![]() | 27. Februar 2010 meine Rose Früh morgens steh ich da, blicke durch den Garten, fast nur Gebüsch, doch da ich einen wundervollen Anblick erhasch. Langsam öffnet sich vor mir eine wilde Rose, mit starkem Stamm, unzähligen Dornen, emsig am spornen, sich gegen die Sonne zu wenden und mir damit viel Freude zu schenken. Eine wahrhaft königliche Blüte, gehüllt in tiefes Rot, schon bemerk ich meine Not, am liebsten würd ich sie nun pflücken, damit sie mich kann zuhause entzücken, doch ists das wert? Hab schon die Hand am Stengel, doch mich überkommen doch Zweifel. Diese wunderschöne Machwerk der Natur, sie ist Schönheit pur. Lieber laß ich sie da wo sie ist, und ist mein Leben noch so trist, ich weiß ja ich muß nur runter in den Garten, meine Rose wird dort ewig auf mich warten. amh2010 |
![]() | 01. März 2010 Eine gut geschriebene Allegorie zu der Frage, ob Schönheit genau in dem Augenblick verwelkt, da man sie besitzen will... Grüße Berglöwe |
![]() | 01. März 2010 Gepflückte Natur stirbt, wenn man sie von selbiger trennt. Nicht anders als bei Menschen, denen man das Freisein nimmt. LG serena1 |
