der erste Absatz nicht zum restlichen Text. Rein nach meinem persönlichem empfinden. Ansonsten schön beschrieben eine Art der Abhängigkeit. |
![]() | 10. März 2010 Stimmt, Bi_Woelfin, in gewisser Hinsicht gibt es zwischen der ersten und der zweiten Strophe eiunen Bruch. Die erste Strophe hält noch eine beschreibende, nüchterne Distanz, die dann verschwindet... Was aber aus meiner Sicht nicht Ziel war, ist Abhängigkeit zu beschreiben. Es sollte eher um ein lustvolles Ausgeliefert-Sein und Unterworfen-Werden gehen. Wobei die Grenzen zwischen Spiel und Ernst wie immer fliessend sind... LG Berglöwe |
![]() | 10. März 2010 Mal ganz keck im Reime was dazu schreibe.... Die Dienerin hat sich längst erhoben. Mächte haben sich längst verschoben. Sie hättest Du vorher niemals bemerkt. Doch nun erfahren und stilvoll gestärkt, Erkennst Du jetzt Deine Unterlegenheit. Liebe und steh in ihrem Schatten bereit. Mit allem spielen und Dir stets gewähren, Deine Lust, Dein Leid und Dein Begehren. Unter wachen Augen die Ruhe gefunden, ist Kind und Mann mit ihr nun verbunden. Wenn sie ansingt, das Lied von der Macht, begreifst Du, sie ist die Königin der Nacht. LG serena1 |
![]() | 10. März 2010 Cool ist die Königin, die Du erkennst. Cool ist das Feuer, das Du hier benennst. Machtlos ergeben im sinnlichen Treiben, Lässt Mann sich besiegen und wird unterschreiben, Dass einzig das Weib wird am Ende regieren. Wer das nicht begreift, wird in Einsamkeit frieren. LG Berglöwe |
![]() | 10. März 2010 @Bergloewe Hatte diese Form der Abhängigkeit auch nicht als negative gemeint. |
![]() | 11. März 2010 @ Bi_Woelfin Na dann iss ja juud... |
![]() | 11. März 2010 Wunderbare Antwort von Dir Bergloewe69. In der Tat, wer das nicht mitbekommt, wird sich selbst um ein klasse Erlebniss bringen. Haaach ja...Frauen sind doch herrliche Geschöpfe. LG serena1 |
![]() | 11. März 2010 Haaach ja...Frauen sind doch herrliche Geschöpfe. Wie sagte Mario Barth letztens: Frauen muss man nicht verstehen. Frauen muss man lieben. LG Berglöwe |
![]() | 11. März 2010 und da hat Mario B. auch definitiv Recht wir Frauen sind schon wat besonderes immer wieder gut dy Text zu lesen |
![]() | 11. März 2010 Da habe ich so gar keinen Humor. Dann tut wenigstens so als ob ihr die Frauen versteht. Das wird euch sicherlich gut tun. Lieben ist einfacher als verstehen...schon klar. Warum wollen Männer immer alles so einfach haben? Bitte mehr Mühe geben...tun die Frauen doch auch. LG serena1 |
![]() | 11. März 2010 Dann tut wenigstens so als ob ihr die Frauen versteht. Naja, es kommt darauf an, wie man das Wort "Verstehen" versteht. In der Regel läuft es doch darauf hinaus, dass Mann die weiblichen Kapriolen verzeihen soll... egal, ob´s um Schuhe oder Diäten geht. |
