Hormone bzw. Pille ?

Bin TS aber nicht operiert, in der hinsicht hat sich ncoh garnix getan.- aber ich will anfangen!

24. Dezember 2009
Hormone bzw. Pille ?

Hallo, bin TS aber nicht operiert, in der hinsicht hat sich ncoh garnix getan.- aber ich will anfangen!
ich wollte als erstes wissen wie es mit der einnahme von hormonen bzw Pille aussieht, kann man die einnahme einfach beginnen oder müssen die verschrieben werden oder wie sieht es da in dem thema aus ?! bitte helft mir, ich weis da nicht so wirklich weiter.
Falls die angabe wichtig ist, ich bin 25, 173cm gross und 72 Kilo.

Jaz
25. Dezember 2009

noch niemand geschrieben.... schade.
Ich freue mich natürlich auch über PN´s- bin aber kein plus mitglied (doofes wort).

Kinky jaz.
25. Dezember 2009
Mal etwas was recht Neu ist:

Medizinischer Dienst des Spitzenverbandes Bund der Krankenkassen e. V.

Nun-wie es aussieht setzen die Deutschen Sexualmediziner ihre D-Sogs eben Schritt für Schritt über die Krankenkassen durch:

JETZT MUSS der MDK die HORMONBEHANDLUNG genehmigen, weil
* Transsexualität zu den SELTENEN ERKRANKUNGEN nach § 116 b SGB V zählt und

* es sich hier um sog. OFF-LABEL-USE handelt.

Daher KEINE ärztliche Therapiehoheit mehr.
Alles andere ist danach ein ärztlicher Behandlungsfehler oder sogar illegal.

Damit werden Ärzte die sich nicht an die Richtlinien halten faktisch dizipliniert.


Diese neue Begutachtungsanleitung soll einheitliche Begutachtung bundesweit gewährleisten, sie regelt nicht die Kosten.

Dieses ist in keinsten falle gegeben, da nicht immer ein und der Gleiche Gutachter zur Verfügung steht.

Wird auch nie so möglich sein, da jeder Gutachter so Menschlich ist wie jeder Mensch,
und Menschen haben nun mal auch Fehler und vorurteile gegen was auch immer,
aber eine einheitliche Begutachtung könnte nur eine Maschine gewährleisten.

Jeder der sich alles noch einmal in ruhe zu gemüt führt,
wird feststellen, das alle die dieser Begutachtungsanleitung zugestimmt haben,
gegen die Intressen von Transsexuellen Menschen gehandelt haben.


In wie weit man für sich mit Hormonen beginnt lasse ich mal dahin gestellt, denn durch diese Neuerung werde eh wieder einige das unvermeidliche machen.





LG
Marina
26. Dezember 2009

In wie weit man für sich mit Hormonen beginnt lasse ich mal dahin gestellt, denn durch diese Neuerung werde eh wieder einige das unvermeidliche machen.


... und was willst du damit umschreiben?


Grundsätzlich habe ich nichts gegen eine gewisse Vereinheitlichung, doch so wie es sich für mich darstellt, geht es ganz klar darum, die Hürde weiter nach oben zu verschieben, um letztenendes dadurch Kosten einzusparen.
26. Dezember 2009

Liebe Tassi,


... und was willst du damit umschreiben?

Das nicht grade wenige den Hormonellenweg auch selbst beginnen, ohne Arzt,
Ist dir wie mir bekannt, wobei es mit Arzt doch erheblich gesünder sein kann.
26. Dezember 2009

Das mit der Eigenmedikation ist kein neuer Hut, doch hier stimme ich dem zweiten Teil deines letzten Postings zu.

Auch wenn ich der Meinung bin, dass nicht jeder sich selbst bezeichnende Fall von Transsexualität was mit dieser zu tun und tatsächlich einen eher anderen Hintergund hat, geht es den KK's hierbei eindeutig um Kostenreduzierung und nicht um die Behebung des voran genannten Problems.
27. Dezember 2009

@Jaz, ich würde es nicht ohne Arzt machen!
@Marina, betrifft das nur GKV oder auch PKV Versicherte?
27. Dezember 2009

Der MDK ist nur für die gesetzlich Versicherten zuständig, ebenso das SGB, die Privaten sind aber auch nicht besser und machen es Betroffenen nicht leichter.
Eher im Gegenteil, denn hier ist es so, dass die Krankenkasse weitaus mehr fordern kann, als bei einem gesetzlich Versicherten, was sie auch weitestgehend machen.
27. Dezember 2009

Bei der GKV wird es dann wohl an der Kasse liegen. Einer Freundin wurde sogar das 2. Gutachten und Brust-Implantate von der Kasse bezahlt. Sie hat gerade mal ein Jahr vom ersten Arztbesuch bis zur GAOP gebraucht.
27. Dezember 2009

@AnnikaTV

Spitzenverbandes Bund der Krankenkassen e.V.


Dieser ist seit geraumer Zeit für alle Krankenkassen.

Grundsätzlich aber für die GKV.

Aber auch der PKV.

Sobald eine KK den MDK einschaltet.

Diese Regelungen gelten seit den 17.11.2009 verpflichtend D weit.

Also wenn eine Person zuvor begonnen hat,
wird sie nicht direkt von dem Beginn,
aber je nach dem wie Weit sie ist von den Neuerungen,
die in der PDF auf der MDS Seite zu finden ist, betroffen sein.


LG
Marina
27. Dezember 2009

AnnikaTV -
wie ich es verstanden habe, ist es ncviht lange her und ein praktisches beispiel wie gut es laufen kann?! falls das ganze hiermöglich ist, können wir gerne einmal e-mail adressen austauschen ich wüde gern noch 1-2 sachen aus den erfahrungen erfahren *g*

2. Warum nicht ohne Arzt, kann es sehr schlimm enden?

Marina -
Eins habe ich nicht richtig verstanden, ist es jetzt ein rückschritt in den neuerungen oder wie ? kommt so rüber.
Also ich verstehe es als verbesserung, ganz abgesehen davon ob man das über sich ergehen lassen möchte.

Erstmal dank euch allen,
und ganz lieben Gruss.

Jasmin
27. Dezember 2009

@SatyrNoctem/Jasmin

Es ist ein Rückschritt.

Den dem Arzt ist die Therapie Hoheit genommen worden.
27. Dezember 2009

@Jasmin, ich empfehle dir in deiner Nähe z.B. bei einem Stammtisch eine Mentorin zu suchen, bei der alles gut lief und die wie du gesetzlich oder privat versichert ist. Versuche es dann genauso zu machen (Gutachter, Ärzte, Anträge). Es gibt viele gute aber auch viele schlechte Beispiele (z.B. faule Gutachter oder Ärzte die dich lange hinhalten). Das ist keine Sache bei der man nur ein paar Pillen schluckt, die man sich selbst organisiert! Du kannst damit sehr schnell deine Leber ruinieren.
31. Dezember 2009

haltet mich für dumm oder so, aber ich kapiers grad noch nicht?!

Der MDK muss die Hormonbehandlung genehmigen, das ist och nichts schlechtes ?

Was ist denn damit genau gemeint das die Therapiehoheit des Arztes wegfällt?

Also das ist genau der unterschied oder ? ich kapiers noch nicht ganz...
ohje -.-

Bin also voll betroffen von den neuerungen wie es aussieht, bitte erklärts mmir für dumme, ich habe echt überhaupt keine ahnung da ich noch nie mit krankenkassen zu tun hatte.
weis auch nicht wofür die MDK überhaut da ist und was die machen ...?! *schäm*

Jasmin
31. Dezember 2009

Also ...

MDK = Medizinischer Dienst der Krankenkassen

Therapiehoheit eines Arztes = Der Arzt entscheidet beim Vorliegen einer Erkrankung, welche therapeutische Maßnahme anzuwenden ist (Verabreichung von Medikamenten usw.)

Beim Vorliegen von F64.0 oder Verdacht darauf konnte der Arzt bisher selbst entscheiden, ob der Beginn einer Medikation notwendig ist oder im Zweifelsfall der Besuch eines Psychologen zur Rücksicherung der Diagnose oder des Verdachtes sinnvoll ist.

Durch das Einschalten des MDK seitens der KK's und hier insbesondere der Gesetzlichen kann der Arzt nicht mehr selbst entscheiden (=Bevormundung) und die Patientin muß sich zur Beurteilung der Situation mit dem MDK auseinandersetzen.

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