Wie habt IHR denn erfolgreich abgenommen?

29. Mai 2010

dann rädt tante agate aber zu sekt und rotwein...
das verhindert einen herzinfarkt und senkt das krebsrisiko...

stimm so leider nicht...

es gibt umfangreiche studien zu dieser theorie die belegen, dass die aterienverhältnisse von menschen die regelmäßig etwas rotwein konsumieren besser sind, soll heißen "die rohre sind freier" als bei abstinenten, aber die negative wirkung des alkohols überragt dann doch.

wenn auf grund des verdünnten blutes weniger ateriosklerose auftritt und die leber trotzdem streikt hat man auch nix gewonnen...

neulich erst noch in einem bericht von einem facharzt so gelesen *zwinker*
29. Mai 2010

Da hast du natürlich Recht....
die 125ml täglich sollte man nicht überschreiten..

Aber die Vorteile als Antikoagulanz sind denen der Acetylsalycinsäure gegenüber nicht unter zu bewerten...
01. Juni 2010
Mein kleiner Erfahrungsbericht

Hallo,

ich schreibe mal meinen kleinen Erfahrungsbericht dazu, es wurde ja schon viel gesagt, alles gelesen habe ich bisher nicht *zwinker* .

Ich lag vor .. drei ? oder vier Jahren kurzzeitig im dreistelligen Bereich und die 38er Jeans war schon etwas knapp, da dachte ich mir : Nu muss mal was passieren. Passend dazu find grade im Fittnessstudio ein 5-kg Abnehmkurs an, da bin ich mal spontan hin *zwinker* .

Der Kurs war primär eine Ernährungsberatung, die einem mal so ein wenig vor Augen geführt hat, was man so isst und wie es sich auswirkt.

Der Kurs wollte kombiniert mit Sport eine Ernährungsumstellung erreichen.
Zum Teil ging das gut, aber einige der Vorschläge was man so nur noch essen darf, trafen nicht so meinen Geschmack ( im späteren Verlauf des Programmes waren es alle Arten von püriertem Gemüse mit Magerquark, und ich mag püriertes Gemüse mal garnicht. Wozu habe ich Zähne *zwinker* ).

Kurzum, mit dem vorgegebenen Ernährungsprogramm hatte ich meine Probleme, aber im Laufe des Kurses, der auch einen gewissen Gruppenzwang brachte, da ich nicht alleine war, waren 4 kg weg.
Ich habe dann nach dem Kurs mit Sport weitergemacht, mit dem Ziel, bis 30 "topfit" zu sein.
Primär Spinning und irgendwann festgestellt, daß die Leistungsfähigkeit beim Spinning eher nachließ anstatt mit mehr Training besser zu werden.

Mit dem Effekt folgte erstemal ein Gespräch mit einem Trainer, der mir HF-Zonen und deren Effekte auf den Körper erklärt hat und einen kleinen Trainingsplan ausgearbeitet hat.
Den habe ich dann über ein Jahr zielgerichtet durchgezogen, bei einer Leistungsmessung via Lactatverfahren ergab sich aber positiverweise ein um 10 % niedrigerer Körperfettanteil, wobei sich am Gewicht nicht viel getan hatte, kurioserweise.

Im Anschluss daran habe ich mein training ein wenig erweitert, um Schwimmen zweimal die Woche.
Und das Schwimmen brachte es dann, innerhalb von 4 Monaten waren solide 6 kg weg, die sind bisher auch nicht wiedergekommen.
Am Ende dieses Zeitraumes habe ich mir eine Verletzung eingehandelt (Mittelhandknochen der Hand kleingemacht) , somit waren Schwimmen, JuJutsu und Radfahren für 4 Monate passe (es gab ein paar Umstände, die die Heilung verzögert haben..), und ein Umzug in der Zeit brachte mal eben auch noch drei kg weniger...

Die Zeit habe ich mit Laufen überbrückt und konnte den Status ganz gut halten. Im Moment liegt der Wunsch noch bei mind. 5 kg runter, "Problemzonenbehandlung" und Verbesserung der Langzeitausdauer.

Was bei mir insgesamt eher hinderlich wirkte ist, daß ich eine rechte Naschkatze bin und Schoki nicht immer widerstehen kann, besonders wenn mich etwas extrem nervt und Schoki da ist, dann , naja - kennt Ihr ja *zwinker* .

Stress als Allheilmittel gegen Übergewicht würde ich nicht empfehlen ( Das sehe ich grade am Beispiel einer Freundin - selbstgemachter Stress und fast kurz vor der Essstörung ( zwei oder drei 's' ? Rechtschreibung, wo bist Du geblieben ... ). Sie hatte vor zwei Jahren noch eine schöne Figur und geht mittlerweile in Richtung Haut und Knochen. ( Und der Freundeskreis redet sich einen Wolf ... ) ).

Bei mir und Stress siehts eher gegenteilig aus - ich lege zu *schiefguck* .

So als zusammenfassendes von mir :
- das innere "jetzt aber" ist das wichtigste
- Ernährungsberatung als Information, Initiale Runde ev. in der Gruppe, je nachdem ob das einem gefällt oder auch nicht. Wenn die Familie/Partner/Firma mitspielt, gehts auch so
- Sportprogramm ausarbeiten. Das wird vermutlich zunächst so ausfallen, daß ein Training auf leichter Intensität ( bezogen auf Puls ) mit Dauer von mind. zwei Stunden pro Einheit angesetzt wird, um den Fettabbau im Körper anzukurbeln.

So, das war mal mein kleiner Erfahrungsbericht.
Mein Lebensgefühl hat sich seitdem auch verändert - das Auto sinkt nicht mehr so tief ein beim Einsteigen, das Fahrrad ächzt weniger, meine alte Lederhose passt wieder und wenn eine Partnerin da wäre, würde die sich vielleicht auch darüber freuen ;-).

Viel Erfolg beim Beseitigen, der Weg ist hart, aber lohnt sich allemal !

Grüßle !
01. Juni 2010
Dann oute ich mich auch mal... ;-)

Einst war ich RICHTIG schlank....
Ok, einige würden sagen dünn, vielleicht zu dünn, aber ich fühlte mich wohl.
Ich brachte bei 1,58 m knapp 50 Kilo auf die Waage!
Später knapp 54.
Ich mußte mir NIE Gedanken um mein Körpergewicht machen.
Konnte essen und trinken was und wieviel ich wollte.
Auch ohne Sport.

Und dann kam das, was eben vielen Frauen passiert.
Ich wurde schwanger.
Ich nahm 16 Kilo zu.
Leider verpasste ich den Moment, meinen Heißhunger NACH der Schwangerschaft wieder in den Griff zu bekommen!
Das bedeutete, ich blieb bei diesen 16 Kilos hängen.
Mal etwas mehr, mal etwas weniger.
Bei der 2. Schwangerschaft war ich schlauer und achtete mehr auf meinen Körper.
Fakt:
Nach der Geburt weniger Kilos als vorher.
Hielt nur leider nicht lange an.
Ich habe meine Liebe zum Kochen entdeckt.
Und auch zum Essen und so wurden schnell 72 Kilos daraus.

Das war vor knapp 5 Monaten.

Und dann schaute ich in den Spiegel.
Und ich EKELTE mich vor mir selbst!
Kein Witz. es war wirklich so.
Ich fand mich häßlich, fett und irgendwie aufgedunsen.
Mein so geliebtes klettern viel mir schwer. Ich mußte ja die ganzen Kilos die Wand hochbekommen.
Kinder, was hatte ich Krämpfe!

Dann habe ich ein Jobangebot bekommen, daß ich unmöglich ausschlagen wollte, habe mich etwas mit mir selbst und meinen Wünschen und Gedanken auseinandergesetzt....
Und dann kam bei mir der Klick!
Von einem Tag auf den anderen.
(Und ich danke meinem Mentor heute noch dafür! *kuss*)
Und von einem Tag auf den anderen ließ ich Schokolade, Chips, Alkohol und Butter völlig weg!
Erstmal testweise für einen Monat.
Und es viel mir nichteinmal schwer!
Wasser trinke ich sowieso.
Ich stieg auf Vollkornbrot um.
Auch DAS liebe ich.
Viel Fisch. HERRLICH!
Dann habe ich mir eine Wii-Fit geleistet.
LACHT nicht... Ist besser als garnichts.

Ab und an laufe ich ein wenig.

Ergebnis.
Im Moment bin ich bei 63 Kilos angelangt.
Gerade stagniert es wieder ein wenig.
Vor allem, wenn man jeden Sonnenstrahl zum grillen nutzt. *lach*
Aber ich halte mein Gewicht eigentlich ganz gut.

Und ab der nächsten Woche möchte ich die nächsten Kilos angehn.

Tja, der Sommer kommt....
Und damit die Bikini-Zeit.... *zwinker*


LG
Umile
02. Juni 2010

Da ich schon einmal 80 kg abgenommen hatte, hielt ich mich eigentlich schon für eine "Expertin" auf dem Gebiet.
Damals konnte ich das gut durchhalten, weil ich es unbedingt wollte und es keinen Teil in mir gab, der boykottierte!
Ich denke, für Übergewicht gibt es immer auch tiefenpsychologische Ursachen - wenn auch nur EIN unbewusster Anteil aus irgendeinen Grund GEGEN eine Abnahme ist (und da gibt es viel mehr Gründe, als man denkt/weiß) - dann wird es nix!

Ich muss jetzt auch noch einmal 25 kg abnehmen, vielleicht reichen mir auch schon 15-20 kg, mal sehen, wie ich mich im Verlauf so fühle! Und aus irgendeinen unerfindlichen Grund hat es die letzten drei Jahre immer nur bis zu einem bestimmten Punkt geklappt ( das Abnehmen ging immer schon gut, aber an einer Stelle hat es immer gehakt - sobald die Klamotten weiter wurden und ich es gemerkt habe, dass ich weniger werde, ging es nicht mehr und ich hab wieder locker gelassen, mal Schoki, mal ne Pizza o.ä. gegessen! )

Erst nachdem ich mir bewusst machen konnte, welcher Teil in mir nicht einverstanden war mit dem Gewichtsverlust, konnte ich mich grundsätzlich von dieser Blockade freimachen.
Jetzt klappt es ganz gut damit, abends Salat mit Thunfisch (Filets! Wichtig!) und Schafskäse zu essen, keine Kohlenhydrate also. Probiere ich zum ersten Mal aus und ich finde es toll. Bis nachmittags esse ich noch Brot, Nudeln etc, danach dann nicht mehr. Klar achte ich weiterhin auf Fette - aber vor allen Dingen darauf, WELCHE ZU MIR ZU NEHMEN!!!!

Mal sehen, wie die Erfolge noch so sind - mein Partner meinte letztlich, mein Hintern wäre schon kleiner geworden (und er ist RIESIG...*grins*)

Es ist wie bei einem Puzzle - ALLE Teile müssen zusammen passen!!!!
02. Juni 2010
WW

Um mich hier mal einklinken zu können... Ich habe schon sooft versucht, Diäten oder FDH einzuhalten. Letztens erst habe ich mich dem Clan Weight Watcher anvertraut, was an für sich eine gute Sache ist. Man isst nach Kalorien und lernt, wo besonders die versteckten Dickmacher drinstecken.

Allerdings hilft das beste Wunderheilmittel nichts, wenn man den inneren Schweinehund nicht besiegt. Und den habe ich immer noch nicht das Herz gebrochen... Shit happens *zwinker* Dran bleiben



LG
02. Juni 2010

Puh, die 30 Seiten Thread lese ich jetzt nicht... vielleicht als eine Art (Vor)schlusswort - Mädels, lasst das mit dem Abnehmen. Ich hatte nie Gewichtsprobleme, bin auch nicht dürr, aber eher zierlich. Aber, die Jungs stehen gar nicht so wirklich auf zierlich, die wühlen lieber im Fett. Wenn ihr schmal und schlank seid, lauft ihr Gefahr, angemeckert zu werden, dass es keinen Spaß macht, mit euch ins Bett zu gehen "weil da hat man immer Angst, dass man was kaputt macht". Habt ihr ein paar Kilo zu viel, wird gemotzt, dass ihr nicht dem allgemeinverbindlichen Idealtypus entsprecht. Also, gemotzt wird sowieso. Lohnt nicht, deshalb gutes Essen stehen zu lassen, damit ändert sich höchstens die Art des Gemotzes. Haut rein und lasst es euch schmecken *zwinker*
03. Juni 2010

Na ja, es gibt ja auch gesundheitliche Gründe abzunehmen. Wobei das auf Dauer mit weniger Essen nicht geht (ausser man hat einen stählernen Willen - aber solche Leute sind normalerweise nicht dick).
03. Juni 2010

Heißt das, dicke Menschen haben keinen starken Willen?

Das ist 1.) eine ziemliche Beleidigung und zeugt 2.) von strahlender Unwissenheit!

Kiara
03. Juni 2010

Nein, das heisst es nicht.

Ich wollte damit nur sagen, ein Leben lang Diät halten, bedeutet ununterbrochene Selbstkontrolle, dass können die wenigsten Menschen (und wenn, sind sie nach meiner Meinung nach arme Wesen).

Meine Frau hat auch Uebergewicht und sie hat einen starken Willen.
03. Juni 2010

Ok, wieder besänftigt *g*
03. Juni 2010
es funktioniert :-)

Mein bisheriges Ergebnis: nun sind schon 8,4 Kilo sind verschwunden

*freu2* *freu* *freu2* *freu* *freu2* *freu* *freu2*
03. Juni 2010
Eine Typische Karriere

die Umile da erzählt hat... mir ging es genauso zu Anfang.

1,65 groß und 53 kg => damit ging ich in die erste Schwangerschaft.
Und es waren nur 3 Kilo mehr nach der Entbindung....
3 Monate Später allerdings lag ich dann bei 65 Kg und die sind mit dann 7 Jarhe lang erhalten geblieben.
Dann kam eine Chor-Fahrt im Sommer, positiver Stress: viel warm, wenig essen, da viel im Bus von einer Stadt zur nächsten, aber viiiel Selter.. Ergebnis 7 Kg in 7 Tagen..... WOW... *freu* *freu*

Das hab ich dann auch fast gehalten bis.... ja bis zur nächsten Schwangerschaft. In die ging ich dann mit 60 kg... bei 1,65 m nicht zu viel.
Und auch da, das gleich Phänomen... während der Schwangerschaft nur 2 oder 3 Kg mehr, als ganz akzeptabel.

ABER: nach 3 Monaten hatte ich 72 kg drauf... *snief2*

und dann kamm 2007 der Hammerstress in der Firma... Von jetzt auf gleich aus dem Büro in die Kommissionierung.. binnen 4 Wochen waren 10 kg runter durch die körperliche Arbeit und die Nachtarbeit, das hatte gewaltig an den Substanzen gezehrt. *freu2*

Nach 7 Monaten wurde ich dann arbeitlos, was mich sehr getroffen hat - ich konnte lange nicht vernünftig essen und so das Gewicht noch bis gegen Ende 2008 gehalten.
Dann schlug die Weihnachtssaison zu und der Frusthammer in die andere Richtung um.... binnen kurzer Zeit hatte ich die Kg wieder drauf. *snief2*
Ich bin ein Stress- und Frust-Esser und so war ich zwischenzeitlich auf fast 80 kg, das ich dann aber durch konseqenten Naschverzicht (eine Wette) wieder auf ca. 73 kg runter bekam.

Leider bin ich zu undiszipliniert und inkonsequent, so dass die guten Vorsätze immer nicht lange halten. Ich nasch wieder wie früher und ich hab es bis heute nicht geschafft, mich vernünftig sportlich zu betätigen und so das Gewicht reduzieren und die Form ein wenig zu verbessern.
Alleine hab ich da keine Lust zu, Fitnesstudio ist bei H4 nicht drin, naja... der innere Schweinhund pflegt sich. Und Essen tu ich doch auch so gern..

Mein Ziel soll es sein, wieder auf mind. 65 Kg herunter zu kommen, dann verbessern sich auch die körperlichen Syptome wieder, an denen ich merke, dass ich zu üppig geraten bin.

Mir fehlt jetzt nur jemand, der mich in den A..... tritt und ich in Wallung komme, denn mein Gatte ist da keine Hilfe, er mag jedes Röllchen an mir *g* *snief*
10. Juni 2010
Ich hab

jahrelang versucht, abzunehmen. Hab kaum noch was gegessen... zumal ich psychischen Stress noch und nöcher hatte, Druck auch und gerade in diesem Punkt durch meinen (heutigen Ex-) Partner, der mir mit schonungsloser Ehrlichkeit ganz direkt sagte, ich sei für ihn nicht mehr erotisch (--> Cortisolausschüttung verhindert Gewichtsabnahme). Was ich auch versucht hab - es hat nichts gebracht.

Jetzt esse ich seit gut einem Monat mehr als vorher, aber "geregelter" --> Kohlenhydrate vorwiegend morgens/mittags (in Maßen), durchaus auch Nudeln, aber eben ohne ultrafette Sahnesaucen, überhaupt achte ich auf Fettanteil in Lebensmitteln (das war aber auch vorher schon so), abends esse ich überhaupt keine Kohlenhydrate, sondern eiweißhaltiges UND ich achte darauf, dass zwischen den 3 täglichen Mahlzeiten 5 Std. Pause liegen, in denen ich absolut NICHTS esse (auch keinen Apfel, Joghurt oder so... wg. des Insulinspiegels). Nebenbei nutze ich meinen Crosser mehrmals täglich, wenn auch nie lange "am Stück" und jogge öfter mal ne (meist kleine) Runde mit meinem Hund. Achja... Alkohol hab ich sehr reduziert. Aber ich trink durchaus auch mal ein Bier oder nen Vino neben möglichst viel gekühltem Mineralwasser (der Körper verbraucht Kalorien, um Eiswasser im Körper "aufzuwärmen").

Ergebnis: knapp 10 kg weniger in einem Monat. Keine Heißhungerattacken, Wohlfühlfaktor könnte nicht besser sein, ich setz und fühle mich aber eben auch nicht mehr unter Druck, und gerade letzteres macht verdammt viel aus.
10. Juni 2010
Wegen Überfüllung geschlossen

Dieses Thema hat die maximale Länge erreicht und wurde daher automatisch geschlossen.

*geschlossen*


Wir möchten uns an dieser Stelle für die rege Beteiligung bedanken.

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