![]() | 28. Mai 2006 Der Rohrstock und die Erfüllung Hallo liebe Freunde, ich (dom/dev) liebe den Einsatz des Rohstocks für Bestrafungen sehr. Nun ist es eine schmerzhafte Waffe für meine Kleine. Sehr viel Schläge kann ich damit nicht ansetzten. Zur Info: mit der Hand kannich bis zu Höhepunkt schlage *grins. Klappt Perfekt. Mit der Hand ist meine Technik ausgereift. Mit dem Stock (Strafe) geht es höchstens mit einem mäßigen Schlagen. Sonst ist der Schmerz so groß und das ist dann von der Intensität zu hoch. Würde gerne mehr mit dem Teil arbeiten. Liegt es daran, dass man nicht soviel Schmerz ertragen kann? Kann man mit dem Stock den Partner auch zum ersehnten "fliegen" bringen oder ist es nur das Spiel der Strafe die sie ertragen muss. Ist es nur das Kopfkino die Strafe zu empfangen und es zu ertragen? Dem Partner zu zeigen "ich halte es für Dich aus"? -------------------------------------------------------------- In einem Forum habe ich gelesen, dass mann mit dem Rohrstock auch zum Orgasmus kommen kann. Durch die Vibration soll es gehen! Habt Ihr Erfahrungen zu meinen Fragen? Würde mich freuen. Euer Wolf |
![]() | 28. Mai 2006 Du sprichst immer von "man" - schon mal überlegt, das es von Mensch zu Mensch anders sein könnte? Also das die eine voll auf harte Rohrstockschläge abfährt und nich genug bekommen kann, die andere eher die sanfteren mit der Hand bevorzugt? *nurmalanmerk* |
![]() | 28. Mai 2006 ich selbst bin auch kein Rohrstockfreund. Nach mehreren Schlägenist damit schnell meine Grenze erreicht und ich brauche eine Pause. Gerte und Peitsche kann ich bedeutend länger ertragen. aber nach einer Pause bitte ich teilweise wieder um den stärkeren Schmerz, nur um festzustellen, dass dann noch weniger geht. Es ist nicht erklärbar, aber ich denke, das auch diese Art des Schmerzes "trainierbar" ist und Tagesabhängig. Bleibe bei dem, was ihr gefällt und überfordere sie nicht.dann kommt vielleicht einmal alleine die bitte nach dem Stock. |
![]() | 28. Mai 2006 AitschPi@ Ja, Du hast recht, es gibt bestimmt Partner die es härter mögen. Frage: nur mal zur Technik, in der Anwendung des Stockes sieht mn häufig den geraden Schlag über beide Pohälften, diese ist doch schmerzhafter als wenn ich auf die größeren Gesäßflächen schlage. Geht es nur um die Striemen oder kann ich den Stock auch wechselweise einsetzten. Ich weiß, die antworten sind wahrscheinlich: probiert es aus! Das werde ich auch tun, nur möchet ich vorher informieren und nicht unvorbereitet zu schlagen. Gruss Der Wolf |
![]() | 28. Mai 2006 Hmm... ... also ich persönlich mag den Rohrstock. Allerdings NUR in höchstem Erregungszustand, und dann auch nur mit gezielten Schlägen. Nicht die Quantität der Schläge, sondern die Qualität macht es bei mir aus Allerdings bin ich etwas verwirrt bzgl. Deiner Aussage: Würde gerne mehr mit dem Teil arbeiten. Im Rahmen einer Bestrafungsmaßnahme kann das ja sehr angebracht sein. Aber, erstens denke ich, ist eine Bestrafung keine Belohnung (das schliesst für mich schon mal einen "O" komplett aus) Und zweitens, wie jeder Mensch unterschiedlichste Neigungen hat, bevorzugt auch ein jeder unterschiedliches / wenn nicht sogar kein Gerät. Bedenke doch vielleicht bei der Auswahl Deiner Schlagwerkzeuge auch ein wenig die Vorlieben Deiner Partnerin. Schliesslich und endlich muss nicht jeder auf die gleichen Dinge abfahren. |
![]() | 28. Mai 2006 halt_er_los@ Der Stock ist dann für Dich eine Strafe, wenn es so ist, dann ist oder mus auch unangemeh sein? Aber dennoch möchtetst Du es mit dem Stock haben. Wie kann man es dann verstehen oder beschreiben, dass für den Sub der Stock doch interessant ist? Als Belohnung würde ich zum Beispiel das Schlagen mit Hand oder Wergzeugen die Subi mag bezeichnen? Oder gehen hier die Gefühle auseinander? Gruss Wolf |
![]() | 28. Mai 2006 Na ups... Scheinbar herrscht hier ein Missverständnis vor. Ich kenne in all meinen BDSM anteiligen Beziehungen keine Strafmaßnahmen. Und darum kenne ich den Rohrstock auch nicht als Bestrafung. (Sorry, aber halte nicht viel von solcherlei Erziehungsmaßnahmen) Der Rohrstock in höchster Erregung galt sicherlich nur der weiteren Steigerung. Nicht der Bestrafung |
![]() | 29. Mai 2006 sehr interessanter Nebeneinwurf ist eine Bestrafung keine Belohnung @hat_er_los, das ist aber eine Aussage, die mich einerseits erstaunt, andererseits irgendwie aufbaut. Erstaunt, weil ich von vielen subs weiß, daß die Bestrafung "dazugehört" und ihnen Lust bereitet. Aufbaut, weilich das für mich auch nicht so empfinde und mir darob schon "unnormal" (jetzt wirds richtig lustig) vorkam. Was mir eigentlich auch wurscht is. |
![]() | 30. Mai 2006 Nun ja... Liebe niewieder... ich persönlich denke für mich, daß ich nicht im Kindergarten bin. Und somit brauche ich auch keine Erziehung in diesem Sinne von jemanden anderes. Darum kann ich solchen Erziehungsversuchen auch überhaupt nichts abgewinnen. Zudem, wenn sie unter dem Motto laufen, daß sie Lust bereiten. Da frag ich mich, warum man es bestrafen nennt, wenn es doch eigentlich ein Sahnehäubchen gibt? Irgendwie erscheint mir solch ein System völlig neben der Spur und auch absolut widersprüchlich in seiner Aussage. Ne Strafe ist für mich keine Belohnung. Und dementsprechend kann ich dann auch nicht verstehen, daß sie zur Lustförderung dienen soll. |
![]() | 30. Mai 2006 Ja, SM-Rollenspiele sind doch immer paradox Ja, Halt_er_los, das ist ja das prinzipielle Paradoxon bei SM-Rollenspielen, bei denen beide Partner "auf ihre Kosten kommen". Der Sub empfindet die Lust an der Strafe, an der Erwartung der Strafe, an der Angst vor der Strafe. Angst ist normalerweise eine negative Empfindung. Für den Sub verschmelzen aber Angst und Sehnsucht vollkommen. Eine wirkliche Bestrafung wäre also nur der Entzug der Strafe oder das Überschreiten der individuellen Schmerzgrenze. Ersteres wäre dann aber Verzicht auf Erfüllung, letzteres wäre primitiver Brutalsex, an dem nur der Dom Spaß hat. Ich denke, wir SMs müssen einfach mit der Erkenntnis klar kommen, dass unsere Gefühlswelt, unser Kopfkino, keinen Bezug zu realen, nicht sexbezogenen Situationen hat. |
![]() | 30. Mai 2006 wann kapieren endlich mal einige das es (schräge) typen wie uns, die alterlose und noch einige andere gibt ... für die es die "strafe" nicht gibt! es ist ein piel mit macht und demut das durch den schmerz verstärkt wird, man kann sich besser hineinfallen lassen, der schmerz bzw der sadismus dient nur als transportmittel, als katalysator. es hat nix mit "draufhauen" als strafe zu tun. wenn ich strafen müsste (dom) wäre ich wütend oder zumindest stinkig ... unter solchen umständen könnte ich aber nie "fliegen" also: ist die subbi nicht lieb = keine session! ... wie sagt ein freund doch so schön: "wer f**** will muss lieb sein!" passt nicht ganz aber der sinn ist der gleiche. wenn ich durch strafen erziehen müsste wäre ich arm 'dran ... wäre nur noch ein spielzeug der sub (führt hier aber eventuell zu weit) ich meine das alles jetzt nicht böse! ich kenne nette menschen und freunde, die das ganze "gestrafe" so praktizieren - und sie sind glücklich so ... nur denkt doch auch bitte daran, das es auch menschen gibt die das ganze etwas tiefer durchdrungen haben ... das ganze etwas kopf- und geistlastiger betrachten ... und lasst ihnen IHR spiel das sich außerhalb von (für uns) primitiven strafen bewegt. @ Prairiewolf Eine wirkliche Bestrafung wäre also nur der Entzug der Strafe oder das Überschreiten der individuellen Schmerzgrenze. Ersteres wäre dann aber Verzicht auf Erfüllung, letzteres wäre primitiver Brutalsex, an dem nur der Dom Spaß hat. im ansatz richtig ... nur:>>Strafe<< durch Session ersetzen >>Überschreiten der individuellen Schmerzgrenze<< rauslassen! (damit machst du die sub kaputt ... zu einem geistigen wrack) >>an dem nur der Dom Spaß hat.<< bei solchen sprüchen schüttelt es mich ... du hast ja recht -> aber solche typen schaffen es die ganze szene in verruf zu bringen
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![]() | 30. Mai 2006 @schlagfertig ich sehe es im ansatz genau wie schlagfertig, obwohl die strafe würde ich ander umschreiben. Als "süße" Strafe. Vielleicht hört sich das Wort ja schon abwertend an, aber es ruft auch bei den Subs eine devote einstellung hervor. Vielleicht wollen sie es auch hören und erwarten dann eine behandlung die sie nicht vorhersehen können. "was wird er diesmal machen?" Es ist das ungewisse, die unterwerfung, die wünsche bedingungslos zu erfüllen und das vertrauen zu genießen. Also würde ich die "strafhandlungen" nicht so hoch ansetzen wir es von einigen dargestellt wird. Ich denke es muss für den sub ein schmerz vorhanden sein. wie er zu stande kommt, mit bestrafung oder belohnung ist abhängig von seiner einstellung zu der intensität der zu errtagenen schmerzen. der dom kann, muss aber nicht geil auf strafen mit unangenehmen schmerzen sein. (sadist) für ihn als partner kommt dann auch nur ein sehr "schmerzunempfindlicher" sub infrage. so finden sich dann auch die unterschiedlichen partner mit verschiedenen neigungen. Fazit: schmerzen als "strafe" muss sein, wie stark entscheidet jeder selbst. die bezeichnung strafe ist nur eine andere für das gefühl der schmerzen. |
![]() | 30. Mai 2006 Na aber Hallo.. .... Ihr Lieben. Ich für mich halte den Aufhänger " Strafe" für ein Paradoxon, daß ich in der Anwendung auch so weder benutzen mag, noch wirklich brauche. Meiner Meinung nach ist aber nichts dagegen einzuwenden, wenn andere das völlig anders sehen. Dennoch, wenn ich Sub wäre und Lust hätte, würde ich mich dann ständig den Erziehungsversuchen entziehen, um die daraus abgeleitete Strafe zu erhalten. Und somit wäre dann Dom doch mein Werkzeug der Lust. Also mißbrauche ich die Strafe daraufhin, um Dom dazu zu zwingen, mich zu bestrafen, und mir somit Lust zu schenken. Meiner Meinung nach wird er dadurch lediglich zum Lusterfüller. Und genau das weisen aber viele Doms von sich, genau das wollen sie nämlich nicht sein. Aufgrund dieser Tatsache halte ich den Begriff Strafe auch für völlig paradox. |
![]() | 30. Mai 2006 Strafe halt_er_los´ Schön dass die menschen verschieden sind. ich halte es aber für sinnvoll darüber zu sprechen um herauszufinden was mein partner oder ich will. was bringt es wenn ich stark schlagen will und mein partner darunter nur leidet. das ist dann eine strafe für den dom, weil so der sub durch seine hand aus dem spiel getrieben wird um sich was neues zu suchen. also, einfach mal ansprechen ob die spiele mit kleinen strafen angereichert werden, oder ob man gleich den "honiglöfffel" rausholt um belohnend zu schlagen. schwuppppp |
![]() | 30. Mai 2006 @halt_er_los, @wolfskäppchen ich glaube, daß der Grund, warum sich halt_er_los so gegen "Strafe" wehrt, in der Ablehnung der Strafe per se liegt, tschuldige halt_er_los, wenn ich mich da jetzt so über Dich auslabere, ich meins nicht persönlich. Ich kann mir vorstellen, daß allein schon der Begriff und die Vorstellung von "Strafe" in ihrem Kopf massive Ablehnung hervorruft und daß sie dadurch die "Strafe" die erste Hürde, nämlich das Denken, gar nicht nehmen kann. Wozu auch, besteht je keine Notwendigkeit. |
