Homöopathie bei Zyklusbeschwerden?

Wer kennt sich mit homöopathischen Mitteln bei Schmerzen vor und während der Tage aus?

26. Februar 2010
Homöopathie bei Zyklusbeschwerden?

Wer kennt sich mit homöopathischen Mitteln bei Schmerzen vor und während der Tage aus?

Meine Beschwerden setzen bereits 10 - 14 Tage vor der Regel ein. Schmerzmittel lehne ich in dieser Zeit ab, da ich diese beim Einsetzen der Regel schon in rauen Menge schlucken muss*fiesgrins*.

Ich habe zwar schon erste Erfahrungen mit Homöopathie, richtig überzeugen konnte sie mich leider nicht.

Weil ich nun seit Jahre auf Schmerzmittel angewiesen bin, würde ich gerne zu einer "sanften" Alternative wechseln.

Im Voraus schon mal Danke für eure Hilfe*bussi*.
27. Februar 2010
Keine wirklich Hilfe...

Ich habe kein Mittelchen parat, habe aber eine sehr gute anthroposophische Frauenärztin, die mir für meine Stimmungsschwankungen und "Fressattacken" vor der Menstruation Melissa/Phosphorus comp. verschrieben hat. Vielleicht gibt es in Deiner Nähe ja eine Ärztin, die homöopathisch arbeitet. Was sagt denn Deine Frauenärztin dazu und was hast Du schon ausprobiert?

Ansonsten hilft mir immer, aber das hast Du bestimmt schon ausprobiert (und ist bei Deinen Schmerzen, so hört es sich auf jeden Fall an, vielleicht auch zu "sanft"): Wärmflasche, Frauentee (mit Mönchpfeffer) und Entspannung.

Von anderen habe ich noch gehört, dass Folgendes hilft:
- Magnesium phosphoricum D6 biochem. Tabl. DHU (bei akuten Schmerzen 10 Tabletten in warmem Wasser auflösen und trinken)
- Buscopan
- Agnucaston

LG, Laminia
27. Februar 2010

Wenn Deine Schmerzen schon im Prinzip ab dem Eisprung einsetzen, würd ich jetzt mal tippen, das hängt mit dem fallenden Östrogenspiegel zusammen. PMS und so vielleicht?

Hast Du es mal mit Mönchspfeffer probiert?

Vielleicht werden dann auch Deine Schmerzen während der Tage abgeschwächt...
27. Februar 2010

Wenn Deine Schmerzen schon im Prinzip ab dem Eisprung einsetzen, würd ich jetzt mal tippen, das hängt mit dem fallenden Östrogenspiegel zusammen. PMS und so vielleicht?

Hast Du es mal mit Mönchspfeffer probiert?

Vielleicht werden dann auch Deine Schmerzen während der Tage abgeschwächt...
27. Februar 2010

mit Mönchspfeffer hab ich auch schon mal gute Erfahrungen gemacht, hatte den aber in erster Linie deswegen genommen, weil ich in der zweiten Zyklushälfte immer Brustprobleme hatte und einen sehr unregelmäßigen Zyklus. Bei mir hats geholfen.

Hat mir mein Frauenarzt verschrieben. Kasse hats bezahlt.
27. Februar 2010

ich habe als Kind und junge Frau immer sehr starke Beschwerden gehabt. mit 11 Jahren trat zum ersten mal die Regel bei mir ein. ca. ein Jahr später folgten dann die Beschwerden.
Ich habe 1 bis 2 Tage vorher schon die ankommenden Scherzen Bemerkt, am Tag der ersten Blutung hatte ich enorme Scherzen im Unterbauch und im Nieren/Lendenbereich.

Schüttelfrost, Gliederschmerzen, schubartige Krämpfe (Wehenartige, ich war jedoch noch nie Schwanger, somit hab ich keinen realen Vergleich).
Selbst hochdosierte Schmerzmittel halfen nicht.
Ich bin da immer schon fast gestorben bei, musste ständig auf's Klo, der ganz dahin war eine Tortur und dauerte gefühlte Stunden.
Den Weg den ich normal innerhalb ner Minute zurückgelegt habe, habe ich dann in mehr als 5 Minuten erst geschafft. Ich fühle mich wie meine eigene gebrechliche Oma.
Geholfen hat mir letztendlich nur die Pille.
Aber bis ich diese verschrieben bekam, hats auch gedauert. Ich habe blöder weise ne Frauenarzt-Paranoia.

Die legte sich erst vor kanpp 5 Jahren, als ich wegen enormer Brustscherzen nicht mehr aus noch ein wusste und meine Hausärztin im Urlaub war.
Ich war also gezwungen dann zur Frauenärztin zu gehen und diese verstand endlich mal meine Angst *zwinker*

Die Frauenärzte davor hatten dafür wenig Verständnis.
Aber zurück zum Thema.

Bei mir hilft die Pille, setz ich die ab, sind die Scherzen schnell wieder da
27. Februar 2010

Hallo Lamina, trotzdem Danke, dass Du geantwortet hast

Bisher habe ich nur Dolormin, Buscopan, Ibu, und Paracetamol ausprobiert*g*. Von Homöopathie habe ich früher nichts gehalten (nix gewusst?).
Daher immer brav der Griff zu Tabletten. Nur ich konnte nicht 14 Tage Tabletten durchnehmen. Also habe ich die Tage vor den Tagen so ertragen.

Letzer Versuch, die Regelschmerzen in den Griff zu bekommen war die Pille. 3 Versuche, 3x starke Nebenwirkungen, 3x abgesetzt und jetzt habe ich die Nase voll.
Deshalb setze ich meine ganze Hoffnung auf die Homöopathie.

Mönchspfeffer habe ich noch nicht probiert, steh ihm aber kritisch gegenüber, da zuviele Nebenwirkungen. Agnucaston enthält leider Keuschlamm.
Wärmflasche bringt nicht viel*g*.
Mit der Nr. 7 habe ich es noch nicht versucht, wäre aber mal eine Möglichkeit die Schmerzen etwas zu lindern.

Buscopan enthält Paracetamol. Meine letzte Hausärztin meinte, ich solle doch lieber Ibu nehmen, würde die Leber auf Dauer nicht so angreifen*smile*.
27. Februar 2010

Giselle68, Tonella, Posion74, danke für eure Tips.

Wie schon geschrieben, durch das Pillen-Horror-Jahr habe ich immens Schiss vor Nebenwirkungen. Deshalb kann ich mich mit Mönchspfeffer erst mal nicht anfreunden.

@Poison74
Ich drücke Dir die Daumen, dass Du die Pille weiterhin gut verträgst.

Für mich ist sie leider keine Alternative mehr. Und ich weiß, in ein paar Monaten bin ich wieder komplett in meinem alten Zyklus*panik*.

Kennt niemand Chamomilla, Belladonna, Nux Vomica, Sepia und Co.?
27. Februar 2010

doch, ich kenn die alle, aber chamomilla, belladonna und nux vomica würd ich bei anderen Beschwerden einsetzen.

Das eheste - ohne fundierte Meinung - was mir noch in den Sinn gekommen wäre, wär Sepia....

Und wenn Du mal bei einem Heilpraktiker vorbeischaust? Grad bei den homöopathischen Mitteln gibts ja auch wieder zig Unterschiede und Dosierungen. Da würde ich mich lieber in die Hände eines Fachmanns oder einer Fachfrau begeben wollen.

Alles Gute.
27. Februar 2010

selbst bei Pillen gibts ja auch x verschiedene.
hatte jahrelang petibelle und nun Leona Hexal. Vor der Petibelle gabs noch 2 andere, deren Namen ich jetzt vergessen habe.
Die Petibelle habe ich damals bekommen, wegen der Gelbkörper.
Sollte gegen die Verunreinigung helfen.

Bei der Leona ist es so, das ich kaum noch eine wirkliche Regelblutung habe, sprich sie ist sehr mild. Früher bin ich ja regelrecht ausgelaufen.

Mich stört nur der Haarwuchs, der gefühlt zugenommen hat, aber da ich am Dienstag eh einen Termin habe werd ich das mal ansprechen.
27. Februar 2010

Upelva hilft meiner Tochter.....
27. Februar 2010
Homöopathie ..

.. zielt auf INDIVIDUELLE Mittelfindung ab!!

Die Regelschmerzen von Frau x erfordern ein anderes Mittel als die von Frau y.
Das heißt, Du wirst nicht darum herumkommen, liebe TE, Dich zu einem Heilpraktiker/Homöopathen zu begeben, der Deine Krankengeschichte aufnimmt und ein Mittel verordnet, daß auf Dich persönlich passt.

Die Verordnung nach "bewährten Indikationen" greift da etwas zu oberflächlich.
Davon würde ich abraten.

Und noch etwas .. die Blindgabe von Polychresten wie Sepia, Nux vomica, Chamomilla etc. bringt mehr durcheinander, als das es hilft.

Gruß, Nymphe
28. Februar 2010

Hallo Nymphe, danke für Deinen Bericht. Ich stimme Dir zu, bei dem was Du schreibst.

Vielleicht sollte ich kurz hinzufügen, dass ich hier keine Einkaufsberatung suche.

Es geht mir eher um den Austausch, wie lange es dauert, bis eine Besserung eintritt, wieviele Mittel getestet wurden, bis man DAS Mittel gefunden hat ...

Deshalb wäre ich ja für Erfahrungsberichte dankbar, ob Homöopathie der richtige Weg sein könnte *g*.
28. Februar 2010
Möglichkeit

Viele Frauen leiden unter zyklusabhängigen Beschwerden, wie Regelschmerzen, Stimmungsschwankungen, Gereiztheit, Brustschmerzen, Wassereinlagerungen und Völlegefühl vor der Regel. Diese Beschwerden können unter anderem durch Hormongaben therapiert werden. Bei Zyklusunregelmäßigkeiten und Blutungsstörungen kann hierfür eine gezielte Hormonanalyse durchgeführt werden, die Aufschluss über die Ursache und den Therapieansatz gibt.
28. Februar 2010

Danke Lexy63,


also, ich habe innerhalb es letzten Jahres 3 Pillen und die LaFamme probiert.

PMS hatte ich trotzdem ganz normal. OK, Regelschmerzen sind weniger geworden. Aber das nützt alles nichts, wenn die Nebenwirkungen überwiegen.

Tja, ist halt nicht mehr so, wie noch vor 15 Jahren*g*.

Mein Zyklus ist normal und Blutungsstörungen habe ich wohl nicht.

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