![]() | 10. November 2009 "Neue Grippe" ist gar nicht so neu Beim Stöbern nach Informationen zur Grippeimpfung sind mir einige "vertrauliche" Dokumente des Robert Koch Instituts (RKI) in die Hände gefallen. In einem Jahresbericht ist da unter anderem die Rede von einer Influenza A des Typs A/H1N1, bei der nun verstärkt Resistenz gegen ein spezielles Grippemedikament (Oseltamivir) festgestellt wurden. Der Bericht bezog sich auf die Grippesaison 2007/08. Links nur für Mitglieder In einem weiteren Bericht ist die Rede von einer saisonalen Grippe des Typs A, Subtyp H1N1, der bereits seit einigen Jahrzehnten registriert wurde. Links nur für Mitglieder Liest man sich ein bisschen in die Historien ein, dann wird der Virustyp auch mit der Spanischen Grippe (1918-20) und der Russischen Grippe (1977/78) in Verbindung gebracht. Gut, die Erfahrung zeigt, dass das Virus tatsächlich ein aggresives Potential besitzt. Da aber dieser Virus offensichtlich bereits seit Jahrzehnten zur Gruppe der saisonallen Grippeviren gehört, erschließt sich mir jetzt die Bezeichnung "Neue Grippe" nicht ganz. Und auch nicht die plötzliche Panik und Angstmache der Medien und Gesundheitsbehörden. Bei einer statistisch überdurchschnittlichen Anzahl von Infizierten in der Saison 2004/05 wurde ja auch keine Panik geschoben. Womöglich, weil die Pharmaindustrie noch keinen Impfstoff in der Hinterhand hatte, der unbedingt im Feldversuch erprobt werden muss? Hach, ich liebe Verschwörungstheorien.... |
![]() | 10. November 2009 au fein @feli noch ein Auf dasselbe Recherche-Resultat bin ich übrigens auch gekommen ... Hach, ich liebe Verschwörungstheorien.... wobei das aggressive Potential des Virus völlig harmlos ist im Vergleich zu dogmatischen VT'lern als Impfgegnern und deren natürlichen Feinden den pharmagläubigen (fast Zwangs-)Impfbefürwortern. Also auf in die nächste |
![]() | 10. November 2009 das ist recht einfach Die Nomenklatur H1N1 ist ungenau. Das erste porzine (also vom Schwein ausgehende) Influenza-Virus ist schon 1930 gefunden worden (hatte aber nichts mit der damals wütenden Grippewelle zu tun, die viele Todesopfer gefordert hat!) Man vermutet aber, daß die große Grippepandemie 1918-1920 (Spanische Grippe) ebenfalls ihren Ursprung in einem porzinen Influenza-Subtyp hatte. Schweine gelten insbesondere als Pool für das Genshifting und -drifting, da viele Influenza-Subtypen von Schweinen übertragbar sind. Dagegen spricht allerdings, daß die bisher eindeutig vom Schwein ausgehenden Influenza-Stämme eine hohe genetischee und antigenetische Stabilität aufweisen. Die Bezeichnung H1N1 bezeichnet ja nur die wichtigsten Oberflächenantigene des Subtypes (das H steht für ein Hämagglutinin und das N für eine Neuramidinase) Die komplette Nomenklatur würde den Unterschied zwischen den einzelnen Stämmen aufzeigen: der derzeit verwendete Impfstamm gegen die Schweinegrippe ist das Virus A/Califomia/07/2009/H1N1 Die Nachweise des ersten vom Schwein übertragenen Influenza-Virus Zur Nomenklatur hier ein Bild: Links nur für Mitglieder Die meisten saisonalen Grippewellen werden von A/H1N1 Subtypen verursacht, deswegen wird dieser Subtyp seit mehr als 10 Jahren in den saisonalen Impfstoffen verimpft. Gruß, Schaaatz(m) |
![]() | 10. November 2009 Schön zitiert.... Aber warum ist die Schweinegrippe jetzt so neu und populär, dass sich da alle draufstürzen? Im Prinzip ist das doch nichts weiter als eine neue saisonale Grippe, nur dass man sich halt im Frühjahr ein bisschen verspekuliert hat, welcher Typ jetzt der Dominante für dieses Jahr wird. |
![]() | 10. November 2009 Es gibt auch einen menschlichen A/H1N1, der bisher in der saisonalen Grippe meist eine untergeordnete Rolle spielte. Der schweine-A/H1N1, um den es bei der "Neuen Grippe" geht, ist ein anderer bisher nur in Schweinen lebensfähiger Grippevirus, der dieses Jahr den Spezies-Sprung auf den Menschen geschafft hat. Er unterscheidet sich zwar nicht in den mit "H1N1" bezeichneten Oberflächeneigenschaften, hat aber noch weitere andere Eigenschaften, mit denen der Mensch bisher noch nie in Berührung gekommen ist. Deshalb helfen die beim Menschen vorhandenen Abwehrstoffe ("kreuzreaktive" Antikörper) bei Infektion nicht gegen den Ausbruch der Grippe. Das Immunsystem muß bei Kontakt praktisch von Null anfangen, das Schweinegrippevirus kennen zu lernen, auseinander zu bauen und Antikörper zu bilden. In dieser Zeit vermehrt sich das Virus natürlich ungehindert und ist ansteckend - und viele, die's bekommen, bekommen auch die Erkrankung. --> Deshalb ist die "Neue Grippe" neu und hochansteckend. Es ist mehr als nur eine dominante Variante der menschlichen saisonalen Grippe. Diese werden wir erst kennenlernen, wenn in 1-2 Monaten die Saison der menschlichen Grippe beginnt (momentan geht fast ausschließlich die Schweinegrippe um). Und weil man anfangs noch nicht wußte, was dieses Schweinevirus beim Menschen auslösen kann bzw. Sorge hatte, daß dieses sich offenbar verändernde Virus eine Mutation zum Tödlichen machen könnte, hat man zur Abwehr "das ganz große Faß aufgemacht". |
![]() | 10. November 2009 das würde ich noch ... Der schweine-A/H1N1, um den es bei der "Neuen Grippe" geht, ist ein anderer bisher nur in Schweinen lebensfähiger Grippevirus, der dieses Jahr den Spezies-Sprung auf den Menschen geschafft hat. insoferne anders formulieren, als dass dies dieses Jahr lediglich erstmals nachgewiesen/wissenschaftlich untersucht wurde. Oder welche Indizien sprechen für diese "Sprung"-Datierung ? Erwin |
![]() | 10. November 2009 Es gibt auch einen menschlichen A/H1N1, der bisher in der saisonalen Grippe meist eine untergeordnete Rolle spielte Also was ich bisher gelesen hab, ist der A/H1N1-Typus eher der häufigere bei der saisonalen Grippe.Der schweine-A/H1N1, um den es bei der "Neuen Grippe" geht, ist ein anderer bisher nur in Schweinen lebensfähiger Grippevirus, der dieses Jahr den Spezies-Sprung auf den Menschen geschafft hat. Er unterscheidet sich zwar nicht in den mit "H1N1" bezeichneten Oberflächeneigenschaften, hat aber noch weitere andere Eigenschaften, mit denen der Mensch bisher noch nie in Berührung gekommen ist. Auch das hab ich bisher anders gelesen. Zwar ist die aktuelle "Schweine"-Grippe tatsächlich eine Kombination, die "möglicherweise" vom Schwein stammt, da die genetische Charakteristika auf keinen aktuellen Grippestamm passt, allerdings ist aber meines Wissens ein Nachweis dieses Stamms beim Hausschwein als Übertragung Schwein -> Mensch noch nicht festgestellt worden. Da H1N1 häufig auch in Schweinen vorkommt, wurde es eben "Schweinegrippe" genannt. Passender wäre allerdings "Mexico-Grippe", da die historischen Grippepandemien nach dem 'Ursprungsland' bezeichnet wurden.Es wird aber bereits vermutet, dass dieser Stamm schon einmal Berührung mit dem Menschen hatte, da weniger 60+jährige daran erkranken als erwartet und auch in dieser Gruppe einige Resistenzen gegen diesen Stamm nachgewiesen wurden. Die Menscheit scheint also mit diesem Stamm durchaus schon Bekanntschaft gemacht zu haben. |
![]() | 10. November 2009 Grins, hab da auch noch was: H1N1: ein seit 1970 bekanntes Virus, milde und komplikationsfreie Infektionen »3. Die Bundesregierung und ihre Berater unterstützen die Haltung der WHO, wozu sie nach der Pandemie-Erklärung verpflichtet sind. Sie haben 50 Millionen Dosen Impfstoff bei GlaxoSmithKline im Wert von 700 Millionen Euro bestellt, zu zahlen durch die Beiträge der gesetzlich Krankenversicherten und durch die Steuerzahler. Weder STIKO noch Bundesregierung haben aber öffentlich darüber informiert, dass es sich bei H1N1 um ein bekanntes Virus handelt, das bereits in den 1970er Jahren in den USA als sogenannte asiatische Schweinegrippe von Vietnamsoldaten eingeschleppt wurde. Da sich das Virus damals schnell verbreitete, wurden etwa vierzig Millionen US-Bürger bis 1976 geimpft. Dann wurde die Impfung eingestellt, weil die Infektion mit dem Virus in der Regel so milde und komplikationslos verlief, dass die seltenen Komplikationen des Impfstoffs wie das Guillain-Barré-Syndrom schwerer wogen (Washington Times vom 27. April 2009).« Quelle:Links nur für Mitglieder Liebe Grüsse, Birgit |
![]() | 10. November 2009 Es gibt nicht DAS H1N1-Influenza-Virus. Wie schon erwähnt gibt H1 nur an, daß das Gen für Hämagglutinin (Oberflächenmolekül, gegen das Antikörper effektiv schützen können) der Variante 1 entspricht, N1 daß die Neuraminidase dem Typ 1 entspricht. Und nicht H2 oder H5 oder N3 oder sonstwas. Das ist wie Augen- und Haarfarbe: es gibt viele Varianten und auch Blau ist nicht immer das selbe Blau und Braun ist nicht immer das selbe Braun. Das Influenzavirus besteht aber aus sehr viel mehr Genen, die auf soetwas wie Chromosomen verteilt sind. H1N1 ist typisch für menschliche und auch Schweineinfluenza-Viren, da es sich dort besonders effizient verbreiten kann. Die Oberflächenstruktur von menschlichen und Schweinezellen ist ziemlich ähnlich. Ziemlich selten haben H1N1-Viren größere Ausbrüche beim Menschen zur Folge, weil die Viren zwar genauso ständig mutieren wie Vogelviren oder andere Säuger, aber die daraus resultierende saisonalen Grippestämme sind meistens schwach. Wenn H1N1-Stämme aber stark waren, dann haben sie weltweite schlimmste Pandemien ausgelöst. Die Spanische Grippe, die auch sehr schwach begann, die zweite Welle im Herbst sehr viel stärker war und ebenfalls vor allem junge Personen schwere Symptome zeigten oder starben - genauso wie sich der aktuelle H1N1-Stamm bisher verhält und damit anders als die normalen saisonalen Stämme. Auch die Russische Grippe war eine H1N1 Pandemie. Dieses Mal ist einfach ein H1N1 Virus entstanden, der ausgesprochen ansteckend ist und sich bisher anders verhält als die saisonalen Stämme und deswegen die Besorgnis: wie weit er sich noch anders verhält, ob er weiter mutiert. Was genau bisher die verantwortlichen Mutationen sind, weiß ich nicht, müßte man nachschlagen, dürfte mittlerweile bekannt sein. Aber dieser H1N1-Subtyp ist mit den bisherigen Impfungen der letzten Jahre absolut nicht abgedeckt. Es gibt aber schwache Hinweise, daß Menschen über 65 Jahre teilweise Antikörper zu besitzen scheinen, die um so stärker sind, je älter die Person. Auch das treibt die Befürchtungen, es mit etwas Ähnlichem wie der Spanischen Grippe zu tun zu bekommen. Und auch wenn der Virus mutiert und so gefährlicher werden kann (momentan ist er ziemlich schwach, steckt nur Unmengen Leute an), kann er weiterhin die bisherige Schweinegrippe-H1N1-Oberfläche behalten und dann ist die Impfung gegen Schweinegrippe weiter wirksam. Deswegen die Impfung: weniger, um jetzt die Erkrankung an der Schweinegrippe zu verhindern (das auch). Sondern vor allem, um bei einer möglichen weiteren Mutation (mit größerer Sterblichkeit) zu verhindern, daß sich DER Stamm ausbreiten kann. Und da es ca. 2-3 Wochen dauert, bis die Impfung effektiv ist (solange braucht der Körper, um effiziente Antikörper zu entwickeln), kann man eben nicht einfach von heute auf morgen alle Leute impfen, wenn es plötzlich dramatisch wird. Wobei die zeite Welle bei uns ja immernoch nicht wirklich angekommen ist, wir haben zwar inzwischen mehr als 3000 neue Fälle pro Woche (das sind nur die vom RKI nachgewiesenen), also mehr als 3x soviele wie vor 2 Wochen, aber Zustände wie in den USA - da sind wir ja noch weit entfernt. Dort stecken sich ganz andere Zahlen an Leute an und ist die Sterblichkeitsrate 30x so hoch wie bei uns, obwohl er immernoch der selbe Virus ist. Das Problem ist bei Influenza, daß es hauptsächlich dort zum saisonal entscheidenden Reassortment (Mischung 2er Viren in einem Wirt) kommt, wo eben viele potentielle Wirte (Vögel, Schweine, Menschen) nahe zusammen leben. Das ist vor allem in Dritte Welt Staaten mit hoher Bevölkerungsdichte wie China, Indien oder Mexiko z.B. der Fall, deswegen entstehen dort die meisten neue Kombinationen und schaffen es neue Varianten, auf den Menschen überzuspringen. Und von dort ausgehend verbreitet sich das dann in Wellen (abhängig vom Immunsystem der Menschen eben Wetter-abhängig) über die Welt. Deswegen sind Impfstoff-Stämme immer schlichtweg ca. ein Jahr alt, die WHO beobachtet die entsprechenden Staaten ständig sehr genau und wenn sich dort ein Virus durchzusetzen scheint gegenüber den anderen neu entstehenden, wird er als neuer Impfstoffstamm verwendet. Sprich die Impfstoffexperten müssen Voraussagen treffen, welche Viren sich wohl weltweit ausbreiten und daher ist der Impfstoff für saisonale Grippe auch immer eine Mix aus mehreren Komponenten diverser Stämme (aber keine vollständigen Viren, Sicherheitsmaßnahme). Bei dem jetzt als Schweinegrippe bezeichneten H1N1, welches außer der Reihe auftritt und sich anders verhält, als die saisonalen Viren, funktioniert das System nicht und wird ein Einzelimpfstoff benötigt - sehr viel schneller als es bei saisonalen Produkten nötig wird. Schweinegrippe wird es einfach genannt, weil ein Virus des Haupttyps H1N1 das erste Mal aus Schweinen nachgewiesen wurde. Wobei vom aktuellen H1N1 6 Segmente ("Chromosomen") vom Schwein stammen, eins aus Vögeln und eins aus dem Menschen. Die 6 porcinen sind schon lange bekannt und im Schwein zu finden, der Mix ist neu. Woher der aktuelle H1N1 genau stammt (Organismus, Ort), ist meines Wissen nach noch unklar, wird vielleicht auch nie nachweisbar sein, da das eben meist in Gebieten passiert, wo Mensch und Tiere sehr eng zusammenleben - dort wird wenig Überwachung betrieben. Aber das jetzige H1N1 springt definitiv nicht nur von Mensch zu Mensch, sondern auch von Mensch zu Schwein und zurück von Schwein zu Mensch. |
![]() | 10. November 2009 Auch das hab ich bisher anders gelesen. Zwar ist die aktuelle "Schweine"-Grippe tatsächlich eine Kombination, die "möglicherweise" vom Schwein stammt, da die genetische Charakteristika auf keinen aktuellen Grippestamm passt, allerdings ist aber meines Wissens ein Nachweis dieses Stamms beim Hausschwein als Übertragung Schwein -> Mensch noch nicht festgestellt worden. Die meisten H1N1-Subtypen haben ihren Ursprung im Schwein. Aus diesem Grunde ja auch die Vermutung, daß die Neukombination von Genen bevorzugt im Schwein stattfindet. Meiner Meinung nach aber findet diese wohl eher schon im Menschen statt Passender wäre allerdings "Mexico-Grippe", da die historischen Grippepandemien nach dem 'Ursprungsland' bezeichnet wurden. Das wäre nicht nur passender, sondern eigentlich die einzig richtige Bezeichnung. Um die Erkenntnis auszudrücken, dass Influenzaviren über Artgrenzen hinweg übertragen werden können, setzte die Weltgesundheitsorganisation ab 1980 eine Nomenklatur durch, die sich an den beiden wichtigsten Oberflächenantigenen Hämagglutinin (= H) und Neuraminidase (= N) orientiert. Auf die Wirtsart wird dabei keine Rücksicht mehr genommen. Wie schon in dem obigen Beispiel wird jetzt nur noch der Influenza-Typ (A,B,C) , Ort der ersten Isolierung und H/N Antigen als Bezeichnung verwendet. ABER - Mexiko-Grippe ist für die Medien ein denkbar ungünstiger Begriff insbesondere bei der gerade durchgeführten "Panikmache". Mexiko interessiert uns nicht, liegt am anderen Ende der Welt und die Grippe dort kommt doch niiiieee zu uns. Schweinegrippe dagegen, davor kann jeder Angst bekommen, denn Schweine sind wir doch alle - sorry... Schweine werden hierzulande von den meisten Leuten gerne gegessen und daher zahlreich gezüchtet. Schweinegrippe das klingt nach "vor der Haustüre" und ultimativ "gefährlicher". Aus diesem rein pragmatischen Grund hat sich der Begriff Schweinegrippe durchgesetzt. Mexikogrippe ist die derzeitige Pandemie, Schweinegrippe der Medienhype darum. Es wird aber bereits vermutet, dass dieser Stamm schon einmal Berührung mit dem Menschen hatte, da weniger 60+jährige daran erkranken als erwartet und auch in dieser Gruppe einige Resistenzen gegen diesen Stamm nachgewiesen wurden. Die Menscheit scheint also mit diesem Stamm durchaus schon Bekanntschaft gemacht zu haben. So ist es, und zwar vor genau 60 Jahren, in den 40er Jahren. Aufgrund des Krieges wurde diese "kleine" Pandemie damals wissenschaftlich kaum beachtet, aber genau dieses Resistenzphänomen und die auffälligen Gemeinsamkeiten (höheres Infektionsrisiko und schwererer Verlauf bei jungen Menschen) deuten darauf hin, daß es sich hier um einen zyklischen Verlauf zu handeln scheint. Insofern ist ein Teil des Virus sicherlich schon bekannt. Im Grunde genommen müsste man aber auch mal logisch ansetzen - warum sollte gegen einen H1N1 Subtyp keine Immunantwort bestehen, wenn doch seit Jahr und Tag gegen H1N1 geimpft wird? Schliesslich sind das die beiden wichtigsten und zahlreichsten Oberflächenantigene des Virus, also muß da mit Sicherheit eine Immunantwort erfolgen. Der hauptsächliche Unterschied der Subtypen besteht im Erbgut, und dagegen gibt es keine Antikörper. Ich denke daher eher, daß das Influenza-Virus einfach die Immunabwehr durch seine Geschwindigkeit erfolgreich austrumpfen kann. Es kann sich so rasend schnell vermehren, daß die Antikörperproduktion des Immunsystems immer ein wenig hinterherhinkt. Welchen Sinn dann eine Impfung ohne Boostereffekt macht, ist mit Sicherheit fraglich. Der Boostereffekt kommt ja durch die ausreichend starke Antigenmenge in mehreren Impfungen zustande. Dadurch wird das Immunsystem nicht nur mit dem Antigen "bekanntgemacht", sondern direkt und mehrfach "herausgefordert" was zu einer immer stärkeren Immunantwort führt. Bei den Influenza-Impfungen wird aber traditionell nur einmal geimpft, mit mehreren Antigenen zeitgleich und insgesamt mit einer recht geringen Menge, die im Pandemieimpfstoff (der nur ein Antigen enthält) nochmal drastisch reduziert wurde. Stattdessen soll das Adjuvans die Immunantwort verstärken. Kein Wunder also, daß Autoimmunerkrankungen wie GBS zu den "Nebenwirkungen" solcher Impfstoffe zählen. |
![]() | 10. November 2009 feli, feli - tststs Müssen wir jetzt wieder 30 Seiten vollschreiben, bis auch dieser Thread dicht ist? Ich habe heute mit einem Arzt, einem Apotheker und zwei Mitarbeiterinnen einer Stadtverwaltung in einem anderen Zusammenhang gesprochen. Irgendwie kamen wir auf die Schweinegrippe, mussten alle grinsen und siehe da: Keiner am Tisch dachte auch nur im entferntesten daran, sich impfen zu lassen. Der Arzt stellte fest, dass die Nachfrage nach der Impfung sehr gering ist und der Apotheker bezweifelt, dass es wirklich irgendwo zu Lieferengpässen gekommen ist. Einhellige Meinung: Die Medienberichte sollen eine hohe Impfbereitschaft suggerieren, um die Masse der Mitläufer "einzufangen". Das Ganze ist keine Verschwörung, sondern nur der "verzweifelte" Versuch, die Entscheidung für den Impfstoff doch noch als richtig darstellen zu können. |
![]() | 10. November 2009 Danke für die Infos ! |
![]() | 11. November 2009 nachdem ich hier jetzt die beiträge so gelesen habe, muss ich erstmal meinen rauchenden kopf kühlen ich bin krankenschwester und selbst ich habe schwierigkeiten diese texte nachzuvollziehen, oh ha, es hat aber spass gemacht. ich weiß, das es unfug ist, sich bei euch einen rat zu holen, wie man sich nun verhalten soll, impfen, oder nicht impfen und ich finde in diesen texten, sowohl aussagen, die dafür und aussagen die dagegen sprechen und die entscheidung muss wohl jeder für sich selbst ausmachen....... Das Immunsystem muß bei Kontakt praktisch von Null anfangen, das Schweinegrippevirus kennen zu lernen, auseinander zu bauen und Antikörper zu bilden. In dieser Zeit vermehrt sich das Virus natürlich ungehindert und ist ansteckend - und viele, die's bekommen, bekommen auch die Erkrankung. --> Deshalb ist die "Neue Grippe" neu und hochansteckend. Es ist mehr als nur eine dominante Variante der menschlichen saisonalen Grippe. Diese werden wir erst kennenlernen, wenn in 1-2 Monaten die Saison der menschlichen Grippe beginnt (momentan geht fast ausschließlich die Schweinegrippe um). Stattdessen soll das Adjuvans die Immunantwort verstärken. Kein Wunder also, daß Autoimmunerkrankungen wie GBS zu den "Nebenwirkungen" solcher Impfstoffe zählen. ich neige grundsätzlich dazu, die ganze impferei in frage zu stellen, nicht nur, was grippe anbelangt. habe auch bei meinen kind mit den standartimpfungen später, als sie schon laufen konnte, angefangen, um die nebenwirkungen der impfe richtig einschätzen zu können. mich würde jedoch eure impfbereitschaft interessieren, derjenigen, die hier schon gepostet haben!!! also ich habe beschlossen, uns nicht impfen zu lassen lg eleni |
![]() | 11. November 2009 das mich würde jedoch eure impfbereitschaft interessieren wurde hier: Impfung gegen Schweinegrippe? zT. schon beantwortet |
![]() | 11. November 2009 jetzt gibts Schluckimpfung gegen Schweinegrippe!!! Kein Scherz, gerade eben auf yahoo gelesen: Links nur für Mitglieder Ein Schluck Rotwein soll Affen vor der Schweinegrippe schützen. Dann kanns beim Menschen ja auch helfen, bei der nahen Verwandtschaft... Na dann Prost Schweinegrippe |
