![]() | 09. Januar 2010 @unix0 du sprichst mir aus der seele... ...auch ich bin schwer depressiv. (ich ritze mich und habe suizidversuche hinter mir) ich finde es teilweise krass was hier geschrieben wird, von wegen finger von "diesen menschen" lassen... ...sind wir anders nur weil dir krank sind??, haben wir kein recht auf liebe?? ...habt ihr euch mal überlegt das wir alles tun würden um diese krankheit nicht zu haben... es mag krass klingen, aber diese krankheit kann uns im schlimmsten falle in den tod treiben... ...es ist einfach traurig das es in dieser engstirnigen, verbohrten gesellschaft einfach nicht als krankheit angesehen wird... ...wir sind auch nur menschen und keine monster die "mit absicht" anderen leuten schaden wollen... . |
![]() | 10. Januar 2010 ..unterschreib , auch für mich gilt nie wieder eine Borderlinerin.. |
![]() | 10. Januar 2010 Lebensglück Ich möchte kurz Bezug auf sweet_chrissy's Posting nehmen. Niemand hier im Forum spricht das Recht auf Liebe und Glück ab. Alle Menschen haben mehr oder weniger Macken. Viele Menschen haben Angst vor psychologischen Problemen, weil sie sich selbst nicht kennen und befürchten Unangenehmes zu entdecken. Das Problem ist meines Erachtens ein Anderes. Du scheinst den wichtigsten Schritt zum Weiterkommen bereits gemacht zu haben - du akzeptierst dein Problem. Meine Partnerin hat sich aber kategorisch geweigert, es als Ihren Konflikt zu akzeptieren. Hierüber war kein Gespräch möglich. Am Ende war ich immer derjenige, bei dem alles Mögliche nicht stimmte. Wie soll ein Partner damit umgehen können. Man kommt so nicht weiter. Wie soll der Partner mit seinen Ängsten, Nöten umgehen, die der Borderline Partner auslöst? Wer hilft dem Gegenüber. Bei noch so viel Verständnis für die Probleme des Gegenübers ist es für Menschen, die dieses Gefühl nicht kennen, kaum möglich adäquat damit umzugehen. Ich will ein Beispiel dafür bringen: Das Fremdgehen in der Partner schaft wird mit dem Satz erklärt: " Ich habe das Gefühl von Hunger". Und nun? Was ist wenn du dieses Hungergefühl nicht kennst. Du kannst es nicht Fühlen, das ist das Dilemma. Und irgendwann reicht die Kraft nicht mehr. Ich denke aber, du bist auf dem richtigen Weg. Sie es als Dauerlauf an, er wird Zeit kosten. |
![]() | 10. Januar 2010 @collaterald ...also ersteinmal ist es hier wirklich auch so das man mensch, wie bei sovielen sachen net über einen kamm scheren kann, das mal als aller erstes. ich habs selbst in meiner therapiegruppe erlebt da ist eine dabei, die sieht ihre eigene krankheit glaub ich net mal, sie spricht unentwegt davon zur therapie gzezwungen worden zu sein etc..weshalb ach stark debattiert wird ob sie noch länger teil dieser gruppe ist... ..ich kann nur von meinem umnmfeld reden und es gibt einige mir sehr sehr nahestehenden personen die große probleme mit meinem "verhalten haben.ich weiß das sie manchmal nimmer können , sie net wissen wie sie mit mir umgehen, aber ich muss sagen ich bedeute diesen menschen soviel das sie eine angehörigen therapie mit machen. natürlich bin "ich" krank...aber mit meiner krankheit mache ich die menschen in meinem umfeld auch "krank"...ich bin ehrlich am anfang habe ich mich auch nicht um meine angehörigen geschehrt, wie es ihnen wohl gehen mag etc. dafür hatte ich gar keinen kopf...sie selber haben sich enschloßen hilfe zu suchen... |
![]() | 12. Januar 2010 aus den Beiträgen der user ist immer wieder die Rede von systematischen Wutausbrüchen, Anschuldigungen usw. - alles Verhalten von besitzergreifenden, extrem eifersüchtigen Partnern. Die nach dem Streit alles daran setzen das zerschlagene Porzelan wieder heil machen zu wollen - durch besonders angepassten Zuneigung und Verhaltensweisen. Das scheint aber in der Anfangsbeschreibung @MyWickedHeart so nicht zutreffend zu sein. Hier sehe ich eher einen Mann, der anderweitig eine feste Beziehung hat z.B. ein verheirateter Mann. Er möchte die Vorzüge beider Beziehungen. Zum einen die häuslichen und sicher geordneten Familienverhältnisse (der Part mit den eingeschlafenen sexuellen Bedürfnissen) und auf der anderen Seite den Part der einfühlsamen und zärtlichen Geliebten. Das erklärt die besagten, relativ langen Zeitspannen zwischen durch. Immer, wenn er sich problemlos von Zuhause wegschleichen kann, taucht er wieder auf. Verlieren will er beides nicht. Ich habe nicht alle Beiträge durchgelesen - kann mich aber auch nicht erinnern dass ich in einem 3 Beträgen von @MyWickedHeart gelesen hätte, ob sie jemals in der Wohnung des vermeidlichen Bordeliners gewesen ist. Mein Vorschlag dazu wäre, ihm einfach mal spontan und unerwartet einen gemeinsamen „längeren“ Urlaub vorzuschlagen. |
![]() | 12. Januar 2010 ach ja die sexuellen Bedürfnisse könnten sich auch auf den intensiven Austausch von Zärtlichkeiten beschränken. Da müssen nicht immer sämtliche Register der zwischenmenschlichen Beziehungen gezogen werden. |
![]() | 12. Januar 2010 die sexuellen Bedürfnisse könnten sich auch auf den intensiven Austausch von Zärtlichkeiten beschränken wie sieht ein intensiver austausch von zärtlichkeiten genau aus.und was genau ist mit intensiv gemeint? stehen zärtlichkeit und intensivität nicht in einem gewissen, wenn auch winzig kleinen, widerspruch? |
![]() | 12. Januar 2010 @wiewo schließe mich voll und ganz an,auch ich habe nicht alle beiträge die dazu geschrieben wurden durchgelesen. Dennoch hatte ich beim lesen den selben gedanken. Meiner meinung nach -vergeben- und.......verliebt sein,ob vergeben oder nicht,hat ein anderes gesicht. es läßt never soviel raum zwischen zwei menschen,da die sehnsucht und das begehren gerad in dieser zeit im vordergrund steht. lg |
![]() | 12. Januar 2010 @sweet_chrissy Hallo Suesse, habe dein Thema "Ich hab so misst gebaut" grad gelesen. Kann da leider nicht antworten, da ich ungeprueft bin. Erstmal druecke ich dich fest Dass du misst gebaut hast, hast ja wohl verstanden Die Tabletten und Therapien bitte NUR nach Ruecksprache mit dem Arzt oder zumindest mit deiner Selbsthilfegruppe (oder Joyler, he-he) absetzen/abbrechen. Abgemacht? Mit allen Beitraegen bin ich vollkommend einverstanden! Ich wuerde auch vorschlagen mit Venlafaxin wieder beginnen. Wg. Schlaflosigkeit brauchst du unterstuetzend ein Schlafmittel. Nur auf eine beschraenkte Zeit, denn aktueller Schlafentzug kann dich brutal kaputt machen (tut ja auch, so wie ich es beurteilen kann). Ausserdem: haettest du eine Moeglichkeit mit einer psychiatrischen Ambulanz kontaktieren? Waere in der jetzigen Situation viel hilfreicher als 8 Wochen noch zu warten. Sie wuerden dich fachkompetent beraten. Die Allgemeinaerzte (da ich eine selber bin) konfrontieren leider mit solchen Situationen deutlich weniger. Damit werden Sie schnell zeitlich sowie fachlich (weniger Falle als bei einem Psycho-FA) ueberfordert, zumal, weil Sie deutlich weniger Zeit pro Patient haben. Rein trocken: Behandliungdauer beim Psychologen/Psychiater betraegt mind. 20 Minuten bis 50 Minuten pro Stunde fuer eine(n) Patient/in, ausserdem duerfen Sie sogar Doppelstunden abrechnen. Ein Hausarzt hat im Durchschnitt nur 6 Minuten pro Patient. Ich finde es toll, dass du eine Bezugsperson hast. Das ist soooo wichtig! Sag ihr lieben Dank, damit sie weisst, dass Du sie sehr schaetzt. Du musst jetzt sehr stark sein und nur auf sich aufpassen! Lass dir helfen, Suesse! Deine Kinder soll jetzt dein Partner oder Eltern momentan betreuen/versorgen. Und jetzt zu deinem Beitrag hier: Denke bitte nicht lange dran, warum die Menschen so untolerant sind. Es ist nun mal so: weil sie engstirnig sind, ueberfordert sind, einfach bloed sind........ Habe schon leider oft in den anderen Foren gelesen: "Die Depressiven kosten zu viel fuer unsere Gesellschaft, sie soll man ab besten "entsorgen" Habe mich gefragt "wie denn" In einem KZ?? * kopfschuettel * Mannomann, manche tuen nur leid! Also, Kopf hoch, denk nicht viel an dumme Mitmenschen und eine schnelle Genesung dir! |
![]() | 12. Januar 2010 @a_museman keine Sorge, Streicheleinheiten tun auch dir gut. aber VORSICHT! - die können auch süchtig machen! |
![]() | 12. Januar 2010 *seufzt* Ich hab es schon einmal geschrieben, ich bin mit meinen Mann jetzt bald 11 Jahre zusammen, er schult jetzt auf Arbeitspädergoge um und ich bin Borderlinerin. Ich bin nicht besonders schlimm, nicht besonders milde, er hat viel Mist mit mir hinter sich und trotzdem würde er mich laut seiner Aussage immer wieder heiraten. Borderline ist also nichts schlimmes, wenn man weiß wie man damit umgehen kann und das kann man lernen, wenn man es will und wenn man stabil genug dafür ist.Lass dir bitte also nicht einreden das Bordis Monster sind, wir haben wie jeder andere gute und schlechte Seiten. bring in Erfahrung was mit seiner Erkrankung einher geht, hat er ausser Depressionen noch etwas? Allerdings muss ich manchen Vorrednern recht geben, wenn er dich dauernt versetzt, nicht anruft ect. ich würde mich auf dauer verarscht fühlen, aber ich bin nicht du. |
![]() | 12. Januar 2010 die können auch süchtig machen besser als entzug |
![]() | 12. Januar 2010 @sweet_chrissy: danke Also, eine Boderline"störung" ist doch eigentlich nur desshalb eine Störung, weil es von der gesellschaftlichen Norm abweicht! Dementsprechend ist es eine Definitionssache, ich betrachte die allgemein zu betrachtende "Gesellschaft" als nicht weniger krank wie mich. Ja, eine BL-Störung ist ja gewissermaßen aus dieser "Gesellschaft" hervorgegangen, sei es durch mieses Elternhaus, ggf. Missbrauch, in welcher Form auch immer, oder sonstigen ÄUSSEREN Einflüssen (Hier verweise ich auf die Bezeichnung Borderlinestörung--> Überlebensstrategie). Lehne ich mich mal weiter aus dem Fenster und stelle einen Maßstab auf, der die emotionale "Range", also das Pendeln zwischen positiven und negativen Emotionen skaliert, und nehmen wir hierzu mal eine "Norm" von -5 bis +5 an, wobei 0 als ausgeglichener Gefühlszustand anzunehmen ist, dann sind Borderline "Gestörte" mit ihrer Range von -20 bis +20 auf Intensitätsebenen, die ein normaler Mensch doch garnicht begreifen kann. Gefühlsregulation lernen die Menschleins im Kleinkindalter, logischerweise von ihrer Umgebung. Jetzt gibt es mehrere Faktoren, auf die ich nicht alle eingehen will. Jedoch was ist, wenn einem Kind beispielsweise alle Gefühle abgesprochen werden? Das fängt z.B. mehr oder weniger harmlos mit den Worten "ach, brauchst nicht traurig sein oder ein Indianer kennt keinen Schmerz" ........... demnach werden einem Kind Traurigkeitsgefühle oder Schmerzempfinden einfach negativiert, gibts nicht, alles Einbildung. So, jetzt kommen wir ins Erwachsenenalter, aber dieser introjezierte Mist ist doch immernoch da. Wie soll man adäquat auf gewisse Dinge reagieren, wenn die Maßstäbe komplett verschoben sind? Und ihr erzählt hier man solle die Finger von Blern lassen???? Eher sollte man die Finger von euch lassen, die ihr das erzählt! Denn: Ihr schert alle über einen Kamm, das ist schon fast antisemitistisch, das solltet ihr euch mal vor Augen führen. Denkt ihr nur weil jemand BL hat reagiert er genauso wie jemand anderes der BL hat? Man man man ..... wer das denkt ist mehr als doof. Jeder Mensch, egal ob Schnupfen oder nicht hat eine andere Persönlichkeit, auch wenn einige vielleicht in ein BL passen, sind sie doch nicht gleich. Es erschreckt mich ja zunehmendst, wie emotional beschränkt normale Menschen doch sind und für mich fühlt es sich oftmals so an als seien sie Gefühlskalt (übertrieben gesagt) ........... was natürlich rationeller Unsinn ist, weil jeder Mensch hat und empfindet Gefühle. Irgendwo gab es ein Beispiel wegen Fremdgehen und einem Hungergefühl. Ich finde das gut auf den Punkt gebracht, denn: Wenn ein Mensch tagelang nix zu Essen bekommen hat, dann funktioniert das Denken nichtmehr, man handelt nur noch, allein der Überlebensinstinkt steuert dann alle Handlungen, rationelles Denken ist zwar vorhanden, aber gerät irgendwie in den Hintergrund, man dissoziiert quasi und tut Dinge, die man unter normalen Umständen nie tun würde. Einsame Insel, nur ein Mensch anwesend, den man nichtmal besonders gut kennt, was passiert? Einer frisst den anderen auf, wenn nicht rechtzeitig ein anderer Lösungsansatz geholfen hat. Würde unter normalen Umständen niemals passieren, aber das sind halt so Ausnahmezustände. Diese "Schablone" kann man unter gewissen Umständen auf das "Hungergefühl auf Nähe" anwenden, es ist vergleichbar. Hoffe ich konnte das mal begreiflich erläutern. Noch etwas in eigener Sache: Nur weil es emotional primitivere und eingeschränktere Menschen gibt werte ich sie weder ab noch unterstelle ich ihnen böse Absichten. Aber ich spüre doch eine Sache sehr häufig und das ist ANGST! Ja, das war jetzt mal ein kleiner Auszug von dem was mir grad so durch den Kopf ging, garantiert nicht vollständig, aber ich muss Morgen eine wichtige Klausur Thermodynamik/Strömungslehre schreiben und hatte gestern ne Spätschicht gehabt, da muss ich meine Zeit etwas strenger managen. Mal als Tip für die "normalen" und nicht normalen xD ......... googelt mal nach prominenten Menschen mit Bl-Störung, ihr wärt überrascht! Und wenn ihr das herausgefunden habt, wer dazu gehört(e), dann denkt einfach mal darüber nach warum das so ist, vielleicht kommt ihr drauf! LG D (Falls ich mich irgendwo wiederholen sollte, behaltet es für euch) |
![]() | 12. Januar 2010 UniX0 du hast eine Form vergessen, das Erbliche. |
![]() | 12. Januar 2010 nein, ich hab das nicht vergessen ... ich habe es nur ausgelassen .. sonst wär der Text noch länger geworden! Meine Mutter hatte vermutlich auch BL ...... schwer sie noch zu fragen, sie hat sich vor vier Jahren das Leben genommen ........... also ich bin mir der erblichen Vorbelastung doch sehr bewusst |
