Wie habt IHR denn erfolgreich abgenommen?

06. April 2010

bei mir hat es 2006 klick gemacht. nach der gefühlten 3243 nachfrage, in welchem monat ich wäre und ich immer sagen musste, dass ich einfach nur fett sei, hab ich mein übergewicht in angriff genommen. ich habe es in ca. 6 monaten von einer 44/46 auf eine 36 runter geschafft. habe mit ner kohlsuppen-diät angefangen. die hab ich 5tage gemacht und 4kg waren weg. das hat mich dann total motiviert. dann hab ich für drei monate schoko gestrichen und dann später nur wenig gegesehn. überhaupt hab ich meine süssigkeitenzufuhr um 90% reduziert. eine tüte bonbons hat dann einen monat gereicht. bin täglich rad gefahren und bin viel spazieren gegangen mit meiner schwester. schweinefleisch ganz gestrichen und ersetzt durch rind und geflügel. habe meine liebe zu gemüse entdeckt. cola weg, wasser her. jetzt trink ich dieses zero-zeug. das schmeckt mir. und wasser, auch mit geschmack. also quasi die komplete ernährung umgestellt und mehr bewegung. und alles fiel mir so leicht, dass ich garnicht mitgekriegt habe, wie schnell das ging. ich hab das erst wirklich bei der 38 realisiert. und schwupps hatte ich am ende über 20kg weg.
06. April 2010

Auch wenn das in diesem Thread schon geschrieben wurde (ich hab nicht alle 15 Seiten gelesen, tut mir leid):

Aus meiner Arbeit im Gesundheitswesen, unter anderem mit Diabetologen, habe ich eine "Weisheit" mitgenommen, die natürlich profaner und plakativer nicht sein könnte. Dennoch könnte ein ganzer Industriezweig pleite gehen, wenn jeder dies verinnerlicht hätte:

Der Mensch nimmt ab, wenn er mehr Kalorien verbraucht, als er zu sich nimmt.

Kalorien verbrauchen meint, sich bewegen. Adipositas-Therapien beinhalten als erstes einen Schrittzähler und die Maßgabe, täglich 10.000 (zehntausend) Schritte zu gehen. Das ist ein Anfang. Muskeln verbrauchen Kalorien. Mehr Muskeln verbrauchen mehr Kalorien.

Weniger Kalorien zu sich nehmen heißt vor allem, Kohlehydrate in der Nahrung zu reduzieren. Wer auf Fett verzichtet, hat mehr Hunger. Der Feind heißt Zucker (und damit auch Stärken aller Art).


Für mich funktioniert das seit Jahren gut, auch wenn ich keine Bohnenstange bin und auch leicht zunehme. Ich mache die meisten Wege bewusst zu Fuß oder mit dem Rad und verzichte beim Essen auf Brot und Sättigungsbeilagen, esse stattdessen mehr Gemüse. Ich verzichte weder auf Süßigkeiten noch auf Sahne, Butter oder Öle. Schokolade und mein wöchentliches Badmintontraining sind mir gleichermaßen heilig. Mein BMI liegt vorbildlich im oberen, gelbgrünen Grenzbereich, mein Bauchumfang ist mit 96 Zentimetern unbedenklich, wenn auch kein Waschbrett.


Mein ungefragter Rat: Aufhören, ständig über Diäten und Übergewicht, Fett im Essen und Jogging nachzudenken und alles zu problematisieren. Bewegung nicht aus dem Weg gehen, sondern sie willkommen heißen. Immer (!) die Treppe nehmen und am Tag 30 Minuten an die frische Luft gehen. Einen Sport suchen, der Spaß macht*, und regelmäßig mit Freunden hingehen. Und alles was schmeckt in Maßen und bester Qualität zubereiten, essen und genießen. Langsam essen und aufhören, wenn man satt ist.

Nicht sorgen, sondern aktiver leben. Ist auch besser für's Herz. Man stirbt einfach entspannter.

* Sport verlängert das Leben um fast exakt die Zeit, die man für seine Ausübung aufbringt. Man sollte also einen Sport wählen, der einem Spaß macht.
13. April 2010
Keine Diät...

...aber eine Ernährungsumstellung...lebenslänglich...
Ich kann mich vielen, die schon geantwortet haben anschliessen...jeder muss seinen eigenen Weg finden und vor allem: Der Kopf spielt die "Hauptrolle"!!!
Mein Weg war Weight Watchers...eine konntrollierte Ernährungsumstellung, bei der du im Grunde auf deine Lieblingsspeisen nicht komplett verzichten musst.
Wenn du dich an den Punkteplan hälst, und alles beachtest, z.B. aussreichend pflanzliches Fett (!!!), genügend Flüssigkeit usw. purzeln die Pfunde unweigerlich.
Schön finde ich, dass man durch (kontrolliertes) Punktesparen auch mal richtig schlemmen kann, ohne auf alles zu verzichten...wenn man z.B. mal auf einer Feier ist...
Ein schöner Nebenefekt ausserdem: Durch die unweigerlich überwiegend gesunde Ernährung bekommt man innerhalb von wenigen Tagen (!) ein wesentlich besseres Körpergefühl...DAS motiviert...
Wegen der drohenden Diabetes ´solltes du aber mit deinem Arzt vorher sprechen.

Viel Erfolg!
13. April 2010

Kilos waren wie fest geklebt.
Ich mache jetzt keine Diät.
Viel Sport im Moment.

Seit einiger Zeit verliere ich zusehends an Gewicht.
Nicht schlecht könnte man sagen...unterernährt bin ich jetzt noch nicht. Doch bedenklich wenn jeden Tag mindestens ein Pfund verschwindet. Krankheit?
Hat das grad was mit dem Eingangsthread was zu tun..?
Sorry ich weiss es grad nicht.
Ich hätte besser lesen sollen.... *kopfklatsch*

serena1
13. April 2010
Eigentlich...

würde ich auch gern mal eine Weile täglich ein Pfund verlieren...
Machst du denn sooooo viel Sport?

Trinkst du mehr als sonst?
Lass doch mal deinen Blutzuckerspiegel testen!

LG
13. April 2010

Ich war immer sehr sportlich und bin dann irgenwann im wahrsten Sinne des Wortes in einer Partnerschaft "aufgegangen". 30 Kilo in zwei Jahren mehr auf den Rippen. Sport, Fehlanzeige obwohl wir ein Fitnessstudio hatten.

Irgendwann hat es Klick gemacht und ich hab mir einen Termin für eine Bodybuildingmeisterschaft gemacht. In der Fitnessklasse. Die 30 Kilo hab ich relativ schnell verloren, viel trainiert, viel Ausdauer gemacht, mit schweren Gewichten gekeult.

Je mehr Muskeln Du hast desto mehr kannst du essen. Der Grundumsatz steigt massiv.

Ich hab die Kohlehydrate sehr reduziert, das Eiweiss und die guten Fette nach oben geschraubt. Es funktioniert bis heute.

Von Diäten halte ich gar nichts, das einzige was wirklich etwas taugt ist eine dauerhafte Ernährungsumstellung. Hungert Euch nicht die Muskeln weg sonst ist der berühmte jojo-effekt vorprogrammiert.

Lg, Lady
14. April 2010
@Unsichtbar2010

Im Moment sehr viel Sport.

Und ja...eine Menge Wasser oder Schorlen.
Du hast Recht, ich muss das checken lassen.

LG
serena1
14. April 2010

Habe die 15 Seiten nun nicht alle gelesen , aber erfolgreich abgenommen habe ich meist mit viel Bewegung und bewusster Ernährung!

Da ich leicht zunehme habe ich das, wenn ich nichts mache, auch schnell wieder drauf... *snief*

Ich habe es aktuell mal wieder geschafft mir sämtliche Kilos wieder drauf zu schlemmen und naschen *augenroll*. Habe nun am Mo angefangen mit einem Lauftraining was ich 3 x die Woche mache und bewege mich auch sonst sehr viel. Achte auf meine Ernährung und höre auf zu Essen wenn ich satt bin, beim Essen nicht schlingen, nur Essen wenn man Zeit hat und es genießen.

Was mir nun mit dem vielen Naschkram von Ostern schwer fällt, ist die Hände von Süßem weg zu lassen. Aber ich denke je mehr Erfolg sich einstellt, desto leichter fällt es mir auch das Naschen sein zu lassen. Wenn ich Lust auf ein Stück Schokolade habe esse ich das auch, ich möchte keinen Heißhunger heraufbeschwören und irgendwann in einem Schoko-Sucht-Rausch ganz viel Quatsch essen *gg*.

Ich will auf jeden Fall wieder mein Wunschgewicht erreichen.
Drauf ist leider immer leichter als runter. Ist schon ne Qual beim Sport derzeit, aber es kann ja nur besser werden!
14. April 2010

Wenn wir uns alle so gut mit unserem Seelenleben/unserer Psyche auskennen würden, wie mit diversen Diät-/Ernährungsprogrammen etc. - dann wäre sicherlich so manches einfacher.

Ich bin eine ziemlich ehrgeizige Frau, in der Regel erreiche ich meine mir gesteckten Ziele. Habe es auch schon mal geschafft, 80 kg in 14 Monaten abzunehmen.

Aus verschiedenen Gründen habe ich davon wieder 22 kg zugenommen - diese bleiben beharrlich bei mir in den letzten Jahren. Und ich habe mich gefragt: Warum ist das so?? Warum kann ich nicht weitermachen, wenn ich merke, die Klamotten werden weiter, es geht voran??

Ich möchte hier jetzt keine Attitüden schwingen, wen es interessiert, der kann vielleicht aus Susan Orbachs Buch über die tiefenpsychologischen Ursachen der Dickleibigkeit den ein oder anderen Benefit mitnehmen.

Das Essen ist nicht unser Feind! Nichts ist Gift und alles ist Gift
... allein die Dosis macht es aus (Paracelsus, 1493-1541)!

Lieber Gruß, Kiara
14. April 2010

jeder sollte sich mal fragen, was denn das wohlfühl-gewicht ist. vielleicht stimmt das überhaupt nicht mit dem überein was z.b. gerade modern ist. wohlfühlen müsste aber ja viel wichtiger sein als z.b. der mainstream.
14. April 2010

Ich brauche bitte mal einen Motivationsschub von Euch.

In den letzen 10 Monaten habe ich 14 Kilo abgenommen durch "schlank im Schlaf" - also die Insulin-Trennkost. zusätzlich gehe ich 2-4x die Woche ins Fitness-Studio und mache dort Kraft- und Ausdauertraining. zusätzlich habe ich einen Hund und ein Pferd das ich selbst versorge, laufe also täglich noch 1-3 Stunden draußen rum und lege dabei irgendwo zwischen 4 und 10 km zurück....

Was mich völlig frustriert sind 3 Dinge:
1. war ich vor einigen tagen auf der Körperfettwaage, und was die anzeigt löst bei mir den puren Frust aus: knapp 40% (!!!) Vor 2 Wochen waren es noch 39%. Hmmm...Und das trotz Krafttraining, also Muskelaufbau, und einem Gewichtsverlust von 1,5 Kilo.... Das nimmt einem doch jede Motivation.
2. merke ich, dass ich durch das Krafttraining steifer werde. Es fühlt sich an als hätte ich permanent einen leichten Muskelkater.
3. schrumpft meine Haut nicht mit. Ich habe dellen, kleine Flügelchen an den Oberarmen, meine Brüste gefallen mir nicht mehr denn sie haben sich mit der Schwerkraft verbündet.....

Bitte, bitte motiviert mich....
14. April 2010
geniesserin

unsere tochter war gerade beim sportarzt. sie ist berufssportlerin und will nochmals gezielt abnehmen und ihren körper definieren, dabei aber ohne nahrungsergänzungsmittel weiterhin sportlich hohe leistung bringen.

ihr wurde mitgeteilt, daß durch den täglichen sport/bewegung der körper sich darauf einstellt.. also auf die kontinuität.
der organismus nimmt sich einfach was aus der muskelmasse heraus, statt noch die fettreserven aufzubrauchen.
um jetzt fett zu reduzieren muß dem körper immer wieder in abständen etwas ungewöhnliches an belastung zugemutet werden. also nützt es nix, wenn man/frau so täglich seinen stiemel abzieht und dann der puls sich darauf einstellt.
kurze, heftige aktivitäten, die den puls für 10 min. auf höchstleistung bringt wären sinnvoller als 1 stunde z.b. joggen in der berühmten aeroben zone.
die bewegungsabläufe sollten hierbei auch tatsächlich variieren und auch die zeit der belastung. mal reichen 5 minuten sprint und beim nächsten mal z.b. 15 min. kraftausdauer. dann wieder 2 tage warten und die sache umgekehrt angehen. also 15 sprint und 5 richtig heftige kraftausdauer.

tja das würde uns jetzt so einfallen als tipp.
14. April 2010

ähmm nur mal als hinweis:
dieser sportarzt ist zuständig für den bundeskader leichtathletic. der hat u.e. ahnung !
14. April 2010

Danke, nehm ich mal so als Impuls auf und spreche mit dem Trainer drüber.
14. April 2010
@ Geniesserin

Alternativ könnten wir auch eine Frustrations-Selbsthilfegruppe gründen *smile*
Ich bin auch demotiviert... aber nicht aus ähnlichen Gründen, wie sie Du anführst... bei mir ist es schlichtweg so, dass ich drei Monate nicht trainieren darf, hab mir Anfang der Woche den Mittelfußknochen angebrochen und nun ist erst mal Zwangspause....

aber zu Dir:
1. das mit dem Körperfett frustriert mich auch jedesmal aufs Neue. Vor allem die Tatsache, dass es schwankt. Vor allem, wenn es nach oben schwankt. Ist aber wohl ganz normal, dass Du minimale Schwankungen hast, kommt auch darauf an, an welchem Zyklustag Du Dich befindest. Wurde mir durch die Ernährungberaterin im Fitness-Studio auch bestätigt. Gedanken würd ich mir machen, wenn es um höhere Prozentwerte nach oben geht, aber mal 1 oder 2 Prozent sind doch wirklich im (Zyklus-)Rahmen.

2. da kann ich Dir nichts sagen, kenn ich mich zu wenig aus. Frag doch mal den Trainer im Fitness-Studio.

3. Haut. Klar, wenn man abnimmt, bleibt die Hülle groß. Mein Trainer meinte, man kann gegen die überschüssige Haut was tun, man sollte aber wissen, dass das ein sehr langwieriger Prozess ist. Ein bis zwei Jahre. Und: ich rufe mir immer ins Gedächtnis, dass ich keine 20 mehr bin und insofern auch nicht den Körper einer 20jährigen haben werde und auch nicht haben will. Ich hab zwei Schwangerschaften und Geburten mitgemacht, das gehört zu mir. Punkt. ABER: ich freue mich über kleine Erfolge, wenn mein Mann lobend über meinen Po oder die Oberschenkel streichelt und sagt "boah, das ist aber ganz schön fest geworden!", dann freu ich mich ehrlich aus tiefstem Herzen und denke mir schon, dass es was bringt. Ich glaube auch, dass man grade solche Veränderungen nicht wirklich selber feststellen kann, sondern dass da ein objektives Lob von außen eine riesigen Motivationsschub bringt.
Zur Selbstmotivation reicht es mir, wenn ich mir Fotos aus dem Sommer von mir angucke und überlege, wie es jetzt ist. Und dann werden da schon ein, zwei Endorphine ausgeschüttet *smile* und sag nicht, dass man 14 Kilo weniger nicht bemerken würde.*lol*

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