![]() | 12. März 2011 Achja, das Thema selbst betreffend noch eine Kleinigkeit angemerkt: BDSM ist zum Teil etwas, das als Zielgruppe "wohlhabende, geschlossene Gesellschaft" hat. Dekadenz ist auf diversen Parties durchaus erwünscht und auch Konzept, man denke nur mal an diverse Festivitäten auf Schlössern etc., wo schicke Garderobe erwartet wird, die Eintrittspreise schnell auch schon mal im dreistelligen Eurobereich liegen, dafür dann aber auch ordentlich aufgefahren wird mit z.B. einem Buffet, das keine Wünsche übrig lässt. Es gibt sie schon, die BDSMler, die Geld haben und das auch gerne nach außen zeigen. Das geht vom Designerfetischkleid bis hin zum Vorfahren in der eigenen Limousine, aus der der Herr im teuren Smoking aussteigt. Das Gros der SMler wird diese Gruppe aber sicher nicht ausmachen. Es ist eine kleine Subkultur innerhalb der SM-"Szene", die genauso Berechtigung hat wie jene SMler, die sich im Minijobbereich durchs Leben schlagen und per Basteleien ebenfalls öffentlich aktiv sein können. Eben jedem, wie es ihm gefällt. |
![]() | 12. März 2011 Trotz allem wundert mich die Vielfalt der angebotenen BDSM-Waren, wo doch der Bevölkerungsanteil von BDSM'lern doch nur bei max 3 % liegen soll. Dass der Anteil der Fetischisten, die sich durch und mit dem Geldwert einer Ware, egal um welche es sich dabei handelt, definieren, höher als der der Sadomasochisten liegt, wundert mich nun wiederum nicht. |
![]() | 12. März 2011 Nun ja, 3% von 82 Millionen Einwohnern in Deutschland sind 2 Millionen 460 000 Personen, also wenig finde ich das nun nicht ... |
![]() | 12. März 2011 Stimmt auch wieder und ich bin am Überlegen, ob ich umsattele und als Produktmanager zu Tchibo gehe, um zweideutige Produkte unter die Leute zu bringen. Vielleicht kann ich sie ja überzeugen. |
![]() | 12. März 2011 BDSM = wohlhabende, geschlossene Gesellschaft ? Hallo Leif, sorry, ich verstehe nicht was Du mit "ich bin am Überlegen ob ich nicht umsattle und als Produktmanager zu Tchibo gehe, um zweideutige Produkte unter die Leute zu bringen" meinst ??? Welche zweideutigen Produkte ? Hallo hanjie, nur max. 3% ist eine offizielle Zahl, nach meiner Überzeugung stehen über 10% der Bevölkerung auf BDSM, die meisten geben das aber nicht zu ! Bei meinen Privatparties im privaten Partykeller (und privaten SM-Studio Freiheit) haben sich über 20% der männlichen Gäste mit Freude echt den Hintern von einer schönen Frau (in Lack und Leder etc.) versohlen lassen. Ich war dabei. Ich denke dass weit mehr als 3% (zumindest bezüglich der männlichen Bevölkerung Deutschlands) auf intensivere Streicheleinheiten und auf BDSM stehen ! LG Frank |
![]() | 12. März 2011 Ist n eigenes Thema wert, Frank *find* |
![]() | 13. März 2011 BDSM = geschlossene wohlhabende Gesellschaft ? Hallo Hanje, ich würde daraus gerne ein eigenes Thema machen (mehr als 3% der Bevölkerung Interesse an BDSM ?), aber über z.B. joyclub kann da kein richtiges Ergebniss rauskommen (unter BDSM`lern gefragt sind es natürlich 100%) Deutlich mehr als 3% ist meine persönliche Erfahrung, wieviel es wirklich sind kann uns egal sein. LG Frank |
![]() | 13. März 2011 Um mal auf die Ausgangsfrage zurückzukommen, warum BDSM für manche nicht teuer genug sein kann. Es ist wie mit allem. Man könnte genauso die Frage stellen, warum kaufen sich die Leute eine E- oder S-Klasse, um von A nach B zu kommen. Mehr als der Geldfetisch steckt nicht dahinter. Warum ich zu Tchibo gehen würde ? Es sind die restlichen 17 % von den 20 %, denen ich eine Fliegenklatsche, die aussieht wie eine Peitsche und auch als soche zu gebrauchen ist, andrehen würde. Sie könnten vorgeben, sie kauften ein Fliegenklatsche. |
