![]() | 22. Januar 2010 Nein, wenn Reden nichts bringt - und vergiss nicht, oft verschwindet der Manipulator von selbst - dann sind andere Maßnahme notwendig... |
![]() | 22. Januar 2010 Wilma... Wollte ich auch grad sagen, dass das ja das Verflixte ist bei der Sache: wenn es dann ums Reden geht, sind die ManipulatorInnen, schon ganz schön weg oder wollen sich in keinem Fall zur Rede stellen... Das Programm (unbewusstes) ist meist gut "durchdacht", Reflexion wird umgangen, gemieden, ausgewichen, auf perfekter Art und Weise. Oft merkt man dann sogar erst dann richtig bewusst, DASS man/frau einen manipulativen Menschen vor sich hatte. Bitter bitter...die Lehre... |
![]() | 22. Januar 2010 Liebe ist immer auf einer Höhe. Das wäre Liebe. Aber est is auch so, das gerade in Problematische Beziehungen, einiges nicht auch die gleiche Augenhöhe stattfindet. Es ist nur eine Beschreibung der Realität. Kein muss. Und es gibt durchaus Menschen die die Oberhand versuchen zu nehmen z.B. wenn die sagen "ich weiss was du brauchtst", ein Versuch sich über mich zu stellen, ohne mich zu fragen.... Dann ist mir klar das ich mit einem Hellseer zu tun habe. Es ist mir wirklich passiert - statt, das jemand sagt "ich bin so und so..." |
![]() | 22. Januar 2010 Ms Feathermind Genau so ist es! |
![]() | 22. Januar 2010 @ralf DAS ist gemeint mit gleicher Augenhöhe: man/frau, wird in dem Moment, während der gesamte Manipulation ja nicht auf gleicher Augenhöhe behandelt, von dem manipulativen Mensch. |
![]() | 22. Januar 2010 OK, verstanden. Aber es sollte nicht vorkommen. Bestimmen, wo und wie es lang geht kann nicht einseitig sein. Es können immer Kompromisse gefunden werden. Die Liebe ist doch etwas, was gleichwertig ist. Sprüche oder Manipulationen wie ich liebe dich so sehr, du musst jetzt tun was ich will, ich meine es doch nur gut mit dir......... alles blabla, der andere liebt doch genau so. |
![]() | 22. Januar 2010 es können immer Kompromisse gefunden werden Ich glaube, das Manipulatoren nicht lieben, sie "müssen" sich über jemand stellen, warum? Weiss der Teufel, sie verschwinden sehr schnell wenn man sie auf der Spur kommt (oder versuchen ein anderes Gesicht aufzulegen - alles, ausser einem wirklich direkt anzusprechen.) Sie täuschen Herz vor, das Herz ist aber nicht wirklich vorhanden. Warum? Weiss ich nicht. Es ist so. Wie ich sagte, sie stellen sich keine ehrliche Gespräche. Harmonie ist den auch ganz wichtig. Sie "müssen" die Oberhand haben, vermute ich. Aber eine Liebesbeziehung führen sie nicht. Sie können durchaus starke symbotische Gefühle erfahren, aber vieles anders stellen sie sich nicht. |
![]() | 22. Januar 2010 wenn dem so ist, dann würde ca 80% aller antworten hier in diesem forum zu den themen: ich hab da ein problem mit meinem partner in den wind geschossen sein... Sehr vieles was hier geschrieben wir, hat einfach mit Mitteilungsbedürfnis, Selbst-Offenbarung und Appell zu tun, und erweitert bestenfalls das eigene "Erkenntnis"Spektrum, oder die momentane eigene eingeschränkte Sicht die man hat, durch die Umstände in denen man steckt, oder lenkt uns ein wenig davon ab... Ob das in den Wind geschossen ist, muss jeder für sich wissen... |
![]() | 22. Januar 2010 danke für den doppelpass... Sehr vieles was hier geschrieben wir, hat einfach mit Mitteilungsbedürfnis, Selbst-Offenbarung und Appell zu tun, und erweitert bestenfalls das eigene "Erkenntnis"Spektrum, oder die momentane eigene eingeschränkte Sicht die man hat, durch die Umstände in denen man steckt, oder lenkt uns ein wenig davon ab... so kann man auch argumentieren... und das dies hier ein spannendes und gutes kommunikationselement ist... unbestritten... wären wir sonst hier ich will auf etwas anderes hinaus... es wird gebetsmühlenartig immer wieder der tip laut... REDET MITEINANDER... nur durch reden kann man dinge lösen... grundsätzlich ist das auch so, aber leider nur grundsätzlich... denn, wie verhält man sich, wenn der partner nicht mehr reden will, weil die emotionslage zu hochgeschaukelt ist. wenn man die krallen ausfährt... wer in solchen momenten auf ein reden pocht, vergisst den mensch und seine emotion dabei und will seine ansicht durchdrücken... ergo, folgt der drang, der zwang zum reden... dies ist die erste stufe, in dem man manipulativ agiert... oder nicht nochmals, miteinander reden, ist wichtig, elementar wichtig... aber auch der moment, die umstände des redens sind wichtig... und hier bewahrheitet sich der spruch, reden ist silber, schweigen ist gold... |
![]() | 22. Januar 2010 ich möchte hier nicht etwas oder jemand kritisieren. Ich schreibe meine Meinung, meine Sicht der Dinge, die kann, muss aber nicht richtig sein. Ich blicke auf 31 Jahre Ehe zurück. Ich stelle mir vor, wie lange wir schon Kompromisse gefunden haben und immer noch finden. Es hat noch niemals die Frage gegeben, wer höher steht oder wer mehr Macht oder mehr Einfluss hat. Das praktikable setzt sich durch. Rücksicht, Verständnis, Einsicht und auch Verzicht spielen wechselweise eine Rolle. Das Ergebnis zählt und es ist die Priorität, die Beziehung zu fördern, die Partnerschaft auch als solche zu verstehen. Es klingt zwar abgedroschen, aber ich finde keinen besseren Ausspruch, dass alles ein Geben und Nehmen ist. Harmonie entsteht aus Entgegengesetztem, aus verschieden Tönen erklingt die schönste Harmonie. lg Ralf |
![]() | 22. Januar 2010 "der Zwang zum Reden, dies ist die erste stufe, in dem man manipulativ agiert... Ja, das ist ein sehr gute Punkt. Dieser Zwang zu Unterbrechen. Wenn Reden die "dominaste" Form der Verbindung zwichen 2 Menschen wird - und nichts bringt - dann ist es besser, weniger zu sagen und sonst zu schauen, was dann passiert... |
![]() | 22. Januar 2010 Es gibt "echte" Harmonie - wo Bedürfnisse abgestimmt sind und "gezwungene " Harmonie -jemand verpisst sich wenn einen eigene Bedürfnis angesprochen wird - und nur dann "bleibt", wenn das nicht angetastet wird.... |
![]() | 22. Januar 2010 Es gibt "echte" Harmonie - wo Bedürfnisse abgestimmt sind und "gezwungene " Harmonie -jemand verpisst sich wenn einen eigene Bedürfnis angesprochen wird - und nur dann "bleibt", wenn das nicht angetastet wird.... Nur ist das letztere noch "echte" Harmonie? Oder der Moment zu erkennen, wie schwer es auch sein mag, dass man sich von schön mimierte Gefühle und leeren Worte, geblendet wurde, hat blenden lassen und doch nur emotional vampirisiert wurde. Denn, wie du es weiter oben sagtest, Wilma, wenn und weil die eigene Verletzbarkeit nicht investiert wird, sondern nur die des Gegenübers angestrebt/gesucht/gestachelt wird -weil der Manipulator nur noch so, selbstvertretend, etwas noch "spürt"....? Wenn man sich zur Verfügung stellt "angetastet" zu werden, und nicht auf Gleichberechtigung stosst, ist es doch Zeit zu gehen... Egal was noch "gesprochen" wird. Da kann keine Harmonie mehr wachsen, nur noch erzwungen werden.... Und dann ist sie ja keine... |
![]() | 22. Januar 2010 Die Kunst liegt darin, die verborgene Harmonie zu finden. Die verborgene Harmonie ist ein Buchtitel. Es handelt von den Fragmenten des Heraklit. Ich versuche mal meine Gefühle und Empfindungen zu meiner eigenen und unserer gemeinsamen Harmonie auszudrücken. Harmonie ist nicht Friede, Freude, Eierkuchen! Harmonie ist Einklang. Unser kleines Haus, unser Garten, unsere kleine "Burg" ist so wie wir. Wir sind das Haus, dass Haus ist wir. Unser Garten genau so. Wir sind der Garten und der Garten ist wir. Unser Haus, der Garten, die Natur, unsere Liebe, unsere Partnerschaft sind im Optimalfall in Einklang. Und wenn alles stimmig ist befindet sich alles in Harmonie. Natürlich wird diese Harmonie gestört, unterliegt Schwankungen, aber das Ziel ist immer da, diese Harmonie zu erreichen. Und immer, wenn alles im Einklang ist, dann herrscht tiefe Harmonie, die Frieden und Kraft, Mut und Zuversicht gibt. Also versuchen wir den Mißklang ständig in Einklang zu bringen. Und wenn das gelingt, herrscht Harmonie. Sie ist nicht sichtbar, sie ist nicht hörbar, sie ist verborgen. Und du spürst sie nur, wenn sie da ist und du spürst sofort, wenn sie nicht da ist. lg Ralf |
![]() | 22. Januar 2010 ... erst einmal; Ist die Liebe ansich nicht frei? Hab ich selbst nicht das Recht, so zu lieben wie ich es möchte, im Zweifel sogar ergeben, mit Hingabe oder devot? Das erfordert in keinem Fall eine Liebe auf Augenhöhe... wie bereits schon einmal irgendwo zwischen Seite 9 und 13 geschrieben; so recht geht hier das Prinzip des Gebens und des Nehmens nicht auf, genauso wenig, wenn jmd. sterbenskrank ist... Nur weil er nicht mehr aktiv am Leben teilhaben kann, vielleicht sogar den Alltag bestimmt, mich an meine äußersten Belastungsgrenzen bringt, kann ich dann diesen Menschen nicht mehr lieben? das zweite, was mich etwas ins bla bla führt, wenn ich merke; hier läuft etwas falsch, dann warte ich doch nicht darauf, dass der Manipulierende das Weite sucht. Ich stell ihn zu Rede und das garantiert nicht immer auf eine feine Art, mrs feathermind, ich habe ebenfalls gelacht und wirklich dieses alles erhabene Lächeln als Antwort gesehen... und genau dieses würde ich bedingungslos garantiert nicht zulassen, Manchmal fangen hier die Pläne für Rachefeldzüge an, so meine ganz eigene Überzeugung. |
