![]() | 09. März 2010 table top Sie weiß nicht mehr, was lauter in ihr pocht, ...ist es das Herz vor Aufregung, sind es die Nerven in Anspannung oder ist es ihre schiere, nackte Sehnsucht? Es ist so laut, das Pochen, auch weit unterhalb der Herzgegend, wie sie zitternd und bebend auf dem Tisch liegt im Warten auf ihn, die fremdvertraute Verabredung. Furcht und Ängstlichkeit sind es nicht, die sie zum Zittern bringen und ihr heißkalte Gänsehaut über den ganzen Körper bescheren, sie sich an der Tischkante festhalten lässt, blind im Dunkel ihrer ausgehungerten und fast vergrabenen, aber so sehr sehnenden Lust. Die Frau in ihr ist ruhig, der Verstand nickt friedlich zum Geschehen und dem ungewöhnlichen Szenario zweier Unbekannter, ihr Mädchen ist rotwangig verschämt und aufgeregt. Eine 17. Sie fühlt ihre Wilde so an den inneren Gitterstäben rütteln und wie lange nicht, sieht sie unter der Augenmaske, mitten im Herzrasen und Warten auf IHN, die Bilder, die metaphorischen, die ihr Gefühl so zeigen...und schon damals zeigten, wie sie diese Welt der dunklen, unbekannten Gefühle betrat und sich sah im Innersten. Das Scharren der Hufe, die enge Box, in der die Stute, die wilde und ungezähmte, steht, den Blick durch die Gitterstäbe nach draußen, das Scheuern der Nüstern am kalten Stahl, den Blick ins Blau, wo das Gras so frisch, der Himmel so weit. Das Schwitzen und Sehnen in dieser Enge und das Warten, das Sehnen nach DEM, dessen Schritte sie nahen hört, nach dem, der die Tür öffnet, ihre verschwitze und verwahrloste Mähne streicht, die Hand, die ihr ein Zuckerchen hinhält und sie endlich...endlich herausführt aus diesem Stall, die ihr Zaumzeug umlegt und sie mit einem Flüstern, einem Streichen, einer Ruhe und Sicherheit...friedlich macht...und zittrig zugleich, denn sie riecht den Ausritt, die Freiheit unter den festen Zügeln. Ganz verträumt, Raum und Zeit und das laute Pochen wie in Trance in sich selbst vergessend, gibt sie sich diesen Bildern hin und fährt erschreckt fast hoch, wie sie ein Knarren hört, ...Schritte, die sich nähern. Da ist es wieder, das Zittern inmitten ihrer Bilder. Die Stute, die flattrige. kein Gras, nein: ein so männlicher Duft... Sie dreht den Kopf in Blindheit dem Geruch und der Wärme nach, greift fester um die Tischkante, als könne die ihre Aufregung auffangen, sie wagt es kaum zu atmen und muss doch...stöhnen, wie sie seine Hand, seine Aura, sein Warm und seine Schwingung auf, nein: über ihrem zitternden heißkalten Körper entlangfahren fühlt. Ihr ist, als biege sich jede Hautpartie, über die er streicht, entlang seiner Bewegung, als bäume sich der Körper der Hand entgegen, die sie noch nichtmal berührt und doch...vollkommen schürt und lenkt, als wäre sie schon brennend Feuer und flüssig Wachs...in seiner Gegenwart, unter seiner Hand und seiner ruhigen Gewissheit. Lauter, ihr Mund, egal wie zittrig und flattrig innerlich atemlos sie wird und kaum Luftholen wagt, außer sich...ihr Pochen und Scharren, der innere Aufruhr, den sie so lange zurückgehalten und verborgen, versteckt und ausgedurstet hat. Wie sehr sie sich auch der Hand in Gefühl entgegenbäumt...noch lässt er sie schwitzen und streicht nur einmal über ihre Lippen, die sie öffnet...in Erwartung seiner Finger, seiner Führung, damit das Flattern ein Ende fände. "schscht, du Wilde"...hört sie ihn flüstern... "Schscht." |
![]() | 10. März 2010 *alarm* no fsk 18!!!*alarm* Liebe Mods, habe erst jetzt mitbekommen, dass der Beitrag auf fsk 18 eingestuft worden ist. Das MUSS ein Versehen sein. Bitte darum, das nochmal dahingehend zu lesen. Edit: Stimmt, habs freigeschaltet. peter_von_dagi JOY- Team |
![]() | 10. März 2010 thanks, ... ...für die Mühe, @peter_von_dagi! |
![]() | 20. März 2010 Ich bin ein Fan... ...erotischer Geschichten. Danke das Du mit dieser Geschichte mir bestätigt hast, das im Joyclub wahrhaftig niveauvolle, sinnliche Erotik existiert. Ich mag es, wenn die Spannung steigt, angeregt durch die Fantasie die mitfühlt, den Gedanken der Figuren in den Geschichten folgen kann. Es ist zwar später morgen oder zu früher Mittag, aber meine nächtlichen Fantasien sind noch sehr, sehr wach, durch Deine Geschichte, danke! Pyramus |
