![]() | 22. Januar 2010 Schade, vielleicht hättest du es auch ganz normal, mit Liebe erreicht. Schwachsinniger Einwand. Zum einen kann man einen relativ fremden Menschen noch nicht lieben und wenn man einem relativ fremden Menschen gleich eine Liebeserklärung macht, geht er in aller Regel laufen Erst wenn man die Frau erobert hat, ist Liebe angesagt. Aber bevor die Platz greift, hat Frau mich manipuliert durch ihre Reize und ich sie mit meinen Worten. |
![]() | 22. Januar 2010 Manipulation, per Definition, ist kein win-win. Wer da grossartig rumlugen muss, wird irgendwann ertappt. Eroberung, ist win-win. Vergiss nicht, die "manipulierende" merkt irgendwann, ob das, was getan wird, aus gutem Herzen geschieht, oder zum reinem Selbst-sweck... |
![]() | 22. Januar 2010 auch über diesen Unterschied habe ich mir lange Gedanken gemacht... Nein, es ist devot... und ich habe mich ganz freiwillig dafür entschieden. Bei dieser Distinktion devot/demütig würde ich vom Gefühl her mich eher Ralfs Definition anschließen, und behaupte jetzt mal, daß Du beides exakt miteinander vertauschst. Aber das müßte man jetzt lexikalisch aufdröseln, das würde vielleicht zu weit führen. > freie Entscheidungen sind philosphisch ziemlich vertrackt. vivavista hat ja schon angedeutet, daß 80% emotional determiniert sind. Die Verhaltensforschung würde die Quote vielleicht sogar noch höher ansetzen. Philosophisch ist darüberhinaus aber vollkommen belanglos, zu wie viel Prozent Deine Entscheidung ins limbische System hinabreicht: Wenn Du das mit der Willensfreiheit irgendwie wissenschaftlich "objektiv" angehen willst, kannst Du gar nicht anders, als zu erklären, daß diese Willensfreiheit gar nicht existiert. Sobald du das Kausalitätsprinzip, also Ursache und Wirkung, aufgibst, ist das keine Wissenschaft im klassischen Sinne mehr. Dieses Kausalitätsprinzip ist in der kantischen transzendental-Terminologie "Bedingung der Möglichkeit von Erkenntnis durch den Verstand schlechthin." Wer das nicht akzeptieren will, sollte sich besser nicht hinters Lenkrad setzen, und erst recht keine öffentlichen Verkehrsmittel benutzen. Egal als wie frei/selbstbestimmt Du einzelne Entscheidungen in Deinem Leben empfunden haben mags, ein hardcore-Objektivist würde Dir nachweisen, daß Du zu exakt jenem Zeitpunkt der Entscheidung gar nicht anders konntest: aufgrund der aktuellen Situation, der Verdrahtung in Deinem Gehirn und Deinem soziologischen Gewordensein. Ist angesichts der vielen Joghurt-Sorten im Kühlregal keine sonderlich prickelnde Vorstellung, daß ich nicht wirklich die Wahl habe, sondern daß die Entscheidung für eine bestimmte Sorte bereits durch meine Wahl für einen bestimmten Fernsehsender und dessen Reklame vorherbestimmt wurde. Und diese Wahl für diesen Fernsehsender wurde ebenfalls durch andere Dinge exakt so determiniert. Witzigerweise kommen aber viele Weise der Weltgeschichte zu genau derselben Erkenntnis: Willensfreiheit ist eine Illusion. Dies zu akzeptieren erfordert: Demut. So ganz bin ich mit diesem Projekt aber auch noch nicht durch, sonst könnte ich in meine Sätze etwas mehr Liebe reinpacken so wie Ralf. |
![]() | 23. Januar 2010 Dein Weg wird garantiert ein anderer sein, doch immer nur zu gehen, heißt auch niemals anzukommen. Wenn ich manipuliert wurde und ich nur gehe, entspricht es mich dem Motto mit der Niederlage zufrieden sein und genau das könnte ich nicht. ...denn ich habe immer die Wahl aufzustehen und mir meinen Wert zurückholen. Wenn ich das Feld verlasse und gehe, wird das freche Grinsen mir noch lange im Nacken sitzen, die erduldete Schwermut/Demut wie ein Stein an meinem Fuß den Weg vorwärts zu kommen erschweren. Ja es bedeutet zu kämpfen, den Schwachpunkt des Manipulierenden zu kennen. Ja es bedeutet im Zweifel zu täuschen/zu manipulieren. Der Gejagde wird selbst zum Jäger. Das Schaf zum Wolf, der Engel zum Teufel etc. Wo habe ich denn behauptet dass "merken und merken und merken", nicht alle diese Phasen miteinbezieht.... vor dem Gehen...?... Nur sind das Details: das Endeffekt ist das Gleiche: unpraktibel auf die Dauer. |
![]() | 23. Januar 2010 Manipulation, per Definition, ist kein win-win. Wer da grossartig rumlugen muss, wird irgendwann ertappt. Manipulation heisst nicht Lügen oder sich verstellen, sondern nur gezielt emotionalen Einfluss nehmen um damit die Entscheidung des gegenüber gezielt zu beeinflussen. Man kann freilich auch durch Lügen und Täuschungen manipulieren, aber das ist dann eine ganz andere Frage der Zulässigkeit der Werkzeuge. Wenn ich einer Frau Komplimente mache, Ihr Blumen schenke und zeige, wie ich sie begehre und weil sie das beeindruckt, entwickelt sie Gegensympathie bis Verliebtheit und wir werden daraufhin ein Paar, dann habe ich durch gezielte Manipulation eine win win Situation geschaffen. Hätte ich mich leger nur daneben gestellt und gesagt "Hallo ich bin der Peter und arbeite bei der Fa xyz und hätte dann gewartet, was da kommt ,dann wäre nichts passiert, es sei denn, Peter hätte eine Attraktion, wo jede Frau gleich dahinschmilzt. Dann hätte aber Peter sie mit seinem Äußeren, nur mit einem anderen Werkzeug halt, manipuliert. |
![]() | 23. Januar 2010 Der Begriff Manipulation (lat. für Handgriff, Kunstgriff) bedeutet im eigentlichen Sinne „Handhabung“ und wird in der Technik auch so verwendet. Allgemein ist Manipulation ein Begriff aus der Psychologie, Soziologie und Politik und bedeutet: die gezielte und verdeckte Einflussnahme, also sämtliche Prozesse, welche auf eine Steuerung des Erlebens und Verhaltens von Einzelnen und Gruppen zielen und diesen verborgen bleiben sollen (Camouflage) ... Manipulation sei entweder ein Gerät etc. geschickt handhaben oder auch etwas oder jemanden in die gewünschte Richtung lenken; beeinflussen; steuern ... Manipulation von Menschen verfolgt Ziele und dient dazu, andere Menschen hinsichtlich ihres Verhaltens zu beeinflussen. Der Begriff der Manipulation ist negativ besetzt; Manipulation kann laut Definition nicht positiv sein – wird ein positives Ergebnis angestrebt oder erreicht handelt es sich um Kommunikation zur Überredung oder Überzeugung. Manipulierte Menschen handeln nicht aus eigenen Einsichten oder Überzeugungen, sondern fremdbestimmt. .. Befürworter manipulativer Praktiken, zum Beispiel aus den Bereichen Vertrieb, Werbung und Propaganda, halten den Vorwurf von Unfairness und die Gefahr von Machtmissbrauch für vernachlässigbar. Es sei ein Vorurteil, gegen das die Manipulation zu kämpfen hat. Manipulation sei ein natürliches menschliches Verhalten. ... Problematik Demgegenüber wird eingewendet, dass die Wahl der Mittel für eine Wertung bedeutsam ist. Eine Manipulation, die auf gezielter Täuschung beruht, sei problematisch. Im negativen Sinn bedeutet Manipulation zum Beispiel die Verminderung der Willensfreiheit beziehungsweise Kontrolle des Opfers beziehungsweise seitens des Täters eine Wahl unfairer, intransparenter oder täuschender Mittel, welche eine Gegenwehr erschweren. usw usf Also ist: Manipulation heisst nicht Lügen oder sich verstellen, sondern nur gezielt emotionalen Einfluss nehmen um damit die Entscheidung des gegenüber gezielt zu beeinflussen Nur EINE Ansicht(ssache), usm, deine... |
![]() | 23. Januar 2010 .. Manipulation in der Liebe den Rest hab ich euch beiden als private Sache beanwortet, denn öffentliche Threads werden nun mal von mehreren Leuten mitgelesen auch von NICHTMITGlIEDERN von Joy, dazu reicht es aus das passende Keyword in die Suchmaschinen anzugeben, in denen Joy angemeldet ist. |
![]() | 23. Januar 2010 Bevor wir uns hier im Kreis drehen, um den Begriff Manipulation zu erklären, möchte ich einen kleinen Rat geben. Es ist eigentlich wurscht, wie ich Einflussnahme auf mich und andere, genau wie meine Einflussnahme auf mich selbst und andere nenne. Es zählt im Prinzip nur das Ergebnis. Wenn das, was Einfluss auf mich nimmt, gut ist, ehrlich gemeint ist, zu meinem Wohlergehen beiträgt und aus Liebe geschieht, dann nehme ich es an. Und wenn Einflussnahme von meiner Seite ebenso ehrlich ist und auch nur dem Wohlergehen des anderem dient und aus Liebe geschieht dann kann es angenommen werden. Es sollte immer dem Wohlergehen dienen und nicht eigennützigen und egoistischen Zwecken dienen. Das sollte man(n) und Frau erkennen und dann spielt es keine Rolle, wie der Begriff nun letzendlich verstanden wird. Wenn ich merke, dass ich ständig zu meinem Nachteil beeinflusst, belogen, betrogen und benutzt werde, werde ich mich von dem trennen. Wenn ich aber merke, dass es ehrlich und gut gemeint zu meinem Nutzen ist, wenn es mit guttut, wenn es aus Liebe geschieht, aus Sorge und Anteilnahme, dann werde ich bei dem bleiben. lg Ralf |
![]() | 23. Januar 2010 .... außer das mit dem Gehen, das war mir zu einfach. Einfach so gehe ich dann garantiert nicht.. Aber das hab ich ja schon mal geschrieben. Ich hole mir dann meine Würde wieder zurück *hundertprozentig* |
![]() | 23. Januar 2010 Es zählt im Prinzip nur das Ergebnis. Wenn das, was Einfluss auf mich nimmt, gut ist, ehrlich gemeint ist, zu meinem Wohlergehen beiträgt und aus Liebe geschieht, dann nehme ich es an. Es sollte immer dem Wohlergehen dienen und nicht eigennützigen und egoistischen Zwecken dienen. Das ist genau den Unterschied und spiegelt sich auch in die Definition die ich mehrere Seite vorher plaziert habe. Es macht viel aus, ob jemand wissend Einfluss auf jemand zu deren Nachteil nimmt - oder ob es einfach ein Zeichen der Menschlichen Begrenzung ist. Dann ist es einfach die Menschlich. Da wir nicht perfekt sind. Und zeigt, wie Jacadenza schreibt, zeigt, wie wir lange nicht so viel Einfluss haben, auf das, was rum uns ist, wie wir denken. Vistavista Manipulation heisst nicht Lügen oder sich verstellen, sondern nur gezielt emotionalen Einfluss nehmen um damit die Entscheidung des gegenüber gezielt zu beeinflussen. Das wäre den Anfang, wenn du nicht genau schaust ob du dich über den ander stellts. Natürlich hat 1 Mensch Einfluss auf sein Gegenüber. Es ist IMMER eine Frage mit welche Einstellung.... Ich betracht es so, auch aus meinen eigenen Leben: Wir sind erst eine Antwort auf das Leben, in dem wir geboren sind. Wenn das Leben einigermasse in ordnung ist, kommen wir eher selten in die Situation die richtig reflektierien zu mussen und so zu bearbeiten, dass wir eine Möglichkeit anders zu Wählen, kriegen. Nachdem, besonders Mensche die es sehr schwierig fruh im Leben hatten, sich dies angeschaut haben, und merken, wie sie ihre "Antwort" auf das urprungliche Leben (unbewusst) weitergeführt haben, existiere einigermasse die Chance, "anders" zu wählen. Dies ist kein reiner Kognitiven Prozess, sondern beinhalt unser "gesamt-organimus." |
![]() | 23. Januar 2010 Dies hier ist ein sehr schöner Thread. Es ist auffällig, wie gut hier menschliches Verständnis vorherrscht und alle Schreiber offen und mit einen höflichen Umgang miteinander schreiben. Das ist im Joy nicht immer so und dafür möchte ich mich bei euch allen einmal bedanken. lg Ralf |
![]() | 23. Januar 2010 Etwas OT, aber ich möchte mal etwas zitieren. Die verborgene Harmonie Das auseinander Strebende vereinigt sich und aus den verschiedenen Tönen entsteht die schönste Harmonie und alles entsteht aus Streit. Auch die Natur strebt nach dem Entgegengesetzten und bringt hieraus und nicht aus dem Gleichen den Einklang hervor, wie sie zum Beispiel das männliche mit dem weiblichen Geschlechte paarte und nicht etwa mit dem Gleichen und so die erste Eintracht durch Vereinigung des Gegensätzlichen und nicht des Gleichartigen herstellte. Harmonie ist die Verbindung. Ganzes und Nichtganzes, Eintracht und Zwietracht, Einklang und Mißklang und aus allem wird EINS und aus EINEM alles. Fragmente, Heraklit aus Ephesus Euch allen ein harmonisches erfülltes Wochenende lg Angelika und Ralf |
