Paw Poesie

Ich möchte euch gerne ein wenig von meiner Poesie zeigen- alles made by Dark-Velvet-Paw Frei und doch Gefangen // In...

03. Februar 2010
Paw Poesie

Ich möchte euch gerne ein wenig von meiner Poesie zeigen- alles made by Dark-Velvet-Paw


Frei und doch Gefangen //(An Basti II)

In manchen Momenten sitze ich gelähmt da,
Kann nur fühlen, nichts tun.
Ich kann und will es nicht akzeptieren,
Will nicht ruhn .
Du bist, wie die Luft die ich zum atmen brauch,
Aber du bist nicht da!
Die Welt ist ein hinterlistiger Dieb!
Gemein und ungerecht,
So hart und schlecht,
Enthält sie mir doch vor was ich lieb.
Legt Kilometer, Steine und Felsen zwischen uns.
Die ich nicht vermag zu überwinden.
Ich bin hier frei
Doch für das Feuer meiner Liebe gefangen,
Wie Prometheus geschmiedet an den Kaukasus gehangen.
In Gedanken kann ich dich sehen!
Fasse gegen eine Scheibe will ich zu dir,
Kann nur davor stehen!
Ich könnt toben, um mich schlagen,
Doch die Mauern die uns trennen nicht einreißen
Ich kann es nicht ertragen!
Nicht der größte Wille kann etwas ausrichten.
Ich steh hilflos da und muss verzichten.
Hab ich mein Glück doch endlich gefunden,
Nachdem ich mich so geschunden.
Enthält man es mir vor.
Wie ein verdurstender der in der Sahara steht,
Vor einer eingezäunten Oase ohne Tor.
Ich atme langsam und schwer aus,
Wie unter einem Kittel aus Blei,
Und Tränen rinnen von meinen Wangen
Ich kann nicht zu dir gelangen!

Ich bin frei und doch gefangen!
03. Februar 2010

Wunderschön geschrieben,
voller Emotionen,und doch so ehrlich.
Man kann richtig mitfühlen.

Peter
04. Februar 2010

Die Bilder, die Du entwirfst und Deine Sprachpirouetten, gefallen mir gut.
Du fängst ein Erleben, das bei mir als Hin- und Hergerissensein ankommt,
sehr präzise ein.
Was ich mir aber überlegt habe: Wenn Du den Text in Strophen gliederst,
wird er etwas leichter lesbar.

Dennoch:*top*

Grüße
Berglöwe
04. Februar 2010

An Basti//Zeit mit dir…

Da du den Regen doch so liebst,
für dich ist’s wie ein Segen.
Du, der du mir so viel gibst.
Ich stehe hier im Regen.


Die Tropfen prasseln auf mich ein,
und stell mir vor jeder Einzelne,
soll eine Berührung von dir sein.

Sie dringen tief bis in mein Herz,
berühren tief den Grund
und überdecken mit Liebe den Schmerz,
dass du nicht bei mir bist in dieser Stund.

Sanft wiege ich im Wind.
Ohne hernieder zu fallen,
Weil es deine Worte sind,
die in mir widerhallen.

Überbrücken sollen sie die tiefe Schlucht der Zeit,
bis ich dich wieder seh,
bis ich in deiner Armen Sicherheit,
vollkommen in Flammen steht.

Wünschte die Zeit in deiner Umarmung,
würde nie vergehn.
Flehe mit aller Kraft um Erbarmung:
„Zeit bleib bitte stehn!“

Mit dir will ich für alle Zeit,
eine Einheit schließen.
Lebensstrom der Ewigkeit,
soll für immer fließen.

Getränkt vom Regen geh ich Heim
Roll mich in meine Decke ein.
Und tu mit ganzem Herzen, einfach bei dir sein
05. Februar 2010

Du verzehrst mich mit deinen Blicken.
Doch stehts kühl und erhaben da.
Willst keine Andeutungen schicken,
Zeigst Macht und bist unnahbar.

Komm nimm mich, komm nimm mich gefangen.
Binde mich und mein Verlangen.
Mach mich zu deinem Sklaven, zu einem folgsamen Hund.
Zwischen uns herrschen andere Gesetze,
Das ist unser spezieller Bund.

Ein Freuer brennt in mir,
Komm bändige es ohne es zu ersticken.
Ich gebe die Herrschaft über mich ab ,
Ich tue sie dir aus Liebe schicken.

Beherrsche mich und ich bin dein,
Ich füge mich deinem Willen.
Alles von mir soll dein sein!

Bin ich dir nicht perfekt genug,
Kannst du mich dafür bestrafen.
Zieh fester des Seils Zug!

Bund, Bestimmung, Bestrafung

Bist Herrscher meiner Seele
Bist Wächter meiner Lust
Züchtige und zügele mich,
Setze dem ein Zeichen.
Beschreibe mich mit Peitschenhieben!
Deine Besitzansprüche sollen mich erreichen.

Auf meiner Lust Maximum lauerst du,
Wie eine Raubkatze im Stillen.
Greifst überraschend und spontan zu,
Machst mich besinnungslos, tust jede Beherrschung killen.

Meine Lust rinnt herunter an meinen Beinen.
Sie tut endlos scheinen.
Mit deinen starken Armen packe mich.
Komm in mich und befriedige dich.

Oder bestimm und befiel es mir,
Dann geb und besorg ich es dir.

Mein Herr und Meister, ich will nur dich.
Ich spare mich für dich auf.
Nur du hast diese Rechte über mich.
Bei keinem anderen nehm ich das in Kauf.

Du bist der Eine und Einzige,
Du liebst mich und bist es mir wert
Ich will es so auch wenn andere meinen es wäre verkehrt
06. Februar 2010

Die infernale Einsamkeit kraucht mir meinem Rücken hinauf,
setzt sich still und leise auf meine Schultern,
beißt in meinen Nacken und beginnt zu sauge und hört nicht auf.

Saugt vom Herzen bis zum Verstand.
Brennt jede Rationalität einfach weg mit einem Schmerz
Logik zerrinnt wie feiner Sand
Und zieht spuren der Vernichtung in meinem Herz.

Finale Entropie- bedroht den Entropietod zu sterben.
Dem Herzen zu folgen
Streut und wandelt dann auf diesen Scherben.

Die Einsamkeit verlangt ihren Sieg
und bekommt noch etwas mehr
Gegen das Herz im Krieg
so muss ich wandeln einsam und leer.
07. Februar 2010

Wünsche

Ich wünschte mir deine Worte würden auf den Schwingen des Windes zu mir getragen werden.
Ich könnte sie immer hören!
Ich wünschte mir deine Berührungen würden in jede Faser, jede Pore meines Körpers eindringen und dort ewig wiederhallen.
Ich könnte immer deine Nähe spüren!
Ich wünschte mir dein Gesicht , dein Lächeln würden sich in die Hornhaut meines Auges einbrennen, damit ich dich immer vor Augen hab.
Ich könnte dich immer sehen!

Doch was nützen diese Wünsche, wenn du in meinem Herzen doch immer da bist!
08. Februar 2010

♥Was ich schon immer sagen wollte! ♥

Ich stand still und verzweifelt,
Einfach nur so da.
Ich konnte nichts tun,
Es war so klar.

Meine Hände kalt,
Die Beine schwer,
Das Herz blutet,
Der Blick wie leer.

Du küsstest sie ungeniert,
Direkt vor meinen Augen.
Ich wünschte ich hät´s zensiert,
Dann würde es nicht so an meinem Herzen saugen.

Ein Schmerz so tief und klar,
Wie ein Dolch in der Brust.
Ich witterte die Gefahr,
Doch nun wird`s richtig bewusst.

Sie nahm dich mir,
Du gingst mit ihr,
Und ich bleibe alleine hier.

Wut, Hass und Enttäuschung entluden sich,
In einem Strom von Tränen.
Die Sprache versagte,
Es tat mich lähmen.

Die Bilder brannten sich in mein Gedächtnis.
Ich wünschte ich hätte die Kraft einfach zu geh´n.
Diese Erinnerung wird mein Vermächtnis.
Ich werde sie immer seh´n.

Du schenkst ihr das Lächeln, das mir gehörte.
Das ist nicht fair!
Die Berührungen die du mit mir teiltest.
Das ist nicht fair!
Du ersetztest mich wie ein kaputtes Spielzeug.
Das ist nicht fair!

Ich wünschte ich hätte sein können,
Was sie ist.
Ich wünschte ich hätte haben können,
Was sie hat.
Aber ich bin ich.

Gedanken die mich quälen,
Fragen die sich stellen,
Hypothesen die sich aufdrängen.
Doch nichts bringt dich zurück!

Du wolltest so viel von mir.
Ich gab alles dir.
Als du alles hattest,
Gabst du mich auf.

Warum ist die Welt so ungerecht?
Was hab ich falsch gemacht?
Warum bist du so schlecht?

Nicht ein Tropfen Mitgefühl,
Im Denken an mich.
War alles nur Schein?
Doch ich liebte dich!

Du stellst mich hier an diese Wand.
Gefesselt Arm und Bein.
Zielst auf mich als Messerwerfer,
Mit ungeübter Hand.

Vor Schmerz könnt ich nur Schreien

Vom Himmel fiel ein Engel dann,
Ganz plötzlich hier in meine Welt.
Seine liebenden Schwingen spann,
Über mich wie ein schützendes Zelt.

Nur mich liebte er!
So wie ich bin!
Auch mit blutendem Herz,
Und all dem Schmerz.

Er gab mir Kraft,
Und baute mich auf,
Und zeigte mir,
Dass ich niemand anderes zu sein brauch.

Vom gefallenen Engel mit gebrochenen Schwingen,
Stieg ich wieder auf.
Und nun lass ich meine Stimme erklingen,
Ins weite Himmelblau hinauf.

„ Ich muss niemand anderes sein,
Ich bin ich
Geboren als Individuum, mach ich mich nicht als Kopie klein!

Ich brauche keinen,
Der mich nicht so liebt wie ich bin,
Denn das hat einfach keinen Sinn.“

So steh ich da, hier und heut,
Um das zu sagen auch anderen Leut.
Damit sie sehen,
Macht euch nicht klein!
Es gibt wahre Liebe
Um man selbst zu sein!
10. Februar 2010

Todtraurig …


Schmerz ist das Gefühl wenn dir das Herz zerreißt.
Leid ist es wenn du keinen Ausweg mehr siehst.
Einsam bist du dann, wenn du dich verlassen fühlst.

Keiner der dir beisteht,
Niemand der sich nach deiner nähe sehnt,
Nicht einer der dir helfen will,
Für dich steht die Zeit still.

Blicke so nass und weit wie der Ozean,
Gesicht von Tränen getränkt,
Dem Schreien nahe,
Den Kopf gesenkt.

Auswegloser Alltag,
Ohne Hoffnung, ohne Ziel,
Jeden Tag dasselbe, verletzende Spiel.

Nur der Wind lauscht deinem weinen,
Niemand sonst, ist für dich da.
Umsonst dein flehen,
Du bist allein, einsam, ja.

Du willst schrei’n,
Und du denkst dein Tod wird die einzige Lösung sein
11. Februar 2010
Nein...

...der Tod wird niemals eine freiwillige lösung sein.

Es ist schwer zu verstehen,
aber niemand will wirklich von hier gehen.

LG Peter
11. Februar 2010

Nach all den Texten, die hier erschienen sind,
fange ich an mich zu fragen, ob sie nur eine
erfundene Geschichte erzählen.
Mein Bauchgefühl sagt mir, dass sie dafür
ein bisschen zu intensiv sind.
11. Februar 2010

Schon recht, viele bzw. fast alle sind aus meinen echten Gefühlen heraus entstanden. Ich finde das allerdings auch nicht schlecht, weil sie den Texten deshalb auch so etwas intensives echtes vermitteln.
Etwas was wirklich von Herzen kommt.



Mein Engel//(An Basti III)


Ein Engel schwebt vor mir nieder,
So sanft und zart.
Wesen mit reinem Herzen,
Von fast perfekter Art.



Seine Schwingen heißen Liebe und Verständnis,
Strahlen vor seinem Angesicht.
Eine wohl größere Schönheit gibt es nicht.


Mit atemberaubenden Augen,
Blickst du tief in mich.
Siehst meine Seele, siehst einfach alles!
Jede Träne in meinem Herzen und meinem Gesicht.


Du kämpfst mit anderen Waffen,
mächtiger als jedes Schwert und jeder Schlag.
Bei dir das Tränen und Worte schaffen,
Was sonst kein Anderer vermag.


Deine Worte sind scharf wie Messer,
aus Damaszener Stahl.
Deine Tränen treffen besser,
als jeder Laserstrahl.


Dennoch welch Glück hab ich,
Das du Engel bei mir bist.
Spannst deine schützenden Flügel um mich,
Damit kein Schmerz bei mir ist.


Womit hab ich dich nur verdient?
Kann dir die Güte nicht zurückzahlen.
Lediglich meinen Dank mit diesen Worten ausmalen.


Oh, mein Engel,
Ich liebe dich!
Auch wenn du manchmal denkst,
Das sieht man nicht.


Tief in mir drin,
Hörst du mir zu?
Ist nur ein wundervolles Wesen,
Und das bist du!
12. Februar 2010

Kirschblütenreigen

Wie Schneeflocken erfüllen sie die Luft.
Der schöne Wirbel der Kirschblüten,
das Gemüt entzückt
Sehnsüchtig dem Tanze zugewandt,
In all seiner Pracht!
Oh, Sonnenstrahl, der das Blattwerk in verschiedenen Tönen malt,
wie künstlerisch bist du!
Ich träume und schaue seinem Reigen zu.
Vom Zauber seiner Schönheit berauscht
13. Februar 2010

Ein unbändiges Verlangen ergreift mich.
Ein Kribbel und ein Kitzeln,wie feiner Sand der über die Haut rinnt.
Die Wärme meines Körpers steigert sich.
Ich habe das Gefühl zu verglühen.


Wie die Berührung eines Seidentuches im Wind auf meiner nackten Haut,
dringt die Lust langsam in mich ein.
Wie eine Süchtige gebe ich mich ihr hin.


Ich stelle mir vor, wie du mit deinen starken Armen meinen Körper hältst.
Wie du meine Perle verwöhnst und dabei lächelst.
Wie du deine Finger tief in mich gleiten lässt
und meinen G-Punkt berührst.
Und wie du letztendlich in mich eindringst,
mich nimmst und mich zum kommen bringst.


In Gedanken an diese Erinnerungen,
liege ich hier und versuche die enorme Lust zu befriedigen,
die du in mir auslöst.


Ein starkes Zucken ergreift mich.
Mein Herz beginnt zu rasen.
Mein Liebster, ich wünschte du wärst bei mir,
damit ich erschöpft und glücklich in deine Arme sinken kann.
Mein Liebster, ich wünschte du wärst bei mir,
um mich in diesem Moment in deinen Armen zu halten!
14. Februar 2010

Über Einsamkeit und Zweisamkeit

Von der Kälte im Raum übermannt,
Will ich lieber schlafen als wach zu sein!
In eine Welt fliehen,
Ohne diese Einsamkeit in der Hand.

Träume, Gedanke wie Schmetterlinge mich umspielen,
Zeigen auf die verborgene Wärme.
Der Versuch zu greifen und im Herz zu bewahren!
Diese warmen Schmetterlingsschwärme.

Ein sehnsüchtiger Schrei nach warmer Realität!
" Ich will bei dir sein !"
Brutal fordernt und dennoch schwach verzweifelt.
Der Traum dir den festen Wunsch und trotzdem Einsamkeit säet.

Wenn ich die warme Realität wieder eingeholt,
Dich in meinen Armen halte,
Denn Wunsch präge dich nie mehr los zu lassen einfach verzweifele
Zeigt sich mir , wie gut ich es habe und
Was ich wäre, wenn du nicht bei mir wärst!

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