![]() | 30. Mai 2006 Den Traum leben... Phantasie nicht gefragt? Nein, hier geht es nicht wieder um Phantasien im Sinne von Variationen beim Sex etc., sondern um das gewisse Innenleben... Mir sind beim Lesen vieler Kontaktanzeigen von Frauen oft einige Wendungen aufgefallen wie z.B.: "Suche Mann, der fest mit beiden Beinen auf dem Boden steht", oder: "Lebe den Traum, träume nicht dein Leben." Kann es sein, dass sich eigentlich materielle Wünsche dahinter verbergen? Also: der Mann soll nicht nur emotionale sondern auch wirtschaftliche Sicherheit bringen. Ich frage mich, wie stark ist das grundlegende weibliche Bedürfnis der Existenzsicherung? Wirken beruflich erfolglose Männer generell weniger attraktiv? Gibt es auch Frauen, denen dieser Punkt wirklich (ehrlich) egal ist, die sich ganz fallen lassen können, doch das Leben in gewisser Weise zu träumen, so dass quasi das gegenseitige geistige Befruchten, die gemeinsamen Gefühle, an erster Stelle stehen und so sehr die Basis einer Beziehung bilden, dass das Materielle gerne vernachlässigt werden könnte? |
![]() | 30. Mai 2006 Oops... du wirst deinem Motto in diesem Fall richtig gerecht. Auf diesen Gedanken, Sätze wie "Suche Mann, der fest mit beiden Beinen auf dem Boden steht", oder: "Lebe den Traum, träume nicht dein Leben." ...materiell auszulegen, würde ich gar nicht kommen. Die Kernaussage ist meines Erachtens doch nur, die Leser ein klein wenig zu locken. Ihnen den Mut zuzusprechen, bisher im Verborgenen angedachte Fantasien, umzusetzen. Ist doch bei den meisten erotischen Träumen der Weg zur Umsetzung ein weiter... (w) |
![]() | 01. Juni 2006 Sicherheiten? Hallo lieber Threadersteller... Wirklich, daß hinter den von Dir hier zitierten Aussagen materielle Hintergründe existieren, wäre ich ebenso wie lavieenrose nicht gekommen. Schliesslich sind dies doch Standardsprüche, die man ständig liest, und die für mich eigentlich überhaupt kaum eine tiefe Aussage beherbergen. Nun ist in der heutigen Zeit ja eigentlich jede Frau in der Lage, sich wirtschaftlich unabhängig vom Partner zu verwirklichen... also auch ohne finanzielle Unterstützung durch ihn ihr Leben zu bestreiten. Und dennoch zu Deiner Frage: Also: der Mann soll nicht nur emotionale sondern auch wirtschaftliche Sicherheit bringen. möchte ich bemerken, daß es nun mal festgelegt ist, daß Frau die Kinder bekommt. Und somit gerät sie dann auch in eine soziale Abhängigkeit vom Erzeuger des Kindes. Aufgrund dessen, KANN sie die wirtschaftliche Sicherheit doch gar nicht ausser Acht lassen. Denn das wäre dann gegenüber der Brut grob fahrlässig. Somit ist es also zum Teil ihre Versorgerpflicht, sich auch im Falle des Wunsches, eine Familie zu gründen, dies vorher auch abzuklären. Im großen und ganzen aber lese ich jedenfalls bei Singles, die keine Familienplanung in Arbeit haben, heraus, daß sie sehr wohl in der Lage sind, ihr Leben wirtschaftlich und auch emotional autark zu gestalten. Anzumerken sei aber dennoch, daß bei momentaner politscher Lage eine Suche nach Sicherheiten nicht so weit entfernt vom Denken der Allgemeinheit liegt. Aber meiner Meinung nach betrifft dies sowohl Mann als auch Frau. |
