![]() | 14. März 2010 Ich hab das Buch auch gelesen, warum das in diesem Zusammenhang interessant sein soll, kann ich jedoch nicht ganz nachvollziehen. In dem Buch wird mit keinem Wort eine offene Beziehung erwähnt.... Abgesehen davon fand ich das Buch reißerisch, wenig hilfreich, sehr verallgemeinernd und eigentlich nur geschrieben, um Kasse zu machen. Und mal Klartext: Diejenigen hier, die Kinder im fraglichen Alter haben, werden ihre sexuellen Neigungen, Vorlieben und Aktivitäten wohl doch kaum dem Nachwuchs auf die Nase binden. Jedenfalls macht das doch kein vernünftig denkender Mensch. Wenn sie irgendwann mal fragen sollten, ehrlich und altersgerecht antworten, aber das ist doch ein himmelweiter Unterschied zu partnerschaftlichem Umgang, den Du fett hervorgehoben hast. Ich betrachte solche Fragen der Kinder (die mit Sicherheit auch in nicht-offenen Beziehungen kommen können, z.B. wenn die Kids mal ihre Eltern beim Sex erwischen) als meine erzieherische Aufgabe als Elternteil, das gehört nämlich auch dazu. Von partnerschaftlichem Umgang bin ich im Bezug auf dieses Thema weit und breit davon entfernt.... damit meinte der zitierte Autor ganz was anderes! |
![]() | 15. März 2010 Unsere Meinung! Es ist sicher erst einmal eine frage wie ist das verhältnis zum kind überhaupt! Wir müssen ein wenig ausholen, wir haben zwei Kinder aber eben nur ein gemeinsames miteinander, es zeichnet sich hier und heute schon ab das beide kinder unterschiedliche charakterien sind, und ich heute sagen würde dem einen kind könnte ich es sagen bei dem anderen kind würde sicher eine Welt zusammenbrechen. Letztlich ist es glauben wir zunächst eine ermessenssache in wie weit man dem Kind das zutrauen sollte. Wir würden glaube ich versuchen das zu trennen soweit es möglich ist die kinder aussen vor lassen! nichts desto trotz sollte man die Kinder nicht anlügen und wenn es diesbezüglich zu fragen Ihrerseits kommt auch offen und Ehrliche antworten geben weil ich denke das sie sich dann eh ihre gedanken dazu gemacht haben und eine offene und ehrliche antwort verdient haben. LG Buggy und lina |
![]() | 15. März 2010 Inselliebe wir können hoffentlich nachvollziehen was gemeint wurde mit partnerschaftliche umgang zu kindern und jugendlichen in diesem zusammenhang. in einigen postings hier meinen wir nämlich verstanden zu haben, daß die eltern eher eine freundschaftliche beziehung zu ihren kindern pflegen möchten, statt eine klassische eltern/klind-beziehung. dies möchten die dann auch in bezug auf sexuelle themen ausüben. statt also entsprechende fragen so zu beantworten wie es in einer eltern-kind-beziehung angemessen ist, werden diese fragen eben partnerschaftlich - also möglw. sogar auf augenhöhe - bearbeitet und hierbei sind kinder einfach überfordert. der status der kinder sollte immer altersangepasst als kinderstatus angesehen werden. weil viele eltern dies jedoch vergessen oder es einfach nicht wissen möchten sie die kinder als freunde sehen und empfinden. entweder als freundesersatz oder eben aus unwissenheit. das muß dann ja schiefgehen. das gefälle stimmt nicht mehr. wollen eltern keine auskunft über ihr sexualleben geben müssen sie das einfach nicht und auch umgekehrt. natürliche schranken werden dadurch eingehalten. keine eltern sind gezwungen auf alles rechenschaft abzulegen. kinder haben ihren angestammten platz in der familienhierarchie in jeglicher form und dies aus gutem grunde. das buch von winterhoff ist einfach umzusetzen auf dieses thema auch wenn dort nicht explizit das swingen angesprochen wird. |
![]() | 15. März 2010 @newsun Danke, Ihr habt es verstanden. Ich meinte es als Gedankenansatz, dass eben nicht alles mit den Kinder disskutiert werden muß. |
![]() | 15. März 2010 @giselle Ich schrieb: Finde ein Buch auch in diesem Zusammenhang im weitesten Sinne interessant Im weitesten Sinne heißt für mich, dass nicht unbedingt auf die offene Beziehung eingegangen werden muß. Und zur Erinnerung: In diesem Thread ging es nicht in erster Linie um die offene Beziehung sondern um den Umgang mit den Kindern in einer solchen Situation! Deine Meinung zu dem Buch ist eben nur Deine Meinung. Ich bin der Ansicht (und deshalb habe ich die partnerschaftliche Beziehung hervorgehoben) dass es bei einigen Wortmeldungen darauf hinauslaufen könnte. Wenn meine Kinder Fragen zur Sexualität haben, so sollen sie sie auf jeden Fall kindgerecht erklärt bekommen. Dennoch gibt es für uns als Eltern eben eine gewisse Privatphäre, die von den Kindern deutlich abgegrenzt wird. |
![]() | 15. März 2010 @inselliebe Ich glaube, Du hast mich falsch verstanden, im Grunde haben wir nämlich den selben Standpunkt. Ich halte das nämlich auch nicht für erstrebenswert, eine partnerschaftliche Beziehung zu den Kindern zu haben. Damit gehe ich sogar mit dem Autor, Herrn Winterhoff, konform. Das liegt fernab meiner Realität und auch dessen, was ich an Erziehung für gut befinde. Ich bin da wohl eher der "Hardliner" (aber das ist ja jetzt schon ne ganze Ecke off topic). Mir hat nur nicht dieses Buch in Zusammenhang zu diesem Thema gefallen... eben weil ich finde, dass das Buch sehr reißerisch geschrieben ist und keine wirklichen Lösungsansätze bietet, nicht für die offene Beziehung und auch nicht für sonstige Probleme, die üblicherweise so in Familien auftreten (können). Ich finde, im Grunde ist es nur eine Ist-Beschreibung von Fällen aus seiner Praxis - und damit ist meiner Meinung nach keinem weiter geholfen. Und solche plakativen Parolen helfen auch garantiert den Leuten nicht, die eben solche Ratschläge bräuchten, auch weil ich denke, dass genau diese Personengruppe so ein Buch auch nicht ansatzweise lesen würde.... Familienstrukturen sind sehr unterschiedlich, eben weil eine Vielzahl von Charaktären beteiligt ist. Da gibts nun mal keine Patentlösung, kommt sehr auf die beteiligten Personen an. Und auch sehr auf das Alter der Kinder. |
![]() | 15. März 2010 appleitx: Wann ist denn ein Kind bereit dafür, zu verstehen, dass Mama oder Papa einen anderen Partner "liebt" bzw. mit ihm "sexuell verkehrt"? Mal abgesehen von der für Kinder schwer zu verstehenden emotionalen 'Vielfältigkeit' einer offenen (bzw. polyamourösen) Beziehung, sehe ich das Problem in der dabei verbundenen Sexualität. Wir hatten die Diskussion im Freundeskreis und quasi keiner konnte und wollte sich damals so richtig vorstellen, wie die Eltern zusammen Sex haben. Die Eltern sind in dieser sexuellen Weltanschauung etwas 'Besonderes', irgendwie Outstanding, zumindest habe ich das als Kind so empfunden. Und obwohl sehr freizügig erzogen empfand ich Sex meiner Mutter (geschieden) als etwas sehr befremdliches, es passte nicht zu ihr. Während das Stöhnen der Nachbarn durchaus anregend war Ich will damit sagen, welches Interesse haben denn Kinder (gleich welchen Alters) etwas über den Sex ihrer Eltern zu erfahren? Ganz ehrlich, ich hatte damals keines. Dass man freundschaftliche Kontakte pflegt, die vielleicht auch intensiver als ein Kegelabend sind, finde ich kommunikationswürdig. Aber wie schon mehrfach angesprochen, dass Mam & Dad sich und andere (auch körperlich) lieben ist für Kids im Rahmen ihrer Entwicklung schwer nachvollziehbar, bzw. kaum zu erfassen. Kinder erhalten einen Großteil ihrer Wertevorstellung durch die Erziehung vermittelt. Die Eltern geben erstmal vor war gut und falsch, schön udn schlecht ist. Dann erfolgt durch eigene Erfahrungen eine Meinungsbildung...und erst dann kann ein Kind auch komplexe Zusammenhänge ansatzweise begreifen, viele Erwachsene können es zeitlebens nicht. Ich glaube dass es die meisten Kinder gar nicht in der Lage sind, nachzuvollziehen was so ein Outing der Eltern umfasst, d.h. nicht dass man alles verheimlichen sollte. Aber man sollte sich mehr als Zeit lassen und nicht Verständnis oder Einsicht erwarten... Sabdi (m) |
![]() | 15. März 2010 Ich halte das nämlich auch nicht für erstrebenswert, eine partnerschaftliche Beziehung zu den Kindern zu haben. Damit gehe ich sogar mit dem Autor, Herrn Winterhoff, konform. Das liegt fernab meiner Realität und auch dessen, was ich an Erziehung für gut befinde. Ich bin da wohl eher der "Hardliner" (aber das ist ja jetzt schon ne ganze Ecke off topic). |
![]() | 15. März 2010 venice danke schön, aber woher willst du wissen was bei uns wann ankommt? |
![]() | 15. März 2010 Weil ... ihr entweder nicht versteht, was die TE immer und immer wieder betont (und um ihre Frage geht es doch hier oder?) oder ihr bewußt und gewollt eine Paralleldiskussion führt zu der (themafremden) Debatte "sollte ich meine Kinder partnerschaftlich behandeln oder kindgerecht mit ihnen umgehen". Wenn letzteres der Fall ist, macht doch lieber einen Thread dazu auf? |
![]() | 15. März 2010 @venice ...interessiert mich auch mal! |
![]() | 15. März 2010 @giselle Okay, jetzt kann ich Deine Meinung besser nachvollziehen. |
![]() | 15. März 2010 Venice mach du doch bitte einen eigenen fred auf mit dem thema: inwieweit habe ich ahnung von der erziehung meiner noch nicht geborenen kinder ? |
![]() | 15. März 2010 Persönliche Befindlichkeiten bringen den Thread sicher nicht weiter. Danke. Sabdi (m) |
![]() | 15. März 2010 @venice Ich habe den Eindruck Du verstehst was nicht. Was irgendwie auch nachvollziehbar ist.... Da ich des Lesens schon mächtig bin, habe ich den Sinn dieses Threads erfasst. Es geht nämlich darum, ab wann man Kinder in die offenen Beziehung einweihen sollte und ob das nicht unwillkürlich Konflikte im Kind auslöst. Und was das meiner Meinung nach mit freundschaftlichem, partnerschaftlichem Verhältnis zu tun hat, hier noch mal deutlich für Dich: Ich bin der Ansicht Kindern so weit wie möglich Details über das Sexualleben der Eltern zu ersparen. Ich bin nicht bereit, noch mal zum -zigsten Mal zu erklären WARUM. Lies Dir einfach den Thread noch mal durch. Dazu gibt es viele Meinungsäußerungen. Schön das wieder Leben in die Diskussion gekommen ist. Allerdings verstehe ich nicht, warum Andersdenkende von einigen Usern bissig angegangen werden. |
