![]() | 24. Januar 2010 Das erste mal in SM/BDSM kommen Ich hoffe, das trifft das was ich meine... Also... ich habe nur ganz winzig kleine Erfahrungen mit SM/BDSM gemacht... Und da denke ich, hatte ich den falschen Mann für! Schön war es nicht und eigentlich hatte ich für mich entschieden, dass ich es nicht mag und will... Doch das Thema fasziniert, fesselt, interessiert mich weiterhin... Eine Freundin von mir - wir reden sehr offen miteinander - sagt auch, dass sie das Gefühl hat, ich sollte es einfach mal ausprobieren. Doch leider trau ich mich, durch die vergangenen Erfahrungen nicht so ganz an die Sache... Wie kann ich für mich herausfinden oder vielleicht selber erproben, ob ich es mag? |
![]() | 25. Januar 2010 Ob man etwas mag findet man nur heraus wenn man es versucht. Such dir jemand der dir sympathisch ist dem du vertraust. Jemand mit dem du reden kannst und auch deine Meinung äußern kannst. Wenn das nicht der Fall ist lass die Finger weg. Taste dich langsam an das Thema heran. Dann merkst du von alleine ob es das ist was dir gefällt. |
![]() | 25. Januar 2010 Ich schließe mich meiner Vorschreiberin an. Um herauszufinden ob du es magst oder nicht, solltest du es ausprobieren. Ich kenne deine Situation auch, das ging mir mal ganz ähnlich. Ich denke du solltest dir Zeit lassen um den richtigen Partner dafür zu finden. Jemand mit dem du völlig offen reden kannst und da du derzeitig doch eher zögerlich bist finde ich solltest du dir auch genug Zeit zum kennen lernen nehmen, damit das Vertrauen sich aufbauen kann und ihr euch auf einander einstellen könnt. Wenn es dir darum geht grundsätzlich herauszufinden ob BDSM etwas für dich ist oder nicht, dann kann ich dir nur raten dich weiterhin damit auseinander zu setzen. Schau dir entsprechende Filme und Pornos an oder lies Bücher oder Kurzgeschichten darüber. Wenn es etwas für dich ist kannst du es ja auch mal mit Rollenspielen im Chat probieren. Wenn du dabei auf dich selbst guckst kannst du anhand deiner Reaktionen da schon eine Menge für dich herausfiltern. LG C. |
![]() | 25. Januar 2010 noch einen Vorschlag Manche BDSM-Clubs haben Schnuppertage, bei denen zwar auch gespielt werden kann, aber auch einfach nur gequatscht wird. Da kannst Du ganz unverfänglich und unverbindlich dir das Ganze mal anschauen, bzw. auch mit BDSM-lern reden. Sicherlich gibt es auch in Deiner Gegend einen entsprechenden Stammtisch - auch da kann man etwas ranschnuppern. LG, Peter |
![]() | 25. Januar 2010 Schnuppertag... Das finde ich, ist eine gute Idee. Ich kenne hier in NRW nur den Club de Sade in Selm persönlich. Aber dort wird so etwas angeboten. Du könntest dir, um dir einfach mal alles anzuschauen, deine Freundin mitnehmen... ist vielleicht dann etwas leichter... Aber ich denke auch, wenn du ein solches Interesse daran hast, wird etwas in dir sein, dass diese Erfahrung noch einmal sucht/will. Liebe Grüße Runa |
![]() | 25. Januar 2010 Wenn Dich BDSM fasziniert und fesselt, wie Du schreibst, gehe ich davon aus, dass Du schon konkrete Vorstellungen und Phantasien hast, wie Dein persönlicher BDSM beschaffen sein soll. Versuche erst einmal diese Phantasien irgendwie umzusetzen, ehe Du Dich mit der Bandbreite beschäftigst. Wie langsam oder schnell Du Dich herantastest, hängt wahrscheinlich dann doch davon ab, wie schnell Du den passenden Partner findest, mit dem Du reden und dem Du vertrauen kannst. Wie Du es selbst erproben kannst ? Ich weiß nicht, wie Du Dir dieses Selbsterproben vorstellst und in welche Richtung es gehen soll. Aber das sind ja auch Fragen, die Du dann mit dem passenden Mann bereden kannst. Versuche nicht auf Dich oder in Dich zu schauen, das bringt nichts. |
![]() | 25. Januar 2010 Ich denke, dass Du Dich erst mal informieren solltest, bevor Du ausprobierst, gerade, wenn Du schlechte Erfahrungen gemacht hast und gar nicht genau weißt, ob es tatsächlich etwas für Dich ist. Und auch wenn Du weißt, dass es etwas für Dich ist, weißt Du immer noch nicht, was genau am BDSM Du magst. Das ist nämlich ein riesiger, facettenreicher Bereich. Es gibt viele gute SM-Bücher, sowohl Sachbücher, als auch Romane oder Kurzgeschichten. Genauso gibt es jede Menge Filme, von soft bis hart, darüber kann man gut in Erfahrung bringen, was einen selbst reizt. Obwohl es in der Umsetzung immer noch komplett anders sein kann, als man es sich vorstellt, aber man bekommt eine gewisse Richtung mit, die einem liegt. Relativ in Deiner Nähe, in Köln, ist ein SM-Club, den ich Dir empfehlen kann. Dort kann man auch als Anfänger problemlos hin, dort war auch meine erste SM-Party. Es ist eine super Atmosphäre, ganz familiär, es wird viel gelacht und man kann sich die Augen ausgucken. Falls Du daran Interesse hast, kannst Du mir gern eine Clubmail schreiben. Ich bin auch öfters da, kann dann also auch gern mal eine Clubführung machen und Erklärbär spielen. LG, Ninchen |
![]() | 26. Januar 2010 Der Weg zu sich selber... ... ist ziemlich kurvenreich. Ich höre und lese immer wieder, wie schwer es vielen Menschen fällt, ihre eigenen Neigungen einzuschätzen und das "Richtige" für sich zu finden. Daher glaube ich, das es ganz normal ist, unsicher zu sein. Gerade beim Thema SM gibt es Mechanismen im Kopf und vllt auch im Bauch, die einen zögern lassen und/oder verwirren. Immerhin wären viele der Praktiken außerhalb eines SM-Kontextes moralisch, gesellschaftlich oder eben einfach vom eigenen Selbstverständnis her nicht tragbar. Ich selber habe früh gemerkt, wie sehr mich das Fesseln fasziniert, als aktiver Part; schon als Kind, als ich mir meiner Sexualität noch nicht bewusst war bzw. sie noch nicht entwickelt war, fand ich diese Themen für mich spannend. Dennoch hatte ich nach meinen ersten Sessions zittrige Knie und war vllt sogar ein wenig überfordert mit meinen Gefühlen und Neigungen. Man darf also bei der Auseinandersetzung mit dem Thema BDSM immer ein gewisses Maß an Unsicherheit erwarten, am Anfang vermehrt, später vllt seltener oder weniger Intensiv. Wenn du, Miss Emosie, schon erste Versuche unternommen hast, dieses Themenfeld zu entdecken und gerade, trotz negativer Erfahrungen, weiterhin nach Antworten für dich suchst und neugierig bist, dann lohnt es sich natürlich, dich selbst auf den Prüfstand zu stellen. Wie von den anderen auch schon geschrieben ist es erstmal wichtig, dass du dir deine Fantasien bewusst machst. Worauf stehst du? Was turnt dich an? Was für Gedanken spielen bei der Selbstbefriedigung eine Rolle, welche Spiele beim Liebesakt faszinieren dich. Dabei ist es wichtig, sich selber einzugestehen wie tief man emotional verwickelt ist. Ich denke es gibt auch Menschen, die die Idee von Dominanzspielen etc faszinierend finden, oder interessant oder als nette Abwechslung vom Liebesspiel-Einerlei. Die Frage ist, wie weit diese Menschen gehen, beim Spielen mit ihren Fantasien. BDSM hat viele Facetten, die von allen beteiligten ein hohes Maß an Selbstreflexion fordern. Wenn du jetzt zum Beispiel grundlegend verunsichert bist, bezüglich deiner Neigungen, weil du eine negative Erfahrung gemacht hast, mußmaße ich jetzt mal ganz frech, dass du dich vorher noch nicht so intensiv mit dem Thema, deiner Sexualität und auch der Sexualität des damaligen Partners auseinandergesetzt hast. Das wäre dann quasi der erste Schritt. Wenn du entdeckst, an dir, dass BDSM dir wichtig ist, dir helfen wird, ein sexuell erfüllendes Leben zu führen, dann musst du Zeit investieren. Lesen ist eine Hilfe. Viele raten zu Fachbüchern, ich würde mit Geschichten beginnen. SM-Geschichten. Gute, schlechte, lange, kurze, mit Inhalten die dir manchmal mehr und manchmal weniger zusagen. So bekommst du einen schillernden Überblick der Möglichkeiten, erstmal ganz ohne Wertung, was brav und was böse ist, was gefährlich und was ungefährlich ist. Genauso lohnt es sich entsprechende Fotos anzusehen. In deinem Tempo, meinem Ohr immer bei der inneren STimme, die dir hilft, im Notfall auf die Bremse zu treten, oder aber aufs Gas zu steigen, wenn die richtige Richtung eingeschlagen ist. Danach oder gleichzeitig ist es gut, wenn du dir Gesprächspartner suchst, die ähnliche oder gleiche Interessen haben. Unverbindlich, ohne gleich den perfekten Dom zu suchen (das kann man je eh nicht erzwingen). Frag dir die Stimmbänder aus dem Hals Und wenn du nach all dem immer noch, oder immer mehr Lust verspürst, all das real zu erleben, dann such dir einen Partner (spielgefährten, Geliebten) mit dem du langsam, mit viel Kommunikation, erste Schritte unternimmst. Vielleicht möchtest du ja auch einfach nur einmal irgendwo zusehen, ohne selber beteiligt zu sein; Stammtisch und Parties können da der richtige Anlaufpunkt sein. Und ansonsten: stell hier im Forum fragen, wie du bei meinen Vorpostern sehen konntest, gibt es viele nette Menschen mit viel Fachwissen und Erfahrung, die dir gerne mit Rat und Tat zur Seite stehen. Bis dahin viel Spaß bei "Jugend forscht" LG, Fx |
![]() | 26. Januar 2010 Öhm... diesem Satz @ leif, möchte ich doch gern widersprechen Versuche nicht auf Dich oder in Dich zu schauen, das bringt nichts. Ich finde, gerade das ist dabei sehr wichtig. Nur wenn ich weiss was ich will und was ich (wohlmöglich) brauche, kann ich überhaupt anfangen, meine Phantasien umzusetzen!LG Runa |
![]() | 26. Januar 2010 Lasse Dich finden Ich vermute, als junge, wohlgeformte (sofern Dein Profilbild stimmt) Neuankommende, läuft Deine Inbox eh über. Du fällst damit natürlich in das Beuteschema vieler Männer. Aber Du suchst einen dominanten Mann, der dich vorsichtig einführt, und auf Deine Sorgen Rücksicht nimmt. Ja, die gibt. es, und es haben Frauen sie auch hier schon gefunden. Dein Profil sagt ja schon was Du nicht suchst. Schreibe doch einfach rein, was Du suchst. "Ja, ich suche einen Dom zur Neuversklavung". Und dann heftig aussieben. Die Schwätzer sind vielleicht hartnäckig, aber das braucht dich nicht zu kümmern, und mann kann sie an der Mail auch erkennen. Und dann treffe Dich mit ein paar im Cafe (nimm evtl Deine Freundin mit), wähle aus, besorg Dir einen Cover, äussere klar Deine Tabus und Du hast gute Chancen auf ein schönes Erlebnis. |
![]() | 26. Januar 2010 Versuche nicht auf Dich oder in Dich zu schauen, das bringt nichts. @Runa, weil ich glaube, es ist wie bei allen Liebesdingen, wozu ich hier im speziellen Fall auch BDSM dazuzähle, besser seinen Gefühlen zu vertrauen als zu versuchen, sich selbst zu analysieren.Das Problem des Einstiegs in BDSM besteht ja gerade darin, dass man nicht genau weiß, was man will. Hier reichen auch wieder die eigenen Gefühle aus, wie zum Beispiel das Bedürfnis nach Erniedrigung, Dienen oder Schmerz ohne nun jede mögliche Praktik im einzelnen zu kennen, und eben der richtige Partner, um den Einstieg zu finden. Aber ich glaube wie mein Vorredner (Vorschreiber), die inbox von Miss_Emosie läuft über, vielleicht findet sich darin der Richtige und sie muss nicht erst ein theoretisches Studium mit dem Lesen von Pornromanen und dem Anschauen von Pornofilmen absolvieren. Im Gespräch mit Anderen lässt es sich doch einfacher lernen. |
![]() | 27. Januar 2010 Geht mir ähnlich, nur das ich noch gar keine Erfahrung in der Richtung gemacht habe. Devote Gedanken/ Wünsche hab ich "noch" nicht aber das gesamte Thema ansich finde ich ungemein spannend. Für einen Dom bin ich aber "vielleicht" ein wenig zu einfühlsam und zu wenig "egoistisch" (falls das eine typische Eigenschaft eines Doms sein sollte.. hab da zwar so meine Zweifel aber das kann ich halt noch nicht beurteilen. Was ich hingehen gut kann, ist die Führung zu übernehmen, wenn ich spüre/weiss das jemand freiwillig die Führung abgeben will. Jemand zu begleiten seine eigenen Grenzen zu erreichen oder nen Stück darüber hinaus zu gehen, fällt mit auch leicht und macht mir Spass. Nur ob das die richtigen Eigenschaften für nen SMler sind.. I don't know...yet! |
![]() | 27. Januar 2010 Für einen Dom bin ich aber "vielleicht" ein wenig zu einfühlsam und zu wenig "egoistisch" Einfühlsamkeit ist die wichtigste Eigenschaft eines Doms! Lass dich von niemandem vom Gegenteil überreden. Und ist es nicht egoistisch genug, jemanden führen zu wollen? Ich denke schon. Bei solchen Dingen ist es wie mit vielem: Try it or leave it. Sprich: Versuch macht klug. Schwieriger ist jemanden zu finden, mit dem man es versucht. Da habe ich auch kein Geheimrezept dafür, außer dass man Orte aufsuchen könnte, wo sich viele SMler rumtreiben (Stammtische, ne Bar die einschlägig bekannt ist, etc. pp.) und sich mit ihnen drüber unterhält. Manchmal entstehen so auch Freundschaften, und über jene neuen Freunde lernt man dann mehr Menschen kennen die dasselbe mögen wie man selbst, und schwupps!, schon ergibt sich eine erste Gelegenheit. Manchmal ist es ganz leicht, manchmal wiederum nicht. Da gehört auch eine Portion Glück dazu. Weswegen man vor allem eines braucht: Geduld. Hat man die aber, kann es manchmal schneller gehn als man denkt. |
![]() | 27. Januar 2010 Wow... vielen Dank für die vielen Antworten... Hm, es sind viele Tipps hier, werde mich mal in der "Porno - Welt" umsehen und gucken was ich finden kann. @Ninchen: Das ist ein tolles Angebot! Das würde mich sehr interessieren Leider hab ich inmoment weniger Zeit, versuche aber bald näher auf euch einzugehen... Danke nochmal! Miss_Emosie |
![]() | 27. Januar 2010 Der Begriff BDSM, der sich aus den Anfangsbuchstaben der englischen Bezeichnungen Bondage & Discipline, Dominance & Submission, Sadism & Masochism zusammensetzt ist ein ganz weites Feld und hat unglaublich viele Seiten. Auch ich habe einmal an dem gleichen Punkt gestanden wie Du jetzt. Auch ich habe mir auf Anraten verschiedener Leute diverse Pornos ausgeliehen aber meine Antwort habe ich dort nicht gefunden. Ganz entscheiden ist was in Deinem Kopfkino abgeht und was Du Dir für Dich selber wünschst. Dabei kann Dir weder ein Porno noch Fachliteratur helfen. Danach solltest Du Dir jemanden suchen, der Dir hilft Dein Kopfkino umzusetzen. Achte darauf daß es jemand ist der sich mit dieser Matherie auskennt und ausreichend Erfahrung hat Dich auf Deiner Reise zu begleiten und zu schützen. Gerade im Netz gibt es viele Männer, die sich als dominant oder sogar als echte DOMs ausgeben, es aber tatsächlich nicht sind. Für sie bedeutet Dominanz Besitzanspruch, Dich vögeln zu können wann immer sie es wollen oder wildes drauf rum kloppen. Du wirst wahrscheinlich ganz von alleine merken wenn Du den Mann gefunden hast denn von ganz alleine eröffnet sich eine Welt von der Du bisher nur träumen durftest. Ich habe damals den Mann gefunden und bin ihm noch heute unendlich dankbar für das was ich unter seiner Hand erleben durfte. Ich wünsche Dir viel Glück den richtigen Weg für Dich zu finden. |
