![]() | 04. März 2010 BDSM sessions- ab wann? (In einer Beziehung) Hallo zusammen Folgender Satz ist mir vorhin aufgefallen: ....mir wäre neu, dass die Mehrzahl aller Sessions erst nach Aufnahme einer festen Beziehung zwischen den Beteiligten stattfinden (Entschuldige Sabdi, das ich deinen Satz gekürzt habe aber mir gehts wirklich nur um dieses Thema und nicht um den Zusammenhang aus dem anderen Thread) Wie war das bei euch? Wie denkt ihr darüber? Sessions schon vor dem Kennenlernen oder erst wenn man sich schon möglichst gut kennt? Und reichen euch zum Kennenlernen "nur" intensive Gespräche im Chat/ per Mails oder muß es (zusätzlich) auch real sein? Ich meine hierbei nicht kleine Spielereien auf Partys oder in Clubs sondern Sessions die in die Tiefe gehen. Ja, ich weiß auch das es in der Öffentlichkeit ebenso intensiv sein kann aber gerade dort ist es durch die Anwesenheit anderer etwas sicherer und man kann durchaus auch mit eher fremden spielen wenn man sich sympatisch ist. Und das ist in meinen Augen eben eine andere Art der Session als mit jemandem den man gut kennt. Ich persönlich habe meinen Partner erst eine Weile kennengelernt und war mit ihm erst länger zusammen bevor wir intensiven BDSM in unsere Beziehung aufgenommen haben. Das war mit meinen Partnern davor auch nicht anders denn für mich ist es sehr wichtig das erst die Partnerschaft wächst und man sich sehr gut kennt. Man sich auch über mögliche "Fallstricke" informiert die einen selbst oder das Gegenüber zum stolpern bringen könnten. Sicher, das kann man auch in Chats und Mails aber ich denke das man sich in der Realität und im gemeinsamen Alltag eben noch anders kennenlernt. Und wie geht ihr an die Sache heran? Gruß von der Ringträgerin |
![]() | 05. März 2010 Vertrauen... ...find ich dabei ganz wichtig! Ersteinmal: Hallo Also, mein Mann und ich sind die jeweils ersten BDSM - Partner. Wir waren schon eineinhalb Jahre zusammen bevor das Thema bei uns aufkam, und wir uns voreinander geoutet haben. Bis dahin hatten wir "normalen" Sex, aber halt auch schon viel Vertrauen zueinander. Das war mir persönlich sehr wichtig; andernfalls wäre ich da wahrscheinlich nicht drauf eingegangen! |
![]() | 05. März 2010 Ist doch immer vom Gegenüber abhängig. Zum einem kann eine Session ein sehr gutes Mittel sein, festzustellen wie der andere ist. Wie man aufeinander reagiert. Wenn beide Seiten ein gewisses Erfahrungspotential aufweisen, halte ich diese Variante für recht probat. Wenn für eine Seite das alles noch recht neu ist, halte ich es für besser, wenn das man erst eine Beziehung zueinander aufbaut bzw. vertieft. |
![]() | 05. März 2010 (Entschuldige Sabdi, das ich deinen Satz gekürzt habe aber mir gehts wirklich nur um dieses Thema und nicht um den Zusammenhang aus dem anderen Thread) Du musst dich doch nicht entschuldigen Ich muss Marc (ausnahmsweise Dabei muss nicht eine Partnerschaft/Beziehung das Ziel sein, hier kann auch alles offen bleiben...solange beide auch offen für alles sind.. Vielleicht ist es eher so, dass 'Beziehungssuchende' erst den anderen normal kennenlernen wollen (und müssen), bevor sie sich einem Spiel mit ihm hingeben. Ein anderer Ansatz sozusagen...was aber die Suche noch weiter erschwert, weil nicht nur das Menschliche perfekt passen soll...(vielleicht gibt es deshalb aus meiner Sicht mehr Spiel- als feste Beziehungen?). Ab wann es in einer Beziehung zu einer Session kommt, ist nicht festzulegen..und wann ist es denn eine 'Session'?? Ist schon der erste harte Sex mit etwas fesseln abseits des 'Normalen'? Sabdi (m) |
![]() | 05. März 2010 "Blind-Sessions" lehne ich für mich ab, ebenso wie "Blind-ONS", dafür bin ich dann doch mehr dem beteiligten Menschen zugetan als der Sache SM bzw. Sex an sich. Aber - wenn ich jemanden persönlich kennenlerne und er gefällt mir, dann muss (oder will) ich nicht unbedingt warten. Egal, ob ich mit demjenigen eine Beziehung anstrebe oder eine Affäre oder sonstwas. Dann darf es auch gern in der ersten Nacht schon eine Session sein. |
![]() | 05. März 2010 Ich muss Marc (ausnahmsweise Ich wusste, ich hab was falsch gemacht. Auch wichtig ist die Form der Beziehung bzw. die Form des BDSM. Handelt es sich um eine Beziehung mit BDSM als erotischer Variante oder um eine Bindung mit ausgeprägtem Machtgefälle (um nicht 24/7 zu sagen). Dann sind die Übergänge ohnehin eher fließend, da eine Session ja nicht nur körperliche Aspekte hat / haben sollte. |
![]() | 05. März 2010 Danke schon einmal für eure Antworten. Ich werde heute aber Abend näher darauf eingehen jetzt habe ich leider überhaupt keine Zeit. Dies ist eh kein Thema bei dem es richtig oder falsch gibt und ich freue mich sehr das mein Posting auch nicht so verstanden wurde! Liebe Grüße von der Ringträgerin |
![]() | 05. März 2010 Hallo, ich würde sagen so früh wie möglich bzw. wenn das Vertrauen da ist. |
![]() | 05. März 2010 Irgendwie finde ich diese Aussage... ich würde sagen so früh wie möglich bzw. wenn das Vertrauen da ist. ...sehr widersprüchlich. Vertrauen baut sich nicht so einfach auf. Das braucht Zeit. Ich kann immer die Menschen nicht verstehen, die sich mit Internetbekanntschaften das erste Mal treffen und gleich ein Spiel beginnen. Wir haben 15 Jahre lang eine Ehe geführt, bevor wir merkten, dass uns "etwas" fehlte. Das Vertrauen hatte sich in all den Jahren gefestigt und wir haben gemeinsam unsere Neigung erforscht und gesteigert. Das heißt natürlich nicht, dass man Jahre warten sollte. Es war bei uns nur so! Es ist sicherlich schwierig, wenn man diese Neigung schon gelebt hat und dann auf einen unbedarften/nichtwissenden Partner trifft. Einerseits möchte man nicht auf seine Neigung verzichten und andererseits möchte man auch sein Gegenüber nicht verschrecken und überfordern. Ich finde, man sollte sich erst richtig kennen lernen und dann kann es ganz langsam los gehen. Ich glaube, hier ist der Geduldige der Gewinner. Luna |
![]() | 05. März 2010 Wir haben uns kennengelernt, ziemlich sofort langsam angefangen und sind nun seit 8 Jahren ein Paar. 15 Jahre seine Wünsche und Neigungen ruhen zu lassen, um sich besser kennenzulernen halte ich für etwas übertrieben |
![]() | 05. März 2010 Auch bei mir ist eine Blind-Session ein No-Go. Ich will wissen, wie mein Sub tickt, wo seine Vorlieben sind, wo seine Abneigungen und zumindest einen groben Überblick über seine Persönlichkeit haben. Was bedeutet, daß ich mein potenzielles "Opfer" erst kennenlerne, abklopfen und dann eventuell mit ihm eine Session habe. Birgit |
![]() | 05. März 2010 15 Jahre seine Wünsche und Neigungen ruhen zu lassen, um sich besser kennenzulernen halte ich für etwas übertrieben Das habe ich auch nie gesagt. Das wäre absolut dummes Zeug Luna |
![]() | 05. März 2010 Schade, jetzt hast du dich um die Geduldsmedaille in Gold gebracht ... Aber mal im Ernst. Abgesehen davon, dass das eine oder andere ausführlichere Gespräch nie schaden kann, ist es doch wirklich davon abhängig, was ich mit wem, wann, wo und in welcher Intensität "anstellen" möchte. Ich habe unseren "sanften" aber schnellen Einstieg nie bereut. Die erste Session muss ja auch nicht gleich alle Geschütze auffahren und aus allen Rohren feuern ... Letztlich kann jeder erst während einer Session endgültig feststellen, wie der Spielpartner in diesem Bereich "tickt". Kann es eigentlich sein, dass weibliche Doms und männliche Subs schneller zur Sache kommen? |
![]() | 06. März 2010 Intensive Session Puh, nu hab ichs gestern doch nicht mehr geschafft. Aaaalso: Mit einer intensiven Session meine ich jetzt nicht ein bisschen Fesseln und Klapse. Ich meine die Art von Session die unter die Haut geht, die tief ins Innerste vordringt, die Seele berührt und eben nicht "nur" reine Lust hervorruft. Hm, schwer zu beschreiben... Ich zum Beispiel bin masochistisch und devot empfinde aber keinerlei Anreiz submissiv zu sein für irgendjemanden. Devot einfach so kann ich nicht, das bleibt ein Spiel welches ich auch nicht wirklich ernstnehme. Kann trotzdem Spaß machen vor allem wenn ich merke das dies mein Gegenüber anmacht. Ganz ohne "Haue und co" ist es allerdings für mich reizlos. Auf diese Weise kann ich auch mit mir sympatischen Menschen die ich ein wenig kenne einen Abend lang schöne Stunden verbringen. Ebenso macht es mir Spaß einfach so eine reine SM Begegnung zu haben. Man kennt sich ein wenig, genug um sich soweit zu vertrauen das man sich fesseln lassen kann( wenn gewünscht) und bereitet sich gegenseitig Lust- Er(oder Sie) lebt seinen Sadismus aus und ich eben meinen Masochismus. Das kann interessanterweise sogar zum Teil weitaus härter werden als wenn ich mit dem den ich liebe BDSM mache. Denn auch hier ist ein Teil von mir eben nicht involviert. Trotzdem macht auch dies Spaß und ich bin danach nur am Grinsen. Mit meinem Partner geht das alles irgendwie tiefer. Ich bin bei ihm gerne devot (naja, auf meine renitente Art halt Wenn ich liebe, erlaube ich es mir mich viel weiter zu öffnen( bzw. das passiert ganz automatisch). Das ist einerseits sehr schön( und auch nur so ist BDSM für mich mehr als eher eine Art Selbstbefriedigung mit und durch einen anderen für den das ebenso ist) aber andererseits macht das schon sehr verletzlich. Die Gefahr das mein Partner dabei auch an Stellen meiner Seele kommt die schwierig sind, ist ungleich höher als wenn ich mit jemandem einfach so spiele. Einfach weil ich so ganz offen und oft quasi ohne Haut sein kann bei ihm. Deshalb ist es sehr wichtig das er mich genau kennt. Alltags-sm der unterschwellig immer vorhanden ist, entwickelte sich sehr schnell und dort sehe ich auch keine Gefahren, das meinte ich nicht. Einen "sanften" und schnellen Einstieg hatten wir auch. Lauter Kleinigkeiten vorwiegend im D/S Bereich eben aber an diese tief in die Seele gehenden Sessions haben wir uns erst nach einer Weile herangetastet. Ich denke auch das, wenn beide erfahren sind, sich ein wenig kennen und wissen was sie wollen, es kein Problem ist sich zu einer Session zu treffen. Aber für mich gehts dann eben nur bis zu einem gewissen Intimitätsgrad. Deshalb könnte ich auch nicht schon anfangs durch eine Session feststellen wie jemand tickt. Ebensowenig wie man das bei mir dadurch feststellen könnte. Ab wann es eine intensive Session ist, ist sicher so unterschiedlich wie die Menschen selbst Gruß von der Ringträgerin P.s.: Aushalten meine ich nicht negativ sondern es bezieht sich hier nur darauf das der gleiche Schmerzreiz je nach Situation mehr oder weniger intensiv empfunden wird. Ist zusätzlich natürlich auch Tagesformabhängig. |
![]() | 07. März 2010 Kann es eigentlich sein, dass weibliche Doms und männliche Subs schneller zur Sache kommen? ich denke mal, bei Frauen dauert es i. a. etwas länger, aber man darf sie andererseits nicht warten lassen. |
