![]() | 18. März 2010 Ich bin auch nicht gern allein... aber ich bin damit nicht unglücklich. Habe meine Kids und meine Freunde. Aber was mich vor ein paar Tage richtig zum lachen gebracht hat... Kleiner Buch- oder Hörbuchtip: "Glück kommt selten allein" von Dr. med. Eckart von Hirschhausen. LG Kaja |
![]() | 20. März 2010 Affäre, modern & Vertrauen Für mich ist die Kombination Affäre und "moderne" trotzdem beständige Beziehung wünschenswert, denn – abgesehen von den Emotionen – ist der Unterschied für mich nicht groß. Bei beidem kann und will ich weder auf einen ehrlichen, respektvollen und verständnisvollen Umgang verzichten und Kompromissbereitschaft schließe ich bei keiner der aufgeführten Formen aus! Ich bin freiheitsliebend und trotzdem Bestandsmensch! Brauche Zeit, um mich meiner beruflichen Zukunft und mir selbst widmen zu können, aber auch Zweisamkeit! Sich nur aufgrund der Lustbefriedigung hin und wieder mal zu treffen und sonst kaum in Kontakt zu treten ist mir zu wenig. Dabei kann ich nicht voll und ganz ich sein, weil das Vertrauen fehlt und immer wieder mal Zweifel aufkommen können, was die Harmonie definitiv zerstört! Eine gemeinsame Wohnung, ständig aufeinander zu sitzen, würde mich irgendwann erdrücken und in die Flucht treiben! Ich habe trotz Partner immer noch ein eigenes Leben und möchte mich auch mal nur auf mich konzentrieren, Freundschaften pflegen oder auch einfach mal allein sein! Auch mein Gegenstück sollte weiterhin sein eigenes Leben leben können, seine Freiräume genießen, sich aber auch immer wieder auf einen sicheren Pol freuen können! Bei dieser Form kehrt so schnell nicht der Alltag ein, auch sexuell nicht! Bei einem vertrauten Menschen kann ich sehr wohl auch darauf verzichten, dass man sich jeden Tag hört oder sogar sieht – gerade weil ich ihm vertrauen kann! Aber es muss Beiden gut gehen damit! Das ist mein derzeitiger Standpunkt. In ein paar Jahren kann das ganz anders aussehen! |
![]() | 20. März 2010 Wer ist schon gern allein... zumindest für mehrere Wochen oder Monate. Wenn aus einer Affaire, eine Freundschaft und eventuell Lebensgemeinschaft entsteht ist das doch auch toll. Sich auf ein Beziehungsmodell zu fixieren wäre für mich auch nicht möglich. Ich für mich suche die Frau an meiner Seite, egal wann. Ich kann aber gerne auch mal allein sein, muss aber auch nicht deshalb auseinander wohnen. Ich bin manchmal einsam, muss aber nicht unbedingt zusammen wohnen. Zusammen wohnen ist meist schwierig, weil die meisten solange auf den Traumpartner gewartet und sich den Ihn sich anders vorgestellt haben, daß die hohen Ansprüche nie 100% erfüllt werden können. Da stören schon die Haare im Waschbecken oder oder im Weg gestellte Taschen. Sollte man aber bereit sein Abstriche zu machen, dann könnte ja vielleicht auch das eintreffen was keiner erwartet. |
![]() | 23. März 2010 @hanauer1969 ,,Sollte man aber bereit sein Abstriche zu machen, dann könnte ja vielleicht auch das eintreffen was keiner erwartet." Das würde ich so unterschreiben. ,,Zusammen wohnen ist meist schwierig, weil die meisten solange auf den Traumpartner gewartet und sich den Ihn sich anders vorgestellt haben, daß die hohen Ansprüche nie 100% erfüllt werden können." Meist liegt es daran, dass der jeweilige gegenüber zwar sagt, dass er etwas ändern möchte aber es am ende nicht tut. Veränderung, in einer Partnerschaft, muss immer auf Gegenseitigkeit beruhen. Somit wären beide Seiten glücklich und zufrieden. |
![]() | 23. März 2010 Veränderung, in einer Partnerschaft, muss immer auf Gegenseitigkeit beruhen. Ich hatte mal den Vorschlag gemacht, jeder der Partner solle 5 Sachen aufschreiben was einen stört. Und dann sollte jeder 3 Sachen sagen, welche er ändert oder ändern könnte. Das wars mit der Beziehung, ich sollte alles ändern und Sie sah in Ihren keine Fehler. |
![]() | 23. März 2010 Ein Beziehungsmodell als theoretische Grobstruktur ist im Einzelfall ja nun bis an die Schmerzgrenze Zu 'losgelöst' auch von der Realität äußerer Machbarkeiten ('Trivia' wie Job- vs. Wohnort / Immobilien, die immobilisieren / Kinder, die den AktivitätsRadius einschränken) und gegebener 'Betriebsinterna' (Offenheit für zweisame Nähe vs. pop-ulärer Freiheitsdrang z. B.): So gibt es neben den zwei hirnigen ähm hornygen Protagonisten diese anderen 'Mitbestimmer' im Ringelreihen? / Eiertanz? darum, was aus einer Begegnung zwischen zwei Menschen werden kann... und daran ändert auch leider weder eine vorab getroffene Grundsatzentscheidung für ein Beziehungsmodell A, noch ein explizit ver-äußertes (Lippen)Bekenntnis B irgendetwas - Fixkosten bleiben immer. Punktuelle Triebbefriedigung mal außen vor: Sobald man 'in eine Beziehung' mit jemandem tritt und sich vom andern berühren lässt, sind zumindest den Gefühlen (ganz tief drin, was man raus lässt: andere Baustelle Aber doch nur, wenn ich weiss was ich eigendlich will? Nichts zu wollen ist schon mal sicher kein Sündenfall Und: Praxis rückt allen Theorien zuleibe. Und ja, es ist eine Binsenweisheit: Wenn eine Entscheidung 'dank' Komplexität zu schwer scheint... oder ist, entscheiden sich viele für ein Nichts und verharren in der sichernden Passivität. Klar ist: Mit Menschen, die man mag, verbringt man Zeit, so es geht viel Zeit - andere 'Zeitvertreibe' sind mitunter oft nur tools. |
![]() | 23. März 2010 Da stören schon die Haare im Waschbecken oder oder im Weg gestellte Taschen. Sollte man aber bereit sein Abstriche zu machen, dann könnte ja vielleicht auch das eintreffen was keiner erwartet. Stimmt... ich komme spät Abends nach Hause... die Schuhe und Taschen stehn im Flur... und das völlig unerwartete tritt ein... Na was wohl? Danke Schatz... kannst du mir mal grad ne Krankenwagen rufen.... ich glaub ich hab mir den Fuß gebrochen... Ich finde jetzt Haare im Waschbecken nicht soooo schlimm... auch wenn die Zahnpastatube offen liegt... schraub ich sie halt zu... Bei offenstehenden Toilettendeckeln und Schleifspuren in der Schüssel ist aber die Schmerzgrenze erreicht. Oder sollte ich da auch noch Tolerant sein... und sagen "Och ist ja nicht so schlimm, ekelt mich zwar nur deinen Sch**** wegzuputzen... aber ich liebe dich da so sehr.... Also suche ich nicht nach dem Traumpartner... aber ich schau schon genau hin ob ich die kleinen und großen Macken auf Dauer ertragen kann. Und wie die Beziehung dann letztlich aussieht entwickelt sich aus den Situationen heraus. Euch noch einen schönen Tag Kaja |
![]() | 23. März 2010 @hanauer1969 Das wars mit der Beziehung, ich sollte alles ändern und Sie sah in Ihren keine Fehler. Ihre eigenen Fehler sah sie nicht aber die des anderen. Einfach nur Typisch Die Idee mit dem Zettel ist aber alles andere als neu, aber ob sie funktioniert sei dahingestellt. |
![]() | 23. März 2010 @Kaja Oder sollte ich da auch noch Tolerant sein... und sagen "Och ist ja nicht so schlimm, ekelt mich zwar... Das was Du aufgezählt hast, ist bei mir nicht. Aber auch ich hab bestimmt Macken die Dich aufregen würden.Doch auch wenn es so wäre, könnte man diese Sachen ändern. Es sei denn, man sei intollerant und lässt es nicht zu. Und wenn man solche kennt, gibt es halt nur noch das moderne Beziehungsmodel - 2 Wohnungen getrennt durch viele Straßen. |
![]() | 23. März 2010 Aber du kannst nicht versuchen Leute grundelegend für eine Beziehung zu ändern. Das funktioniert nicht. Hab ich erst gerade wieder erlebt. Wenn Mann & Frau sich versuchen für eine Beziehung zu ändern, damit sie zusammen leben können oder was auch immer, dann geht das in die Hose. Das hat an dieser Stelle mit intoleranz wenig zu tun. Stell dir vor, eine Frau erwartet von dir jemand zu sein, der du nicht bist. Wie lange hälst du das durch? MFG Ardenn |
![]() | 23. März 2010 Das hat an dieser Stelle mit intoleranz wenig zu tun. Stell dir vor, eine Frau erwartet von dir jemand zu sein, der du nicht bist. Ich gehe nicht vom Charakter aus, sondern von Macken die Erziehbar sind.Jedem kleinen Kind sagt man doch, es solle nicht die Fußnägel im Wohnzimmer schneiden und es hört. Warum soll es bei einer Frau oder Mann nicht so sein? |
![]() | 23. März 2010 @ Weibeslust Deine Gedanken kannte ich (w) ganz gut, bevor ich meine aktuelle Beziehung eingegangen bin. Wir fahren seit rund 1,5 Jahren sehr gut mit folgendem Modell: - Feste Partnerschaft im Sinne von Verlässlichkeit ("dein Problem ist auch mein Problem"). - Jeder hat seine eigene Wohnung, aber auch die Schlüssel zur Wohnung des Partners. - Üblicherweise verabreden wir uns für den nächsten oder übernächsten Tag, wenn wir uns verabschieden. (Also nicht nur "Man sieht sich ab und zu".) Aber Rechtfertigungsdruck gibt es nicht, wenn mal einer von beiden noch nicht weiß, ob es klappt. - Monogamie ist nicht vereinbart, das Freiheitsgefühl schätzen wir beide, aber keiner nutzt es zur Zeit exzessiv. |
![]() | 25. März 2010 Meine Beziehung ist „Lavanoce“ recht ähnlich – nur haben wir keine gegenseitige Wohnungsschlüssel. Wir treffen uns regelmäßig und auch nicht mal „irgendwann“. Unsere Termine darf der andere bzw. soll dies wissen. Wir sind beide monogam veranlagt ( mögen keine Kondome ), es ist bei uns beiden, was Hobby`s betrifft, ein großer Freiheitsdrang vorhanden. Die Entfaltung unserer eigenen Persönlichkeit ist uns wichtig, daher getrennte Wohnungen. Das Zusammensein ist sehr herzlich. Die Treffen sind wie eine Insel mit Harmonie – abgeschottet von der übrigen Welt. |
![]() | 03. April 2010 Ich habe mir auch mal einige Zeit Beziehungsmodelle angesehen, und bin für mich auch zu dem Schluss gekommen, das ich eher nicht Beziehungsfähig bin. Da ich generel immer meinen Weg gehe, und das mache was ich will ohne Rücksicht was andere davon denken können. Mann muss wirklich sehr viel Glück haben einen Partner zu finden mit dem man ein Harmonisches zusammenleben hinbekommt. Sehe das für mich persönlich aber eher schwirig, aber bin auch nicht gänzlich Unzufrieden mit meiner Situation. |
![]() | 06. April 2010 mein Partner dürfte ab und an bei mir übernachten, einige Sachen da lassen, aber SEINE Wohnung muss er auf jedenfall behalten. Sowas wäre für mich keine lebbare Liebesbeziehung. Ich möchte mit einer Frau Seite an Seite dem Leben gemeinsam entgegentreten. |
