Bi-Frauen, die Frauen dominieren?

04. Februar 2012
Hatte ich noch gar nicht gesehen...

das diese interessante Neigung im Forum thematisiert wurde.

Bisexuelle Switcherinnen sind eben zuerst Mensch, dann (meistens) Frauen, *g* dann Individuen und dann vielleicht auch nur gegenüber einer bestimmten Frau/Freundin/Spielart dominant. Und nicht jede hat Schuhe so gerne wie Taschen, oder Pasta lieber als Forelle *zwinker* Schließlich unterwirft man sich ja nicht jeder/m, oder möchte in diesem Moment dominieren. Es ist schließlich nur DIE Ergänzung der Empfindung die ich für DIESE Frau spüre, und nicht für XYZ!
So einzigartig wie Gefühle sind, so sind es auch Fantasien, Neigungen, Empfindungen. *peitsche* *love* *spank* *friends* Hingabe erhalte ich durch Gefühl, ein Machtgefälle erst dann wenn diese zugelassen wird. Daher ist für mich "switching" NUR personenbezogen und nicht grundsätzlich gegeben.

(Auch wenn einige Vollpfosten "DOMs/Herrinnen" meinen so etwas gäbe es nicht in der Sexualität/ BDSM (nur Dom UND Sub), schnallen diese einfach nicht das es noch mehr unter der Oberflächlichkeit Ihrer "Sexualität" und Meinung gibt.)

Vielleicht trauen sich gerade deshalb wo wenige Mädels sich als "?Switche/r?" zu outen, es auszusprechen und zu "erleben"...weil es eben etwas verpönt ist. Vielleicht auch aus Angst weil man keine Verunsicherung dadurch hervorrufen möchte, das man gerne "switcht".

Ich für meinen Teil kann auf jeden Fall sagen das ich froh bin "switchen" zu können. Sonst wären mir wahnsinnig schöne, und leidenschaftliche Momente (und Empfindungen) nicht geschenkt worden. *freu*
01. März 2012

oh ja du hast so recht...
01. März 2012
Vielen Dank

Caro3 *bussi*

Mich wundert allerdings wirklich das so wenig Mädels etwas zum Thema schreiben...*traurig* Liegt es da an mangelnder Erfahrung oder ist es doch eher die Angst vor dem Coming-Out? *nixweiss*
30. März 2012

Hallo zusammen *wink*

Ich vermisse oft die Tolleranz gegenüber anderer Leuten Ansichten und Einstellungen.
Jeder wird doch selbst wissen wo er sich zugehörig fühlt. Sollte es auch nicht rechtfertigen müssen.
Ich versuche nicht zu Urteilen über das, wie sehr jemand seine Neigung ausleben kann oder möchte. Nur mal so vorneweg ...

Nun zu meiner Ansicht: Mysteriöse Switcher!?

Ohne dass jemand meint dass ich mich angegriffen fühle, oder dass ich mich hier rechtfertigen muss! Nur zum evt. Verständniss *idee*
Ich bezeichne mich als Switcherin und sehe meinen Mann als den dominanten Part. Wie das geht??? *skeptisch*
Im Alltag leben wir eine harmonische Partnerschaft und man merkt uns eine Hierarchie nicht an. Gut so, denn vor unseren Kindern, Bekannten, Familie oder im Beruf möchte ich das auch nicht. Ich kann und möchte dazu nicht stehen!
Wenn wir unter uns sind, geniese ich die Dominanz meines Mannes dafür um so mehr. Ich strebe danach und kann sehr ungeduldig sein *sabber* *neck* *anbet*
Und jetzt kommt der (mein) Switch(en) ins Spiel. Ich schätze auch das Spiel mit einer Frau und dessen Devotheit. Ihr zuzusehen wenn sie Schmerzen geniest finde ich ganauso reizvoll wie sie selbst zu erhalten. *peitsche* Ihr gegenüber meine sadistische Dominanz auszuleben und meinem Mann gegenüber masochistisch devot sein finde ich ein irre Wechselbad der Empfindungen. Eine konkrete Rollenverteilung herrscht auch bei uns, aber alles zu seiner Zeit. Das macht es nicht unbedingt einfacher und es wird auch nicht langweilig. Experimentierfreude hat uns da hin gebracht wo wir heute sind und wir bereuen nichts. Die Vielfältigkeit ist grenzenlos. Warum sollte ich Typisch devot oder dominant sein?
An die typischen Tops und Subs unter Euch: Ihr müsst mich nicht verstehen, es reicht zu wissen das ich Eure Einstellung nachvollziehen kann - auch das kann atemberaubend sein! *liebguck*

Aktuell haben mein Mann und ich eine devote und masochistische Gespielin an unserer Seite, die uns viel Freude bereitet. Ich spiele aber auch wahnsinnig gerne mit den "Ladys" alleine *fiesgrins*

*kuss2* - HighMystic (w)
31. März 2012
Devot/Dominant

Wow, viele hier sprechen mir aus der Seele.

Ich bin selbst im Alltag (selbständig) und bei meinem Mann der dominante Part (allerdings nicht klassisch mit SM Praktikten, sondern mental) und habe mich eigentlich auch immer so gesehen.

Vor einiger Zeit mit einem befreundeten Paar kam es zu einer Situation in der sie mich regelrecht dazu "gezwungen" hat mich zu unterwerfen. Ohne Schmerz sondern auch einfach nur durch Anleitung auch an die Männer, was sie jetzt mit mir tun sollen....

Und ich fand es rattengeil. Zum allerersten Mal in so einer Situation hat es mir ganz viele Augen geöffnet. Die Augen dafür, dass ich mich danach sehne mich einer Frau zu unterwerfen. Sanft aber mit strikter Hand. Ich möchte mich darin erholen, den Kopf abschalten, jemand anderes das machen lassen, was mir gut tut.

Ich kann weder im Geschäftsleben noch in meiner Partnerschaft mich selbst aus meiner Rolle der dominierenden Frau entlassen. Das ist auch so in Ordnung, ich bin sowohl geschäftlich die Chefin, als auch privat, diverse Versuche dies privat mal eine zeitlang zu ändern, sind gescheitert. Sowohl an mir als auch an meinem Partner. Es ist gut so wie es ist, mit dominanten Männern geht bei mir nichts, das passt nicht.

Aber so ab und an raus aus der Haut, eine Phase der Erholung durch "Tun lassen", danach sehne ich mich. Allerdings mit einer Frau, nicht mit einem Mann. Warum grade eine Frau, die Frage kann ich leider nicht beantworten. Aber das warum ist vielleicht auch nicht wichtig. Ich weiss nur, dass es schwer ist jemanden zu finden.

Es ist eh schon schwer seine Bisexualität auszuleben, aber dann noch mit dem Anspruch ab und an Sub sein zu dürfen? Fast unmöglich...

Leider hat es sich bei dem bekannten Paar dann auch so ergeben, dass die Frau ziemlich heftig erschrocken ist, als ich erzählt habe, was ich grad so geil fand und nach was ich mich sehne, sie hat unbewusst das richtige getan, aber als es ihr bewusst war was sie getan hat, war leider Schluss mit dem Spiel. Schade, denn es hat mir gezeigt, dass das was ich möchte vielleicht in ihr steckt, in ihrem Naturell, aber aus irgendeinem Grunde schreckt sie total zurück davor. Vielleicht auch, weil sie sich nicht als Bisexuell bezeichnen würde...
31. März 2012
ich habe

einige BI Erfahrung, war jahrelang mit einer Frau zusammen. Aber eben nur Blümchensex.
Die Frage von einer Frau dominiert zu werden, ist für mich gerade sehr aktuell.Weil ich meine erste Verabredung dieser art habe

Ich weiß es nicht ob ich es kann, probieren ja das auf alle Fälle.
In meinem Kopf ist die Form der Dominanz der ich mich unterwerfe männlich besetzt.
Von daher spannend zu fühlen, ob es passt, bei einer Frau nur innerlich die Nackenhaare aufstellt.
19. Mai 2012

Ich bin für meinen Teil im heterosexuellen Bereich meistens dominant. Hier habe ich einen Riesenfaible für Männer, die MIR zu Füßen liegen. Mich reizt der intime Moment, in dem ein Mann seine sozial vorgegebene Stellung verlässt...

Allerdings lasse ich mich auch ganz gerne von "älteren" Frauen mal dominieren.
20. Mai 2012
Devot/dominat?

ich verwöhne die frauen gerne und hab dabei die oberhand. ich liebe es wenn sich frauen fallen lassen können und es mit vollen zügen geniesen können. Mir ist das wichtig das die frau, die sich mir hingibt, vertrauen zu mir hat und sich wohl fühlt.
Das ist die eine art dominants von mir,
es gibt aber auch noch die andere in dem sm bereich.

Ich denke die dominats hat mehrere seiten und manche sind es vielleicht schon und wissen es nicht oder trauen es sich nicht zu zeigen!?

lg Tanja
20. Mai 2012

Komplexes Thema.

Es gibt unterschiedliche Motivationen ,
wenn Bi- Frau eine Bi-Frau" dominiert".
Ich selbst würde mich nicht als dominant bezeichnen.
Meine Neigung ist dev-maso.
Allerdings nicht alleinig, denn auch der Sadismus ( die Vermittlung von Lustschmerz) ist mir eigen und kann mich auf eine ganz eigene Art kicken. Bei Mann wie Weib.

Bei mir sind es unterschiedliche Motivationen die es mir ein vergnügen sein lassen können , eine andere Bi-Frau zu "dominieren".

Meine dev-maso Neigung denkt sich dabei, ganz undiplomatisch ausgedrückt: Als Sub sollte ich dazu auch in der Lage sein, eine andere Frau zu dominieren, will ich meinem Partner (Herrn) eine vollumfängliche "Dienstleisterin/Dienerin" sein. Fantasien können da ja sehr Facettenreich sein.
Innerhalb einer Partnerschaft nach seinen Anweisungen.
Ich hätte eher arge Probleme damit mich von einer anderen Frau dominieren zu lassen.
Wobei es mir zugute kommt, dass die überwiegende Anzahl von Frauen im SM rein passiv sind ( auf der devoten Seite) und sein wollen.

Als Solo oder Singlefrau ist der Gedanke nicht im Vordergrund.
Da herrscht dann die volle Freiheit der eigenen Fantasie,
meine sadistische Neigung lebe ich dann halt nur für mich aus.

Ich persönlich glaube nicht daran, dass eine Bi-Frau eine andere BI-Frau tatsächlich domineren kann.So wie ein Mann das könnte.
Einfach weil bei Bi- Frauen die Hauptneigung im heterosexuellem Bereich liegt.

Ich sehe unter dem Aspekt :
"Abenteuerreise gleichgeschlechtlicher Wesen".
Und denke : mein Masochismus hat Verständnis dafür, dass es Menschen gibt, die Lustschmerz etwas abgewinnen können.
Und das "dominieren" packe ich dabei unter "devotes dienen".

So gesehen ist es also für mich kein tatsächliches dominieren, sondern einfach so etwas wie eine" freundschaftliche Dienstleistung unter Frauen", halt eine Abenteuerreise der besonderen Art.
Klingt jetzt vielleicht wieder mal sehr sachlich und unemotional,
ist es in der Praxis aber nicht.
Gerade der Bereich der Sexualität geht doch mit sehr vielen Gefühlen einher. Ich gehe halt nur gerne sachlich mit Gefühlen um, das schmälert diese aber nicht.

Eine Frau zu dominieren hat , für mich. auch immer etwas mit einer eigenen Entdeckungsreise in Punkto der eigenen Weiblichkeit und Sexualität zu tun.

Insgesamt eine immer wieder sehr spannende, facettenreiche und gefühlsintensive Angelegenheit.

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