![]() | 14. Februar 2011 Nicht konsequent genug. Ein Dom soll Befehlen und nicht um den Dienst des Sub bitten! Als Sub, hätte ich an einen "bettelnden" Dom kein interesse, da es nicht konsequent genug ist. Da bin ich bereit jederzeit den Gegenbeweiß anzutreten. Wenn ich Bitte zu einer submissiven Person sage kommt schon rüber das dies dominant und konsequent ist - dafür kann man doch gewisse Nuoncen in die Betonung legen und die Stimmlage verändern. Gerade im Bereich Dominanz und Submission kann man die Stimme als Werkzeug zur Intensivierung der Athmosphäre einsetzen. |
![]() | 14. Februar 2011 . dominanz, wie ich sie verstehe, ist nicht aus worten ausgemacht und durch worte nicht zu mindern. sie ist einfach. jeder partikel im umraum eines von natürlicher dominanz geprägten menschen, ist davon aufgeladen. das hat eine atmosphärische qualität und ist völlig unmissverständlich. daraus leitet sich ein ganz simple regel ab: je höher der grad an innerer dominanz, desto weniger bedarf es einer verbalen oder gestischen verstärkung. eine solch klare innere dominanz ist nach meiner beobachtung ein seltenes phänomen. um so tragischer wirkt es, wenn sich dies von schlechtem stil getrübt zeigt. das ist in etwa so, als wäre ein ganz wunderbares und geniales technisches produkt auf den markt gebracht worden, bei dem es für gutes design leider nicht mehr gereicht hat - megatragisch. lg linnie |
![]() | 01. März 2011 ich glaube auch das man auch sehr dominant bitten kann.. die art es zu sagen, der blick, die stimmlage, körperhaltung ... kann auch aus sätzen mit den worten "bitte" "würdest" "könntest" zu einer dominante aussage machen !! im übrigen fasziniert mich die kunst duch elegante, ruhige, gelassene und niveauvolle sprache, befehlen ausdruck zu verliehen. man muss nicht immer brüllen ... um dominanz zu zeigen. |
![]() | 01. März 2011 Oh, es gibt den ganz normalen Umgang miteinander, bei dem ich und er wissen, ich sollte (muss aber nicht) folgen. Und der beinhaltet sicherlich auch "Bitte" und "Danke". Dann gibt es noch den "o"-Ton. Wenn ich zB gerade keine Lust habe, ihm aber etwas wichtig ist. Eine winzige Betonung des kleinen Wörtchens "Bitte" genügt um mich davon zu überzeugen, dass es angemessen ist, mich zu fügen. Und das weit mehr, als es jedes "gu6%0ghi SOFORT!" jemals tun würde. *lächelnd* Resta |
![]() | 01. März 2011 ...... oh ja mit der zeit kenn Sub seinen Dom und umgekehrtund so weis man auch die Tonlage richtig einzuschätzen |
![]() | 02. März 2011 Hier wird sehr viel verallgemeinert,finde ich.Es wird sicher subs geben,die sich eine klare "knallharte" Ansprache wünschen,weil sie gerade dieser Befehlston kickt. Andere mögen es vielleicht lieber,wenn in der Anweisung ein Bitte vorkommt,das nicht extra betont-,sondern eher "beiläufig" in die Anweisung eingestreut wird. Allgemein bin ich der Meinung,dass sich ein Dom keine Blösse gibt,wenn er seine Anweisungen höflich,aber bestimmt erteilt. Consi |
![]() | 08. März 2011 ..... natürlich ist Höflichkeit in meinen Augen eine selbtverständlichkeit! jedoch ist eine Bitte genauso umzusetzen als wenn es ein Befehlston wäre, denn genau DAS ist es in diesem Moment und manchmal brauche ich auch den harten Ton gruss Bella |
![]() | 08. März 2011 Ich weiß nicht, ob es diese Variante hier im Strang bereits gab: Ich jedenfalls befehle nicht. Ich drängle nicht, ich bitte nicht einmal. Ich mache einfach nur Vorschläge. Die sind dann allerdings nicht ohne und haben es in sich. Natürlich darf sie dankend ablehnen und natürlich kann und darf sie auch jederzeit abbrechen. Das ist gar kein Problem für mich. Nur wird sie dann auch nicht erfahren und nicht wissen, wie es gewesen wäre und wie es ggfs. weiter gegangen wäre. |
![]() | 09. März 2011 ... Meiner Meinung nach, ist gerade in diesem Bereich, eine Höflichkeitsformel wie „Bitte“ - „Danke“ (je ausdrucksstärker die Handlung um so wirkungsvoller die Höfflichkeitsformel – das Posting von vanBruns – auf der ersten Seite, bringt das hervorragend auf den Punkt) ein „Beweis“ für Mündigkeit. Bewusstheit, Respekt. Hier trennt sich die Spreu vom Weizen. Die dreinschlagenden und vom Leben übersättigten 60% bis 70% die sich, mit abwaschbarer Farbe, die Buchstaben BDSM auf ihre Fahnen geschrieben haben, können dies, meiner Meinung nach, nicht mal ansatzweise nachvollziehen. Denn das ist nicht über „Logik“ zu erfassen. Wie schon auf Seite eins beschrieben, es geht nicht um das Wort (ich bleibe im Höfflichkeitsbereich) an sich , sondern um die Betonung die den Kontext unterstreicht. Um das gewünschte Ergebnis zu erzielen. Die Feder ist meist mächtiger als das Schwert. Und die Feder ist das Wort! Dies ist meine Meinung, die „Wahrheit“ maße ich mir nicht an. Grüße. 7 |
![]() | 25. Januar 2012 ich hoffe doch stark, dass ein Bitte von mir zur richtigen Zeit am richtigen Ort in der richtigen Lautstärke beim RICHTIGEN Gegenüber eine Gänsehaut verursacht |
![]() | 03. März 2012 Fehlende Manieren und schlechte Umgangsformen... ..sind kein Zeichen von Dominanz, sondern von schlechter Kinderstube oder sozialen Defiziten. Ein Herr der sich seiner Selbst sicher ist wirkt sicher nicht weniger dominant, nur weil er im richtigen Moment respektvoll ist und bitte oder danke sagen kann. |
![]() | 03. März 2012 Verbale Art und Weise Ich mag keinerlei verbale Auswüchse in einer Session , ich liebe die ganz leisen und bedrohlichen Töne mit tiefer Stimme , bestimmte gezielte Blicke , die mehr sagen , als tausend Worte , kleine Gestiken und eine unmißverständliche Mimik , die mich immer wieder den Sadismus auch auf diese Art und Weise spüren lässt. Caneboy |
![]() | 03. März 2012 Nur weil mein Meister "Bitte" sagt heisst das noch längst nicht, dass es kein Befehl ist. Und wie heisst's noch mal so schön: "Euer Wunsch ist mein Befehl." |
![]() | 03. März 2012 Wenn jemand den anderen um etwas bittet, steckt dahinter die Aufforderung (Bitte), dass es sofort geschehen muss. |
![]() | 04. März 2012 In Mails verwende ich schonmal die Formulierung "Ich wünsche mir, dass Du...." Meinem Diener kam noch nie in den Sinn, dies könnte irgend etwas anderes als ein Befehl sein. Im direkten Miteinander lümmele ich mich genüsslich in einen Sessel, nehme eine "ich sehe dir dabei zu und mustere dich" Haltung ein und säusele: "Süßer? Wärest Du bitte so freundlich mir einen Kaffee zu bringen? Ganz langsam, ich möchte doch was zum Gucken haben. Und, Liebster, kniest Du Dich bitte hin, wenn Du mir die Tasse reichst?" Ich habe nicht den Eindruck, dass dabei auch nur eine Sekunde entfernteste Zweifel an meiner Dominanz bestehen. Übrigens auch nicht an meiner Konsequenz. Ich kann kommentarlos abstrafen, den Mann wieder an den Ausgangspunkt schicken und genau die gleiche säuselnde Bitte neu formulieren. Leise und lächelnd, versteht sich. |
