![]() | 07. März 2010 Unmachbare Aufgaben - Wie reagiert ihr als Sub? Einen wunderschönen guten Abend Seit einer guten Woche schwirrt mir dieses Thema jetzt durch den Kopf! Was haltet ihr von unerfüllbaren Aufgaben! Die, bei denen ihr (Subs) von Anfang an wisst, dass ihr es nicht schaffen könnt! Das es nicht machbar ist? Ein kleines Beispiel aus meinem Repertoire Mein Herr hatte mich am Andreaskreuz festgebunden. Nachdem er für ein paar Minuten verschwunden war kam er mit Eiswürfeln zurück. Nachdem ich mehrere Eiswürfel in mir hatte befahl er mir sie "festzuhalten". Es dürfe keiner rausfallen. Natürlich habe ich das nicht geschafft. Aber das war mir auch von Anfang an klar. Es ist ja logisch das durch die Wärme die Eiswürfel irgendwann auch eine Größe verkleinern die man nicht mehr halten kann.... Außerdem rutsch ja alles durch die ganze Flüssigkeit Das jetzt mal nur ein Beispiel einer Aufgabe bei der ich mir sicher bin, dass sie nicht machbar ist! Wie reagiert ihr darauf? Wie fühlt ihr euch wenn ihr bei so etwas f+r euer Versage eure Strafe entgegennehmt? Man weiß ja, dass man im Prinzip nichts dafür kann.... Und schon drängen sich mir zwei generelle Fragen drauf! An die Subs: Könnt ihr eine Strafe eher ertragen wenn der Grund auf der Hand liegt? Also der Fehler eindeutig ist? An die Doms: Was macht euch mehr an? Euren Sub versagen zu sehen und ihn zu bestrafen? Oder zu sehen wie er alles gibt, die Aufgabe erfüllt und ihr Stolz verspürt ihn so gut erzogen zu haben? Bewerten will ich hierbei nix! Ich bin nur neugierig was in euren Köpfen so vorgeht Also, Freunde der Nacht, haut in die Tasten!!! Liebe Grüße Norkat! |
![]() | 07. März 2010 Die Frage bezieht sich ja wohl eher auf anspruchsvolle Aufgaben, welche von Subbie einiges an Anstrengung benötigen, um erfüllbar zu sein. Bei solchen Aufgaben befriedigt es mich am meisten, wenn ich sehe wie Glücklich und Stolz Subbie ist, dass sie die Aufgabe gemeistert hat. Faustspieler |
![]() | 07. März 2010 Die oben als Beispiel genannte Eiswürfel-Aufgabe seh ich nicht als Aufgabe und hätte da dann auch niemals ein Gefühl des versagens Wenn ich bei einer wirklichen Aufgabe die mich fordert nicht das gesteckte Ziel erreiche, seh ich das inzwischen nicht mehr als Drama solang ich es denn dann auch wirklich nach bestem Wissen und Gewissen versucht hab. Weil,der Weg ist das Ziel.... So zu denken wie heut war aber ein langer Lernprozess. Lg Sabine |
![]() | 07. März 2010 Unerfüllbar... .... ist für mich reizlos und frustrierend. Und ich würde mir keine Mühe geben... wozu auch? Ist doch von vorneherein eine verlorene Sache für die ich eh eine Strafe kassieren würde. Gefordert werden und alles geben ... gern und noch mehr. Aber für unmögliches zu kämpfen... ist für mich sinnlos und verschwendet. Ich bin eher von der Sorte: warum schlägst du mich nicht einfach weil du Lust darauf hast, sondern konstruierst solch ein Szenario? |
![]() | 07. März 2010 Solche Szenarien hasse ich. So sehr, dass jetzt u.a. daran unsere Beziehung zerbrochen ist. Wenn ich mich nicht ernst genommen fühle, veralbert, nicht verstanden, unterschätzt, keine Chance habe, nicht weiß was das soll. Dann werde ich so trotzig!!! Das verselbständigt sich dann. Es ist als ob ein Schalter umfallen würde. Nichts mehr zu machen! Ich bin so gerne devot. Aber so was geht gar nicht! Er verlangt aber, dass ich mich bedingungslos auf ihn einlasse. Puh! Hab ich nicht wirklich geschafft! Ich befürchte ... ich bin eine lausige Sklavin! Na ja, jetzt erst mal gar keine mehr. |
![]() | 07. März 2010 Wie peinlich!!!^ Ich wollte nur einen Rechtschreibfehler korrigieren! Jetzt steht das drei Mal da!!! Können die lieben Mods das überflüssige rausschmeißen. Bitte, bitte! Vielen Dank!!! |
![]() | 07. März 2010 3 Mal der gleiche Beitrag 2 wurden von mir entfernt. Gruß TheHotChili JoyTeam |
![]() | 07. März 2010 solche Spielchen mag ich nicht. Und ich bin froh, dass mein Herr auf so einen Schwachsinn auch nicht kommt. Was soll das für eine Aufgabe sein, die man nicht bewältigen kann? Das ist doch nur Gängelei und sonst gar nichts. Ich selbst würde allerdings trotzdem versuchen es zu meistern. Um ihm zu zeigen, dass ich kämpfen kann. Widersprüchlich, ich weiss. Aber so bin ich nun Mal. |
![]() | 07. März 2010 Also, wenn er mir wirklich eine Aufgabe stellen würde, die unerfüllbar ist, wär das ziemlich kontraproduktiv. Ich will ja "brav" sein und ihn nicht enttäuschen. Also würd ichs wohl versuchen, wär dann aber ziemlich frustriert und hätte das Gefühl, versagt zu haben, keine gute Sub zu sein. Das wär wahrscheinlich schlimmer als Strafe und insgesamt ziemlich sinnfrei. |
![]() | 07. März 2010 Hallo, ich meine dein DOM wusste das du das nicht halten kannst.Denk mal er wollte dich nur bestrafen und hatte die Idee mit den Eiswürfeln. Hab mal ne Frage an dich,was hat dir mehr spass gemacht die Würfel in dir oder die Strafe (welche auch immer)? Silvio |
![]() | 07. März 2010 Das ist schwer zu sagen.... Ich fand die Eiswürfel schon sehr geil, da gefühl wie sie schmelzen...die kälte, der leichte schmerz dadurch... und meine strafe... war zwar hart, aber da ich gut durchgehalten habe wurde ich danach doch noch belohnt (meine erste und "größere" aufgabe hatte ich nämlich gemeistert Ich fand es jetzt auch bei den Eiswürfeln nicht schlimm... Ich hatte ihn ja auch gebeten das Andreaskreuz einweihen zu dürfen und ohne das kleine Spiel mit der Peitsche wäre es nicht vollkommen gewesen! Sonst stellt mir mein Dom immer Aufgaben bei denen ich zwar oft kämpfe, die aber mit viel Einsatz auch machbar sind! |
![]() | 07. März 2010 Meiner Gespielin unmachbare "Aufgaben" zu stellen fände ich recht reizlos. Lieber stelle ich ihr solche, von denen ich weiss, das die Durchführung sie grosse Überwindung kosten würde. Den langsam ersterbenden Widerstand zu sehen und zu spüren ist ein echter Genuss. |
![]() | 07. März 2010 Un-erfüllbar? Un-cool. Ich kann mich Aye79 nur anschließen Warum sollte ich meiner Subbie eine Aufgabe stellen, die sie von vorn herein nicht erfüllen kann? Wo sol für mich da der Reiz liegen? Ist es doch gerade das Bemühen, das sich Überwinden und alles zu versuchen, was mir zeigt, wie sehr sie mir zu Gefallen sein möchte. Ziele (und somit auch Aufgaben) sollten immer erfüllbar sein. - Wenn auch gerne, sehr gerne, mit erheblichsten Überwindungen oder Schwierigkeitsgrad. Wozu sonst hat man(n) seine sadistischen kleinen Freuden Hat sie sich tatsächlich so überwunden eine Aufgabe zu erfüllen, soll auch die Belohnung (sie fragt gern: Bekomm ich jetzt einen Preis?) erfolgen. Das lässt nicht nur mich, sondern sie mit Stolz erfüllen und motiviert für die nächste "unlösbare" Aufgabe Zum anderen: Wenn ich sie schlagen oder ein wenig maltretieren möchte, dann kann ich das auch, einfach weil ich Lust dazu habe. Genau das sage ich ihr dann auch Strafe soll auch Strafe bleiben. Strafe erfolgt wegen eines Fehlverhaltens . Strafe tut wirklich weh - Strafe trifft - und nicht nur den Körper. Strafe ist NICHT Lust. Der Connaisseur |
![]() | 08. März 2010 SM als Therapie für das Selbstwertgefühl ... ... anders kann man so manche Antworten hier nicht mehr verstehen. Stolz ist auch eines solcher Worte, wie Vertrauen und Verantwortung, welches im SM-Kontext sehr inflationär verwendet wird. Zumindest hat die beschrieben unlösbare Aufgabe anscheinend den Zweck erfüllt, dass die Eiswürfel so lang wie möglich an Ort und Stelle verblieben sind. Ich glaube ernsthafte Gedanken an die Ernsthaftigkeit wären bei vielen ernsthaft nicht unangebracht. Anders ausgedrückt: SM hat immer etwas mit Lust, Spaß und freudiger Erregung zu tun, selbst bei Strafen, die nicht direkt zur Erregung taugen. Ich käme mir ernstahft blöd vor, wenn ich lustlos aus Frust oder als einziges Mittel der Wahl Gewalt einsetzen müsste um überzeugend zu sein. Liebe Leuts ... wenn ich meine Persönlichkeit "verbessern" möchte, dann gibt es viele Hilfen in Wort und Schrift, SM ist da nicht Mittel der Wahl. Mit diesem Hintergedanken stellt sich nahezu jede Aufgabe im SM - Spiel als sinnfrei dar, egal ob lösbar oder nicht. Wer nicht masochistisch ist, sollte SM nicht in der submissiven Rolle spielen. So gesehen, kann ich Sub mit Aua nicht "bestrafen" auch wenn Sub es gerne als Bestrafung sehen möchte. Sich an einer unlösbaren Aufgabe versuchen zu "müssen" dient nicht nur der gefühlten Erniedrigung, sondern auch gerne als Maßstab wie hart Sub es gerne hätte. Wer ernsthaft um eine Lösung für dieses Eiswürfelspiel bemüht gewesen wäre, hätte gebeten einen Kopfstand machen zu dürfen, oder an den Füssen aufgehängt zu werden ... (so relativiert sich dann das Wort unlösbar Was ich bei der ernsthaften Diskussion vermisse ist der Austausch über die Gesundheitsgefahr von Eiswürfeln. War das Wasser auch sicher frei von Legionellen *lächel* Ich denke zumindest, dass das Spiel mit den Eiswürfeln, entgegen anders lautender Meinung, trotz relativierter Unlösbarkeit, als sehr cool empfunden wurde |
![]() | 08. März 2010 Unlösbare Aufgeben sehen ich mit Humor. Die können mir nichts mehr anhaben! Bekomme ich eine Aufgabe gestellt, die unmöglich erfüllt werden kann, dann grinse ich nur frech und sage: "Mach mir das bitte mal vor!" Schon allein der Gedanke, dass Sub etwas schaffen könnte, was Dom nicht auf dem Schirm hat, lässt die Aufgabe gleich im Nirvana verschwinden! Luna |
